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Beste Funktion, tolles Design

Knauf Gips KG
Beste Funktion, tolles Design

Knauf Cleaneo: Einbau von Akustikpanels in der Berufsschule Aschaffenburg

Weil das Raumangebot in der Staatlichen Berufsschule II in Aschaffenburg nicht mehr ausreichte und die Räume abgenutzt waren, wurde das Gebäude umgebaut, energetisch saniert und erweitert. Mit der Aufstockung eines zweiten Obergeschosses konnten die Räumlichkeiten an die heutigen Erfordernisse angepasst werden. An den Decken erfüllt das Akustiksystem Cleaneo Visona von Knauf sowohl akustische Vorgaben als auch gestalterische Aspekte.

Anthrazit, Hellgrün, Weiß und Schwarz, das sind die vorherrschenden Farben nach dem Umbau, außen wie innen. Im Treppenhaus kontrastieren anthrazitfarbene Stufen mit einem hellgrünen Linoleumbelag, der sich über die Treppenabsätze in die Flure und die Räume hineinzieht. Die Unterrichtsräume in dem neu errichteten Obergeschoss wurden größer geplant, die bestehenden Klassenräume durch Rückbau und Raumzusammenlegung erweitert. Hinzu kamen Fachräume mit bis zu 100 m² Grundfläche, Labore sowie neue Lehrer- und Schülerbibliotheken mit insgesamt ca. 9.688 m2 Bruttogeschossfläche. Die Staatliche Berufsschule II in Aschaffenburg mit über 2.180 Schülern ist zuständig für den schulischen Teil der Ausbildung vieler Ausbildungsberufe aus den Berufsfeldern Wirtschaft und Verwaltung sowie Gesundheit. Sie ist in einem Gebäudekomplex aus drei Bauten und einem Verteilerbauwerk untergebracht, Baujahr 1966.

Ästhetische Deckengestaltung für beste Schallabsorption

In der zweigeschossigen Treppenhalle, den langen, engen Fluren, aber auch in den großen Fachunterrichtsräumen ist es bei Weitem nicht so laut, wie man bei einer solchen Architektur vermuten würde – es hallt nicht, die Raumatmosphäre wirkt angenehm gedämpft. Für gute Akustik sorgen die weißen, länglichen Absorberplatten an den Decken: Knauf Cleaneo aus der Serie Visona. Sämtliche Decken des Schulgebäudes wurden mit den neuartigen Panels, fertig lackiert in Weiß, ausgestattet – insgesamt ca. 6000 m². Knauf Cleaneo Visona-Panels beeindrucken durch ihr elegantes Design mit einem sehr hohen Lochflächenanteil. Das Design „Tangent“ mit vielen länglichen Löchern eignet sich besonders für große Räume, denn das grafisch-feine Design betont die Längsausrichtung der rechteckigen Platten. Die Grundrichtung geben schmale, teilweise sichtbare Tragschienen der Unterkonstruktion dezent vor. Für die Berufsschule Aschaffenburg wurden die Visona-Platten in Sondermaßen von 1800 bis 2400 mm angefertigt. Die Standardlänge ist 1200 mm, die Platten sind immer 400 mm breit und 12,5 mm dick.

Löcher, dicht an dicht und dennoch stabil

Die vielen länglichen Löcher der neuartigen Lochvariante „Tangent“, mit den Maßen 4 x 14 mm, c-c 10 /20 mm werden mit einer speziellen Stanzung hergestellt. „Der Lochanteil ist bei Knauf Cleaneo Visona sehr hoch, er liegt bei 21,3 % pro Element. Das sieht nicht nur gut aus, sondern ist auch akustisch hoch wirksam, denn durch die dichte Abfolge an Löchern können die Visona-Panels enorm viel Raumschall aufnehmen“, beschreibt Peter Kühn, Gebietsleiter Akustiksysteme bei Knauf. Dennoch sind die Platten außerordentlich stabil und druckbeständig, da sie aus robustem, glasfaserverstärktem Gipsmaterial bestehen. Der natürlich vorkommende mineralische Werkstoff überzeugt durch seine Eigenschaften im Hinblick auf Umwelt, Gesundheit, Nachhaltigkeit und Brandschutz.

Schallminderung muss sein

Schallminderung ist ein großes Thema in Schulen: In Aufenthaltsräumen, Fluren und Klassenzimmern erzeugen die Nutzer rauminterne Geräusche, die sich als L uftschall ausbreiten. Dieser wird von schallharten Oberflächen an Boden und Wänden reflektiert, es entsteht ein Nachhall. Die DIN 18041 stellt Anforderungen in solchen Räumen an die Nachhallzeit und Sprachverständlichkeit. Offene Oberflächen wie Lochdecken können den Raumschall in den Löchern aufnehmen und in Wärmeenergie umwandeln. Am effektivsten sind Absorberplatten an der Decke und in den oberen Wandbereichen, da hier die meisten Schallwellen auftreffen. In der Berufsschule II In Aschaffenburg wurde die benötigte Materialmenge und die akustische Wirkung vom Generalplaner agn berechnet. Bis auf ein Klassenzimmer mit großen Lichtkuppeln an der Decke reichte es aus, die Decken mit Absorberplatten auszurüsten. Im Lichtkuppelzimmer wurden zusätzlich Absorberplatten Knauf Cleaneo mit Quadratlochung an den Wänden angebracht.

Beleuchtungsarmaturen und Design überzeugen

Die gestalterischen Möglichkeiten des neuartigen Designs „Tangent“ der Visona-Systemdecke überzeugten den Architekten und die Verantwortlichen im städtischen Hochbauamt als Bauherren. Architekt Andreas Lutterbach vom Generalplaner agn erläutert: „Prägnantes Gestaltungselement bei der Berufsschule II in Aschaffenburg sind liegende Rechteckformen, wie an der Bandrasterfassade. Innen passten die rechteckigen Visona-Akustikplatten mit der länglich-ovalen, dichten Lochanordnung im Design Tangent gut ins Gestaltungskonzept. An den Decken hatten wir rechteckige Langfeldleuchten geplant, die dort flexibel-spielerisch in einem freien Verbund im Spannungsfeld zu den ausgerichteten Akustikpanels angeordnet werden sollten. Das ließ sich mit den länglichen Panels sehr gut realisieren.“ Dieses etwas andere Ordnungssystemsoll nach Planung des Architekturbüros auf weitere Akustikdecken in Schulbauten übertragen werden.

Einfache Konstruktion und leichter Austausch der Platten

Das System Visona ist eine klassische abgehängte Decke, bestehend aus einer Doppelrostkonstruktion. Der Grundrost wird mit einfachen Standard-CD-Profilen aufgebaut, die mit Noniusabhängern drucksteif von der Decke abgehängt werden. Mit einem neuartigen Verbinder werden daran die Haupttrageschienen T24/38 kreuzend abgebracht. Dann braucht es nur noch Abstandshalter und die Akustikpanels können behutsam frei in die T-Schienen eingelegt werden, mit Fingerspitzengefühl und Handschuhen. „Die Verarbeitung ist einfach, die Panels lassen sich gut in die Unterkonstruktion einhängen, das geht dann schnell. Zu beachten ist nur, dass die Platten empfindlich sind, aber bei entsprechender Behandlung ist das kein Problem“, sagt Trockenbauer Dinel Vrcic von der Vaude GmbH in Hofheim, der mit durchschnittlich 15 Mitarbeitern dort vier Monate lang tätig war.

Die Beleuchtungsarmaturen, also Panels mit integrierten Leuchten sind verstärkt und werden separat abgehängt. Ästhetik, Ökologie und Gesundheit, alles stimmt – und die Akustik funktioniert hervorragend. Davon konnten sich die Besucher bei der Einweihung in der großen Aula überzeugen.

 


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