Wer bei Wärmepumpen bislang auf größtmögliche Effizienz gesetzt hat, kam kaum an einer Erdwärmepumpe vorbei. Doch hierfür ist entweder eine Bohrung oder ein Erdkollektor notwendig – beides Maßnahmen…
Was ist der Unterschied zwischen einer Luft- und einer Erdwärmepumpe?
Die Wärmeenergie der Sonne ist in der Erde, dem Wasser und der Luft gespeichert. Über spezielle Wärmetauschersysteme wird diese Energie aufgenommen und dem Kreisprozess der Wärmepumpe zugeführt. Als ergiebigste und konstante Energiequelle dafür hat sich das Grundwasser erwiesen. Doch auch das Erdreich bietet ideale Voraussetzungen. Um die gespeicherte Wärme für die Beheizung von Gebäuden zu nutzen, ist entweder die Verlegung einer Sonde in rund 80 Metern Tiefe notwendig oder die Ausbringung eines großflächigen Kollektors etwa einen Meter unter der Erdoberfläche. Die Energiequelle Luft war bislang vor allen Dingen durch eine einfache Installation und minimale Aufwendungen für die Erschließung der Wärmequelle charakterisiert. Luftwärmepumpen saugen die Außenluft an, entziehen ihr die Wärme und geben die Luft dann abgekühlt wieder an die Umgebung ab. Die Investitionskosten von Luftwärmepumpen sind geringer als die von Erdwärmepumpen.
Wie ist die neue Luft-/Wasser Wärmepumpe aufgebaut?
Die neue Luft-/Wasser Wärmepumpe besteht aus zwei separaten Geräten. Die Außeneinheit enthält einen Wärmetauscher und einen Ventilator. Die Inneneinheit besteht aus der bekannten Stiftung Warentest Testsieger-Wärmepumpe geoTHERM. Beide Einheiten werden durch eine Sole führende Kunststoffleitung miteinander verbunden. Die Außeneinheit ist in Anlehnung an die DIN-Norm für Kinderspielplätze konstruiert worden, sodass sie in jedem Garten gefahrlos aufgestellt werden kann.
Worin bestehen die Vorteile der neuen Wärmepumpentechnologie?
Die Vorteile dieses Konzeptes liegen auf der Hand: Es bietet dem Anwender maximale Flexibilität bei der Aufstellung der Außeneinheit und höchste Betriebssicherheit – weil die Sole führende Verbindungsleitung auch bei extremer Kälte oder Stromausfall keine Schwachstelle bietet. Die zirkulierende Sole liegt mit ihrer Temperatur immer unterhalb der Außentemperatur. So kann im Garten auf der gesamten Länge der Verbindungsleitung nur Wärmeenergie aufgenommen werden aber niemals verloren gehen. Deswegen ist nicht einmal eine Dämmung der Rohrleitung erforderlich.
„Dadurch, dass der Wärmepumpenprozess erst im Gebäudeinneren stattfindet, wird im Gegensatz zu konventionellen Anlagen eine überzeugende Effizienz erreicht. Bei alternativen Konzepten müssen Außen- und Inneneinheit möglichst nah zusammen platziert werden, um die Wärmeverluste zu verringern“, so Andreas Christmann, Energieexperte bei Vaillant. „Selbst im Winter kann die neue Technologie noch bei Minusgraden genügend Wärmeenergie aus der Luft ent-nehmen, um eine sichere Wärmeversorgung garantieren zu können. Der Verbraucher spart dadurch bares Geld.“ Nur an wenigen Tagen im Jahr mit besonders strengem Frost liefere ein elektrischer Heizstab zusätzliche Wärmeenergie in den Heizkreislauf.
Lässt sich das System noch ausbauen und effizienter machen?
Ja, ab Jahresende können in den Solekreislauf zusätzlich direkt Solarkollektoren eingebunden werden. Das wird zu einer weiteren deutlichen Effizienzsteigerung führen.
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