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Wand- u. Deckenverkleidung, Paneelen LIGNO, Bestandbau Paris

Bestandsgebäude | Paris | LIGNOTREND Produktions GmbH
Eines der ältesten Pariser Stahlbetongebäude bekommt neues Innenleben

Die „Cité de la Mode et du Design“ wurde 1907 erbaut und gehört damit zu den ersten großen Stahlbetonbauten in Paris. Bereits seit 2008 nutzt das „Institut Français de la Mode“ das umgebaute Gebäude, im dem einst der Warenverkehr von den Lastkähnen zum Gare d’Austerlitz organisiert wurde. Neu dazugekommen ist jetzt die private Modeschule ECSCP (École de la Chambre Syndicale de la Couture Parisienne). Für die jüngsten baulichen Veränderungen im Gebäudeinneren ist Architekt Patrick Mauger verantwortlich: Er gestaltete den Grundriss zugunsten mehr gemeinschaftlich genutzter Räume um, die er über eine große Treppenanlage miteinander verband. Für gute Raumakustik auf den großen Flächen sorgen unter anderem die Decken- und Wandverkleidungen mit Paneelen LIGNO® Akustik in Eiche und Weißtanne – teils lackiert und als schwer entflammbare Variante ausgeführt. Außerdem mildert die Echtholzverkleidung den rauen, industriellen Charakter des Ortes zugunsten von mehr Behaglichkeit.

Alten Bestandsgebäuden ein neues Leben einzuhauchen, ist in Hinblick auf Ressourcenschonung und klimagerechtes Bauen das Gebot der Stunde. Wie eine solche Revitalisierung gut gelingen kann, zeigt das Beispiel der heutigen „Cité de la Mode et du Design“ in Paris eindrucksvoll: In dem annähernd 160 Meter langen Gebäudekomplex, der wie ein riesiges Passagierschiff am Ufer der Seine anlegt, sind seit der kürzlichen Sanierung und Neugestaltung zwei bedeutende Schulen unter einem Dach vereint – das „Institut Français de la Mode“ und die private Modeschule „ECSCP“. Die Fusion der beiden Institutionen stärkt die bis heute traditionell sehr hohe Bedeutung des Modesektors für die französische Wirtschaft. Architekt Patrick Mauger gestaltete das Gebäude darum als „lebendiges Schaufenster“ und öffnete es mit großen Glasfronten der europäischen Modehauptstadt Paris. Diese bieten schon von außen Einsicht in die große zentrale Halle mit ihrer inneren „Verbindungsstraße“ sowie in weitere angrenzende Räume, wie das 180 Plätze fassenden Auditorium und einen weiteren Saal, der als Unterrichtsraum oder als Ausstellungsfläche für rund 100 Gäste genutzt werden kann.

Raumakustik in Bestandsgebäuden deutlich verbessern

Große Verglasungen sowie neu platzierte Lichtschächte und Oberlichter holen Tageslicht auch in die Tiefe der Grundrissfläche. Um den ursprünglichen industriellen Charakter des Gebäudes zu erhalten, wurde die gesamte Technik mit Kabelkanälen und Kabelschächten sichtbar belassen. Als gestalterischen Kontrapunkt dazu, und damit das quirlige Studenten-Leben auf den rund 20.000 m² Brutto-Geschossfläche nicht in Lärm und Stress ausartet, setzen die Planer auf die visuellen und raumakustischen Qualitäten der Echtholz-Paneele LIGNO® Akustik des süddeutschen Herstellers Lignotrend. Sie kleiden die raue Beton-Hülle auf elegante Weise aus und stellen dabei einfach und effektiv eine gute Raumakustik her. Somit können nicht nur Neubauten, sondern auch Bestandsgebäude auch nachträglich noch raumakustisch aufgewertet werden.

In den großen Räumen wie dem Auditorium, wo es besonders auf gute Hörsamkeit und Sprachverständlichkeit ankommt, gleichen die Paneele als hochwertige Wandverkleidung die schallharten Baumaterialien Glas und Beton wirkungsvoll aus. Hier sind die Eiche-Echtholzoberflächen aus Brandschutzgründen in Versammlungsstätten mit schwerentflammbarer Oberfläche ausgerüstet. Schöner Nebeneffekt: Der transparente Lack lässt die Holzmaserung besonders eindrucksvoll zur Geltung kommen. So erzielen die Planer mit nur einem Ausbauelement gleich mehrere Effekte –exzellente Akustik und edle Design-Optik.

Werden Paneele bei Lignotrend farbbehandelt bestellt, haben die dafür verwendeten gesundheitlich unbedenklichen Lacke und Öle übrigens keine negativen Auswirkungen auf deren raumklimatischen Effekt und die gute baubiologische Bilanz. Das bestätigt eine umfängliche Prüfung durch das Institut für Baubiologie Rosenheim IBR. Für den französischen Markt ist der Test gemäß ISO 16000 zu VOC-Richtlinien für Innenausbaumaterialien und Möbel in Frankreich (Émissions dans l’air intérieur) relevant, wo die untersuchten Paneele auch mit Farbe in Klasse A eingestuft wurden.

Ein Paneel – viele Möglichkeiten

Lignotrend bietet verschiedene Holzarten, Profilvarianten und Oberflächenbehandlungen für die Echtholzpaneele zur Auswahl an: So kamen in Paris auch Paneele mit Weißtannen-Oberfläche zum Einsatz – hier allerdings nicht in ihrem natürlich hellen Holzton sondern mit einer reinweißen Lackierung versehen: In den großen Raumverbindungen, die oft auch vertikal ineinander übergehenden und so eine besonders hohe Deckenhöhe aufweisen, wurden in ausgewählten Bereichen – wie über ausgewiesenen Gruppenarbeitsplätzen – akustisch wirksame Deckenhimmel von der Rohdecke abgehängt. Dafür wurden die weiß lackierten LIGNO® Akustikpaneele präzise auf Gehrung geschnitten, sodass die Leisten elegant um die Ränder der großformatigen Platten herumgeführt werden konnten. Diese integrieren die Beleuchtung und sorgen vor allem dafür, dass die Arbeitsbereiche nun insgesamt gemütlicher wirken und mit den schalldämpfenden Eigenschaften angenehm konzentrierte Ruheinseln entstehen.

Bertrand Perreaux, Architecture Patrick Mauger.:

„Die Wahl unserer Agentur für die Räume der neuen „Cité de la Mode“ fiel auf die Produktreihe LIGNO® Akustik von Lignotrend. Diese Produktreihe bietet uns leistungsstarke akustische Eigenschaften, die für diese Verkehrs-, Begegnungs- und Arbeitsräume erforderlich sind und bringt gleichzeitig eine schlichte und warme ästhetische Note aus hell gestrichenem Holz mit sich, die mit dem von unserer Agentur für dieses Projekt entwickelten Konzept übereinstimmt: Erhalt und Aufwertung der bestehenden Struktur des Gebäudes aus Stahlbeton, ausgeglichen durch einen bedeutenden Beitrag biobasierter Materialien, hier Holz (Boden, Wand und Decke), um Wärme und schlichte Ästhetik einzubringen. Ziel war es, den Studenten dieser renommierten Bildungseinrichtung adäquate Räumlichkeiten anzubieten und die Nutzerfreundlichkeit zu verstärken.“

Super Aussicht, toller Raumklang

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