Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

Deutschland, Wunsiedel: Bekanntmachung vergebener Aufträge

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07/11/2019

  
S215
  
Dienstleistungen – Bekanntmachung über vergebene Aufträge – Verhandlungsverfahren (competitive procedure with negotiation) 

Deutschland-Wunsiedel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

2019/S 215-528311

Bekanntmachung vergebener Aufträge

Ergebnisse des Vergabeverfahrens

Dienstleistungen

Rechtsgrundlage:

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen

Offizielle Bezeichnung: Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge
Postanschrift: Jean-Paul-Str. 9
Ort: Wunsiedel
NUTS-Code: DE24D
Postleitzahl: 95632
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Rechtsanwälte Prof. Dr. Rauch & Partner
E-Mail: vergabe@prof-rauch-baurecht.de
Telefon: +49 94129734-10
Fax: +49 94129734-11

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: www.landkreis-wunsiedel.de

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers

Regional- oder Kommunalbehörde

I.5)Haupttätigkeit(en)

Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

LK Wunsiedel_Generalsanierung Otto-Hahn-Gymnasium Marktredwitz_ELT

Referenznummer der Bekanntmachung: 30/19

II.1.2)CPV-Code Hauptteil

71000000

II.1.3)Art des Auftrags

Dienstleistungen

II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die im vorliegenden Verfahren ausgeschriebenen Leistungen beinhalten die Generalsanierung des Otto-Hahn-Gymnasiums Marktredwitz.

Die Durchführung des Bauvorhabens mit der Erweiterung ist in drei Bauabschnitt bei laufendem Schulbetrieb vorgesehen. Das Gebäude soll energetisch optimiert ausgeführt werden (angestrebt wird Passivhausstandard).

Die vorläufige Kostenschätzung liegt bei ca. 15,0 Mio. EUR brutto (KG 200-700).

Gegenstand des Auftrages sind die im Leistungsbild Technische Ausrüstung unter § 53 HOAI i. V. m. Anlage 15 Nr. 15.1 beschriebenen Planungsleistungen für die Lph. 1 bis 9 für die Anlgr. 4, 5 und 8. Eine stufenweise Beauftragung ist vorgesehen. Es werden Besondere Leistungen vergeben. In Planung und Ausführung ist ein hohes Maß an Kosten und Terminsicherheit zu gewährleisten. Die Gesamtbauzeit wird sich auf ca. 4 Jahre belaufen. Der Baubeginn ist Mitte 2022 geplant. Das Gebäude soll bis Mitte 2026 fertiggestellt werden.

II.1.6)Angaben zu den Losen

Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

II.1.7)Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.)

Wert ohne MwSt.: 291 820.85 EUR

II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)

71200000

71240000

71250000

II.2.3)Erfüllungsort

NUTS-Code: DE24D

Hauptort der Ausführung:

95615 Marktredwitz Erfüllungsort für die Leistungen des Auftragnehmers ist die Baustelle, soweit die Leistungen dort zu erbringen sind, im Übrigen der Sitz des Auftraggebers.

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Leistungen beinhalten die Generalsanierung des Otto-Hahn-Gymnasiums Marktredwitz.

Das Otto-Hahn-Gymnasium besteht aus fünf Bauteilen (B I bis B V). Der B V ist nicht Teil dieser Maßnahme.

Die Gebäudeteile B I und B II wurden in Mauerwerksbauweise errichtet. Die weiteren Bauteile (B II neu bis B V) wurden in Stahlbetonskelettbauweise mit Mauerwerksausfachungen errichtet. Die Bauteile I und II besitzen ein flachgeneigtes Satteldach. Die Bauteile B II neu, B III, B IV und B V besitzen alle ein Flachdach. Die Aula im Bauteil B III wird von Sheddach-Oberlichtern belichtet.

An allen Gebäudeteilen (B I – B IV) soll eine energetische Optimierung der Fassaden und Dachflächen (Ausnahme Dachfläche Bauteil B I) durchgeführt werden. Angestrebt werden die Werte der EnEV 2014 – 30 %, somit nahezu Passivhausqualität. Neben der brandschutztechnischen Ertüchtigung ist auch die Barrierefreiheit der Gebäude sicherzustellen. Die tragende Bauteilstruktur und die äußere Gestalt der Gebäude sollen, so weit als möglich erhalten werden.

Der Auftraggeber legt besonderen Wert auf die Entwicklung eines ganzheitlichen energetischen Sanierungskonzepts, das neben der konkreten Mängelbeseitigung zum Ziel hat, die Objekte im Anschluss an die Sanierung nachhaltig, wirtschaftlich und zukunftsorientiert zu betreiben. In diesem Kontext sollen Lösungsvorschläge erarbeitet werden, die ein möglichst optimales Verhältnis aus langlebigen Baukonstruktionen, hoher Energieeffizienz und niedrigen Bau- und Betriebskosten vorweisen. Alle Gebäude werden über ein bestehendes Nahwärmenetz beheizt.

Die Durchführung des Bauvorhabens ist in drei Bauabschnitten bei laufendem Schulbetrieb vorgesehen. Die Baumaßnahme ist deshalb in enger Abstimmung mit dem Nutzer durchzuführen. Besondere Aufmerksamkeit ist bei der Bildung der geplanten Bauabschnitte auf die Berücksichtigung von Baubedarfs- und Sicherheitsaspekten sowie terminlichen, finanziellen, logistischen und pädagogischen Anforderungen zu richten. Fehlende Klassenräume sollen während der Bauzeit durch Container ersetzt werden. Die Zugänglichkeit zum Schulgebäude muss während der gesamten Bauzeit gewährleistet werden.

Die förderfähige Hauptnutzfläche des Gymnasiums nach abstraktem Raumprogramm (B I bis B IV) beträgt 5 426 m², der Bruttorauminhalt 45 700 m³.

Der vorläufige Kostenrahmen der Gesamtmaßnahme beläuft sich auf ca. 15,0 Mio. EUR brutto (KG 200-700, davon für die KGR 440 ca. 870 000 EUR netto, KGR 450 ca. 355 000 EUR netto und für die KGR 480 ca. 160 000 EUR netto). Die Kosten wurden im Rahmen einer groben Kostenschätzung ermittelt und stellen nur einen Anhaltswert zum Versendezeitpunkt dar.

Gegenstand des Auftrages sind die im Leistungsbild Technische Ausrüstung unter § 53 HOAI Absatz (1) Nr. 4 (Starkstromanlagen), Nr. 5 (Fernmelde- und informationstechnische Anlagen) und Nr. 8 (Gebäudeautomation und Automation von Ingenieurbauwerken) i. V. m. Anlage 15 Nummer 15.1 beschriebenen Planungsleistungen für die Technische Ausrüstung für die Leistungsphasen 1 bis 9. Eine stufenweise Beauftragung ist vorgesehen.

— Stufe 1: LPH 1 bis 3,

— Stufe 2: LPH 4,

— Stufe 3: LPH 5 bis 7,

— Stufe 4: LPH 8 bis 9.

Das Bauvorhaben wird vom Auftraggeber nach § 55 HOAI i. V. m. Anlage 15.2 aufgeführten Objektliste in der Honorarzone II, HOAI 2013 eingeordnet.

In Planung und Ausführung ist ein hohes Maß an Kosten und Terminsicherheit zu gewährleisten.

Die LPH 1-3 ist bis zur KW 37 2021 abzuschließen (FAG Antrag bis KW 39 2021). Die Gesamtbauzeit wird sich auf ca. 4 Jahre belaufen. Der Baubeginn ist für Mitte 2022 geplant. Die Gebäude sollen bis Mitte 2026 fertiggestellt, und an den Nutzer übergeben werden.

Es soll mit den Bietern die Angebotsfrist einvernehmlich auf 10 Tage verkürzt werden.

II.2.5)Zuschlagskriterien

Qualitätskriterium – Name: 1.0 Angaben zur Arbeitsweise / Gewichtung: 45

Qualitätskriterium – Name: 2.0 Verfügbarkeit / Gewichtung: 10

Qualitätskriterium – Name: 3.0 Personaleinsatzplan / Gewichtung: 10

Qualitätskriterium – Name: 4.0 Berufserfahrung des zum Einsatz kommenden Personals / Gewichtung: 10

Qualitätskriterium – Name: 5.0 Qualität der Präsentation / Gewichtung: 10

Preis – Gewichtung: 15

II.2.11)Angaben zu Optionen

Optionen: ja

Beschreibung der Optionen:

Stufenweise Beauftragung:

— Stufe 1: Leistungsphasen 1 – 3,

— Stufe 2: Leistungsphase 4,

— Stufe 3: Leistungsphasen 5, 6 u. 7,

— Stufe 4: Leistungsphasen 8 u. 9.

II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union

Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

II.2.14)Zusätzliche Angaben

In der oben aufgeführten Vertragslaufzeit ist die Lph. 9 nicht enthalten. Diese ist jedoch vom Auftrag umfasst.

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart

Verhandlungsverfahren

IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja

IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2019/S 131-322100

IV.2.8)Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9)Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Der öffentliche Auftraggeber vergibt keine weiteren Aufträge auf der Grundlage der vorstehenden Vorinformation

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja

V.2)Auftragsvergabe
V.2.1)Tag des Vertragsabschlusses:

05/11/2019

V.2.2)Angaben zu den Angeboten

Anzahl der eingegangenen Angebote: 1

Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein

V.2.3)Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde

Offizielle Bezeichnung: UNI-TEC Projekt GmbH Ingenieurgesellschaft Reber
Postanschrift: Sachsenstraße 8
Ort: Weiden
NUTS-Code: DE233
Postleitzahl: 92637
Land: Deutschland

Der Auftragnehmer ist ein KMU: ja

V.2.4)Angaben zum Wert des Auftrags/Loses (ohne MwSt.)

Gesamtwert des Auftrags/Loses: 291 820.85 EUR

V.2.5)Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3)Zusätzliche Angaben:

Bekanntmachungs-ID: CXP4YHYD5HS

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Offizielle Bezeichnung: Regierung von Mittelfranken, Vergabekammer Nordbayern
Postanschrift: Promenade 27
Ort: Ansbach
Postleitzahl: 91522
Land: Deutschland

VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen

Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig (§ 160 Abs. 3 GWB), soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat;

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:

05/11/2019

© Europäische Union, http://ted.europa.eu, 1998-2019

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