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kplus konzept und AOK Rheinland/Hamburg: Die neue Gesundheitsk(l)asse

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Die neue Gesundheitsk(l)asse

Das neue Gestaltungskonzept für die Geschäftsstellen der AOK Rheinland/Hamburg, entwickelt von kplus konzept, hebt die persönliche Kundenberatung auf ein neues Level. New Work und digitalisierte Arbeitsabläufe werden hier gelebt und erlebt.

Service-Charakter und Wohlfühlfaktor stehen im Vordergrund. Das AOK-Grün und warme Holzakzente prägen Mobiliar, Wandverkleidungen und Böden und erzeugen eine wohnliche, freundliche Willkommensatmosphäre. Klare Botschaft: Die „Gesundheitskasse“ AOK Rheinland/Hamburg begegnet den Versicherten auf Augenhöhe, persönliches Gesundheitsmanagement ist hier Ziel und Fokus.

Für alle da. Der Zielgruppe – das gesamte gesellschaftliche Spektrum vom Neugeborenen bis zum Senior – trägt das Einrichtungskonzept Rechnung: Groß und Klein, Jung und Alt, Singles und Familien, Menschen mit und ohne körperliche Einschränkung – Beratungsräume, Wartebereiche und Sitzgelegenheiten wurden auf alle Bedarfstypen zugeschnitten.

Rezeption und Coffeepoint. Im Waldgrün des neuen AOK-Corporate-Designs, vor der raumhohen Echtpflanzenwand, dazu ein Bodenbelag in wohnlicher Holzoptik: Der Empfangstresen erinnert an eine Hotelrezeption. Der multifunktionelle Coffeepoint, eine Theke mit Barhockern und Kaffeemaschine, dient der Schnellberatung in lockerer Atmosphäre oder auch als Eventbar bei Veranstaltungen.

Platz für Beratung. Für allgemeine Beratungsgespräche – das Beantragen von Leistungen für Zahnersatz, die Klärung von Versicherungsverhältnissen o.ä. – wurde ein Open Space mit frei wählbaren Face-to-Face-Szenarien geschaffen, im AOK-Haus in Mönchengladbach auf einer Fläche von rund 120 qm, in kleinen Filialen sind rd. 40 qm dafür vorgesehen.
Für intensive oder sensible Beratungen, zum Beispiel zu einem Schwangerschaftsabbruch oder einer schweren Erkrankung, stehen schallisolierte, rundum abgeschirmte Beratungsboxen zur Verfügung, z.B. das „Wohnzimmer“ mit Sofa und Surface-Sitzplätzen.

Wohlfühl-Warten. Große städtische Geschäftsstellen zählen bis zu 550 Kundenkontakte am Tag. Trotz Terminvergaben entstehen also Wartezeiten, daher wurde der Ausgestaltung der
Wartezonen besonderes Augenmerk beigemessen: Ein großer offener Wartebereich in direkter Nähe zum Empfang mit Sitztribüne, Einzelsesseln und Beistelltischen, ein „Familienwartebereich“ mit rundem Familientisch und Sitzgelegenheiten für Kinder. An der „Gesundheitsstation“ können Besucher die Wartezeit mit Bewegung und Infotainment überbrücken.

Neue Office-Kultur. Neue Formen der Kundenbegegnung, digitalisierte Arbeitsinhalte: Für Beratungstermine kommt verstärkt mobiles Arbeitsgerät zum Einsatz, die technischen Voraussetzungen wurden bereits mit der Planung in das Einrichtungskonzept integriert.

Erhöhter Komfort für Mitarbeitende, Sozialräume im Fokus: Im AOK-Haus in Mönchengladbach wurde ein großer Pausenraum mit langer Tafel als Esstisch und einer geräumigen Relax-Lounge eingerichtet. – Laut Studien trägt die Gestaltung der Sozialräume stark zu Wohlbefinden und Loyalität von Mitarbeitenden bei.

Marktplatz der Gesundheit. Die AOK-Häuser werden als „Marktplatz der Gesundheit“ inszeniert. Hier finden auch regionale Info-Veranstaltungen, Pressetermine, Seminarangebote, Schulungen, Lesungen und Ausstellungen statt. Mobile, klapp- und stapelbare Möbel und flexibel einsetzbare technische Ausstattung sorgen dafür, dass beim Diabetes-Vortrag bis zu 100 Personen Platz finden und für den Geburtsvorbereitungskurs ein behagliches, geschütztes Ambiente gezaubert werden kann.

Funktional und nachhaltig. Akustikelemente wurden durchgängig integriert, Schallschlucker sind z.B. mehrlagigen Filz-Wandpaneele, Schalensitze u.a.. Der Einsatz ressourcenschonender Materialien und klimagerechter Technologien prägt das Einrichtungskonzept. Bei Möblierung und Materialien wurde auf die relevanten Prüf- und Umweltzeichen geachtet. Auswahlkriterien waren Schadstoff-, Emissionsfreiheit und Lebensdauer.

Skalierbares Flächenkonzept. Herausforderung war, alle Grundriss-Konfigurationen bedienen zu können: Das modulare Gestaltungskonzept erzeugt auf unterschiedlichsten Flächenformaten und -größen und selbst auf Bestandsflächen mit schwierigen Immobilienzuschnitten ein einheitliches Look-and-Feel ohne Qualitätseinbußen.

Ausgerollt wird das Interior-Konzept in den nächsten Monaten an rd. 60 Standorten in NRW und Hamburg, auf Flächenformaten ab 200 qm. Der große Geschäftsstellentyp wie das AOK-Haus in Mönchengladbach mit über 1.000 qm ist auch Erlebniswelt und Gesundheitsmarktplatz. In Essen entsteht mit rund 2.000 qm das größte AOK-Haus.


Projekt: Geschäftsstellenkonzept für ca. 60 Geschäftsstellen der AOK Rheinland/Hamburg
Zeitraum: 2021 – 2023
Bauherr: AOK Rheinland/Hamburg



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