Engagement für Nachhaltigkeit im Gebäudesektor: WWF und Schüco gehen Partnerschaft ein

Schüco International KG

Engagement für Nachhaltigkeit im Gebäudesektor

Foto: Schüco
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WWF und Schüco gehen Partnerschaft zu Klimaschutz und verantwortungsvoller Rohstoffbeschaffung ein

Der WWF Deutschland und die Schüco International KG werden in Zukunft gemeinsam daran arbeiten, einen Beitrag zu nachhaltigem Wirtschaften zu leisten: Ökologisch positive Einflüsse der Unternehmenstätigkeit im Gebäudebereich sollen verstärkt und negative Auswirkungen weiter reduziert werden. Im Fokus der Zusammenarbeit stehen Klimaschutz und eine verantwortungsvolle Ausrichtung von Rohstoff-Lieferketten. Schüco ist Anbieter von hochwertigen Fenster-, Tür- und Fassadensystemen und hat sich neben der konsequenten Umsetzung seiner eigenen, integrierten Nachhaltigkeitsstrategie das Ziel gesetzt, umweltfreundliche Lösungen für den Gebäudesektor zu entwickeln und branchenübergreifende Ansätze zu fördern.

„Der Gebäudesektor hat einen enormen Aufholbedarf in Sachen Nachhaltigkeit. Umso mehr freuen wir uns, dass mit Schüco nun ein bedeutendes Unternehmen in diesem Bereich gemeinsam mit uns auf dem Weg ist und seinen ökologischen Fußabdruck noch weiter minimiert“, so Eberhard Brandes, Geschäftsführender Vorstand beim WWF Deutschland.

Der Gebäudesektor ist für gut ein Drittel der Treibhausgasemissionen verantwortlich. Unter anderem bei energetischen Sanierungen hinkt Deutschland derzeit hinter den notwendigen Reduktionsmaßnahmen zur Erreichung seiner Klimaschutzziele her. Aber auch Neubauten müssen stärker unter nachhaltigen Gesichtspunkten geplant und errichtet werden. Um diesen Sektor zukunftsfähig zu machen, kommt es neben politischen Maßnahmen darauf an, die Unternehmen der Branche noch stärker für ein ökologisches Denken in den Bereichen Klima und bei der Beschaffung und Nutzung von Rohstoffen zu sensibilisieren.

Andreas Engelhardt, persönlich haftender Gesellschafter von Schüco: „Für Schüco ist Nachhaltigkeit kein Trend, sondern eine Haltung – und das seit vielen Jahren. Wir sehen uns als Vorreiter in der Branche und deshalb auch in der Verantwortung, nachhaltiges Denken im Gebäudesektor voranzutreiben. Mit dem WWF haben wir einen starken und kritischen Partner gefunden, der uns mit seiner Fachkenntnis wertvolle Unterstützung gibt, um unsere eigenen Mechanismen zur Verringerung des ökologischen Fußabdrucks weiter zu verbessern.“

Schüco hat seine Nachhaltigkeitsstrategie basierend auf der Analyse der wesentlichen sozialen, ökonomischen und ökologischen Auswirkungen des Unternehmens sowie der Relevanz für Stakeholder entwickelt. Eines der Hauptziele ist dabei die Etablierung einer weitgehend geschlossenen Kreislaufwirtschaft ohne Qualitätsverlust und damit die Förderung verantwortungsvoller Lieferketten. Meilensteine auf diesem Weg sind beispielsweise die Umsetzung des Cradle-to-Cradle-Prinzips, die weitere Reduzierung des CO2-Fußabdrucks im Sinne einer <2-Grad-Wirtschaft und das Engagement in ökologisch orientierten Branchen- und Industrieinitiativen.

Im Rahmen der Zusammenarbeit werden WWF und Schüco ihre jeweiligen Fachexpertisen vereinen und gemeinsam einen Beitrag dazu leisten, das <2-Grad-Ziel des Pariser Klimaschutzabkommens zu erreichen. Hierzu wird unter anderem eine Klimastrategie für das Unternehmen mithilfe wissenschaftsbasierter Klimaziele (Science Based Targets) entwickelt. Der zweite Schwerpunkt der gemeinsamen Arbeit wird auf der Erarbeitung von Maßnahmen für verantwortungsvolle Wertschöpfungsketten liegen, insbesondere auf einer erhöhten Nachhaltigkeit in der Wertschöpfungskette von Aluminium.

Die Kooperation zwischen Schüco und dem WWF wurde zunächst für drei Jahre vereinbart.



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