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Zeitgenössische Architektur mit Pflanzenfasern

Zeitgenössische Architektur mit Pflanzenfasern
Fibra

Sporthalle der Panyaden-Schule, Namprae, Thailand, Chiangmai Life Architects, Markus Roselieb und Tosapon Sittiwong | Bild: © Markus Roselieb
Sporthalle der Panyaden-Schule, Namprae, Thailand, Chiangmai Life Architects, Markus Roselieb und Tosapon Sittiwong | Bild: © Markus Roselieb

Fira – Pflanzen sind erstaunliche Lebewesen. Sie sind die materielle Grundlage unserer Existenz und unserer Kultur, schön und nützlich zugleich. Sie sind nachwachsende lokale Ressourcen, speichern Kohlenstoff und sind biologisch vollständig abbaubar. Das Bauen mit Pflanzenfasern hat nicht nur eine vorbildliche Ökobilanz, sondern auch positive soziale, ökonomische und kulturelle Aspekte: Lokales Knowhow wird bewahrt und weiterentwickelt, Arbeitsplätze werden vor Ort geschaffen, traditionelle Bauformen werden aufgegriffen und revitalisiert. Architektur mit Pflanzenfasern hat zudem eine hohe sinnliche und haptische Qualität.

Die Bauten, die im Rahmen des FIBRA Award ausgewählt wurden, haben zudem eine hohe ästhetische Qualität. amàco, das Recherche- und Experimentierzentrum für natürliche Baustoffe in Villefontaine in Frankreich, und Dominique Gauzin-Müller haben den FIBRA-Preis ausgeschrieben. Die internationale Jury unter dem Vorsitz von Anna Heringer hat 50 Bauten ausgewählt, bei denen verschiedenste Materialien verwendet wurden – Bambus, Stroh, Schilf, Weide, Rattan, Hanf, Palmblätter, Rinden oder Gräser. Der Einsatz der Pflanzenfasern umfasst Funktionen wie Tragen und Überbrücken, Isolieren, Filtern, Abtrennen, Verblenden oder Einkleiden. Die in Bild und Text, aber auch in Modellen und Prototypen vorgestellten Bauten stammen aus 23 Ländern auf allen Kontinenten. Die Wohnhäuser, Schulen, Brücken, Kulturzentren, ein Bauhof oder ein Weinkeller zeigen die Vielfalt der Einsatzmöglichkeiten sowie die ökologischen, konstruktiven und ästhetischen Qualitäten von Pflanzenfasern in der zeitgenössischen Architektur. Bauen mit Pflanzenfasern ist innovativ, weil es dazu anregt, darüber nachzudenken, wie wir künftig bauen und leben wollen.

Produktion: Agence MUSEO und amàco
Kuratorin der Ausstellung: Dominique Gauzin-MüllerWissenschaftliches Komitee: Laetitia Fontaine, amàco, Prof. Guillaume Habert, ETH Zürich

Bitte beachten Sie: Die ifa-Galerie Stuttgart ist aufgrund der Corona-Verordnung vom 02.–30. November 2020 geschlossen.

Wo: ifa Stuttgart

Wann: bis 28.02.2021

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