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Louis Hotel

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Louis Hotel

Mit der Eröffnung des LOUIS HOTEL am 9. September 2009 am Viktualienmarkt wird das gastronomische und architektonische Gesamtkonzept von Rudi Kull und Albert Weinzierl um ein weiteres Juwel ergänzt. Das elegante Boutique-Hotel im Herzen Münchens verfügt neben 72 Zimmern und dem Restaurant „Emiko“ mit Bar auch über eine Dachterrasse mit herrlichem Blick auf die Münchner Altstadt.

Doch wer ist Louis? Den Aussagen der Betreiber Kull & Weinzierl zufolge handelt es sich um einen Weltreisenden, der Wert auf liebevolle Details und hochwertige Materialien legt. Nicht zufällig besteht die Namensähnlichkeit mit dem bayerischen Märchenkönig: Louis‘ Wahlheimat befindet sich mitten in München, am Viktualienmarkt.
Die dort gelegenen Bestandsgebäude haben Hild und K Architekten im Auftrag der Firma Kustermann zum Boutique Hotel mit Ladenpassage umgewandelt. Letztere erschließt eine offen zugängliche Verbindung vom Viktualienmarkt hin zum Rindermarkt. Hier mündet sie ins Foyer eines bestehenden Ärztehauses, dessen Fassade im Rahmen des Umbaus ebenfalls saniert wurde. Die Gebäude leuchten nach dem Entfernen einer früheren Verkleidung nun in hellem Grau.
Andreas Hild und Dionys Ottl standen bei diesem Projekt vor der Aufgabe, einen Bezug zur Altstadt zu finden, ohne die Anforderungen an modernes Bauen zu vernachlässigen. Sie entschlossen sich zu einer Neuinterpretation unterschiedlicher Münchner Bautraditionen, des Barocks und der Wiederaufbauarchitektur der fünfziger Jahre, augenfällig repräsentiert durch die beiden unmittelbar benachbarten Gebäude am Rindermarkt, das zu Münchens ältester Gemeinde gehörige Peterskirchen-Pfarrhaus und das Kaufhaus Kustermann.

Das architektonische Konzept verschränkt beide Stilrichtungen, am eindeutigsten vielleicht auf der Kopfseite des Hotels. Vom Viktualienmarkt sichtbar erzeugt die regelmäßige Anordnung der raumhohen Fenster mit französischen Balkonen eine moderne Anmutung der Fassade. Zugleich sorgen Stuckprofile um die Fensteröffnungen für barocke Bewegtheit. Hier finden sich auch die mächtigen Lettern, die sich als Putzrelief von der dritten bis zur fünften Etage vertikal über die Hauswand ziehen. Sie bilden das Wort „Hotel“ und geben so weithin sichtbar Auskunft über die Nutzung des Gebäudes.

Narrativ ist auch die Ästhetik der Innenausstattung, welche die Architekten im Zuge des Projektes gestaltet haben. Dabei wurde Wert auf Individualität gelegt: Keines der zweiundsiebzig unterschiedlich großen Zimmer gleicht von der Möblierung und vom Zuschnitt her einem anderen. Eine Reihe von selbstentworfenen Möbeln und Accessoires erzählt nun vom Reisen und vom Ankommen. Etwa die Kleiderschränke, die in Form von großen Reisekoffern im Raum stehen. Oder die Fliesen, deren Vorbilder in der Pariser Metro zu finden sind. Durchweht vom Geist der weiten Welt vermitteln die Zimmer zugleich Geborgenheit: Einheimische Hölzer, Stoffe in Naturfarben und Naturstein aus der Region sorgen für eine anheimelnde Atmosphäre und verstärken zugleich den Bezug zum Standort.

Das LOUIS HOTEL bietet aber nicht nur Architektur- und Design-Liebhabern ein stilvolles Domizil auf Zeit: Das 72 Zimmer große Boutique-Hotel mit der prominenten Adresse „Viktualienmarkt 6“ besticht durch seine Lage mitten im Herzen Münchens. Von den Balkonen aus bietet sich den Gästen eine spektakuläre Sicht auf den Marktplatz und die Alpenkette, von der Dachterrasse auf der anderen Seite auf den Alten Peter oder die Frauenkirche. Eine der prominentesten Sehenswürdigkeiten Münchens gleich vor der Tür, die anderen nur wenige Gehminuten entfernt: Oper, Marienplatz, Theater, Maximilianstraße, Fünf Höfe oder Restaurants sind bequem zu Fuß zu erreichen.

Auch in kulinarischer Hinsicht verwöhnt das Hotel seine Gäste. Das Restaurant „Emiko“ verbindet die traditionelle, japanische Esskultur mit modernen Einflüssen. Nach dem „Sharing-Prinzip“ werden mehrere Gerichte in die Mitte des Tisches gestellt und dienen so als außergewöhnliche Plattform, die fernöstliche Küchenkultur zu erleben. Besonderer Wert wird auf die perfekte handwerkliche Zubereitung aus frischen und saisonalen Zutaten direkt vom Münchner Viktualienmarkt und das Zusammenspiel von verschiedenen Aromen der japanischen Küche gelegt. Serviert werden den Hotelgästen – aber auch allen anderen
Feinschmeckern – beispielsweise Sashimi, Wagyu-Rind oder Hokkaido Jakobsmuscheln in Yuzu-Sauce von in Tokio ausgebildeten japanischen Köchen. Neben der modernen japanischen Küche des Restaurants besticht die „Emiko Bar“ durch handwerklich hochwertige Cocktail-Kreationen, die mit Aromen wie Litschi, Zitronengras oder Ingwer auf die asiatische Küche eingehen.

Weitere Informationen:

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