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Zwischen Tür und Zarge

SIMONSWERK GmbH
Zwischen Tür und Zarge

SIMONSWERK Bandtechnik in Büroräumen

Türen sind vom Grundprinzip Elemente zum Schließen einer Öffnung in einer Wand und sie dienen zum Abgrenzen von Innen- und Außenräumen gegen andere Räumlichkeiten mit dem großen Vorzug dass nach dem Schließen immer noch eine Durchgangsmöglichkeit erhalten bleibt. Von maßgeblicher Bedeutung für das einwandfreie und dauerhafte Öffnen und Schließen von Türelementen sind Bandsysteme. Sie haben sich in den letzten Jahrzehnten vom einen einfachen Bauteil zu einen variantenreichen, technisch anspruchs-vollen und designorientierten Produktteil entwickelt. Heute verfügen Türbänder über vielfältige technische und gestalterische Aspekte für die Ausstattung von privaten Wohnräumen und gewerblichen Gebäuden wie Praxisräume oder Büros. Wo Menschen täglich arbeiten sind Türen ständig in Bewegung und hohen Belastungen ausgesetzt.

In Büroräumen sind Türelemente durch eine hohe Anzahl von Öffnungsfrequenzen staken Beanspruchungen ausgesetzt und müssen dauerhaft zuverlässig, lautlos und sicher funktionieren. Neben den funktionalen Aufgaben (Belastungswert, Gleitlager- und Verstelltechnik) und den Designaspekten (sichtbare oder nicht sichtbare Bandtechnik, Oberflächenvarianten und Farbtonauswahl) müssen sie auch die technischen und baurechtlichen Anforderungen zum Brand-, Rauch- und Schallschutz erfüllen. Als führender Hersteller von Bändern und Bandsystemen bietet Simonswerk ein umfassendes Sortiment von über 1.700 Bandmodellen in fast 5.000 Varianten mit zertifiziertem Herkunftsnachweis „Made in Germany“, Produktzertifizierung nach DIN EN 1935 (CE-Zeichen) und einer Umweltproduktdeklaration (EPD) nach DIN ISO 14025.

Türgewicht ist nicht gleich Belastungswert
Mehr Großzügigkeit in der Innenarchitektur, flächenbündige Wandabwicklungen und der Wunsch vieler Bauherren nach mehr Sicherheit und Komfort erhöhen das Gewicht und die Dimension von Türenelementen. Das hat auch Auswirkung auf die eingesetzte Bandtechnik und ist im Vorfeld bei der Planung berücksichtigt werden. Bei der Auswahl eines Bandes wird häufig die Belastung allein nur mit dem Türgewicht gleichgesetzt. Die Belastung eines Türbandes kann aber durch verschiedene Einflussfaktoren Türengröße, hohe Öffnungsfrequenzen, nicht kalkulierbare Belastungen oder durch den Einsatz von automatischen Türschließern oder Drehflügelantriebe häufig um ein Vielfaches über dem Türgewicht liegen. Für Objekttüren gehören Bandsysteme mit Belastungswerten von 40 kg bis hin zur Schwerlast Bandtechnik der Modellausführung VARIANT mit einen Belastungswert von bis 400 kg zur Auswahl. Bei überbreiten Türen (> 100 cm Breite) bei denen durch die Hebelwirkung zusätzliche Kräfte auftreten, kann der Einsatz eines dritten Bandes, das mittig zwischen den äußeren Bändern platziert wird, den Belastungswert maßgeblich beeinflussen. Mit dem dritten Band das obere Bandsystem, bei dem die Hauptzug-kräfte auftreten, unterstützt und entlastet. Die angegebenen Belastungswerte beziehen sich auf ein Türenformat von 2.000 mm Höhe und 1.000 mm Breite. Bei einer Türbreite von 1.250 mm steigt der Belastungswert um 25%.

Sichtbare und nicht sichtbare Bandsysteme
Für die Gestaltung und Innenarchitektur von Büroräumen kann die Auswahl der Bandtechnik von maßgeblicher Bedeutung sein. So können sichtbare Rollenbänder durch die optische Wirkung, Farbgebung oder Oberflächenstruktur als bewussten Gestaltungs-element genutzt werden. Gerade bei der Sanierung von historischen Gebäuden oder Büroräumen kommen aus gestalterischen Aspekten oder wegen vorhandener Denkmalschutzauflagen Rollenbänder zum Einsatz. Die Optik der Türelemente in den Büroräumen und es kann eine neue Bandtechnik mit technischen Vorteilen wie eine komfortable 3D Verstelltechnik in die Bürotüren eingebaut. Sie ermöglicht die Justierung von jeweils +/- 3,0 mm zur Seite und Höhe sowie die Veränderung des Andrucks von +/- 1,5 mm.

Auch für Bürotüren mit schmalen Zargenansichten haben die Bandspezialisten aus Rheda-Wiedenbrück verschiedene Modellausführungen der Serie VARIANT Planum mit einer reduzierten filigranen Bandrollen (Rollenlänge 160 mm / Rollendurchmesser 15 mm) im Sortiment. Schmale Zargen-konstruktionen bieten jedoch kaum Raum für den Einbau eines funktionalen Aufnahmeelements der Bandtechnik. Mit den Modellvarianten der Serie VARIANT Compact gibt es eine innovative Lösung: Durch das Versetzen des Aufnahmeelements in das Türblatt wurde die Anforderung technisch und optisch elegant umgesetzt. Der Türflügel bietet ausreichend Raum für eine stabile Aufnahme und den Einbau einer modernen Bandtechnik.

Die komplett verdeckt liegende Bandtechnik der Serie TECTUS ermöglicht es Türen in eine gradlinige und flächenbündige Raumstruktur einzubinden. Das Bandsystem ist bei geschlossener Tür für den Betrachter nicht sichtbar. Die breite Auswahl von Modellausführungen mit Belastungswerten von 40 kg bis 300 kg, Varianten für den wandbündigen Einbau vor Türen mit flächen-versetzten Zargen oder Modellen mit Brandschutzbildner können in Büroräumen alle Türen – von der leichten Schranktür bis schweren Funktionstür – mit der verdeckten Bandtechnik flächenbündig eingebaut werden.

Der Bedarf auch Bürotüren mit elektronischen Komponenten für Bedienungskomfort und Sicherheit auszustatten wächst stetig. Die Modellvariante TECTUS Energy ermöglicht eine permanente und gesicherte Übertragung von Energie direkt vom Rahmen aus unsichtbar in das Türblatt. So ist die Integration von Motorschlössern, Zutritts- und Türkontrollsystemen und auch Multimedia-Elementen durch die nicht sichtbare Kabelführung und die spezielle Adaptertechnik in allen Türen möglich. Das Kabel ist im Gehäuse Bandtechnik quetschungssicher und fest integriert. Optisch bleibt die flächenbündige Raumstruktur erhalten, Tür- und Zargengeometrie werden in keinster Weise geschwächt und die ständige Energieversorgung für den Einbau von Komfort- und Sicherheitskomponenten ist gewährleistet.

Türentausch ohne Zargentausch
Bei der Sanierung von bestehenden Büroräumen sind die Gründe für den Austausch alter Türen häufig neue Anforderungen an Feuer- und Schallschutz, Anpassung der Sicherheitsstandards, der Wunsch nach einer Steigerung des Komfort oder einer repräsentativeren Innenarchitektur. Mit der Produktserie VARIANT bietet Simonswerk eine Bandtechnik zum Nach- und Umrüsten von Türen, ohne das die vorhandenen Zargen ausgetauscht werden müssen. Dafür wird die Zarge mit einer Bandnietmutter für die Aufnahme der neuen Bandaufnahme vorgerüstet und so die Voraussetzung für den Einsatz moderner Bandtechnik mit einem Umrüstband geschaffen. Das Aufnahmeelement der Serie VARIANT Compact mit der komfortablen 3D-Verstelltechnik wird im neuen Türflügel platziert. Die nachträgliche Montage von Umrüstbändern und Aufnahmeelementen spart Kosten und verringert den Aufwand gegenüber einem kompletten Austausch der Türelemente mit den Zargen. Weiterer Vorteil ist die einfache und zügige Montage direkt vor Ort auch bei laufenden Bürobetrieb.

Fazit:
Auch wenn das Band im Verhältnis zu einem Bauwerk relativ klein erscheint, so ist die Verbindung zur Architektur essenziell: Simonswerk liefert ein wesentliches Detail, um Gebäude begehbar zu machen, um Räume zu verbinden und verschiedene Funktionen zu trennen. Bandsysteme bieten heute viele technische und gestalterische Lösungen um für Bewegung zu sorgen.


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