Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

Deutschland, Zweibrücken: Bekanntmachung vergebener Aufträge

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20/05/2019

  
S96
  
– – Dienstleistungen – Bekanntmachung über vergebene Aufträge – Verhandlungsverfahren (competitive procedure with negotiation) 

Deutschland-Zweibrücken: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

2019/S 096-232524

Bekanntmachung vergebener Aufträge

Ergebnisse des Vergabeverfahrens

Dienstleistungen

Legal Basis:

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen

Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land
Landauer Str. 18-20
Zweibrücken
66482
Deutschland
Telefon: +49 6332 / 8062-308
E-Mail: w.lauer@vgzwland.de
Fax: +49 6332 / 8062-999
NUTS-Code: DEB3A

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: http://www.vgzwland.de

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers

Regional- oder Kommunalbehörde

I.5)Haupttätigkeit(en)

Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Fachplanung Technische Ausrüstung für Umbau und Modernisierung der Grundschule mit der dazugehörigen Turnhalle in 66503 Dellfeld

II.1.2)CPV-Code Hauptteil

71000000

II.1.3)Art des Auftrags

Dienstleistungen

II.1.4)Kurze Beschreibung:

Am bestehenden 1-zügigen Schulgebäude sowie an der zugehörigen Turnhalle sind Umbau-/Modernisierungsmaßnahmen durchzuführen. Der Auftraggeber hat die notwendigen Maßnahmen durch eine Voruntersuchung feststellen und kostenmäßig erfassen lassen. Ergebnis der Voruntersuchung war u. a. auch, dass ein Umbau mit Modernisierung die wirtschaftlichere Lösung versus einem Neubau ist. In Bezug auf die Technischen Anlagen jedoch geht der Auftraggeber davon aus, dass Wärmeversorgungs-, Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen sowie Starkstrom- und Fernmeldeanlagen vollständig zu erneuern sind. Ferner soll eine Amok-Alarmanlage eingerichtet werden. Ob und wie Lüftungstechnische Anlagen im Schulgebäude eingebaut werden müssen, ist im Rahmen des Auftrags zu prüfen.

II.1.6)Angaben zu den Losen

Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

II.1.7)Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.)

Wert ohne MwSt.: 215 475.36 EUR

II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)

71300000

71315000

71320000

71321200

II.2.3)Erfüllungsort

NUTS-Code: DEB3K

Hauptort der Ausführung:

66503 Dellfeld

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Der Auftraggeber formuliert für die Umsetzung des Planungsauftrags Projektziele, die vom Auftragnehmer zu beachten sind. Die Zielsetzungen resultieren im Wesentlichen aus der Voruntersuchung, sie sind hinsichtlich der technischen Ausrüstung jedoch noch nicht vollständig abschließend formuliert.

Der Auftraggeber geht von 2 Objekten aus: dem Schulgebäude und der Turnhalle. Erst nach Abschluss der notwendigen baulichen Maßnahmen am Schulgebäude soll die Turnhalle umgebaut bzw. modernisiert werden. Während der Baumaßnahme an dem Schulgebäude wird der Unterricht in auf dem Schulgelände aufzustellende Container ausgelagert, die Turnhalle wird zur Interimsnutzung für die Verwaltung eingerichtet. Die Auslagerung in Container und die Einrichtung der Interimsnutzung in der Turnhalle sind nicht Gegenstand dieser Ausschreibung, sondern werden von Seiten des Auftraggebers ausgeführt.

Der Auftraggeber geht in Bezug auf die Technischen Anlagen davon aus, dass Wärmeversorgungs-, Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen sowie Starkstrom- und Fernmeldeanlagen vollständig zu erneuern sind. Zentrale technische Versorgungseinrichtungen, wie die Heizungsanlage, die für beide Gebäude genutzt werden, sollen im Schulgebäude untergebracht werden. Ob und wie Lüftungstechnische Anlagen im Schulgebäude eingebaut werden müssen, ist im Rahmen des Auftrags zu prüfen. Auch eine Amok-Alarmanlage einzurichten, die in Zusammenarbeit mit dem Architekten, dem Auftraggeber und dem Nutzer zu entwickeln ist. Bauliche und technische Maßnahmen sind außerdem erforderlich, um den Standard der aktuellen Energieeffizienzvorschriften zu erreichen, die baulichen Flucht- und Rettungswege der Landesbauordnung und des Brandschutzes zu erfüllen und auch um Barrierefreiheit gemäß Schulbaurichtlinie herzustellen.

Kostenrahmen: Der vom Auftraggeber festgelegte Kostenrahmen beträgt für die Bauwerkskosten-Technische Anlagen (KG 400) insgesamt rd. 856 000 EUR brutto, davon entfallen rd. 596 000 EUR brutto auf das Schulgebäude und rd. 260 000 EUR auf die Turnhalle.

Vorgesehener Terminlicher Ablauf: Erst nach Abschluss der notwendigen baulichen Maßnahmen am Schulgebäude soll die Turnhalle umgebaut bzw. modernisiert werden. Als zeitlichen Ablauf für Planung und Ausführung gibt der Auftraggeber vor, dass die Genehmigungsplanung (Abschluss LPH 4) für beide Gebäude bis zum 30.6.2019 vorliegen soll. Für das Schulgebäude ist der Baubeginn (vorbehaltlich Baugenehmigung und förderrechtlicher Zusagen) spätestens bis Oktober 2019 vorgesehen, Bezugsfertigstellungstermin bis 30.6.2021. Für die Turnhalle ist der Baubeginn für das 3. Quartal 2021 vorgesehen, Bezugsfertigstellungstermin bis 30.6.2022.

Auftragsgegenstand: Der Auftraggeber beabsichtigt je Objekt (Schulgebäude und Turnhalle) die folgenden Leistungen zu beauftragen: Grundleistungen (GL) Objektplanung Gebäude gemäß § 55 HOAI in Verbindung mit Anlage 15.1, Leistungsphasen (LPH) 1-9, sowie einzelne Besondere Leistungen (siehe unter II.2.5) jeweils zu den Anlagengruppen (AG) 1-Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen, AG 2-Wärmeversorgungsanlagen, AG 3-Lufttechnische Anlagen, AG 4-Starkstromanlagen, AG 5-Fernmelde- und Informationstechnischen Anlagen, AG 7-Nutzungsspezifische Anlagen (hier: Feuerlöschanlagen) und 8 Gebäudeautomation.

II.2.5)Zuschlagskriterien

Qualitätskriterium – Name: Projektorganisation (Details hierzu, siehe unter dem in Abschnitt I. 3.) angegebenen Link, hier in der Datei „Anlage zur EU-Bekanntmachung“.) / Gewichtung: 30

Qualitätskriterium – Name: Herangehensweise (Details hierzu, siehe unter dem in Abschnitt I. 3.) angegebenen Link, hier in der Datei „Anlage zur EU-Bekanntmachung“.) / Gewichtung: 20

Qualitätskriterium – Name: Kosten- und Terminkontrolle (Details hierzu, siehe unter dem in Abschnitt I. 3.) angegebenen Link, hier in der Datei „Anlage zur EU-Bekanntmachung“.) / Gewichtung: 30

Kostenkriterium – Name: Honorarangebot gemäß HOAI (Details hierzu, siehe unter dem in Abschnitt I. 3.) angegebenen Link, hier in der Datei „Anlage zur EU-Bekanntmachung“.) / Gewichtung: 20

II.2.11)Angaben zu Optionen

Optionen: nein

II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union

Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

II.2.14)Zusätzliche Angaben

Das Projekt wird durch Landesmittel gefördert.

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart

Verhandlungsverfahren

IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja

IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2019/S 013-026680

IV.2.8)Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9)Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja

V.2)Auftragsvergabe
V.2.1)Tag des Vertragsabschlusses:

03/05/2019

V.2.2)Angaben zu den Angeboten

Anzahl der eingegangenen Angebote: 1

Anzahl der eingegangenen Angebote von KMU: 1

Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus anderen EU-Mitgliedstaaten: 0

Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus Nicht-EU-Mitgliedstaaten: 0

Anzahl der elektronisch eingegangenen Angebote: 1

Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein

V.2.3)Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde

InTechA GmbH Ingenieurgesellschaft für integrierte Technik am Bau
St. Ingberter Str. 139
St. Ingbert
66386
Deutschland
NUTS-Code: DEC05

Der Auftragnehmer ist ein KMU: ja

V.2.4)Angaben zum Wert des Auftrags/Loses (ohne MwSt.)

Gesamtwert des Auftrags/Loses: 215 475.36 EUR

V.2.5)Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3)Zusätzliche Angaben:
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Rheinland-Pfalz Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Mainz
55116
Deutschland
Telefon: +49 6131-162234
E-Mail: vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de
Fax: +49 6131-162113

VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen

Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Entsprechend der Regelung in § 160 GWB. Zitat:

„(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein (§ 160 GWB);

(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am öffentlichen Auftrag hat oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht;

(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichung des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Absatz 1 Nr. 2 GWB. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.“

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land
Landauer Straße 18-20
Zweibrücken
6682
Deutschland

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:

15/05/2019

© Europäische Union, http://ted.europa.eu, 1998-2019

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