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Alles bleibt anders – der neue Büroalltag mit Corona

feco-feederle GmbH
Alles bleibt anders – der neue Büroalltag mit Corona

Praktische Tipps für eine sichere Rückkehr an den Arbeitsplatz

Nicht nur für die Gesundheit, sondern auch für die eigene Berufsausübung bedeutet das Corona-Virus seit Wochen den Ausnahmezustand. Und auch, wenn sich nach einer ersten Schockstarre bei den meisten so etwas wie eine neue Routine entwickelt hat: Jeder sehnt sich zurück nach einem Stück Normalität.

Mit den von der Bundesregierung beschlossenen ersten vorsichtigen Lockerungen der Maßnahmen zum Schutz vor der Ausbreitung der Pandemie keimt etwas Hoffnung auf. Aber auch Unsicherheit. Wie können wir angesichts der immer noch allgegenwärtigen Ansteckungsgefahr einfach wieder zurück an den Arbeitsplatz kehren?

Die wichtigsten Regeln für den Schutz im Alltag kennen wir bereits: Abstand halten, Hygiene beachten und Kontakte meiden. Diese Grundsätze gelten auch fürs Büro. Wir zeigen, mit welchen konkreten Maßnahmen Sie diese umsetzen können und worauf es dabei besonders ankommt.

Die Arbeit vor der Arbeit
Bei aller Vorfreude, die Kollegen endlich wieder persönlich zu sehen und Arbeitsaufgaben in der gewohnten Umgebung ausüben zu können, sollte jetzt nichts überstürzt werden. Oberste Priorität haben nach wie vor die Sicherheit und Gesundheit aller. Um beides zu gewährleisten, sollten Unternehmen die Rückkehr ihrer Mitarbeiter*innen deshalb sorgfältig planen.

Als Maßgabe für den neuen Büroalltag mit dem Virus gelten in erster Linie die vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales entwickelten einheitlichen SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandards. Das oberste Gebot auch hier: 1,5 Meter Mindestabstand. Dafür gilt es, die örtlichen Gegebenheiten effizient zu nutzen – und die bestehende Ordnung gegebenenfalls zu verändern.

Unsere Empfehlung: Stellen Sie wo nötig Schreibtische um und entfernen Sie überschüssige Stühle in. Ziel ist es, Sitzplätze so zu verteilen, dass Personen weit genug voneinander entfernt sind. Dafür sollten alle Räume und Büromöbel einbezogen werden. Wo der vorhandene Platz – auch zum Beispiel in Pausenräumen oder Kantinen – trotzdem nicht ausreicht, kann Schichtarbeit die Kapazitäten erhöhen. Für eine bessere logistische Planung empfiehlt sich vor allem in Unternehmen mit begrenzten Sitzplätzen außerdem ein schrittweiser Wiedereintritt ins Büro.

Auf Nummer sicher
Als Faustregel gilt: je weniger Kontakt zu anderen, desto geringer das Infektionsrisiko. Auch wenn der Arbeitsalltag mit der Rückkehr an den eigenen Schreibtisch wieder in geregelteren Bahnen verläuft, sollte dieses Prinzip jederzeit befolgt werden. Wo immer möglich, sind Homeoffice und virtuelle Meetings dem persönlichen Treffen vorzuziehen.

Doch auch dort, wo kein direkter Kontakt zwischen Menschen stattfindet, besteht ein Übertragungsrisiko. Das betrifft vor allem gemeinsam genutzte Flächen und Räume, Arbeitsplätze sowie Geräte. Der beste Schutz ist auch hier der Verzicht auf diese Angebote oder zumindest eine Kontaktminimierung.

Tipp: Sorgen Sie zum Beispiel bei gemeinsam genutzten Schreibtischen für Transparenz durch Dokumentation, sodass immer nachvollziehbar bleibt, wer diese wann genutzt hat. Das schafft bei den betroffenen Personen ein Gefühl der Kontrolle und Sicherheit. Gleiches gilt für technische Geräte. Zusätzlich ist natürlich eine sorgfältige Hygiene einzuhalten. Beugen Sie Infektionen mit verkürzten Reinigungsintervallen und strengeren Protokollen vor. Als Arbeitgeber sollten Sie außerdem im gesamten Büro Desinfektionsmittel bereitstellen.

Endlich zurück am Schreibtisch?!
Trotz aller Maßnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus bleibt ein Risiko. Oft ist das mit einem Gefühl der Unsicherheit und Angst verbunden. Neben der Bürogestaltung ist deshalb vor allem das individuelle Verhalten am Arbeitsplatz entscheidend. Dabei geht es nicht nur um Selbstschutz, sondern auch um den Schutz der Gemeinschaft.

Es liegt an jedem Einzelnen, bei der Eindämmung der Pandemie mitzuwirken. Konkret heißt das: Wo Mindestabstände nicht eingehalten werden können, ist die Sicherheit mit einer Mund-Nase-Bedeckung zu verstärken. Hierzu sind individuelle Hygiene sowie regelmäßiges Lüften ebenso wichtig. Die neuen Routinen aus der häuslichen Quarantäne sollten also ins Büro übertragen werden.

Auch wenn die aktuellen Umstände es erschweren, fördert der eigene Arbeitsplatz immer noch die produktive Arbeit und soziale Interaktionen mit den Kollegen. Wo wegen isolierter Arbeitsumgebungen der persönliche Austausch und ungeplante Interaktionen als wichtige Katalysatoren für Kreativität jedoch wegfallen, können Tools für Remote-Teams helfen, die physische Distanz zu überwinden.

Die „neue Normalität“
Ohne Frage: Die aktuellen Richtlinien und Gebote schränken uns in unserer gewohnten Arbeitsweise spürbar ein. Hinzu kommt, dass in der dynamischen Entwicklung der Pandemie die ständige Veränderung der neue Zustand der Normalität bleibt. Doch nicht nur gesundheitlich können wir davon profitieren.

Schon in den wenigen Wochen, in denen viele von uns plötzlich im Homeoffice arbeiten mussten, haben sich neue Gewohnheiten und Arbeitsweisen entwickelt. Insbesondere die virtuellen Wege der Zusammenarbeit erwiesen sich dabei oft als sehr nützlich. Zurück im Büro könnten sich durch diese Erfahrung Workflows und Kommunikation verbessern.

Auch in anderen Bürobereichen sollten wir bisherige Standards überprüfen. Wo können zum Beispiel Berührungen vermieden und andere Lösungen eingesetzt werden? Lange Zeit war etwa die Touch-Technologie zur intuitiven Bedienung der Status quo. Aus gesundheitlicher Sicht lohnt sich aber auch der Blick auf alternative Lösungen wie kontaktlose Abfallbehälter, Türöffner und Ausweisleser oder mobile Apps für die Essensbestellung und -bezahlung in der Kantine.

Es geht weiter!
Die Aussicht, mit dem Virus noch für unbestimmte Zeit leben und arbeiten zu müssen, verunsichert viele. Mit der gebotenen Vorsicht und kreativen Lösungen wird es uns aber gelingen, einiges an Normalität zurückzugewinnen. Schon jetzt hat diese Krise außerdem etwa in Bezug auf das Homeoffice Veränderungen angestoßen, von denen wir auch weiterhin profitieren.

Das Büro der Zukunft wird nach der Pandemie sicherlich ein anderes sein als wir es uns noch zu Jahresbeginn ausgemalt hatten. Trennwände wie unsere feco-Systemtrennwand betrachten wir bei unseren aktuellen Büroplanungen nicht mehr nur als akustische und optische Abgrenzung, sondern auch als Infektionsschutz. Ebenso gewinnen antimikrobielle Materialien an Bedeutung. Kurzum: Gesundheitsschutz wird zu einem relevanten Bestandteil von Workspace-Designs.

www.feco.de



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