„The Cube“ – ein gläserner Würfel trotzt der Sonne - arcguide.de

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„The Cube“ – ein gläserner Würfel trotzt der Sonne

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Der „Würfel“ aus Glas in der neuen spanischen Finanzstadt nahe Madrid ist 21,6 Meter hoch und 30 Meter breit – ein kubusförmiger Bank-Eingang aus der Feder des Architekten Alfonso Millanes Mato. Bis zu zwölf Meter hohe Bäume im Inneren werfen dynamische Schatten und sorgen für angenehmes Raumklima. Bei der Fassade wurde auf jegliche Rahmenkonstruktionen für die Verglasung verzichtet. Stattdessen kommt ein so genanntes „Raumfachwerksystem“ zum Einsatz, das die Structural Glazing Fassade mit einem filigranen Tragwerk aus Stahl verbindet. Für den Schutz des Entrees vor der intensiven spanischen Sonne sorgen rund 3.500 Quadratmeter ipasol Sonnenschutzglas.

Seit Anfang des Jahres 2009 befindet sich die Zentrale der Banco Santander Central Hispano in der Finanzstadt „Ciudad financiera“, zwölf Kilometer vor Madrid, in Boadilla del Monte. Auf mehr als 160 Hektar bietet das 270-Millionen-Euro-Projekt in ländlicher Umgebung neben 100.000 Quadratmeter Bürofläche auch Möglichkeiten der Entspannung: Grün- und Sportflächen, Einkaufszonen, Golfplatz und Kindergarten stehen den Mitarbeitern der Bank zur Verfügung.

Intelligentes Design
Besucher betreten die Firmenzentrale durch „El Cubo“: Das 900 Quadratmeter große Entree besticht durch viel Tageslicht und Ausblick zu allen Seiten. Ein „Wald“ im Inneren spendet Schatten, Kühle und frische Luft. Viel Licht und trotzdem Schutz vor der spanischen Sonne, minimaler Einsatz von Stahl und trotzdem eine stabile Struktur – so lauteten die hohen Anforderungen an die Konstruktion. Das komplette Gebilde ist deshalb als Structural Glazing in Würfelform ausgeführt, mit Hilfe des Raumfachwerksystems „Octatube“. So genannte „Quattro-Knoten“ schaffen räumliche Strukturen aus Stahl und Glas. Sie verbinden die Verglasung über vier punktförmige mechanische Verschraubungen je Innenscheibe mit der stabilisierenden Hauptkonstruktion.

Das Sonnenschutzglas ipasol neutral 48/27 wurde für die Seiten des Kubus verwendet – es sorgt zugleich für neutrale Durchsicht, viel Tageslicht und hohen Sonnenschutz. Durch den niedrigen Gesamtenergiedurchlassgrad (g-Wert = 27 Prozent nach EN 410) erhitzt sich das Innere trotz starker Sonneneinstrahlung weniger – das reduziert den Aufwand für die Klimatisierung. Trotzdem verfügt das Sonnenschutzglas über eine relativ hohe Tageslichttransmission (tL = 48 Prozent). Im Winter sorgt der Ug-Wert von 1,1 W/m²K (nach EN 673) für effektive Wärmedämmung.

Während die Planer mit dem Einsatz von ipasol neutral 48/27 bewusst auf eine neutrale Ansicht setzten, bietet das in der Dachfläche eingesetzte ipasol sky 30/17 noch stärkeren Sonnenschutz. Sein g-Wert liegt mit 17 Prozent (nach EN 410) extrem niedrig. Die gesamte Verglasung ist außen als ESG und innen als TVG ausgeführt.

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