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Natürliches Tageslicht ist weltweit das wichtigste Element für ein positives Arbeitsumfeld

Interface Deutschland GmbH
Natürliches Tageslicht ist weltweit das wichtigste Element für ein positives Arbeitsumfeld

Interface weitet Human Spaces Report global aus und betont damit den Zusammenhang zwischen Produktivität von Mitarbeitern und Wohlbefinden am Arbeitsplatz

Krefeld, 9. April 2015. Unter der Leitung von Organisationspsychologe Professor Sir Cary Cooper hat Interface, der weltweit führende Hersteller für textile modulare Bodenbeläge, seinen Human Spaces Report nun von einer europäischen auf eine globale Ebene ausgeweitet. Insgesamt wurden 7.600 Büroangestellte in 16 Ländern befragt, welche Auswirkungen die physische Arbeitsumgebung auf ihr Wohlbefinden hat. Die Studie zeigt: Im europäischen Vergleich zählen deutsche Büroangestellte zu den zufriedensten. 69 Prozent der in Deutschland Befragten gaben zudem an, dass ihr Arbeitsplatz ausreichend Licht und Raum bietet.

Hier die wichtigsten Ergebnisse der globalen Studie:
• Büroangestellte mit natürlichen Elementen in ihrer Arbeitsumgebung fühlen sich wohler, sind durchschnittlich um sechs Prozent produktiver und um 15 Prozent kreativer
• Für rund ein Drittel der Befragten ist die Arbeitsumgebung ausschlaggebend für die Wahl des Unternehmens; in Deutschland ist das für nur 15 Prozent der Befragten ein entscheidendes Kriterium
• Weltweit arbeiten fast die Hälfte aller Büroangestellten ohne natürliches Tageslicht und knapp zwei Drittel ohne echte Pflanzen

„Die Studie soll Unternehmen dazu befähigen, einen Zusammenhang zwischen der physischen Arbeitsumgebung und der Leistung von Mitarbeitern herzustellen. Außerdem stellt sie eindeutig die entscheidenden Herausforderungen der modernen Gesellschaft heraus: Die zunehmende Verstädterung zu bewältigen und gleichzeitig die Verbindung zur Natur nicht zu verlieren“, kommentiert Sir Gary Cooper die Studienergebnisse.

Deutsche bevorzugen Einzelbüros
Büroangestellte aus Deutschland, aber auch aus Kanada, China, Schweden und den USA gaben an, in Einzelbüros am produktivsten zu arbeiten. Mit 59 Prozent liegt Deutschland weltweit an der Spitze, wenn es um die Affinität zu Einzelbüros in Zusammenhang mit Leistungsfähigkeit und Produktivität geht. Für Großraumbüros sprachen sich 20 Prozent der deutschen Befragten aus, weltweit sind es dagegen durchschnittlich 39 Prozent.

Die fünf wichtigsten Kriterien für ein positives Arbeitsumfeld
44 Prozent der Befragten gaben an, dass natürliches Tageslicht das wichtigste Element am Arbeitsplatz ist. Auch echte Grünpflanzen (20 Prozent) und eine ruhige Arbeitsumgebung (19 Prozent) bestimmen maßgeblich den Wohlfühlfaktor von Büroangestellten mit. Zudem dürfen der Blick in die Natur
(17 Prozent) und bunte, kräftige Farben nicht fehlen. Für die Deutschen ist hingegen eine ruhige Arbeitsumgebung (28 Prozent) deutlich wichtiger als echte Grünpflanzen (20 Prozent).

„Was wir auf jeden Fall benötigen, ist eine kontinuierliche Weiterentwicklung traditioneller Büroräume“, sagt Chip DeGrace, Executive Creative Director bei Interface. „Es scheint, als würde sich die Weltbevölkerung mehr und mehr ihrer Umwelt bewusst werden und erkennen, in wieweit diese einen selbst beeinflusst. Es ist klar zu erkennen, dass Arbeitsumgebungen mit natürlichen Elementen, wie beispielsweise Bepflanzung und Sonnenlicht, zu einem höheren Grad an Wohlbefinden und Produktivität führen – eine wichtige Überlegung für alle Unternehmen hinsichtlich ihrer Verantwortung den eigenen Mitarbeitern gegenüber.“

Über Interface
Interface ist weltweit führend im Design und in der Herstellung von textilen modularen Bodenbelägen, die Funktionalität und Nachhaltigkeit vereinen. Diese attraktive Kombination der Produkteigenschaften ermöglicht es Interface-Kunden, ihre eigenen Visionen von Design und Raumgestaltung mit Leben zu füllen. Als eines der ersten Unternehmen bekannte sich Interface öffentlich zum nachhaltigen Handeln. Mitte der 1990er Jahre formulierte Interface-Gründer Ray Anderson die „Mission Zero“ mit dem ehrgeizigen Ziel, bis 2020 ein vollkommen nachhaltiges Unternehmen zu werden. Interface hat bis heute über die Hälfte des „Mission Zero“ genannten Weges zurückgelegt und sich große Anerkennung für das bisher Erreichte erarbeitet. Als Nachhaltigkeitsleitbild beeinflusst „Mission Zero“ alle Aspekte des Geschäftsbetriebs und ist der Antrieb für Interface, immer wieder die Grenzen zu verschieben.
Auch die Produkte wurden vielfach ausgezeichnet, insbesondere für Design, Nachhaltigkeit und Innovation – zuletzt mit dem „Sustainable Entrepreneurship Award“, dem „iF Award“ und dem Red Dot Award in der Topkategorie „best of the best“.

Über Professor Sir Cary Cooper, CBE
Professor of Organisational Psychology and Health, Lancaster University, Founding Director, Robertson Cooper
Professor Cary Cooper ist ein weltweit renommierter Experte für Wohlbefinden und Stress am Arbeitsplatz und dient den Medien als profunder Ansprechpartner für Themen rund um die moderne Arbeitswelt. Er ist Mitglied der British Psychological Society, The Royal Society of Arts, The Royal Society of Medicine und The Royal Society of Health sowie Ehrenmitglied der Royal College of Physicians,

Chefredakteur der Blackwell Encyclopaedia of Management und Autor/Herausgeber von über 120 Büchern.
Cooper wurde mit dem Lifetime Practitioner Award der British Psychology Society für seine fachlichen Verdienste ausgezeichnet. Er agiert als leitender Wissenschaftler von ‘Foresight Review of Mental Capital and Well‐Being’ und wirkt auf die Regierungsrichtlinien Großbritanniens bezüglich Wohlfühlen in allen Aspekten des sozialen Miteinanders ein. Er ist im Beratungsunternehmen Robertson Cooper mit dem Schwerpunkt Strategie, externe Kommunikation und PR tätig. Im Juni 2014 erhielt Cooper die Ritterwürde und wurde als “Most Influential HR Thinker of 2014” des britischen HR Magazine ausgezeichnet.

Über die Studie „Human Spaces Report”
Durch die Auswertung der Befragung von 7.600 Büroangestellten aus Australien, Brasilien, Kanada, China, Großbritannien, USA, Deutschland, Frankreich, die Niederlande, Spanien, Dänemark, Schweden und Dubai misst die Studie den Nutzen von „biophilic design“ und dessen positive Auswirkung auf Wohlbefinden und Produktivität der Mitarbeiter. Darüber hinaus gibt der Report praktische Anleitung, wie diese positive Arbeitsumgebung erreicht werden kann.

 

Weitere Informationen finden Interessierte unter:
Website: www.humanspaces.com
Twitter: @human_spaces
Facebook: facebook.com/interfaceeurope

Pressekontakt:
Pressebüro Interface
c/o public link GmbH
Simone Krist und Katja Schröther
Tel: +49 (0)30 44 31 88 – 17/-11
E-Mail: interface@publiclink.de



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