Startseite » AKTUELLES & TRENDS » Bücher & Podcasts »

Ein akustischer Rundgang | Audiorundgang

Ein akustischer Rundgang | Audiorundgang
Marta hörend erleben

Audioguide Marta | Bild: www.marta-herford.de
Audioguide Marta | Bild: www.marta-herford.de

Das Marta in Herford ist weit über Herfords Genzen hinaus bekannt. Das Gebäude trägt die Handschrift des Stararchitekten Frank O. Gehry. 2005 errichtet, wurde im Jahr 2015 das Erscheinungsbild behutsam überarbeitet. Das Museum zeigt zeitgenössische Kunst, dass auch Verbindungen zu Design und Architektur herstellt. Das Marta Herford hält für Sie einen akustischen Rundgang mit 12 Stationen zum Gebäude und dem angrenzenden Gebiet bereit.

Das Gebäude

Die schwingende Bewegung der Formen findet ihren Nachklang im losen Verbund der Steine auf dem Boden und die wogende Dachlandschaft spiegelt auch den angrenzenden Flusslauf der Aa wieder. Im Innern des Museums setzt sich dies fort: Als bewegte Raumvolumen mit geradezu tänzerischer Choreographie verwandelt die Architektur jede Ausstellung in ein besonderes Raumerlebnis.

Neben den Galerien umfasst der Gehry-Bau außerdem die lichtdurchflutete kupferbar im Marta mit Außenterasse am Wasser, den Museums-Shop und ein Veranstaltungsforum.

Eine ganz andere Architektursprache aus geraden Linien und rechten Winkeln eröffnet sich dem Besucher in der Lobby. Den Kern des Museums bildet nämlich eine ehemaligen Textilfabrik der Firma Ahlers, die 1959 von Walter Lippold errichtet wurde. Gehry ließ dieses Gebäude in seiner Grundstruktur weitestgehend unverändert. Während sich in der ersten Etage dieses Bestandsbaus mit der Lippold-Galerie weitere Ausstellungsräume befinden, folgen darüber Etagen für das TÜV Rheinland LGA Möbelprüfinstitut, die Marta-Büros und Seminarräume sowie die Räumlichkeiten der Verbände der Holz- und Möbelindustrie Nordrhein-Westfalen.

Mit der Eröffnung im Mai 2005 setzte die Stadt Herford auch ein eindeutiges Signal für eine zukunftsorientierte Entwicklung des Bahnhofsviertels. Die Skulpturen rund um das Marta-Gelände zählen zu den wichtigsten Kunstwerken in der Stadt.

In den letzten Jahren hat das Museum auch durch seine schrittweise Erweiterung dazu beigetragen, dass die Besucher das Marta als einen lebendigen Treffpunkt erleben. So bietet das Marta-Atelier in der benachbarten Gründerzeit-Villa ideale Voraussetzungen für ein vielfältiges Workshop-Programm der Museumspädagogik. Und der idyllische Garten am Marta-Depot, gestaltet vom renommierten „atelier le balto“, lädt jederzeit zu einem spontanen Aufenthalt mit Blick auf den Fluss ein.

 

Zur Geschichte

Anfang des 20. Jahrhunderts hatte sich Herford zu einem für seine Möbel- und Bekleidungsindustrie bedeutsamen Standort entwickelt. Diese höchst produktive und weltweit aktive wirtschaftliche Struktur brachte 1996 engagierte Köpfe auf die Idee, ein unübersehbares Zeichen in der Region zu setzen. Grundgedanke war die Zusammenführung von Kunst, Wirtschaft und Gesellschaft in einem spektakulären Gebäude.

Die Entscheidung für Frank Gehry als Architekt und Jan Hoet als Gründungsdirektor gab dem Projekt die entscheidende Richtung. Am 7. Mai 2005 wurde Marta Herford schließlich unter großem öffentlichem Interesse feierlich eröffnet.

Seit Anfang 2009 präsentiert hier der Ausstellungsmacher und Museumsdirektor Roland Nachtigäller mit seinem Team ein abwechslungsreiches Programm aus zeitgenössischer Kunst, architektonischer Spurensuche und grundsätzlichen Fragen an das Design.

 

Zur Leitidee

Die schwingende Bewegung der Formen findet ihren Nachklang im losen Verbund der Steine auf dem Boden und die wogende Dachlandschaft spiegelt auch den angrenzenden Flusslauf der Aa wieder. Im Innern des Museums setzt sich dies fort: Als bewegte Raumvolumen mit geradezu tänzerischer Choreographie verwandelt die Architektur jede Ausstellung in ein besonderes Raumerlebnis.

Neben den Galerien umfasst der Gehry-Bau außerdem die lichtdurchflutete kupferbar im Marta mit Außenterasse am Wasser, den Museums-Shop und ein Veranstaltungsforum.

Eine ganz andere Architektursprache aus geraden Linien und rechten Winkeln eröffnet sich dem Besucher in der Lobby. Den Kern des Museums bildet nämlich eine ehemaligen Textilfabrik der Firma Ahlers, die 1959 von Walter Lippold errichtet wurde. Gehry ließ dieses Gebäude in seiner Grundstruktur weitestgehend unverändert. Während sich in der ersten Etage dieses Bestandsbaus mit der Lippold-Galerie weitere Ausstellungsräume befinden, folgen darüber Etagen für das TÜV Rheinland LGA Möbelprüfinstitut, die Marta-Büros und Seminarräume sowie die Räumlichkeiten der Verbände der Holz- und Möbelindustrie Nordrhein-Westfalen.

Mit der Eröffnung im Mai 2005 setzte die Stadt Herford auch ein eindeutiges Signal für eine zukunftsorientierte Entwicklung des Bahnhofsviertels. Die Skulpturen rund um das Marta-Gelände zählen zu den wichtigsten Kunstwerken in der Stadt.

In den letzten Jahren hat das Museum auch durch seine schrittweise Erweiterung dazu beigetragen, dass die Besucher das Marta als einen lebendigen Treffpunkt erleben. So bietet das Marta-Atelier in der benachbarten Gründerzeit-Villa ideale Voraussetzungen für ein vielfältiges Workshop-Programm der Museumspädagogik. Und der idyllische Garten am Marta-Depot, gestaltet vom renommierten „atelier le balto“, lädt jederzeit zu einem spontanen Aufenthalt mit Blick auf den Fluss ein.

Akustischen Rundgang  anhören»

Anzeige:
arcguide Sonderausgabe 2020
arcguide Partner
Architektenprofile
 


Sie möchten auch Ihr Büro präsentieren und Ihre neuesten Projekte vorstellen? Zum Antragsformular »


Sie haben bereits ein Büroprofil auf arcguide.de und möchten Ihre neuesten Projekte vorstellen? Zum Projektformular »

Ausschreibungen
Konradin Architektur
Titelbild db deutsche bauzeitung 2
Ausgabe
2.2021 kaufen
EINZELHEFT
ABO

 

Anzeige:

Architektur Infoservice
Vielen Dank für Ihre Bestellung!
Sie erhalten in Kürze eine Bestätigung per E-Mail.
Von Ihnen ausgesucht:
Weitere Informationen gewünscht?
Einfach neue Dokumente auswählen
und zuletzt Adresse eingeben.
Wie funktioniert der Architektur-Infoservice?
Zur Hilfeseite »
Ihre Adresse:














Die Konradin Medien GmbH erhebt, verarbeitet und nutzt die Daten, die der Nutzer bei der Registrierung zum arcguide Infoservice freiwillig zur Verfügung stellt, zum Zwecke der Erfüllung dieses Nutzungsverhältnisses. Der Nutzer erhält damit Zugang zu den Dokumenten des arcguide Infoservice.
AGB
datenschutz-online@konradin.de