Hoch hinaus in München - 384 Stahlbetonsäulen im Uptown München wurden neu lackiert - arcguide.de

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Hoch hinaus in München – 384 Stahlbetonsäulen im Uptown München wurden neu lackiert

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Das Hochhaus Uptown München am Georg-Brauchle-Ring ist mit einer Höhe von 146 Metern nach dem Olympiaturm das zweithöchste Bauwerk und mit seinen 37 Stockwerken das höchste Gebäude der Stadt. 2004 wurde der vom Düsseldorfer Architekturbüro Ingenhoven, Overdiek geplante Büroturm nach dreijähriger Bauzeit fertiggestellt. Hauptnutzer des Hochhauses ist die Deutschlandzentrale des Mobilfunkbetreibers Telefónica Germany, O2. Der Turm ist Teil eines Gebäudekomplexes mit vier siebengeschossigen „Campus“ genannten Gewerbebauten, die untereinander mit einem transparenten Dach verbunden sind. In einem fünften Gebäude finden 139 Wohnungen Platz. Eine architektonische Besonderheit des Turms: Jede Etage des Uptowns wird durch 24 Stahlbetonsäulen getragen und gestützt, die in den Räumen verteilt und integriert sind. Für den Einzug des neuen Mieters BMW in die ersten sechzehn Etagen beschichtete die Malereibetrieb Reinhold Knoll GmbH nun die 2.700 m² große Oberfläche von insgesamt 384 Stahlbetonsäulen.

Hauptkriterien Verlauf und Geruch
Bevor der Malerbetrieb im November 2011 mit der Arbeit an den Säulen begann, prüften Sikkens-Berater Thomas Steickart und Bauleiter Andreas Sausmekat den Zustand der Säulen und stimmten sich über die Wahl des Lackes und den Farbton ab. Denn seitens der Auftraggeber O2 und der Trockenbaufirma Baierl & Demmelhuber gab es konkrete Vorgaben: Der Lack musste mit einem Anstrich deckend sein, einen guten Verlauf aufweisen und vor allem geruchsarm sein, denn die neuen Mieter sollten direkt nach den Renovierungsarbeiten einziehen. Auch der Farbton war vorgegeben: Er sollte dem Ursprungston – ein seidenglänzender Grauton – entsprechen. Thomas Steickart fand diesen im 4041 Color Concept Farbfächer von Sikkens. Besonders wichtig war auch die Farb- und Glanzstabilität, da die Fassade des Turms komplett verglast ist und dadurch der Lichteinfall je nach Tageszeit und Himmelsrichtung variiert. Unter Berücksichtigung dieser Vorgaben empfahl Sausmekat den Lack Rubbol BL Satura. Dieser Lack ist seidenglänzend, wasserbasiert und geruchsarm. Mit ausschlaggebend waren auch seine strapazier- und leicht reinigungsfähigen Eigenschaften, denn die Säulen werden des Öfteren touchiert, dienen zum Anlehnen und werden manchmal auch als „Litfasssäule“ für Notizzettel zweckentfremdet.

Mieter folgten Malern auf dem Fuß
Die Maler lackierten zunächst eine Säule, die von den Auftraggebern als Muster für die Gesamtarbeiten freigegeben wurde. Sechs Mitarbeiter des Malerbetriebes gingen anschließend Stockwerk für Stockwerk ans Werk: Zuerst schliffen sie die alte matte Beschichtung mechanisch ab, anschließend trugen sie den neuen Lack einmal mit kurzflorigen Lackrollern auf. BMW als neuer Mieter folgte den Malern quasi auf dem Fuß in die neuen Räume: Die Mitarbeiter freuten sich insbesondere darüber, dass der Lack keine Gerüche hinterließ und sie ihre Arbeit sofort aufnehmen konnten. Bei der Endabnahme zeigten sich die Auftraggeber vom Ergebnis überzeugt. Mitte März 2012 haben die Maler im sechzehnten Stock die Arbeiten abgeschlossen.

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