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Wanzl Access Solutions installiert Einlasssystem im Foyer der manroland web Industriepark GmbH

Wanzl
Design und Funktion im Einklang

Erzählen Bauwerke Geschichten, so gleicht das Bauen im Bestand einem Roman mit offenem Ende. Jedes neu verbaute Material, jeder Schritt einer Revitalisierung bildet ein separates Kapitel in der Gebäudeentwicklung und ist gleichzeitig Teil eines Gesamteindrucks, der sich dem Besucher erschließt. Im Foyer der manroland web Industriepark GmbH in Augsburg erleben Gäste eine solche Illustration: Details wie dunkles Echtholz oder schwarze Bodenfliesen wirken für sich und erzeugen doch zusammen Spannung, während massive Wände grauen Sichtbetons auf hohe Fensterfassaden treffen. Das Zutrittssystem von Wanzl Access Solutions setzt im Herzen der Empfangshalle einen subtilen Akzent aus Edelstahl und Glas. Hinter der Willkommensatmosphäre, die hier Schritt für Schritt geschaffen wurde und die so selbstverständlich wirkt, stecken technische Finesse, Planung und Kommunikation.

Die Bausubstanz selbst steht in dieser Geschichte als Twist im Handlungsplot, denn sie hat eine Nutzungsänderung erfahren. Ursprünglich war sie als reiner Firmenstandort konzipiert, heute dienen die Räumlichkeiten als Industriepark, in dem täglich bis zu 1.500 Mitarbeiter ein- und ausgehen. Verwaltet wird der Gebäudekomplex von der manroland web Industriepark GmbH. Sie hat ihre Ursprünge in der manroland web systems GmbH. Von deren Kerngeschäft, der Montage und Herstellung von Druckmaschinen, zeugen auch heute noch Kunstwerke im Foyer. Ihre Schwestergesellschaft manroland web Industriepark GmbH bewirtschaftet, verwaltet und vermietet die Räumlichkeiten nun und hat hier auch ihre eigenen Büroräume.

Deren Mitarbeiter nutzen die Zutrittsschleuse ebenso wie die Mieter und Besucher des Industrieparks. Eine große Aufgabe für das Team um den Leiter für Gebäudetechnik, Jürgen Heim, und Projektleiter Marcus Wohlfart. Heim resümiert: „Durch die Umwandlung des Standortes veränderten sich die Anforderungen an unser Sicherheitskonzept maßgeblich. Täglich gehen hier Mitarbeiter verschiedenster Firmen ein und aus, die sich willkommen fühlen wollen und unkomplizierten Zugang wünschen. Trotzdem muss der Zugangsbereich gegen den unbefugten Zutritt nicht autorisierter Personen gewappnet sein. Um diese Gratwanderung zu meistern, haben wir uns für ein automatisches Einlasssystem entschieden.“ Für die Mitarbeiter war die elektronische Zugangskontrolle eine Neuerung im Arbeitsalltag.

Wir regeln den Mitarbeiterzugang im Industriepark zentral über eine SAP-Software. Das Galaxy Gate ließ sich ohne großen Aufwand in unser bestehendes System integrieren. Statt sich nun wie früher beim Sicherheitspersonal anzumelden, halten die Mitarbeiter ihre RFID-Ausweise an den Kartenleser des Galaxy Gates. Ist die Identifikation erfolgt, öffnen sich die ESG-Schwenkarme des Gates und gewähren unmittelbar Einlass. Die Zugangsberechtigung wird zusätzlich durch ein grünes LED-Signal auf den Schwenkarmen visualisiert. Die Handhabung ist unkompliziert und einfach, so dass die neue Technologie rasch angenommen wurde.Marcus Wolfahrt

Dabei sind die Kapazitäten im manroland Industriepark längst noch nicht ausgeschöpft, die Zahl der Mitarbeiter erhöht sich durch Neuvermietungen ständig. Zusätzlich empfangen die ansässigen Firmen im Industriepark regelmäßig kleine bis größere Besuchergruppen, denen das Zutrittssystem ebenfalls zu Gute kommt. Jürgen Heim erläutert, warum: „Das System entlastet unsere Mitarbeiter maßgeblich, denn es schafft Kapazitäten für die persönliche Betreuung der Besucher.“ Begrüßt werden diese an der Empfangstheke im Foyer. Sie ist in hellerem Holz gestaltet und bereits beim Eintreten mit dezent beleuchteten Lettern, die an der Front angebracht sind, ein Blickfang. Durch die symmetrische Anordnung von Zutrittssystem und Empfang in der Flucht zur Eingangstür entsteht Klarheit. Sie gibt dem Raum mehr Tiefe, während die Schleuse von Wanzl sich harmonisch integriert und durch ihre Gestaltung aus Glas den Blick auf den Empfang freilässt.

Die manroland web Industriepark GmbH ist neben ihrer Verwaltungstätigkeit auch hausinterner Experte für Arbeitssicherheit und Gefahrenstoffmanagement, weshalb sie besonderen Wert auf die Einhaltung aktuellster Sicherheitsstandards legt. Zusätzlich betreibt sie in den Räumlichkeiten eine Instandhaltungswerkstatt sowie eine Kantine mit 300 Plätzen, einer Küche und einem Gästecasino. Waren- und Güterlieferungen jeder Größe treffen täglich ein. Allen gemeinsam ist die Notwendigkeit, zunächst die Sicherheitsschleuse zu passieren. Um diesen unterschiedlichen Anforderungen gerecht zu werden, entschied sich Heim für eine kombinierte Lösung: „Durch die Ergänzung des Galaxy Gates mit einem Galaxy Port haben wir einen barrierefreien Zugang für größere Warenmengen und sperrige Gegenstände geschaffen. Auch größere Besuchergruppen erhalten so unkompliziert und schnell Zutritt.“ Um den Zugangsbereich vollständig zu sichern, schließt die Sicherheitsschleuse mit einer Glasabtrennung bündig und elegant an der Wand ab.

Design spielte für uns, gerade in der Empfangshalle, eine zentrale Rolle. Das Zutrittssystem passt sich durch die Verwendung von hochwertigen Materialen wie ESG-Glas und Edelstahl elegant an das Umfeld an, während die azurblauen LED-Leuchten unaufdringlich und harmonisch die Durchgänge des Gates akzentuieren.Marcus Wolfahrt

Dieses Gesamtbild schließt die architektonische Entwicklungsgeschichte des Gebäudes ab – fragt man Marcus Wohlfart nach dem spannendsten Kapitel, muss er schmunzeln: „Neben der Terminierung auf knapp drei Wochen? Sicherlich die Bausubstanz selbst! Die Revitalisierung eines Bestandsgebäudes erfordert von Planern und Baufirmen gleichermaßen Flexibilität und Können. Das Foyer war ursprünglich nicht für eine Sicherheitsschleuse konzipiert, dennoch war diese nun notwendig. Bestehende Abmessungen und Durch-gangsbreiten waren gegeben und trotz geringer Grundfläche musste auch noch Platz für die Besuchertheke gewahrt werden. Die individuelle Anpassbarkeit des Zutrittssystems von Wanzl war für uns daher ein zentrales Auswahlkriterium.“ Neben sichtbaren Herausforderungen verlangte auch die bestehende Gebäudetechnik der Installation einiges ab. Die Fußbodenheizung erforderte detaillierte Planung, darüber hinaus mussten das Zutrittssystem in die Brandmeldeanlage integriert und auch die Sicherung der Fluchtwege gewährleistet werden.

Das Ergebnis versprüht Leichtigkeit – die Planung, die dahintersteckt, bleibt dem Betrachter verborgen. So funktioniert eine gute Geschichte. Doch was war für Jürgen Heim der rote Faden dieses Bauprojektes? Die Antwort fällt leicht:

Kommunikation. Wir standen mit Wanzl in intensivem Austausch, telefonisch wie auch persönlich bei Begehungen vor Ort. Nur so war ein integrativer Planungsprozess möglich, der schließlich zu dieser harmonischen und architektonisch gelungenen Modernisierung geführt hat.Jürgen Heim


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