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Raumakustik. Informationen und Nachrichten zum Thema

Raumakustik

Schallschutz und Raumakustik sind Themen, die nicht nur beim Bau von Konzert- und Theatersälen relevant werden. Jeder Raum, egal ob Neubau oder beim Bauen im Bestand sollte entsprechend seiner Nutzungsanforderung akustisch sinnvoll geplant werden.

Die Qualität eines Raumes, ob wir uns darin wohlfühlen oder effektiv und stressfrei arbeiten können, wird maßgeblich durch eine gelungene Raumakustik beeinflusst. Sie trägt zum Hörgenuss eines Konzerts bei, sorgt für die Verständlichkeit eines Vortrags oder Theaterstücks und reduziert Lärmstress an lauten Arbeitsplätzen. Mit einer sorgfältig geplanten Raumakustik lassen sich Hörsamkeit verbessern, die Sprache betonen oder ein musikalisches Stück ideal unterstützen.

Inzwischen gibt es für all diese unterschiedlichen Nutzungen umsetzbare Konzepte, Planungshilfen, moderne Simulations- und Messtechniken und natürlich eine große Auswahl passender Materialien. 

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Worum geht es bei der Raumakustik?

Der wesentlichste Faktor bei der Bestimmung der akustischen Raumqualität ist die Nachhallzeit, also jene Dauer, in der ein Schall nach seinem Verstummen um 60 dB abgenommen hat. Dabei geht man von Frequenzen von 500 Hz bzw. 1 kHz aus.

Der Physiker Wallace Clement Sabine fand 1898 heraus, in welchem Verhältnis die Nachhallzeit zum Volumen eines Raumes und dessen Absorptionsflächen stehen und entwickelte daraus eine Berechnungsformel, die 1920 zur Eyringischen Nachhallformel erweitert wurde und seither als Planungsgrundlage bei Gebäuden dient. Vereinfacht lässt sich die Formel ausdrücken in: Je größer der Raum und je härter die Oberflächen, desto größer ist die Nachhallzeit.

Verschiedene Nutzungen erfordern jedoch unterschiedliche Nachhallzeiten. Sprache z.B. wird nur mit einem hohen Anteil an Direktschall verständlich, weshalb die Nachhallzeit möglichst < 1 s sein sollte. Musik dagegen lebt von der Nachhallzeit: das Hörerlebnis wird voluminöser, wenn die Nachhallzeit auf die Musikrichtung abgestimmt ist.

Soll ein Raum unterschiedliche Nutzungen erfüllen und dafür jeweils eine gute Raumakustik aufweisen, müssen dafür die akustisch wirksamen Elemente veränderbar sein.

Wie lässt sich die Raumakustik verändern oder beeinflussen?

Jedes Bauteil trägt zur akustischen Qualität eines Raumes bei. Ebenso lässt sich auch über jedes Bauteil die Raumakustik beeinflussen bzw. verändern. Zusätzlich zur rein konstruktiven, schallmindernden Ausführung gibt es zahlreiche Möglichkeiten, Räume in der Ausbaustufe akustisch zu ertüchtigen.

Welchen Bauteile nehmen Einfluss auf die Raumakustik?

 

Welche Normen gibt es dafür?

DIN 18041

In der DIN 18041 „Hörsamkeit in Räumen“ (Fassung von 2016) sind die Anforderungen und Planungsrichtlinien für notwendige Sprachverständlichkeit festgelegt. Sie gilt für Raumvolumen bis 5000 m³ und Sport- bzw. Schwimmhallen bis 30000 m³. Die Norm berücksichtigt dabei den derzeitigen Stand der Kenntnisse bzgl. Hörsamkeit und Inklusion.

Die zu planenden Räume werden in die Gruppen A und B aufgeteilt, entsprechend der Sprachverständlichkeit über größere oder geringere Entfernungen. Jede Gruppe wird in Nutzungsarten differenziert.

Gruppe A: Hörsamkeit über mittlere und große Entfernungen
Nutzungsart A1: Musik (z.B. Musikraum)
Nutzungsart A2: Sprache/Vortrag (z.B. Schulaula, Gerichts- und Ratssaal, Gemeindesaal, Versammlungsraum)
Nutzungsart A3: Unterricht/Kommunikation (z.B. Unterrichtsraum, Tagungsraum, Seminarraum, Gruppenraum in Kindertageseinrichtungen, Pflege- oder Seniorenheimen)
Nutzungsart A4: Unterricht/Kommunikation inklusiv (wie A3, jedoch für Personen, die auf gutes Sprachverstehen angewiesen sind)
Nutzungsart A5: Sport (Sport- und Schwimmhallen)

Gruppe B: Hörsamkeit über geringe Entfernungen
Nutzungsart B1: Räume ohne Aufenthaltsqualität (z.B. Eingangshallen Flure, Treppenhäuser, außer Schulen, Kindergärten)
Nutzungsart B2: Räume zum kurzfristigen Verweilen (z.B. Empfangsbereich mit Wartezonen, Ausstellungsräume, Schalterhallen, Umkleiden)
Nutzungsart B3: Räume zum längerfristigen Verweilen (z.B. Wartezimmer, Pausenräume, Behandlungsräume, Kantinen, Bibliotheken, Einzelbüros)
Nutzungsart B4: Räume mit Bedarf an Lärmminderung und Raumkomfort (z.B. Labore mit ständigem Arbeitsplatz, Bewohnerzimmer in Pflegeeinrichtungen, Büroräume)
Nutzungsart B5: Räume mit besonderem Bedarf an Lärmminderung und Raumkomfort (z.B. Kantinen in Schulen, Callcenter, Intensivpflegebereiche, Spielflure in Kindergärten und Schulen)

Räume für klassische Musik fallen nicht in diese Norm, ebenso Wohnräume.

Die weitaus differenzierteren Werte zur raumakustischen Planung von Büroräumen finden sich in der Richtlinie VDI 2569.

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Decke mit Hygiene-Ausstattung

Verringern das Wachstum von Krankheitserregern und reduzieren die Stressbildung im Gesundheitssektor: die Hygienedecken Humancare. Der Deckenspezialist Owa bietet mit der vlieskaschierten Mineraldecke eine besondere Hygiene-Ausstattung und optimiert zusätzlich die jeweilige Raumakustik. Diese hygienische Zusatzoption verhindert …

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Gute Raumakustik in der Sol Plaatje University, Kimberly/Südafrika

Ort der Begegnung

Mit der Sol Plaatje University haben Savage + Dodd Architects einen Campus geschaffen, der die Universität als Begegnungsstätte versteht. Sie entwickelten Strategien für gute Raumakustik und ökologische Nachhaltigkeit. Autor Alexander Kuckuk Die Sol Plaatje University ist eine …

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Geräuschhemmende Tepppichfliese von Object Carpet GmbH

Bringt Farbe ins Spiel

Vor allem eine gute Raumakustik ist für konzentriertes Arbeiten unabdingbar. Um Lärm in großen Räumen zu reduzieren, bietet sich ‚Welltex‘, eine Akustikfliese frei von Bitumen, Latex und PVC, an. Störende Trittgeräusche werden bei dieser Fliese …

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Akustikkollektion von Crèation Baumann GmbH

Prägnanter Charakter

Mit dem transparenten Vorhangstoff ‚Sigmacoustic‘ bietet der Langenthaler Textilhersteller eine Lösung, die Wohnlichkeit im Office und gute Raumakustik in Einklang bringt. Entwickelt wurde ein weich fallendes Gewebe, das den Schall bis zu 75 % absorbiert. Die …

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bkp entwickelt neue Arbeitswelt für Renault Deutschland

Ohne gute Raumakustik geht nichts

Der Unternehmensslogan von Renault „Passion for life“ ist jetzt für Mitarbeiter und Kunden auch räumlich erlebbar. Das von bkp entwickelte Konzept beinhaltet konstruktive Vorschläge mit dem Thema Akustik umzugehen und soll in Zukunft in der …

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Konzeption von Betriebsrestaurants in Verl

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Kreative Raumakustik

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Neubau einer Oberschule in Quakenbrück

Akustikelemente für besseren Unterricht

Pädagogik und Akustik (via Akustikelemente) als Chancen für den Schulneubau: Bei der Oberschule in Quakenbrück sollte unter den Prämissen Bauqualität und Kosteneffizienz eine gesunde Lernatmosphäre im Rahmen des pädagogischen Konzeptes geschaffen werden. Für die angenehme …

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