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Raum-in-Raum-System Knauf Cubo schafft offene Bürolandschaft

Büro | München | Knauf Gips KG
Unterstützung für mehr Transparenz

In einem bestehenden Industriegebäude in der Münchner Zielstattstraße sollten moderne und funktionsgerechte Büroräume und Raumlandschaften eingerichtet werden und dabei der Industriecharakter des Gebäudes erhalten bleiben. Die Wahl fiel daher auf das Knauf Raum-in-Raum-System Cubo – individuell gestaltet durch große Glasfronten und kombiniert mit Stahlleichtbaurahmen.

Raum-in-Raum-System Knauf Cubo schafft offene Bürolandschaft

Das so genannte Zielstattquartier auf dem ehemaligen Gelände der Firmen Carl Lipp, Uyma und Novartis Consumer Health liegt an der Zielstattstraße 32 bis 40 südlich der Münchner Innenstadt im Stadtteil Sendling. Im Rahmen der Quartiersentwicklung dieses 50.000 m² großen Areals entstanden auf dem Gelände diverse Neubauten. Parallel wurde das Bestandsgebäude Zielstattstraße 32 revitalisiert und aufgestockt. Zu den neuen Mietern dieses Komplexes gehört eine Versicherung, für die insgesamt drei Etagen zur Büronutzung umgebaut werden sollten. Dabei sollte der industrielle Charakter der bis zu 4,50 m hohen Räume beibehalten und die damit einhergehende Loftatmosphäre durch eine besondere innenarchitektonische Gestaltung hervorgehoben werden.

Offene Raumstrukturen mit eingestellten Räumen

Das Gebäude wurde zunächst bis auf den Rohbau rückgebaut und entkernt und die neuen Räume anschließend in Leichtbauweise aufgebaut. Zur Ein- und Unterteilung der Zimmer und Abteilungen favorisierten die mit der Bauaufgabe betrauten Architekten Weickenmeier, Kunz + Partner Trockenbauwände in Kombination mit Glas. Ziel dieser Lösung war es, auf Änderungswünsche flexibel eingehen zu können, und eine offene Raumgestaltung zu gewährleisten. Zudem sollten Blickbeziehungen zwischen den Arbeitsplätzen möglich sein und der großzügige Eindruck der Räume weiter bestehen bleiben beziehungsweise sogar noch unterstützt werden. Auch technische Installationen wie Lüftungsleitungen sollten sichtbar im Raum verzogen werden. Große und kleine Besprechungs- sowie Arbeitsräume, so genannte „Bubbles“ sollten in Form eines Raum-in-Raum-Systems eingestellt werden. Zudem war die Kombination mehrerer Kuben zu Raum-in-Raum-Landschaften gewünscht, die teilweise höhergestellt wurden, um Hochpunkte zu kreieren. Innerhalb der einzelnen Kuben sollte ein großer Anteil der Trockenbauwände durch Glasflächen ersetzt werden.

Glaswände und komplett geöffnete Wände sorgen für Transparenz

Als Lösung für diese Bauaufgabe wählte der Bauherr das K375.de Cubo Basis System von Knauf. Insgesamt acht Raum-in-Raum-Systeme in unterschiedlichen Größen gestalten die auf drei Geschosse verteilte Bürolandschaft im Erdgeschoss, dem 1.OG und dem 2. OG der Zielstattstraße 32. Der größte einzelne Cubo ist 3,80 m tief, 7,30 m lang und 3,50 m hoch. Die größte Cubo-Landschaft erstreckt sich über 5,40 m Tiefe und eine Länge von 13,20 m. Dazwischen gibt es verschiedene Varianten in unterschiedlichen Konstruktionen. Um Ein- und Durchblicke innerhalb der Raumlandschaft zu erlauben, wurden ganze Wandseiten durch Glaswände ersetzt oder komplett geöffnet. Für diese Sonderkonstruktionen mussten besondere statische Lösungen entwickelt werden, da die für das System im Regelfall vorgesehenen Diamant Platten auch zur Aussteifung beitragen.

Der hohe Glasanteil erfordert konstruktive Unterstützung

Grundsätzlich basieren die Einzelcubos beziehungsweise Raumlandschaften auf einer Unterkonstruktion aus CW-Profilen 75 für die Wände und 2 UA-Profilen 100 für die freitragenden Decken. Als Beplankung dienen im Regelfall zwei Lagen 12,5 mm Diamantplatten. Diese wurden mit abgehängten Akustikdecken mit Quadratlochung komplettiert. Wo die aussteifende Wirkung der Gipsplatten aufgrund der hohen Glasanteile entfällt, erhielt das Cubo-System Unterstützung durch geschweißte Stahlleichtbaukonstruktionen. In Form von biegesteifen Rahmen wurden diese überall dort verbaut, wo die standardmäßig vorgesehenen Stützen aus statischen Gründen nicht eingesetzt werden konnten. Ihre Montage übernahm die mit den Trockenbauarbeiten betraute Probat Bau AG und wickelte sie parallel zum Aufbau der Cubo-Konstruktionen ab. Manche Kuben sind zudem aufgeständert, um die gewünschten optischen Höhepunkte zu kreieren. Sie basieren auf Stahlbaurahmen, die nach der Montage mit Gipsplatten verkleidet wurden. Im Innenbereich erhielten diese Konstruktionen erhöhte Hohlraumböden.

Vorfertigung, Einweisung, Endbehandlung

Sämtliche Profile für die Unterkonstruktion der Cubo-Systeme wurden vorkonfektioniert angeliefert. Während der Bauarbeiten begleitete ein Knauf Systemeinweiser die Handwerker bei der Montage der Cubo-Systeme auf dem Rohboden und der anschließenden Beplankung des Skeletts. Nach der Endmontage wurden die Gipsplatten in Q3 Qualität endbehandelt und gestrichen.


Bautafel

Bauherr: IRAF Franzi 2 S.a.r.l., Luxembourg
Ausführung Trockenbau: Probat Bau AG, Feldkirchen
Planung: Weickenmeier, Kunz + Partner, München
Produkte: K375.de Cubo Basis, Knauf Diamant
Fachberatung: Ulrich Grießl, Gebietsleiter Trockenbau, Knauf Gips KG

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