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BÜROS OHNE BEZUG ZUR NATUR HABEN EINEN NEGATIVEN EINFLUSS AUF DIE GESUNDHEIT DER MITARBEITER

Interface Deutschland GmbH
BÜROS OHNE BEZUG ZUR NATUR HABEN EINEN NEGATIVEN EINFLUSS AUF DIE GESUNDHEIT DER MITARBEITER

Human Spaces Report: Wer in Büros mit natürlichen Elementen wie Sonnenlicht und Begrünung arbeitet, fühlt sich nachweislich wohler

Krefeld, 21. Oktober 2014. Heute veröffentlicht der weltweit führende Hersteller für textile modulare Bodenbeläge, Interface, seinen Human Spaces Report, der unter der Leitung des Organisationspsychologen Professor Sir Cary Cooper entstanden ist. Die Studie zeigt auf, dass europäische Büroangestellte, die in einer Arbeitsumgebung mit natürlichen Elementen tätig sind, sich um 13 Prozent wohler fühlen und um acht Prozent produktiver arbeiten als ihre Kollegen, bei denen das nicht der Fall ist.
42 Prozent der Büroarbeitsplätze in Europa müssen ohne natürliches Sonnenlicht auskommen, über die Hälfte von ihnen (55 Prozent) verfügt über keinen Zugang zu begrünten Flächen und sieben Prozent besitzen kein Fenster. Spanien weist mit 15 Prozent den größten Anteil an Personal in Büroräumen ohne Fenster auf, hier finden sich auch die meisten Mitarbeiter, die sich gestresst fühlen. In Deutschland und Dänemark müssen die wenigsten Mitarbeiter an ihrem Arbeitsplatz auf ein Fenster und Tageslicht verzichten (zwei Prozent in Deutschland beziehungsweise drei Prozent in Dänemark). Die beiden Länder weisen laut Studie auch die zufriedensten Beschäftigten auf.
Die wissenschaftliche Studie untersuchte den Einfluss der physischen Arbeitsumgebung auf das Wohlbefinden von Mitarbeitern. Befragt wurden 3.600 Beschäftigte in acht Ländern: Großbritannien, Deutschland, Frankreich, den Niederlanden, Spanien, Dänemark, Schweden und den Vereinigten Arabischen Emiraten.
Der Human Spaces Report ergab, dass fast zwei Drittel (63 Prozent) der europäischen Büroangestellten heute in einem zentral gelegenen städtischen Umfeld arbeiten und sich durchschnittlich 34 Stunden pro Woche im Büro aufhalten. Die Zeitspanne, die sie in der Natur verbringen, ist zunehmend begrenzt. Die Studie zeigt, dass Beschäftigte trotz ihres urban geprägten Alltags eine inhärente Affinität zu Elementen haben, ie die Natur widerspiegeln.
Ein weiteres Ergebnis ist, dass sich 40 Prozent der Büroangestellten in Europa dann am produktivsten einschätzen, wenn sie in einem Einzelbüro arbeiten, während sich 31 Prozent am leistungsfähigsten bezeichnen, wenn sie im Großraumbüro tätig sind. Flexible Arbeitsplätze sind überraschend unpopulär: Nur 11 Prozent der Befragten wählen ihren Arbeitsplatz entsprechend der individuellen Tagesanforderungen flexibel aus.
Die „Top Fünf“ der am häufigsten genannten natürlichen Elemente, die in moderne Arbeitswelten integriert werden sollten, sind laut Human Spaces Report:
1. Natürliches Tageslicht
2. Ruhige Arbeitsumgebung
3. Blick aufs Wasser
4. Echte Grünpflanzen
5. Kräftige/bunte Farben
Die Ergebnisse der Umfrage kommentiert Professor Sir Cary Cooper wie folgt: „Schon immer gilt die Umgebung, in der Menschen arbeiten, als essenziell wichtig für deren Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit. Sehr häufig wird dieser Aspekt jedoch lediglich als „Hygienefaktor“ betrachtet. Der Human Spaces Report illustriert eindrucksvoll den Einfluss des Arbeitsplatzes auf die Produktivität der Mitarbeiter. Es ist kein Zufall, dass besonders fortschrittliche Unternehmen heute eine neue Sicht auf die Gestaltung von Arbeitsplätzen haben und Umgebungen schaffen, die Mitarbeiter dazu anregen, sich zu entfalten, zusammenzuarbeiten und kreativ zu sein. Mit der Natur und der Außenwelt verbunden zu sein, spielt dabei eine wichtige Rolle. Dieser Ansatz nennt sich biophilic design.“

Was die Ergebnisse der Studie für das Design moderner Büroflächen bedeuten können, schätzt Mandy Leeming, Design and Development Manager bei Interface UK, wie folgt ein: „Wer Kontakt zur Natur und zu gestalterischen Elementen hat, die natürliche Materialien nachahmen, ist gesünder, leistungsfähiger und konzentrierter, auch Angst und Stress treten weniger auf. Beim Design entsprechender Büroumgebungen geht es darum, zum Beispiel über Farben und Texturen, Nuancen der Natur einfließen zu lassen, auf die wir unbewusst reagieren, und diese zu interpretieren. Für  marktführende Unternehmen ist es letztendlich der Schlüssel zum Erfolg, das Wohlbefinden sowie die Produktivität und Kreativität ihrer Mitarbeitern zu verbessern.“
Über Interface
Interface ist weltweit führend im Design und in der Herstellung von textilen modularen Bodenbelägen, die Funktionalität und Nachhaltigkeit vereinen. Diese attraktive Kombination der Produkteigenschaften ermöglicht es Interface-Kunden, ihre eigenen Visionen von Design und Raumgestaltung mit Leben zu füllen.
Als eines der ersten Unternehmen bekannte sich Interface öffentlich zum nachhaltigen Handeln. Mitte der 1990er Jahre formulierte Interface-Gründer Ray Anderson die „Mission Zero“ mit dem ehrgeizigen Ziel, bis 2020 ein vollkommen nachhaltiges Unternehmen zu werden. Interface hat bis heute über die Hälfte des „Mission Zero“ genannten Weges zurückgelegt und sich große Anerkennung für das bisher Erreichte erarbeitet. Als Nachhaltigkeitsleitbild beeinflusst „Mission Zero“ alle Aspekte des Geschäftsbetriebs und ist der Antrieb für Interface, immer wieder die Grenzen zu verschieben.

Auch die Produkte wurden vielfach ausgezeichnet, insbesondere für Design und Innovation – zuletzt mit „The Athenaeum Good Design Award“ für Fotosfera und Urban Retreat.
Über Professor Sir Cary Cooper, CBE Professor of Organisational Psychology and Health, Lancaster University, Founding Director, Robertson Cooper
Professor Cary Cooper ist ein weltweit renommierter Experte für Wohlbefinden und Stress am Arbeitsplatz und dient den Medien als profunder Ansprechpartner für Themen rund um die moderne Arbeitswelt. Er ist Mitglied der British Psychological Society, The Royal Society of Arts, The Royal Society of Medicine und The Royal Society of Health sowie Ehrenmitglied der Royal College of Physicians, Chefredakteur der Blackwell Encyclopaedia of Management und Autor/Herausgeber von über 120 Büchern.
Cooper wurde mit dem Lifetime Practitioner Award der British Psychology Society für seine fachlichen Verdienste ausgezeichnet. Er agiert als leitender Wissenschaftler von ‘Foresight Review of Mental Capital and Well Being’ und wirkt auf die Regierungsrichtlinien Großbritanniens bezüglich Wohlfühlen in allen Aspekten des sozialen Miteinanders ein. Er ist im Beratungsunternehmen Robertson Cooper mit dem Schwerpunkt Strategie, externe Kommunikation und PR tätig. Im Juni 2014 erhielt Cooper die Ritterwürde und wurde als “Most Influential HR Thinker of 2014” des britischen HR Magazine ausgezeichnet.
Über die Studie „Human Spaces Report”
Durch die Auswertung der Befragung von 3.600 Berufstätigen aus Großbritannien, Deutschland, Frankreich, die Niederlande, Spanien, Dänemark, Schweden und den Vereinigten Arabischen Emiraten misst die Studie den Nutzen von „biophilic design“ und dessen positive Auswirkung auf Wohlbefinden und Produktivität der Mitarbeiter. Darüber hinaus gibt der Report praktische Anleitung, wie diese positive Arbeitsumgebung erreicht werden kann.



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