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Ganz in Weiß, mit bunten Punkten übersät

Neubau | Berlin | Uzin Utz AG
Ganz in Weiß, mit bunten Punkten übersät

Im neuen Futurium in Berlin sind zukunftsweisende Themen mit Architektur, Ausstellungs- und Innenraumgestaltung eng verwoben. Auf drei Etagen und über 5.000 qm Fläche gibt das Zentrum für Zukunftsgestaltung faszinierende Einblicke in die Welt von morgen und verkörpert dabei selbst ein visionäres Raumkonzept.

Direkt am Berliner Spreeufer – zwischen Reichstag und Hauptbahnhof – steht das erste ‚Zukunftsmuseum’ Deutschlands. Seine außergewöhnliche Architektur ergänzt das städtebauliche Umfeld des Regierungsviertels als eindrucksvolle Skulptur. Über einen Wettbewerb hatte die Bundesregierung 2012 die Aufgabe gestellt, ein „Haus der Zukunft“ zu entwickeln. Gewonnen hat das Berliner Architekturbüro Richter Musikowski mit einer Gebäudehülle aus über 8.000 Kassettenelementen. Gefaltete Metallreflektoren und keramisch bedrucktes Gussglas erzeugen ein changierendes und mit dem Lichteinfall wechselndes Wolkenbild – Sinnbild für die sich wandelnde Zukunft.

Zur Eröffnung beschlossen die Ausstellungsplaner, den grauen Boden im ‚Zukunftsraum’ in abstraktem Reinweiß zu gestalten und mit Tausenden bunten Punkten zu versehen – symbolisch für die Vielfalt der Zukunft und die Partizipation des Publikums. Dies gelang mit dem farbigen 2K-Lack RZ Turbo Protect Color und Folientechnik. Es entstand ein Designunikat – ganz in Weiß – mit einem vor Ort kreierten Punktemuster. Zwei abschließende Schichten der transparenten Versiegelung RZ Turbo Protect Plus schützen den Boden absolut sicher – auch bei hohem Publikumsverkehr.

Wandelbar und vielfältig: Ideen zur Zukunft

In der liquiden Dauerausstellung im Futurium geht alles um die Frage ‚Wie wollen wir leben’? Startthemen werden nach und nach modifiziert, um die Vielfalt der Zukunftsoptionen aufzuzeigen. Besucher können die Auswahl zukünftiger Themen mitbestimmen. Die interaktive Ausstellung liefert keine fertigen Zukunftsszenarien für die Welt von morgen, sondern Bausteine. In drei großen Denkräumen lassen sich verschiedene Zukunftsentwürfe zu Mensch, Natur und Technik entdecken und nach Wahl Themen zusammenstellen. Um die individuellen Perspektiven zu sammeln, entwickelten die Ausstellungsplaner ein elektronisches Speichermedium, das Besucher auf dem Rundgang begleitet. Das persönliche Ergebnis des Ausstellungsbesuchs lässt sich in der sogenannten Zukunftsmaschine auf der Galerieebene auswerten. Hier erfährt man, welcher ‚Zukunftstyp’ man ist.

Abstraktes Weiß und Punktevielfalt für den Zukunftsraum

Vom durchgängigen Ausstellungsbereich im Obergeschoss führt eine weiße Wendeltreppe auf die stützenfrei vom Dach abgehängte Galerieebene. Im rund 120 qm großen Zukunftsraum steht die Zukunftsmaschine, deren drehende Scheiben sich mit Ausstellungsmotiven in buntem Moiré-Effekt bewegen. „Die Planer wollten, dass dieser Raum stärker betont wird und eine abstrakte Einheit bildet“, erklärt Christian Thieme, Anwendungstechniker von RZ. „Der graue Industriekautschukbelag wie in den anschließenden Büros war da nicht geeignet.“ Die Lösung: den Boden einheitlich in Reinweiß umgestalten und mit einem individuellen Design aus Punkten versehen. Die Idee: Als Sinnbild für Partizipation und Vielfalt der Zukunftsoptionen sollten zur Eröffnung bunte Punkte auf den Boden geklebt werden.

Die Ausführung in Folientechnik und Klarlack

Hier kam der farbige 2K-Lack RZ Turbo Protect Color ins Spiel, mit dem sich grundsätzlich jeder elastische Belag schnell und sicher in neuen Farben und Designs umgestalten lässt. „Diese Beschichtung in RAL 9010 ist äußerst strapazierfähig und bestens für hohen Publikumsverkehr geeignet“, so der Spezialist für Bodenbeschichtungen von ASIX Maiers Reinigungsservice, Walter Höhne, der zusammen mit Christian Thieme von RZ zu Rate gezogen wurde. „Ein dauerhaft schönes Punktemuster kann jedoch nicht am Eröffnungstag entstehen, es muss bereits zuvor in die Color-Beschichtung integriert werden.“ Sein Vorschlag: Dank der Folientechnik von RZ lässt sich jedes gewünschte Design absolut fest und beständig gestalten. Mit einer zusätzlichen transparenten Versiegelung erhält der Ausstellungsboden eine abschließende Schutzschicht und ist widerstandsfähig gegen höchste mechanische Beanspruchung. „Der 2K-Lack von RZ ist auch für Industrieanwendungen geeignet, da können sogar Elefanten drüberlaufen“, so Höhne.

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Punktedesign verschleißfest appliziert

Zunächst erfolgte eine intensive Grundreinigung, danach wurde der RZ Primer aufgetragen, der die sichere Haftung zum Untergrund herstellt. „Der Untergrund war nicht perfekt, auch einige Fugen mussten neu verschweißt werden“, erläutert Christian Thieme. „Für die geplante große weiße Fläche, bei der jede Unebenheit sichtbar gewesen wäre, sollte der Boden absolut eben sein.“ Im Anschluss konnte der farbige 2K-Lack RZ Turbo Protect Color in RAL 9010 mit der Lackwalze aufgetragen werden. Dabei galt es sorgfältig vorzugehen, denn Möbel und Objekte waren bereits installiert. Schon am nächsten Tag begannen Ausstellungsmacher und Beschichter gemeinsam mit der Gestaltung des Bodens: Tausende bunte Punkte sollten den Raum schmücken. „So viele Punkte mittels Folientechnik zu applizieren, ist eine filigrane Arbeit“, erinnert sich Walter Höhne. „Sie müssen luftdicht und fest appliziert werden.“ Den wichtigen Abschluss bildete der zweimalige Auftrag der transparenten Versiegelung RZ Turbo Protect Plus. Der elastische Film umschließt das Punktedesign und bildet eine absolut ebene, rutschfeste und hoch strapazierfähige Oberfläche, die für extremen Langzeitschutz des Bodens sorgt. Da der Eröffnungstermin bevorstand, arbeiteten vier Mann am Punktemuster, zwei erfahrene Mitarbeiter trugen vorsichtig die Lackschicht auf. „Der Lack trocknete in 24 Stunden, wir haben ihm 48 gelassen. Insgesamt war das neue Bodendesign in einer Woche fertig“, so Höhne.

Fazit: Gelungene Bodengestaltung im Futurium

Die Ausstellung soll zeigen, dass Zukunft variabel ist und dass jeder seinen Teil dazu beiträgt. Der Zukunftsraum mit der Zeitmaschine drückt dieses interaktive und partizipative Element am besten aus. „Diesen Raum auch gestalterisch abzuheben ist ausgezeichnet gelungen – dank der guten Zusammenarbeit von Planern, Bodenbeschichtern und der Fachberatung von RZ waren wir zudem im Zeitplan“, resümiert Christian Thieme erfreut.

„Die Umsetzung dieses individuellen Designbodens war in Anbetracht des nahen Eröffnungstermins keine einfache Aufgabe“, meint Walter Höhne. Das 1995 von Johannes Maier in Berlin gegründete Unternehmen ASIX ist Experte für die Reinigung und Versiegelung von Linoleum-/PVC-Böden, POWER-nANO-Oberflächenveredelung und Sanierung von stark abgenutzten Böden mit PU-Design. Aber auch die Reinigung und Pflege von Stein, Holz-/Parkettböden sowie Tiefenreinigung von Teppichböden inkl. Fleckenentfernung gehören zum Portfolio. „Mit einem zuverlässigen Partner wie RZ hat es sehr gut funktioniert. Einmal mehr haben die Materialien unter Beweis gestellt, dass man damit außergewöhnliche Gestaltungen anfertigen kann.“


Objekt: Futurium Berlin

Architekt: Architekturbüro Richter Musikowski, Berlin
Ausstellungsplaner: Schiel Projektgesellschaft mbH, Berlin
Ausführendes Unternehmen: ASIX Maiers Reinigungsservice UG, Walter Höhne, Vertriebsleiter
Bodenversiegelung: RZ Primer, RZ Turbo Protect Color und Folientechnik, transparente Versiegelung RZ Turbo Protect Plus
RZ Fachberatung: Christian Thieme, RZ Anwendungstechnik, Uzin Utz Group



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