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Sitzmöbel - Ausstattung zwei Lounges am BER Flughafen Berlin

Öffentliche Gebäude | Berlin | Kusch+Co by Nowy Styl
Lässig sitzen in der Business Lounge

Tegel Lounge und Tempelhof Lounge heißen die beiden nach den vormaligen Berliner Flughafenstandorten benannten Business Lounges am neuen Flughafen für die Hauptstadtregion, dem Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt (BER). Sowohl die Tegel Lounge als auch die Tempelhof Lounge wurden von Kusch+Co ausgestattet, dem international agierenden Spezialisten für Sitzmöbel aus dem sauerländischen Hallenberg und Teil der Unternehmensgruppe NowyStyl. Das detaillierte Interieurkonzept entstand in enger Kooperation mit dem Architekturbüro Synarchitects, die vor allem „das besondere Know-how“ von Kusch+Co bei den Brandschutzanforderungen lobten sowie viele ideenreiche Details, die das Nutzererlebnis „ungemein verbessern“. Während die Tempelhof Lounge ihren Gästen bereits offen steht, wird die Tegel Lounge in Kürze ihren Betrieb aufnehmen.  

Viel Know-how in Sachen Brandschutz und ideenreiche Details – Kusch+Co überzeugt mit Design und maßgeschneiderten Sitzmöbeln für zwei Lounges am BER Flughafen Berlin Brandenburg.

Gäste erwarten bei ihrem Aufenthalt in einer Business-Lounge Stil, Komfort und Exklusivität. Alles andere, was zu ihrem sicheren und bequemen Aufenthalt beiträgt, versteht sich von selbst und ist nicht offensichtlich. Zum Beispiel, dass die gesamte Ausstattung bis hin zum Möbel strenge Brandschutzvorgaben erfüllt und in der gegenwärtigen Pandemiesituation einen hohen Hygienestandard bietet. Zu den wenigen Anbietern hochwertiger, im Design ansprechender Sitzmöbel, die all diese geforderten Kriterien erfüllen, zählt Kusch+Co. Das Unternehmen ist weltweit gefragt, hat zahlreiche internationale Flughäfen ausgestattet und ist mit einem globalen Netzwerk an Planern und Architekten verbunden. Zu den jüngsten Projekten von Kusch+Co zählen die beiden Business Lounges am Flughafen BER, die Lounge Tegel und die Lounge Tempelhof; letztere wurde Ende November 2020 in Betrieb genommen, während die Tegel Lounge in Kürze öffnen soll.

Produktvielfalt und Brandschutzkompetenz

Beide Lounges können von berechtigten Airlinekunden (Statuskunden) oder selbstzahlenden Fluggästen gebucht werden, deren Fluggesellschaften keine eigenen Lounges betreiben. Die Tempelhof Lounge im Terminal 1 befindet sich im Schengenbereich der Abflugebene im südlichen Main Pier auf einer Etage darüber; die Tegel Lounge im Norden des Main Pears auf gleicher Ebene. Insgesamt stehen in der Tempelhof Lounge auf 910 Quadratmetern etwa 200 Sitzplätze zur Verfügung, die aufgrund der Pandemie gegenwärtig auf 130 limitiert sind. Etwas kleiner ist die Lounge Tegel mit 600 Quadratmetern für etwa 180 Sitzplätze. Beide Lounges sollten in ihrem Farb- und Interieurkonzept Bezug auf die beiden alten Berliner Flughäfen nehmen.  

Thomas Pöllmann, Business Development Key Account bei Kusch+Co und Projektverantwortlicher für die Ausstattung der beiden Lounges, betont, dass jenseits der großen Produktvielfalt von Kusch+Co vor allem auch die hohe Kompetenz im Brandschutz ausschlaggebend gewesen sei, sich für die Kooperation mit dem Hallenberger Unternehmen zu entscheiden. Auch aufgrund früherer gemeinsamer Projekte habe sich „ein langjähriges und vertrauensvolles Verhältnis“ zum Betreiber des Flughafens entwickelt. Die detaillierte Ausarbeitung des Interieurkonzeptes für die beiden Lounges erfolgte gemeinsam mit Synarchitects, einem in Berlin und Peking ansässigen Architekturbüro. Daniel Schwabe, Inhaber von Synarchitects, beschreibt die Zusammenarbeit mit Kusch+Co als „äußerst effizient und inspirierend“.      

Eleganz und Behaglichkeit

Das Planungskonzept basiert in beiden Lounges auf einer sorgsamen Zonierung unterschiedlicher Nutzungen wie Empfang, Lounge, Dining, Ruhebereiche und Konferenzräume, die einen jeweils eigenständigen Einsatz von Materialien und Farben aufweisen. Es adaptiert die Farbpaletten der Flughäfen Tempelhof und Tegel und überträgt sie auf ein zeitgemäßes Ambiente. „Die Möbel der Programme von Kusch+Co haben ein zeitloses und unaufdringliches Design, das dennoch wiedererkennbar ist. Die von uns gewünschte moderne Eleganz und Behaglichkeit der Lounges konnten wir damit gut verwirklichen“, erläutert Daniel Schwabe.  

Creva soft – das Loungemöbel par excellence

Sowohl dem Betreiber als auch dem Architekten war es wichtig, mit unterschiedlichen Materialien und Farben zielgenau auf das architektonische Entwurfskonzept einzugehen. Im Fokus stand der Wunsch, mit den passenden Möbeln den Loungecharakter zu realisieren. So fiel die Wahl auf das kompakte und bequeme Programm Creva soft, das unter anderem mit hohen oder niedrigen Rückenlehnen eine Vielzahl an unterschiedlichen Varianten bietet und vor allem die Option, die Möbel zu elektrifizieren und zusätzlich mit Ablageflächen auszustatten. „Wir wollten unter anderem eine schmale Armlehne, um zu vermeiden, dass Kaffeetassen darauf abgestellt werden, umkippen und sich der Inhalt auf die Polster ergießt, wie es häufiger bei Loungemöbeln mit breiter Armlehne zu beobachten ist. Stattdessen waren wir uns mit den Architekten schnell einig, eine andere, einfache und kurzfristig umsetzbare Lösung zu finden“, berichtet Thomas Pöllmann. Nun stehen Espresso und Snacks auf einem harmonisch eingefügten Tablar zwischen den Sitzelementen.  

Relaxen auf einem Designklassiker von Kusch+Co
Auch für einen Designklassiker wurde eine Sonderlösung entwickelt, die markante Colani Liege. Der Entwurf aus den 1960er Jahren, den Luigi Colani für Kusch+Co entworfen hat, wurde für die Tempelhof Lounge mit einem speziellen Gewebe ausgestattet und entspricht damit den aktuellen Brandschutzanforderungen. Nun können die Gäste in entspannter Haltung den Blick durch die bodentiefen Panoramafenster genießen und auf das Rollfeld blicken.

Komfort für die Gäste

„Das besondere Knowhow hinsichtlich der hohen Brandschutzanforderungen speziell am Flughafen und die Möglichkeit, diese Anforderungen bei der Ausstattung der Möbel auch technisch umzusetzen, ist ein klarer Vorteil im Vergleich zu vielen Mitbewerbern. Mancherlei Details, wie die Möglichkeit, Medien und Strom direkt in die Möbel zu führen, verbessern das Nutzererlebnis ebenfalls ungemein“, ist der Architekt Daniel Schwabe überzeugt und fügt abschließend hinzu: „Unter wirklich hohem Zeitdruck wurden technische und gestalterische Lösungen auch jenseits des reinen Katalogprogramms umgesetzt“. Neben Creva soft und Colani Collection – letztere nur in der Tempelhof Lounge –  kommen unter weiteren Lounge-Sesseln, Stühlen und Hockern aus dem facettenreichen Programm von Kusch+Co auch Tische zum Einsatz, darunter das neue Programm Comta mit einem High table.

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