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Monica Bonvicini

Monica Bonvicini
I do You

I do You
Monica Binvicini | Bild: Staatliche Museen zu Berlin, © Monica Bonvicini und VG Bild-Kunst, Bonn 2022 / Anders Sune Berg

Die Neue Nationalgalerie zeigt in einer umfassenden Einzelausstellung das einflussreiche Werk der Künstlerin Monica Bonvicini. Unter dem Titel „I do You“ sind speziell für den Bau von Mies van der Rohe entwickelte architektonische Installationen zu sehen, die den Besucher*innen ungewohnte Perspektiven eröffnen. Der ikonische Museumsraum wird dadurch umgewertet zu einem stark körperlich erfahrbaren Reflexionsraum über die traditionell männlich konnotierte Macht von Architektur.

Neben den architektonischen Eingriffen sind ausgewählte skulpturale Arbeiten aus Bonvicinis Oeuvre zu sehen, mit denen die Besucher*innen auch interagieren können: Beispielsweise sind ihre benutzbaren „Chain Swings“ (2009/2022) in die Ausstellung integriert, jeweils für zwei Personen konzipierte Schaukeln, die durch ihre Materialität aus Stahl und Ketten eine visuelle Verbindung zu subversiven Handlungen und Räumen herstellen. Eine Serie neuer Lichtarbeiten, bestehend aus LED-Neonröhren, die von Hand mit elektrischen Kabeln verwebt wurden, erhellen als skulpturale Struktur eine Ecke der Halle. Aber auch ein Objekt wie „Blind Shot – Wallsucker“ (2005) aus der Sammlung der Nationalgalerie ist Teil der Ausstellung, eine mit Sprayfarbe schwarz gefärbte Bohrmaschine, die sich alle fünf Minuten über den Köpfen der Besucher*innen lautstark in Bewegung setzt. Ebenso ist die frühe Arbeit „2 Tonnen Alte Nationalgalerie“ (1998) zu sehen, die aus abgetragenem Schutt von der klassizistischen Fassade der Alten Nationalgalerie besteht. Beim Umrunden der gläsernen Halle auf der Terrasse hören die Besucher*innen die neue Soundarbeit „Retrospective“ (2022), die mit der Rezitation von Werktiteln Bonvicinis aus den letzten drei Jahrzenten ihre konzeptionelle Verwendung von Sprache verdeutlicht. Im Zusammenspiel mit weiteren Licht-, Film- und Soundarbeiten vermittelt die Ausstellung Bonvicinis Medienvielfalt und ihre zentralen Themen Feminismus und Architektur sowie die damit verbundene Infragestellung nach der Rolle der Institution.

Kuratiert von Joachim Jäger und Irina Hiebert Grun

Die Ausstellung wird ermöglicht durch die Freunde der Nationalgalerie mit freundlicher Unterstützung der Leinemann-Stiftung für Bildung und Kunst.

Die Ausstellung wird gefördert durch die Gaggenau Hausgeräte GmbH, die Ihr Engagement für die Neue Nationalgalerie damit fortsetzen.

Eine Sonderausstellung der Nationalgalerie – Staatliche Museen zu Berlin

Wann: 25. November 2022 bis 30.04.2023

Wo: neue Nationalgalerie | Berlin

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