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The PENZ

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Mittlerweile sind bald 7 Jahre vergangen und Innsbrucks erstes Designhotel hat sich weit über Tirols Landesgrenzen hinaus einen Namen gemacht. Am 06 September 2002 feierte das Hotel seine Eröffnung. Von dem französischen Stararchitekt Dominique Perrault wurde der imposante Stahl-Glaskomplexes geplant. Für das Interior zeichnete sich das Architekturbüro Jiszda & Partner in Zusammenarbeit mit ATP verantwortlich.

Das Businesshotel bildet den Abschluss des Rathauskomplexes gegen Nordwesten und bietet mit seiner vollständig verglasten Nordfassade ein fantastisches Panorama auf die Silhouette der Alpen. Die Gestaltung im Inneren setzt einen atmosphärischen Kontrapunkt zur kühlen technischen Architektursprache von Perrault und Reichert. Die Gestalter von ATP und der Jiszda Matthäus GmbH setzten bei der Konzeptionierung der Innenräume vor allem auf ein ausgewogenes Zusammenspiel von Farben, Materialien und Lichteffekten, sowie mobilem Raumdesign. Dunkles Holz, edler Stein und anthrazitgraues Metall verleihen den Räumen genau die Ruhe, die der kleinteilig strukturierte Baukörper benötigt. Auf kurzlebige Designspielereien und formalistische Gestaltungselemente wurde zugunsten eines reduzierten aber wohldurchdachten Gesamtkonzepts verzichtet. Die künstliche Beleuchtung wird als Stimmungsmacher eingesetzt und verleiht dem Haus seinen einzigartigen Flair. Je nach Tages- bzw. Jahreszeit, aber auch nach wetterbedingter Stimmung wird die Grundbeleuchtung unterschiedlich gesteuert. Das bedeutet zum Beispiel, dass an heißen Sommertagen kühles, helles Licht in Blautönen allein schon optisch erfrischend wirkt. Während abends oder im Winter Licht in warmen Gelb- und Orangetönen für eine entspannende Atmosphäre sorgen. Die lichttechnische Einstimmung des Gastes beginnt bereits mit der “Stimmungsschleuse – wie die Architekten es bezeichnen – am Haupteingang. Ein Lichttunnel leitet den Ankommenden ins Foyer und setzt sich in vielen Beleuchtungs-Ideen von thematisch variablen Leuchtwänden über Lichtinseln bis zur individuell steuerbaren Beleuchtung im Hotelzimmer fort.

In den 92 Superior Zimmern und 2 Juniorsuiten haben die Architekten bewusst versucht, gemütliche Wohnräume zu schaffen, die die Gäste relativ einfach an ihre individuellen Wünsche und Bedürfnisse anpassen können. Wie zum Beispiel das höhenverstellbare, multifunktionale Glastischchen, das sowohl als Couchtisch als auch in Form eines Tabletts für das Frühstück im Bett genutzt werden kann. Ebenso ist auch der an der Wand verschiebbare TV-Flatscreen zu sehen: Alles Dinge, die helfen sollen, die starren Einrichtungsschemen traditioneller Hotelzimmer zu durchbrechen. Das Zimmer soll nicht nur als Schlafkoje dienen, sondern auch tagsüber ein Ort zum Wohlfühlen sein. Das Bad ist über eine Glasscheibe optisch mit dem Zimmer verbunden und verfügt über ein intelligentes, sehr kompaktes Ablagesystem. Der Raum wird dadurch nicht als beengend wahrgenommen. Auch die Fenster sind komplett zu öffnen. Der außen liegende Sonnenschutz kann vom Gast manuell verschoben werden, die gewünschte Beschattung des Zimmers damit individuell gesteuert werden. Der Sonnenschutz verleiht der Fassade eine gewisse Lebendigkeit – je nach dem, wie viele Gäste im Haus sind, verändert sich dieser Außenbereich. Alle Zimmer verfügen über E-Mail- und Internetanschluss. Zu den Zimmern gelangt man über zwei Panoramalifte an der Nordfassade des Gebäudes mit unmittelbarem Blick auf die Berge.

Den krönenden Abschluss des durchgängigen Designkonzepts bildet das fünfte Geschoß mit der American Bar “5th Floor”, dem Restaurant und der Lounge. Nach Westen hin öffnet sich der Raum mit einer großzügig geschnittenen Panorama-Terrasse. Durch Schiebeelemente kann man in der obersten Etage Bereiche räumlich trennen, verkleinern oder vergrößern, neue Durchblicke schaffen und mit der Perspektive auf die Gebirgswelt spielen.

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