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Waschkauen im modernen Look – Sanierung mit Knauf AQUAPANEL®

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Bei der Sanierung eines hoch beanspruchten Nass- und Feuchtbereichs eines Bremer Hüttenwerks kamen circa 3.000 m² Knauf Zementbauplatten AQUAPANEL® Cement Board Indoor zum Einsatz.

Bei ArcelorMittal in Bremen, einem modernen, integrierten Hüttenwerk, werden jährlich mehr als 3,5 Millionen Tonnen Rohstahl hergestellt. Aktuell wurde dort ein Backsteingebäude kernsaniert. In dem dreigeschossigen Gebäude befinden sich im Erdgeschoss Büroräume, im 1. und 2. OG sind jeweils Waschkauen für die insgesamt etwa 600 Mitarbeiter untergebracht. Kauen stammen ursprünglich aus dem Bergbau und bezeichnen Wasch- und Garderobenräume für Bergleute, unterteilt in einen Schmutzbereich, die Schwarzkaue, und einen sauberen Bereich, die Weißkaue. Mittlerweile ist der Begriff auch in anderen Industriesparten üblich.

Zu Beginn der Sanierung wurde das Gebäude, ein langgezogenes Rechteck, bis auf die Tragwerkskonstruktion komplett entkernt und anschließend neu aufgebaut. Die Waschkauen im 1. und 2. OG auf insgesamt 1.200 m² sind so strukturiert worden, dass sich die Duschen jeweils in der Mitte der Etagen und links und rechts davon die Spindräume nach dem Schwarz-Weiß-Prinzip befinden: eine Seite als Schmutzseite, die andere als Reinseite.

Leichte, stabile Zementbauplatten

Duschen und Spindräume wurden zum großen Teil im Trockenbau saniert. Um die Räume für die Mitarbeiter beziehungsweise Nutzer der Waschkauen genügend zu unterteilen, wurden zahlreiche Wände in die entkernte Gebäudehülle gesetzt. Die notwendigen Unterkonstruktionen wurden im Standard-Achsabstand von 62,5 cm ausgeführt. Für die Beplankung war die wasserbeständige und schimmelresistente AQUAPANEL® Cement Board Indoor ausgeschrieben worden. Mit einem Gewicht von nur 11 kg/m² eignet sich die leichteste für den Innenausbau verfügbare Zementbauplatte für die zügige Konstruktion stabiler Wände in Nass- und Feuchträumen. Die Gewichtsreduzierung garantiert eine schnellere und einfachere Handhabung vor Ort. Zudem lässt sich die Platte einfach ritzen, brechen und biegen.

Ideal in Nass- und Feuchtraum

Durch ihre bauphysikalischen Eigenschaften sind die Bauplatten optimal für den Einsatz in den hoch beanspruchten Waschkauen geeignet. Um die Sanierung so hochwertig wie möglich auszuführen, wurden die circa drei Meter hohen Wände zum großen Teil direkt zweilagig beplankt, mit einem Plattenmaß von 1,25 x 2,00 Meter. Einzig die Stichwände erhielten eine einlagige Beplankung. Die Montage erfolgte auf der Unterkonstruktion in einigen Bereichen vertikal beplankt, in anderen wiederrum horizontal. Mit der leichten Platte im Format 1.25 x 2,00 m ist dies problemlos möglich: So wenig Verschnitt und so wenige Fugen wie möglich wirken sich auch hier auf die Wirtschaftlichkeit aus.

Bei der horizontalen mehrlagigen Montage wurden in der Waschkaue die horizontalen und vertikalen Plattenstücke um eine halbe Platte versetzt. Eine Fugenüberdeckung von 45 cm in der vertikalen Stoßfuge ist dabei unvermeidbar. Bei der vertikalen mehrlagigen Montage wurden die seitlichen Plattenstücke um 62,5 cm, den Achsabstand der Unterkonstruktion versetzt. Die erste Lage konnte mit stumpfgestoßenen Platten, ohne Kleber, und einem Schraubenabstand von ≤ 750 mm einfach befestigt werden. Die zweite Lage wurde zusätzlich verklebt und ebenfalls verschraubt, diesmal mit einer größeren Schraubenanzahl im vorgegebenen Raster. Die Randanschlussfugen zwischen Wänden, Decke und Fußboden wurden mit dauerelastischem Dichtungsmaterial verfüllt. Nach der Montage wurden die Platten mit der AQUAPANEL® Grundierung vorbehandelt. Alle Duschen und WC-Räume erhielten eine raumhohe Verfliesung mit 30 x 60 cm großen Fliesen.

Brandschutz F30 und F90

Der geforderte Brandschutz lag in fast allen Räumen bei F30, nur in den Technikräumen war F90 gefordert. Realisiert wurde dies mit Knauf Fireboard, einer Spezial-Gipsplatte A1 für den hochwertigen Brandschutz. Die nichtbrennbare Platte sorgt unter Brandeinwirkung für besten Gefügezusammenhalt und lässt sich, nicht zuletzt durch ihr geringes Gewicht, einfach verarbeiten.

Bautafel

Bauherr: ArcelorMittal Bremen
Planung: Gildehaus und Lankenau Architekten BdA
Ausführung Trockenbau: Kaefer Construction GmbH, Torsten Urban
Beratung: Knauf



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