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Neue Räume für New Work

Büro | Berlin | Lindner Group
Neubau Axel-Springer-Verlag: Neue Räume für New Work

In seinem Verlagsgebäude setzt Axel Springer neue Maßstäbe in Zeiten des digitalen Wandels. Die Lindner Group sorgte für die passende Umsetzung des Innenausbaus.

Auch für den Axel Springer Verlag brechen neue Zeiten an, ein Wandel hin zum modernen Medien- und Technologieunternehmen. Der Axel-Springer-Neubau, direkt angrenzend zum „goldenen“ Verlagsgebäude im Berliner „Zeitungsviertel“, dient hier als architektonisches Statement.

Wer wäre für den Entwurf des Neubaus besser geeignet als Rem Koolhaas und sein Büro OMA Rotterdam? Sind doch für den ausgebildeten Journalisten Koolhaas „Schreiben und Bauen eng verwandt“, beides „elementare Kommunikationsformen“ unserer Gesellschaft. In dem avantgardistischen Gebäude werden diese Disziplinen verbunden. Gleichzeitig verkörpert es die Transformation Axel Springers hin zu einem digitalen Medienhaus. Der historische Kontext des Grundstücks findet sich ebenfalls in der Architektur wieder: Der Neubau liegt direkt auf der ehemaligen Grenze bzw. der Berliner Mauer. Diese wurde stilistisch mit einer diagonal verlaufenden Brücke im Atrium des Gebäudes mit aufgenommen.

Arbeiten wie im Park

Im Fokus steht allerdings das Thema „New Work“ – eine neue Form des Zusammenarbeitens, geprägt von Interaktion, Transparenz und Kreativität. Beste Voraussetzungen hierfür finden sich zum Beispiel im 45 Meter hohen, terrassierten Atrium mit teils öffentlichen Bereichen und Gastronomie, Arbeits- und Meetingpoints. Das gesamte Gebäude bietet auf insgesamt 13 Stockwerken bzw. 52.000 m² Platz für rund 3.500 Mitarbeiter, inklusive Newsrooms, TV-Studios und einem Dachgarten für Arbeiten oder Pausieren unter freiem Himmel.

Ein bewährter Partner für neue Arbeitswelten

Beim Innenausbau des Axel-Springer-Neubaus kamen u. a. Lindner Boden- und Deckensysteme zum Einsatz. Um die nötige IT und die Stromleitungen großräumig im Boden unterbringen zu können, wählte man verschiedene Ausführungen des Doppelbodensystems NORTEC bzw. des Hohlbodens FLOOR and more® mit fugenloser Oberfläche.

Auch die Streckmetall-Deckensysteme LMD-St kombiniert mit Akustikdämmung und Konvektionselemente Plafotherm® KN ergänzen das Raumkonzept funktional und sorgen für eine effiziente, konstante Temperierung bzw. Kühlung; zudem sind Leuchten, Sprinkler und Präsenzmelder in den Mittelabhängungen impliziert. Je nach Gestaltungskonzept der Architekten kamen dabei unterschiedliche Deckenausführungen zum Einsatz: Die Deckenverkleidung unterhalb der Brücke im Atrium wurde mit einem Farbton mit besonders hohem Glanzgrad pulverbeschichtet, was optisch eine Art Spiegeleffekt bewirkt. Eine übergreifende Anforderung an die Deckensysteme war es, eine möglichst niedrige Aufbauhöhe zu erlangen. So beträgt die Aufbauhöhe in den Büroflächen mit aktiven Konvektionselementen nur ca. 15 cm.

Lindner setzte weitere individuelle Gestaltungswünsche um, wie z. B. goldfarbene Metallverkleidungen in den Aufzugsbereichen. Kombiniert mit akustisch wirksamen Einlagen aus Mineralwolle sind diese nicht nur Teil des Akustikkonzepts im Axel-Springer-Neubau, die spezielle Geometrie der Aluminiumpaneele entspricht auch den statischen Anforderungen. Der Farbton wiederrum stellt einen optischen Bezug zur goldfarbenen Fassade des gegenüberliegenden Axel-Springer-Hochhauses her. Trockenbauelemente, Wand- und Deckenverkleidungen sowie Türen wurden ebenfalls dem hochwertigen Material- und Farbkonzept angepasst und teils individuell von Lindner gefertigt.
Dabei überzeugt das Gebäude nicht nur optisch. Pünktlich zur symbolischen Schlüsselübergabe am 19.12.2019 überreichte auch die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB e.V.) das Gebäudezertifikat in Gold. Die verbauten Lindner Systemprodukte, die sowohl über Umwelt-Produktdeklarationen als auch z. T. über Cradle to Cradle® Zertifizierungen verfügen, sind ein wichtiger Bestandteil des Nachhaltigkeitskonzeptes im Axel-Springer-Neubau.

www.lindner-group.com


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