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URETEK: Sichere Beförderung

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URETEK: Sichere Beförderung

Barrierefreier U-Bahn-Zugang am Essener Hauptbahnhof: Dank einer neuen Aufzugsanlage am Ausgang „Willy-Brandt-Platz“
lassen sich die Bahnen nun noch schneller und komfortabler erreichen. Um die Aufzugslasten sicher abtragen und spätere Setzungen ausschließen zu können, verdichtete URETEK den lockeren Baugrund mittels Kunstharzinjektionen.

Hell, freundlich und klar strukturiert zeigt sich die U-Bahnhof-Ebene des Essener Hauptbahnhofs seit ihrem Umbau. Damit sich Reisende besser zurechtfinden, wurden die Gänge der Unterführung übersichtlicher angelegt. Ein besonderer Hingucker ist die neu gestaltete Passerelle: Sie wird von einer geschwungenen, 80 Meter langen, durchgehenden Glaswand gesäumt, die von farbigen LED-Lämpchen hinterleuchtet ist. Als Teil dieser Umbaumaßnahme sorgt u.a. eine neue Aufzugsanlage für den verbesserten barrierefreien Zugang zum U-Bahn-steig am Ausgang „Willy-Brandt-Platz“.

Ursprünglich führte an dieser Stelle eine Rolltreppe hinunter zur U-Bahn; sie wurde jedoch zugunsten des neuen Aufzugs entfernt. Dieser ist mit einer Grundfläche von 2,40 x 2,35 Metern geplant, seine Unterfahrt soll etwa 1,40 Meter unter dem ursprünglichen Sohlniveau gründen. Die Stahlbetonsohlplatte war dort circa 40 Zentimeter stark, die Sohlplatte der Unterfahrt soll mit einer Stärke von 30 Zentimetern ausgebildet werden. Sondierbohrungen unterhalb der Sohlplatte der Laufwege hatten im Vorfeld Auffüllungen aus schluffigem, kiesigem Sand bis etwa 3,90 Meter unter Oberkante Fertigfußboden zu Tage gefördert. Die parallel durchgeführten Rammsondierungen zeigten darüber hinaus, dass im Bereich zwischen 1,40 bis 2,40 Meter unter OKFF eine locker bis mitteldicht gelagerte Zone anstand.

Die künftigen Lasten der Aufzuganlage sollten jedoch sicher abgetragen werden, man wollte auf keinen Fall Setzungen der Fundamente riskieren. Daher entschied man sich dafür, vorab mit Hilfe der URETEK-DeepInjection®-Methode den Baugrund unter den neuen Sohlplatten zu verstärken und aufzufüllen. Dazu bohrte man im Abstand von circa 0,80 Metern Löcher mit einem Durchmesser von 16 Millimetern in die verbliebene Betonrampe der alten Rolltreppe. In die Bohrlöcher führten die URETEK-Techniker bis etwa 3,50 Meter unter Gelände Injektionslanzen, mittels derer sie das Zweikomponenten-Expansionsharz in den Baugrund pressten. Durch die Volumenvergrößerung der Harze und die dabei entstehende Expansions-kraft ließ sich der Untergrund entsprechend verdichten. Die Betonrampe der Rolltreppe, die während der Injektionen als Auflast gedient hatte, wurde nach Abschluss der Arbeiten teilweise entfernt. Der Aufzug kann nun planmäßig erstellt werden.

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