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Münchner Stadtquartier kupa zeigt, wie Familien nach Corona wohnen

Wohnen | München | Bauwerk und Allmann Sattler Wappner Architekten
Kupa – Quartier Kuvertfabrik Pasing

Der Entwurf für das Stadtquartier kupa mit fünf Wohngebäuden und Büros in der denkmalgeschützten Kuvertfabrik stammt vom renommierten Münchner Architekturbüro Allmann Sattler Wappner. Der Rat für Formgebung hat das zukunftsweisende Projekt mit dem ICONIC Award 2021 ausgezeichnet.

Der Weg ins Büro ist zeitaufwendig. Die Kita liegt in der entgegengesetzten Richtung zum Büro. Der Job verlangt Flexibilität in puncto Arbeitszeiten. Und die Großeltern leben nicht vor Ort oder sind selbst berufstätig. Zwar führt die Corona-Pandemie dazu, dass in immer mehr Unternehmen ein Umdenken zur Schaffung von Homeoffice-Angeboten stattfindet, die gerade Familien unterstützen. Dennoch ist der Spagat zwischen Kindern, Job und Freizeit in Metropolen für Eltern groß. Der Projektentwickler Bauwerk geht deshalb in seinem neuen Wohn- und Geschäftsquartier „kupa – Quartier Kuvertfabrik Pasing“ in München neue Wege und schafft neben eigens für Familien zugeschnittenen Wohnungen auch Angebote, die Eltern zugutekommen.

Entwicklung auf Basis von Trendforschung

„Das Konzept für kupa haben wir vor etwa drei Jahren auf Basis von Wohn- und Lebenstrends in Zusammenarbeit mit der Hamburger Innovationsberatung TRENDONE entwickelt. Die Trendforschung hat schon damals gezeigt: Junge Wohnungssuchende in Großstädten möchten heute mehr als nur Smart-Home-Lösungen in den eigenen vier Wänden. Ihnen geht es vor allem darum, Wohnen, Arbeiten und Freizeit so gut wie möglich miteinander zu verknüpfen. Deshalb ist es ihnen wichtig, Angebote, die ihrem Lebensstil entsprechen, auch in neu entstehenden Wohnquartieren wiederzufinden“, erläutert Jürgen Schorn, geschäftsführender Gesellschafter von Bauwerk.

Die Corona-Krise hat diese Entwicklung noch weitergetrieben. Claudia Knacke, Senior Marketing Managerin von TRENDONE: „Durch den Ausfall von Betreuungsmöglichkeiten kamen Familien in Pandemiezeiten an ihre Grenzen, sind jedoch auch stärker zusammengewachsen. Der Stellenwert der Familie ist heute enorm hoch. Gerade die Millennial Parents leben wieder Werte wie Vertrautheit, Identität und Gemeinsamkeit. Gleichzeitig genießen sie die Vorteile der Stadt. In den Wohnungen selbst spielen für sie sogenannte Fluent Spaces eine immer größere Rolle. Denn für Familien sind vielseitig nutzbare Grundrisse wichtig – ob nun, weil die Großeltern temporär einziehen oder weil ein Homeoffice eingerichtet werden muss.“

30 Prozent der Wohnungen in kupa speziell auf Familien zugeschnitten

In kupa geht Bauwerk auf diese Entwicklungen gezielt ein. Insgesamt entstehen seit Juli 2019 entlang der Landsberger Straße 444-446 und der Josef-Felder-Straße 15 im Münchner Stadtteil Pasing 167 Eigentumswohnungen. Ende dieses Jahres ziehen die ersten Bewohner ein. Knapp 30 Prozent der Einheiten sind speziell auf Familien zugeschnitten. Sie sind circa 78 bis 200 Quadratmeter groß und verfügen über drei bis sechs Zimmer. Jürgen Schorn: „Vor allem Eigennutzer haben sich für die großzügigen Familienwohnungen entschieden, von denen derzeit noch zwölf zum Verkauf stehen. Was die bisherigen Käufer besonders schätzen, sind die offenen Grundrisse mit Kommunikationszonen, die Wohnen, Kochen und Essen verbinden. Viele der Wohnungen verfügen zudem über ein großzügiges Kinderbad sowie ein Elternbad en suite, Balkone und Terrassen sowie Abstellflächen in den Wohnungen. Die Möglichkeit zur Einrichtung von Homeoffice-Bereichen und die hochwertige Design-Ausstattung sind den jungen Familien ebenso wichtig.“

Zahlreiche Quartier-Services für Eltern und Kinder

Außerhalb der Wohnungen punktet kupa bei jungen Eltern mit dem begrünten, autofreien Bereich im Inneren des Quartiers, einem großen Spielplatz direkt nebenan und dem kurzen Fußweg über die neue Promenade ins Zentrum Pasings. Darüber hinaus ist die vollausgestattete kupa Kitchen Lounge auch für Kindergeburtstage über eine Quartiers-App buchbar. In der Working Lounge können Eltern flexibel Arbeitsplätze buchen. Und die Community-Dachterrasse bietet nicht nur Ausblicke bis zu den Alpen, sondern auch Hochbeete für Rooftop Gardening. Zu den zahlreichen Services im Quartier zählen ein intelligentes Paketbox-System, ein Bike-Storage mit Extra-Kinderstellplätzen und eine Fahrradwerkstatt. Ein umfassendes Mobilitätskonzept bietet neben Car-, E-Scooter- und E-Bike-Sharing auch Lastenfahrräder zum Ausleihen an. Darüber hinaus hilft ein integrierter Concierge-Service dabei, den Alltag für Familien zu erleichtern. Er nimmt beispielsweise Wäsche entgegen und vermittelt diese an eine Reinigung und empfängt Einkäufe oder größere Lieferungen, wenn die Bewohner nicht zu Hause sind.

Infrastruktur bietet alles, was Familien brauchen

„Selbstverständlich spielt bei der Entscheidung für eine Wohnung auch die Infrastruktur vor Ort eine entscheidende Rolle. Familien müssen hier mehr Details im Blick haben als Singles oder Paare. Neben Angeboten für die eigene Freizeitgestaltung, die Nähe zu wichtigen Verkehrsadern oder dem ÖPNV sind Angebote für Kinder für sie essenziell. Auch hier bietet die Lage des Quartiers zahlreiche Optionen“, sagt Jürgen Schorn. Kinderkrippen, -gärten und -tagesstätten sind in Pasing ebenso schnell zu erreichen wie Kinderärzte, eine Grundschule, eine Realschule, drei Gymnasien und eine Wirtschaftsschule. Auch zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten befinden sich in der Umgebung – von der Mall, über den Supermarkt, bis zum Feinkostgeschäft oder dem Pasinger Viktualienmarkt. Und wer zur Arbeit und ins Umland fahren oder verreisen möchte, hat direkte Anbindungen an Tram, Bus, S-Bahn-Stammstrecke sowie ICE – und voraussichtlich ab 2028 an die Verlängerung der U-Bahn-Linie 5.


Projektdaten

Standort: Landsberger Straße 444-446, 81241 München
Architektur: Allmann Sattler Wappner Architekten
Bruttogrundfläche gesamt: ca. 28.000 m²
Oberirdische Bruttogrundfläche (BGF oberirdisch) gesamt: ca. 20.100 m²
Bruttorauminhalt: 142.000 m³



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