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Interview mit Douglas Boer, Landesbetrieb für Gebäudebewirtschaftung

PSS INTERSERVICE AG
Brandenburger Tor seit nahezu 30 Jahren mit PSS 20 geschützt

Wenn Steine reden könnten – das Brandenburger Tor in Berlin hätte unzählige spannende Begebenheiten aus seiner wechselvollen Geschichte zu erzählen.

Das Wahrzeichen Berlins ist weltweit bekannt und wegen seiner Bedeutung auch auf einigen deutschen Cent-Münzen verewigt. Seit nunmehr fast 230 Jahren erhebt sich das frühklassizistische Triumphtor eindrucksvoll mit seinen markanten Kalksandsteinsäulen und der imposanten Quadriga-Plastik gen Himmel. Umwelteinflüsse und Kriege hatten heftige Spuren hinterlassen. Besondere Bedeutung erlangte das Bauwerk als Mahnmal und Symbol für die deutsche Wiedervereinigung. Im Rahmen einer zweijährigen Sanierung wurde es wiederhergestellt, um dann 2002 in einstigem Glanz zu erstrahlen. Die beeindruckenden Säulen sind aus Rüdersdorfer Kalksandstein gefertigt. Der sensible Untergrund wird bereits seit 1991 kontinuierlich mit der PSS Oberflächentechnologie gegen Graffiti und Verschmutzungen geschützt.

Im Gespräch mit Douglas Boer, Landesbetrieb für Gebäudebewirtschaftung.

Er ist seit mehr als 30 Jahren zuständig für das Brandenburger Tor und kümmert sich um dessen Bewirtschaftung und Werterhalt, ein wesentlicher Bestandteil ist das nachhaltige PSS 20 Unterhaltskonzept für den kontinuierlichen Graffiti- und Oberflächenschutz.

Herr Boer, wie steht es um das weltberühmte historische Bauwerk?
Boer: „Seit der Sanierung im Jahr 2002 ist das Brandenburger Tor als geschichtsträchtiges Wahrzeichen und Symbol von Berlin unter ständiger Betreuung und Aufsicht. Das Tor war eines von 14 Stadttoren und hat im Laufe seiner Geschichte einiges mitgemacht. Noch heute wissen wir nicht alles von seinem Inneren, sprich, welche Werkstoffe und wie genau konstruiert, nur, dass die Säulen keine tragende Funktion haben. Da Preußen seiner Zeit nicht ausreichend Geld hatte und sich Säulen aus Marmor nicht leisten konnte, baute man diese aus Rüdersdorfer Kalksandstein und täuschte mit einem Kalkfarbanstrich Marmor vor. Die tragenden Wände in den Durchfahrten sind aus gebrannten Ziegelsteinen gemauert und verputzt.“

Herr Boer, sieht man daher so viele kleine und große Ausbesserungen?
Boer: „Das hat verschiedene Gründe. Da der Kalksandstein relativ porös ist, wird immer wieder festgestellt, dass er punktuell sandet und ersetzt werden muss. Die Restauratoren sägen dann einen entsprechenden Quader aus und ersetzen diesen. Was sie allerdings auch sehen, sind die vielen Einschüsse aus dem zweiten Weltkrieg. Und hier entschied man bei der grundlegenden Sanierung im Jahr 2002, dass diese Stellen nicht farbtongleich angepasst werden, sondern quasi als Zeitzeugen sichtbar bleiben sollen. Daher liegt das besondere Augenmerk auf dem Erhalt des Bauwerks, der Materialien und Oberfläche.“

Herr Boer, was bedeutet das für die Instandhaltung der Bauwerksfassade?
Boer: „Wir haben hier gemeinsam mit der PSS Interservice Gruppe ein Anti-Graffiti- und Oberflächenschutzkonzept aufgesetzt, das exakt auf unsere Bedürfnisse für den Werterhalt des Bauwerks ausgelegt wurde. Und das betrifft die Wahl der Produkttechnologie, die Verarbeitung und den Turnus.“

Herr Boer, und wie sieht das aus?
Boer: „Wir haben verschiedene Produktsysteme getestet und uns für PSS 20 entschieden, ein Produktsystem auf Basis der Polysaccharid-Technologie und mit PSS einen Partner gefunden, der seit 1991 nicht nur die Technologie und das Produktsystem stellt, sondern nun auch seit nahezu 30 Jahren mit eigenen Servicekräften für die fachgerechte Ausführung sorgt.“

Herr Boer, auf was ist dabei zu achten?
Boer: „Man kann sich leicht vorstellen, dass auf dem sensiblen Untergrund mit der nötigen Vorsicht gearbeitet werden muss. Daher ist das alles definiert. So dürfen die Reinigungsarbeiten beispielsweise nur mit einer bestimmten Temperatur, einem maximalen Druck von 50 bar und einer speziell angefertigten Sprühdüse ausgeführt werden. Daher hat sich PSS 20 bewährt. Es wird im Airless-Spritzverfahren im unteren Bereich appliziert, der Schutzfilm ist nicht sichtbar, es wird durch Temperatur und sanften Druck gelöst und vom Untergrund mitsamt von Verschmutzungen und eventuellen Graffiti abgeschält. Und der Clou ist, dass der Untergrund dabei nicht beeinträchtigt oder gar beschädigt wird. Was für uns sehr wichtig war und als Gesamtkonzept für den Erhalt des Bauwerks optimal ist. Und obendrein ist PSS 20 umweltgerecht und völlig unbedenklich.

Herr Boer, Sie sprachen vom Turnus, heißt das, es läuft alles nach einem festen Plan, sprich einem Unterhaltskonzept?
Boer: „Ja, die PSS Interservice bietet individuelle Unterhaltskonzepte, und wir haben hier eine objektspezifische Abstimmung mit dem Denkmalschutz und dem Facility Management aufgestellt. Die Säulen des Bauwerks werden alle 5 Jahren als Ganzes in der gesamten Höhe gereinigt, alle 2 Jahre wird der Antigraffitischutzfilm erneuert, einmal jährlich entfernen wir lose Verschmutzungen und schützen diese Flächen auf ein Neues. Selbstverständlich beinhaltet das Unterhaltskonzept einen Service, dass innerhalb einer definierten Zeit Graffiti-Attacken durch die PSS Interservice entfernt werden. Summa summarum ist das für uns ein maßgeschneidertes, serviceorientiertes Unterhaltskonzept substanzerhaltend für das Bauwerk und obendrein absolut umweltgerecht dazu.“

Herr Boer, besten Dank für das Gespräch!

Weitere Informationen erhalten Sie bei:
PSS INTERSERVICE GmbH
E-Mail: info@pss-interservice.de
www.pss-interservice.de



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