Steelcase eröffnet Innovation Center in Grand Rapids

Wie Arbeitsplätze die Innovationskraft fördern können

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Steelcase hat ein neues Forschungs- und Entwicklungszentrum – das Innovation Center, in Grand Rapids, USA – eröffnet. Dort kommen künftig die Top-Talente des Unternehmens zusammen, um zukunftsweisende Produktlösungen für moderne Arbeitsplätze zu entwickeln.

Das Innovation Center befindet sich direkt auf dem Steelcase-Campus in einer ehemaligen Produktionshalle. Auf einer Fläche von 30.193 Quadratmetern hat Steelcase eine innovative Arbeitswelt für 267 Mitarbeiter geschaffen – darunter das WorkSpace Futures Team , Designer und Marketingexperten. Das Innovation Center bietet den Mitarbeitern vielseitige Räume und Arbeitsplätze, die sie je nach Arbeitsstil und Aufgaben frei wählen können. Das Herzstück bilden sogenannte Projektstudios in verschiedenen Größen, die etwa 40 Prozent der Gesamtfläche einnehmen. Hier wird Wissen geteilt, gemeinsam entwickelt und zur Entstehung innovativer Ideen und Konzepte genutzt. Da die einzelnen Teams unterschiedlich arbeiten, stehen ihnen dabei verschiedene Möbelkonfigurationen, kreative Arbeitsmittel und technische Lösungen zur Auswahl. Diese interaktive Arbeitsumgebung unterstützt die Zusammenarbeit von global verteilten Projektgruppen und fördert die Kreativität der Mitarbeiter. Zugleich werden sie dazu animiert, unbefangen zu experimentieren und ihre Ideen zielsicher umzusetzen. Inspirierende Räume fördern Innovationen

Die Eröffnung des Innovation Center war ein wichtiger Entwicklungsschritt für Steel-case, nachdem das Unternehmen bereits in zahlreichen Studien erforscht hatte, wie ein leistungsfähiges Arbeitsumfeld die Kreativität der Mitarbeiter unterstützen kann und damit Einfluss auf die Innovationskraft des Unternehmens nimmt. So untersuchte Steelcase beispielweise in Zusammenarbeit mit dem Berlage Institut in Rotterdam, wie das Umfeld dazu beiträgt, kreatives Denken zu fördern. Für Steelcase ist dieser Gedanke elementar: „Innovation ist eine physische Aktivität“, erläutert James Ludwig, Vice President Global Design bei Steelcase. „Sie ist abhängig von menschlichen Interaktionen, Forschungen und Experimenten. Das bedeutet, dass Räume, in denen die Menschen zusammenkommen, für die Innovationsergebnisse eine wesentliche Rolle spielen.“
Die Raumstruktur und die Gestaltung der Arbeitsplätze standen bei der Entwicklung des Innovation Center daher im Mittelpunkt. Eine der wichtigsten Fragen lautete: Wie müssen Räume gestaltet werden, damit sie Mitarbeiter zur gegenseitigen Inspiration und zum Austausch anregen, aber auch helfen, Gedanken und Inhalte zu strukturieren? Steelcase organisierte die Räume daraufhin ganz bewusst so, dass gute Einfälle und unerwartete Interaktionen gefördert werden, die Mitarbeiter gleichzeitig ein besseres Verständnis für ihre eigenen Ideen entwickeln und ihren Sinn für die Zusammenhänge schärfen. „Wir wollten einen Standort schaffen, der die Verhaltensweisen einer innovativen Kultur fördert und Top-Talente in den Prozess einbindet“, fasst Sara Armbruster, Vice President WorkSpace Futures and Corporate Strategy bei Steelcase zusammen. Die Bedürfnisse der Mitarbeiter wurden deshalb von Anfang an in die Planung des Innovation Center mit einbezogen. Dieser nutzerorientierte Ansatz, der bei Steelcase Grundlage sämtlicher Planungen und Entwicklungen ist, stellt sicher, dass das Design der Arbeitsplätze und der Räume die Produktivität der Arbeitsprozesse und damit die Entwicklung von Innovationen fördert. Wie alle Unternehmensbereiche bei Steelcase ist das neue Innovationszentrum dabei ein Arbeitsraum in der Art eines Prototyps. Hier entwickelt und realisiert das Unternehmen seine Ideen, lernt dazu, überarbeitet Prozesse und nimmt bei Bedarf entsprechende Veränderungen vor.
Distanz auflösen für eine globale Zusammenarbeit
Die größte Herausforderung für global agierende Unternehmen wie Steelcase ist es allerdings, kooperierende Teams, die nicht am gleichen Standort arbeiten, zusammenzubringen. Die Distanz wird dabei nicht als Barriere betrachtet. Steelcase verfolgt vielmehr den Ansatz, dass die Vielfalt der Ideen durch die geschlechtsspezifischen, ethnischen, fachlichen und auch geografischen Unterschiede der Mitarbeiter wächst. Ziel war es deshalb, die Räume des neuen Innovation Centers auch so auszustatten, dass es gelingt, alle Team-Mitglieder virtuell in einen Raum zu bringen. Eine in Echtzeit stattfindende Zusammenarbeit wird dabei möglich mit Hilfe von technischen Lösungen wie Video- und Telekonferenzen, Online-Chats und digitalem Datentransfer. Ein sorgfältig geplanter Arbeitsplatz kann auf diese Weise helfen, globale Teams besser zu vernetzen und so die Leistungsfähigkeit des Einzelnen oder einer Gruppe und damit die Innovationskraft des ganzen Unternehmens zu steigern.
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