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Raumwelten 2019

Vermessen! Maß und Maßlosigkeit in der räumlichen Inszenierung | Kongress
Raumwelten 2019

Vermessen

»Raumwelten« ist die Plattform für Szenografie, Architektur und Medien: Das Herzstück von Raumwelten ist der Kongress mit den fünf Panels, die auf ganz unterschiedliche Art und Weise das Thema „Vermessen! Maß und Maßlosigkeit in der räumlichen Inszenierung“ beleuchten. Daneben erweitern Keynotes und das Zusammentreffen von Hochschulen mit der Branche bei Raumwelten Talent das Spektrum der Raumwelten Konferenz. Das ABC der Szenografie bietet einen Einblick in Bereiche der Kommunikation im Raum von A bis Z. In Kurzpräsentationen und Mini-Workshops in kleiner Runde stellen Expert*innen, Dienstleister*innen und Kreative Lösungsansätze für Rauminszenierungen vor.

Panel 1: Arbeitswelten: „Working on the Moon“
Der Weltraum und die Gestaltung einer nachhaltigen Lebens- und Arbeitswelt
Das Panel „Working on the Moon“ befasst sich mit der vermessenen Idee, tiefer in den Weltraum vorzudringen und ferne Planeten zu besiedeln. So paradox es klingen mag – offenbar hilft der Aufbruch in die Unendlichkeit, den Umgang mit begrenztem Raum und knappen Ressourcen zu verstehen.

Mit Experten der Raumfahrtagenturen NASA und ESA diskutieren wir im Spannungsfeld zwischen Weltall-Eskapismus und nutzbaren Ergebnissen für die Gestaltung unserer Lebens- und Arbeitswelt: Wie wird der Bau extraterrestrischer Kolonien die Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft auf der Erde beeinflussen? Welche Impulse entstehen für Architektur, Design, Technologie, Energie- und Stoffkreisläufe? Und welche Bedeutung hat das neue Raumfahrtzeitalter für die Medien- und Popkultur?

Panel 2: Business: „Der Mensch als Maß“
Das Panel „Der Mensch als Maß“, kuratiert von Roman Passarge, zeigt auf, wie sich die Messgrößen sowohl für gestalterischen als auch ökonomischen Erfolg bei der Gestaltung von Rauminszenierungen gegenwärtig verändern: Weg von technischen Größen wie Flächeneffizienz oder Kosten pro Arbeitsplatz, hin zu menschlichen Bedürfnissen und Anforderungen. Dabei wird diskutiert, wie diese Ansätze neue Potenziale eröffnen und Wertschöpfung schaffen und inwieweit die Haltung der Auftraggeber und Gestalter das Ergebnis beeinflusst – denn häufig sind es gerade die kleinen, unspektakulären, nicht messbaren Dinge und Veränderungen, die den messbaren Erfolg ausmachen.

Panel 3: Szenografie: „Vermessen!“
Maßlosigkeit in der Szenografie? Sind Szenografie und Maßlosigkeit nicht ohnehin das Gleiche? Schon immer war Szenografie maßlos, aber auch oft im Auftrag eines Autoritarismus. Ist es heute anders? Kann es anders werden? Der Kurator Jean-Louis Vidière betrachtet in seinem Panel großartige, historische Beispiele der Szenografie, die dennoch nicht so bekannt sind. Von dort reicht der Bogen bis zur heutigen Frage, ob und wie die aktuelle Auftragsabwicklungsgewohnheit mit vielen „Stakeholdern“ überhaupt noch Maßlosigkeit möglich macht.

Panel 4: Architektur: „New Dimensions“
Dimension bedeutet im Englischen sowohl die messbare Ausdehnung eines Gegenstands in Länge, Breite und Höhe als auch einen wichtigen Aspekt einer Sache. Architektur ist immer multi-dimensional: Architekten beschäftigen sich mit den drei bekannten Dimensionen des Raumes. Im Zusammenhang mit BIM – Building Information Modelling – werden die Zeit als vierte, die Kosten als fünfte, Nachhaltigkeit und Effizienz als sechste und Facility Management, also Informationen für den Betrieb des Gebäudes, als siebte Dimension bezeichnet. Neben der formalen Beschaffenheit spielen diese Parameter beim Entwerfen eine wichtige Rolle um Entscheidungen treffen und auf ihre Aussicht auf Erfolg zu bewerten zu können. Im Entwurfsprozess müssen also immer weiter ins Detail gehende Informationen integriert werden. Das Arbeiten mit digitalen Werkzeugen stellt eine Grundvoraussetzung dar, um diese Komplexität überhaupt bearbeiten zu können. Liegt der Schlüssel zum Erfolg architektonischer Projekte in der Definition der Beziehungen zwischen Elementen und nicht in der Bewertung einzelner Aspekte?

Museumswelten: „Von großen und kleinen Maßstäben“
Weltweit sind durch neue Ausstellungsmethoden und Digitalisierungstechniken in den letzten Jahren Museen der Superlative entstanden – im großen wie im kleinen Maßstab. Vor diesem Hintergrund wird sich das Panel, kuratiert von Petra Kiedaisch, mit dem Maß und der Maßlosigkeit jüngster Museumsbauten beschäftigen, wie Mega-Museen aus der arabischen Welt, deren Größe höchste Anforderungen an Planung und Konstruktion stellten, oder Museumsbauten und Installationen im europäischen Raum, die begrenzte Flächen und Mikro-Objekte zu inszenieren hatten. Zentral wird dabei die spannende Frage sein, wie Architekten, Ingenieure und Szenografen es schaffen, die perfekte Vermessung in räumliche Entgrenzung übergehen zu lassen. Welche Methoden, Technologien und Materialien wenden sie dabei an?

Wo: Ludwigsburg | Stuttgart
Wann: 13.11. bis 15.11.2019
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