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Modernisierung des Klinikums Landshut beginnt

v. l.: Verwaltungsdirektor André Naumann, Bau-Projektleiter Josef Springer, Geschäftsführer Dr. Philipp Ostwald, Oberbürgermeister Alexander Putz, Generalplaner Dipl.-Ing. Nils Grieger von der pbr Planungsbüro Rohling AG, Küchenleiter Carsten Fleuren und Leiter Technik und Bau Gregor Tuma ©Klinikum Landshut

pbr AG erstellt Planung für Sanierung des ehemaligen
Wäschereigebäudes zur Nutzung durch die Großküche

Das Klinikum Landshut wird in den nächsten Jahren grundlegend modernisiert. Den ersten Schritt der Maßnahme stellt die Verlegung der Großküche in moderne Räume dar. Hierzu wird das Bestandsgebäude der ehemaligen Alten Wäscherei komplett saniert, umgebaut und für die Nutzung durch die Produktions- und Verteilerküche optimiert. Die pbr AG, Standort München, realisiert die Gesamtplanung für die Sanierung dieses Gebäudes. 2020 soll diese Sanierungsmaßnahme abgeschlossen werden, damit die neue Großküche ihren Betrieb aufnehmen kann.

Das Bestandsgebäude mit einer Gesamtgrundfläche von 1.750 m² setzt sich aus einer Halle mit ca. 8 m Höhe und einem niedrigeren Anbau zusammen. Das Gebäude aus der Mitte der 1970er Jahre verfügt über ein Erdgeschoss, ein 1. Untergeschoss und ist im 2. Untergeschoss über einen Gang mit dem Klinikum verbunden. Das Betonschalendach der Alten Wäscherei in Art eines Sheddaches, das aus 30 Segmenten mit einem Gewicht von jeweils 12 Tonnen besteht, wurde auf der Basis wirtschaftlicher Überlegungen rückgebaut. Der Bestand wurde auf die Installation eines neuen flachgeneigten Satteldachs in Holzkonstruktion mit Spannweiten von 16 m vorbereitet, das bereits montiert wird. Das Erdgeschoss wird vollständig entkernt, Bestandsestrich und Wandbeläge werden abgebrochen und neue Trennwände errichtet.

Die Lüftung sowie alle weiteren technischen Ausstattungen werden im Wesentlichen demontiert und durch an den Betrieb einer Großküche angepasste Neuinstallationen ersetzt, hierzu gehören auch eine Lüftungsdecke, Kühlräume und die Küchenausstattung. Der Innenausbau und die Technikinstallationen beginnen im zweiten Quartal 2019.

Die Baumaßnahme ist auch aus Sicht der Tragwerksplanung eine Herausforderung. So muss durch Veränderungen im Bestand die Tragfähigkeit der alten Deckenkonstruktion des 1. Untergeschosses gemäß den aktuellen Vorgaben nachgewiesen werden. Der Nachweis erfolgt durch eine intensive Materialprüfung mit Kernproben. Weil die Großküche zahlreiche Bodenabläufe benötigt und die Technik im Untergeschoss installiert wird, werden Durchbrüche für Leitungen in der Kellerdecke geschaffen.

Durch den Umzug der Großküche kann ihr derzeitiger Standort, das Wirtschaftsgebäude, abgerissen werden, um an derselben Stelle neue Bettenhäuser zu errichten. Mit der Optimierung der Großküche sichert das Klinikum langfristig die hauseigene und externe Speisenversorgung.



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