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Deutschland, Idar-Oberstein: Bekanntmachung vergebener Aufträge (2022/S 151-432625)

Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Deutschland, Idar-Oberstein: Bekanntmachung vergebener Aufträge (2022/S 151-432625)

08/08/2022

  
S151

Deutschland-Idar-Oberstein: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

2022/S 151-432625

Bekanntmachung vergebener Aufträge

Ergebnisse des Vergabeverfahrens

Dienstleistungen

Rechtsgrundlage:

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen

Offizielle Bezeichnung: Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch Bundesministerium d. Verteidigung, vertreten durch d. Amt f. Bundesbau -ABB-, vertreten durch Landesbetrieb Liegenschafts- u. Baubetreuung, Niederlassung Idar-Oberstein, vertreten durch die Niederlassungsleitung
Postanschrift: Am Rilchenberg 65
Ort: Idar-Oberstein
NUTS-Code: DEB15 Birkenfeld
Postleitzahl: 55743
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): LBB NL Koblenz, Zentrale Vergabestelle FbT, Hofstraße 257a, 56077 Koblenz
E-Mail: VOFVergabe.Koblenz@LBBnet.de
Telefon: +49 2619701-0
Fax: +49 2619701-444
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: http://www.lbb.rlp.de

I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers

Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen

I.5)Haupttätigkeit(en)

Verteidigung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

21D0111- Bekanntmachung vergebener Auftrag – Erstellung Liegenschaftsenergiekonzept (LEK) Artillerieschule Idar-Oberstein

Referenznummer der Bekanntmachung: 21D0111

II.1.2)CPV-Code Hauptteil

71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

II.1.3)Art des Auftrags

Dienstleistungen

II.1.4)Kurze Beschreibung:

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Gegenstand des ausgeschriebenen Auftrags ist die Erstellung eines Liegenschaftsbezogenen Energiekonzeptes (LEK) für die Bundeswehrliegenschaft der Artillerieschule in Idar-Oberstein.

Die Liegenschaft wurde im Zeitraum zwischen 1965 bis 1969 errichtet. Derzeit befinden sich dort 64 Gebäude. Die Gesamtfläche der Liegenschaft beträgt 594 755 m².

Laut Nutzungskonzept vom 18.11.2016 sind 97% der Gebäude mehr als 20 Jahre alt. Ganzheitliche Grundsanierungen fanden bislang an keinem Gebäude in der Liegenschaft statt.

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Aufgrund einer Stationierungsentscheidung und einer damit verbundenen Wirtschaftlichkeitsbetrachtung wurde mit dem Ziel eine strukturierte Entwicklung der Liegenschaft anzustreben ein Liegenschaftsbezogenes Ausbaukonzept (LABK) beauftragt. Das LEK steht in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Ausbaukonzept zur Liegenschaft. Das LABK wird dem Auftragnehmer mit Vertragsschluss zur Verfügung gestellt.

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II.1.6)Angaben zu den Losen

Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)

71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros

II.2.3)Erfüllungsort

NUTS-Code: DEB15 Birkenfeld

Hauptort der Ausführung:

Idar-Oberstein

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

LEISTUNGSTEIL WÄRME

Die Erstellung des Leistungsteils Wärme des LEK erfolgt auf Grundlage der "Anleitung zur Aufstellung liegenschaftsbezogener Konzepte zur Energieeinsparung in Anlagen der Bundeswehr, Teil: Wärmeversorgungs-

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und lufttechnische Anlagen – LEK – Wärme – Stand 08 / 2001" mit dem nachfolgend im Wesentlichen dargestellten Leistungsumfang.

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Bestandsaufnahme der Wärmeerzeugungsanlage (WEA), Wärmeversorgungsnetz (WVN) und der Gebäude mit Anschluss an das WVN und die Gebäudeautomation innerhalb der Artillerieschule Idar-Oberstein.

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Weitergehende Untersuchungen an Bestandsgebäuden, die im Rahmen des Ausbaukonzeptes erhalten bleiben. Neukonzeption der wärmetechn. Anlagen auf Basis des Ausbaukonzeptes.

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Wärmeversorgungsnetz (WVN):

Im Rahmen des Konzeptes ist das Wärmeversorgungsnetz unter der Maßgabe eines Niedrigtemperaturnetzes zu betrachten.

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Im Rahmen des Konzeptes ist die technische Umsetzbarkeit eines Mehrleiternetzes, die Wirtschaftlichkeit eines solchen Netzes zu betrachten und darzulegen.

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Wärmeerzeugungsanlage (WEA):

Maßgabe ist es, einen größtmöglichen Anteil an erneuerbaren Energien zur Wärmeerzeugung bereitzustellen.

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Weiter sind Anpassungen der Bestandsgebäude, welche an ein Niedertemperaturnetz angeschlossen werden, darzulegen und zu berücksichtigen.

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Besonderes Augenmerk ist auf die Erzeugung von Trinkwarmwasser zu legen. Hier sind Lösungen zu erarbeiten, welche sowohl mit der VDI 6023 und der Einsparung von Energie bzw. Nutzung Niedertemperatursysteme konform sind.

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Notwendige Ertüchtigungen der Bestandsgebäude im Hinblick auf das Gebäudeenergiegesetz (GEG) sind zu erarbeiten, um ein Niedrigtemperaturniveau zu ermöglichen und den Verbrauch von Wärme zu senken.

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LEISTUNGSTEIL ELEKTRO

Der Leistungsteil Elektro umfasst im Wesentlichen folgende Leistungen:

– Erfassung des Ist-Zustandes der Elektroversorgung (Mittelspannungs- und Niederspannungsnetz, elektrische Verbraucher), Untersuchung der aktuellen Netz-/Lastverhältnisse verbunden mit einer aktuellen Netzberechnung unter Berücksichtigung der vorhandenen Kabelquerschnitte.

– Ausplanung des Sollzustandes (Mittelspannungs- und Niederspannungsnetz, elektrische Verbraucher). Netzberechnung im Hinblick auf die Einhaltung der Nennspannung, Nennstrom und Kurzschlussstrom.

– Festlegung von notwendigen Sofortmaßnahmen bei erkannten Defiziten.

– Festlegung von baulich notwendigen Maßnahmen mit Schwerpunkt Elektrotechnik im Rahmen der geplanten Baumaßnahmen.

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Leistungen für ein liegenschaftsbezogenes Gebäudeautomationskonzept sind nicht Gegenstand des Projektumfangs.

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Umsetzung der klimapolitischen Ziele der Bundesregierung im Rahmen des LEK:

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Hierbei ist neben der Energiebedarfsreduzierung auch eine Erhöhung des Anteils an der Erzeugung Erneuerbarer Energien anzustreben. Der Ausbau der EE-Anlagen hat in Bezug zur gesamten Liegenschaft bzw. zum Wärmeversorgungsnetz zu erfolgen.

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Vorgesehene Termine:

Planungsbeginn (Startbesprechung): 09/2022

Präsentation der Ergebnisse: 02/2024

Übermittlung LEK: 03/2024

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II.2.5)Zuschlagskriterien

Qualitätskriterium – Name: 1.0 Vorstellung des Büros und des Projektteams in Bezug auf die konkrete Auftragsabwicklung / Gewichtung: 20%

Qualitätskriterium – Name: 2.0 Angaben zur Arbeitsweise im Hinblick auf die zu vergebende Leistung und zur konzeptionellen Vorgehensweise, vertiefende Angaben des Bieters zu technischen Belangen bei der Umsetzung der geplanten Maßnahme unter Zugrundelegung der Projektanforderungen / Gewichtung: 40%

Preis – Gewichtung: 40%

II.2.11)Angaben zu Optionen

Optionen: nein

II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union

Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

II.2.14)Zusätzliche Angaben

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Zu Ziff. II.2.5):

Die Zuschlagskriterien einschließlich der Unterkriterien sowie deren Wichtung und Wertung/Bepunktung (Bewertungssystematik) sind den Vergabeunterlagen (Bewertungsmatrix Zuschlagskriterien) zu entnehmen.

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Mit Angebotsabgabe ist eine Darstellung zu den qualitätsbezogenen Zuschlagskriterien einzureichen, welche Bestandteil des Angebots ist.

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Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart

Offenes Verfahren

IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja

IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2022/S 113-318720

IV.2.8)Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9)Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Auftrags-Nr.: 21D0111

Bezeichnung des Auftrags:

Erstellung Liegenschaftsenergiekonzept (LEK) für die Artillerieschule in Idar-Oberstein

Ein Auftrag/Los wurde vergeben: nein

V.1)Information über die Nichtvergabe

Der Auftrag/Das Los wird nicht vergeben

Es sind keine Angebote oder Teilnahmeanträge eingegangen oder es wurden alle abgelehnt

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3)Zusätzliche Angaben:

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1) Bietergemeinschaften (BGen)

BGen, die sich erst nach der Einreichung des Angebots gebildet haben, werden nicht zugelassen. Mehrfachbewerbungen einzelner Mitglieder einer BG sind unzulässig u. führen zum Ausschluss aller betroffenen BGen.

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Bei BGen ist nur ein Angebot (Angebotsblatt, Kalkulationsblätter und Darstellung zu den Zuschlagskriterien) einzureichen.

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Für jedes Mitglied der BG ist ein eigener mit den erforderlichen Angaben ausgefüllter Eignungsbogen mit dem Angebot einzureichen. Liegt bei einem Mitglied einer BG ein zwingender Ausschlussgrund nach § 123 GWB od. ein fakultativer Ausschlussgrund nach § 124 GWB vor, so muss dieses Mitglied ersetzt werden.

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Bei BGen sind nur ein Projektleiter und ein Bauleiter zu benennen. Die Leistungsabgrenzung innerhalb der BG ist darzustellen.

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2) Eignungsleihe (§ 47 VgV)

Beabsichtigt der Bieter im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche u. finanzielle sowie die technische u. berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten eines anderen Unternehmens in Anspruch zu nehmen u. erfüllt dieses Unternehmen die entsprechenden Eignungskriterien nicht od. liegt bei diesem Unternehmen ein zwingender Ausschlussgrund nach § 123 GWB od. ein fakultativer Ausschlussgrund nach § 124 GWB vor, so muss dieses Unternehmen ersetzt werden. Für jedes Unternehmen, dessen Kapazitäten in Anspruch genommen werden sollen, ist ein eigener mit den erforderlichen Angaben ausgefüllter Eignungsbogen einzureichen. Zum Nachweis, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten des anderen Unternehmens zur Verfügung stehen, hat er eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieses Unternehmens mit dem Eignungsbogen bzw. dem Angebot vorzulegen.

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3) Unteraufträge (§ 36 VgV)

Beabsichtigt der Bieter eine Unterauftragsvergabe, so hat der Bewerber die Teile des Auftrags, die er an Dritte zu vergeben beabsichtigt, u. – soweit bekannt – die Namen der vorgesehenen Unterauftragnehmer zu benennen. Der Bieter hat mit dem Angebot im Eignungsbogen Angaben zu den vorgesehenen Unterauftragnehmern u. dessen Vertretern sowie Erklärungen zum Vorliegen von Ausschlussgründen zu machen. Zum Nachweis, dass dem Bieter die erforderlichen Mittel der anderen Unternehmen zur Verfügung stehen, hat er vor Zuschlagserteilung entsprechende Verpflichtungserklärungen vorzulegen.

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4) Angebotsunterlagen / Vorlage von Nachweisen, Angaben und Unterlagen

Für das Angebot und den Eignungsbogen inkl. deren Anlagen sind die vom Auftraggeber zur Verfügung gestellten Formulare (bzw. anstelle des Eignungsbogens die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE)) zu verwenden u. vollständig ausgefüllt, elektronisch, in Textform (§ 126b BGB) einzureichen. Eine Unterschrift od. Signatur auf dem Eignungsbogen und dem Angebot sowie auf deren Anlagen ist nicht erforderlich. Es ist jedoch zwingend an den dafür vorgesehenen Stellen der Name der bevollmächtigten, natürlichen Person anzugeben, die für den Bieter die Eigenerklärung abgibt (Textform, § 126b BGB).

Die Form der Darstellung zu den qualitätsbezogenen Zuschlagskriterien (vgl. Ziffer II.2.5)) ist grds. frei wählbar, es ist jedoch auch hier die Textform erforderlich. Außerdem soll das vom Auftraggeber zur Verfügung gestellte Deckblatt vorangestellt werden.

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Das Angebot und der Eignungsbogen sind mit allen geforderten Erklärungen und Nachweisen bei der unter Ziffer I.1) angegebenen Kontaktstelle vollständig elektronisch u. in deutscher Sprache über den Vergabemarktplatz Rheinland-Pfalz (VMP RLP) einzureichen. Die Unterlagen sind im Projektraum im Bereich "Angebote" hochzuladen.

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Der Eignungsbogen und das Angebot müssen die geforderten Erklärungen u. Nachweise enthalten. Die Angaben sind wahrheitsgemäß zu machen. Änderungen des Bieters an seinen Eintragungen müssen zweifelsfrei sein. Änderungen an den Vergabeunterlagen sind unzulässig.

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Nicht form- u. fristgerecht od. in Papierform eingereichte Angebote, Eignungsbögen u. Unterlagen bzw. formlose Anträge, die nicht unter

Bekanntmachungs-ID: CXPLYYDY9RZ

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemombler Str. 76
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de
Telefon: +49 22894990
Fax: +49 2289499163
Internet-Adresse: http://www.bundeskartellamt.de

VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen

Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

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Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Gemäß § 160 Absatz 3 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) ist ein Verstoß gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen nach Erkenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Verstöße gegen Vergabevorschriften,

1. die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.

2. die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.

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Bei Zurückweisung einer Rüge beträgt die Frist für die Beantragung eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen.

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VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Offizielle Bezeichnung: Amt für Bundesbau -ABB-
Postanschrift: Wallstraße 1
Ort: Mainz
Postleitzahl: 55122
Land: Deutschland
E-Mail: postfach@abb-rlp.de
Telefon: +49 6131140880
Fax: +49 61311408810
Internet-Adresse: http://www.abb-rlp.de

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:

03/08/2022

© Europäische Union, http://ted.europa.eu, 1998-2022

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