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„Leben rund um die Forschung“ – EDF, Saclay

Forschung | Saclay (FR) | KARCHER DESIGN
„Leben rund um die Forschung“ – EDF, Saclay

Saclay ist eine kleine Gemeinde rund 20 Kilometer südwestlich von Paris. In dem unscheinbaren Ort befindet sich eines der größten Forschungs- und Wissenschaftszentren weltweit. Rund um die Gemeinde auf dem gleichnamigen Plateau liegen verschiedene staatliche und private Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen, Universitäten und Hochschulen für Kern- und Elementarteilchenphysik, nukleare Prozesse in den Bereichen Energie, Industrie, Forschung, Gesundheit und Verteidigung, aber auch Biologie und Materialforschung.

Darunter auch das etwa 8 Hektar große Gelände des zweitgrößten Energiekonzerns EDF (Électricité de France) weltweit. Der Komplex umfasst zwei Einrichtungen, neben einer Universität, mehreren Hochschulen und verschieden Fortbildungseinrichtungen des EDF Campus, befindet sich auf dem Großteil des Areals das Forschungs- und Entwicklungszentrum „Centre R&D EDF“ (Centre de Recherche et Développement d‘EDF).

Das „Centre R&D EDF“ besteht aus 4 kreisförmigen Gebäuden mit unterschiedlichen Durchmessern von bis zu 160 Metern. Unter dem Aspekt „Leben rund um die Forschung“ entschied man sich, statt einem einzigen Block für die 4 Zylinder. Diese erinnern an Zahnräder und stellen visuell den angestrebten homogenen Effekt wieder her, während die Funktionen physisch voneinander befreit und frei zugänglich sind. Um die individuelle und kollektive Erfüllung zu fördern, steht die Lebensqualität am Arbeitsplatz der etwa 1.200 Forscher im Mittelpunkt des architektonischen Ansatzes. Dies spiegelt sich in der Raumaufteilung und der Gestaltung der Räumlichkeiten wider: Atrium und Cafeteria sind als Dorfplatz konzipiert und die runden Gebäude erzeugen häufige Begegnungen.

Besonderes Augenmerk wird auch auf die technischen Qualitäten der Räumlichkeiten gelegt: Tageslichtbeleuchtung durch bodentiefe Fenster, eine ausgezeichnete thermische Konditionierung der Arbeitsplätze durch ein Wärmerückgewinnungssystem, kontrollierter mobiler Sonnenschutz sowie natürliche Belüftung schaffen eine optimale Arbeitsatmosphäre.

Der Gebäudekomplex ist ein Musterbeispiel für das technische Know-How von EDF im Bereich „energieeffizientes und bioklimatisches Bauen“. Die autonome Regenwasserbewirtschaftung für Wartung, Sanitäranlagen und Bewässerung des umliegenden Parks bestätigen dies zusätzlich. Hinzu kommen mehrere hundert Sensoren, sowie eine Wetterstation zur Steuerung der Top-modernen Geräte.

Das Herzstück des Areals ist das Auditorium mit 1500 Sitzplätzen. Besonders sind die im Raum dominanten roten Sessel sowie wie die brillante Akustik, bei der der Architekt des Komplexes, Francis Soler, eng mit ausgebildeten Tontechnikern zusammenarbeitete. Das Resultat waren gebogene Bänder aus Aluminiumguss an den Seitenwänden und an der Decke, welche den in Richtung der Zuhörer abgestrahlten Schall reflektieren und den Raum somit akustisch effizient gestalten.

Die Fassaden der einzelnen Zahnräder vereinen große Schiebe-Erkerfenster, die sich alle zu einem Korridor hin öffnen lassen. Dieser Korridor wird rundum durch große, vertikal verlegte Glasstreifen geschlossen, welche sich wie ein Ring um das Gebäude anordnen. Diese Glassequenzen zerstreuen und destillieren ein besonderes Licht in den Forschungsräumen, das speziell die Konzentration fördern soll. Aus der Vogelperspektive fallen vor allem auch die unzähligen Solarpanels auf den Dächern der 4 runden Gebäude ins Auge. Insgesamt bietet der Komplex Büros, Labore und Konferenzräume für die rund 160.000 Mitarbeiter der französischen Elektrizitätsgesellschaft EDF.

Betrachtet man das gesamte Areal aus der Luft, sticht allerdings auch der Kontrast der runden Formen, zu den rechteckigen vom Architekturbüro Ecdm entworfenen EDF Campus ins Auge. Das sechs-, teils siebenstöckige Weiterbildungszentrum, setzt sich aus einem Hauptgebäude und einem dreistöckigen Riegel zusammen. Die Fassadenverstrebungen, teilen das Gebäude in drei Elemente passend zu den verschiedenen Funktionen – Empfang, Schulung und Räumlichkeiten zur Unterbringung der Nutzer.  Das Gebäude wird von einer grauen Betonfassade mit querformatigen Fensteröffnungen umfasst. Trotz Sichtbeton oder zickzackförmigen Glasverstrebungen wirkt das Gebäude als eine Einheit.

Die Türen eines solchen stark frequentierten Geländes müssen gewisse Anforderungen erfüllen. Daher entschieden sich die Architekten bei den Türgriffen für den Manhattan ER21 von KARCHER DESIGN. Durch das zylinderförmige Griffteil, passt sich der Türgriff optimal an die runden Formen des Komplexes an. Griffteil und Griffhals überschneiden sich und greifen somit perfekt ineinander, indem das Lochteil nicht wie gewöhnlich am Griffhals endet, sondern über diesen hinausgeht.  Der matte Edelstahl des Manhattans schafft außerdem eine Verbindung zu den Fassaden der Gebäude.  Der Designtürgriff ist nach DIN EN 1906 GK3 geprüft und erfüllt damit die Anforderungen für Gebäude mit einem hohen Publikumsverkehr. Die dreiteilige Rosettentechnik überzeugte durch ihre schnelle Montage und die hohe Belastbarkeit.

Wie bei den Zahnrädern, greifen Rosetten und Griffteile auch beim Manhattan ER21 sowie bei allen weiteren Türgriffen der Firma Karcher Design ineinander. Das macht die KARCHER DESIGN Produkte zu einem perfekten Äquivalent für das EDF Forschungszentrum.

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