Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

Deutschland, Wiesbaden: Auftragsbekanntmachung

Anzeige:
26/06/2019

  
S121
  
– – Dienstleistungen – Auftragsbekanntmachung – Verhandlungsverfahren (competitive procedure with negotiation) 

Deutschland-Wiesbaden: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

2019/S 121-296826

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Legal Basis:

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen

Landeshauptstadt Wiesbaden
Tiefbau- und Vermessungsamt
Gustav-Stresemann-Ring 15
Wiesbaden
65189
Deutschland
Kontaktstelle(n): WiBau GmbH
Telefon: +49 6112623930
E-Mail: vergabe@wibau-wiesbaden.de
Fax: +49 61126239319
NUTS-Code: DE714

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: www.wibau-wiesbaden.de

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation

Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.had.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-16b31da667e-7a91ddf71a9667ae

Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:

WiBau Gesellschaft mbH
Konrad-Adenauer-Ring 11
Wiesbaden
65187
Deutschland
Telefon: +49 6112623930
E-Mail: vergabe@wibau-wiesbaden.de
Fax: +49 61126239319
NUTS-Code: DE714

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: www.wibau-wiesbaden.de

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: www.had.de

I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers

Regional- oder Kommunalbehörde

I.5)Haupttätigkeit(en)

Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Entwicklung Stufenkonzept – Nachhaltige Stadtlogistik Wiesbaden

Referenznummer der Bekanntmachung: 2019-VgV-Digi-L

II.1.2)CPV-Code Hauptteil

71000000

II.1.3)Art des Auftrags

Dienstleistungen

II.1.4)Kurze Beschreibung:

Entwicklung Stufenkonzept „Nachhaltige Stadtlogistik Wiesbaden" Fachplanung zur Entwicklung einer umweltfreundlichen und effizienten Innenstadt-Logistik.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen

Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)

71240000

II.2.3)Erfüllungsort

NUTS-Code: DE714

Hauptort der Ausführung:

Wiesbaden

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Beschreibung

Mit dem Stufenkonzept „Nachhaltige Stadtlogistik Wiesbaden" soll ein strategisches Steuerinstrument für die urbane Logistik Wiesbadens vorgelegt werden. In einem moderierten Beteiligungsprozess mit den Stakeholdern werden Maßnahmen erläutert, bewertet und auf Umsetzbarkeit geprüft. In enger Abstimmung mit allen Beteiligten ist eine Gesamtstrategie für die urbane Logistik zu entwickeln. Die Maßnahmen der Stufe 1 des Konzepts (kurzfristig umzusetzen) sind bereits durch Beschlüsse gesetzt und müssen in das Gesamtkonzept integriert werden. Für Stufe 2 (mittelfristig umzusetzen) und Stufe 3 (langfristig umzusetzen) sind sowohl bereits beschriebene Vorschläge, als auch im Rahmen der Beteiligung erarbeitete Ideen, zu prüfen, zu priorisieren und der Weg zur Umsetzung aufzuzeigen.

Neben der Luftschadstoff-Minderung geht es um eine Erhöhung der Lebensqualität in der Innenstadt durch Steuerung und Reduzierung des Lieferverkehrs. Die Bewegungsfreiheit des Rad- und Fußgängerverkehrs sowie der Verkehrsfluss insgesamt sollen hergestellt, das Stadtbild und die Aufenthaltsqualität verbessert werden.

Das Konzept ist mit den Beteiligten abzustimmen und zur Vorstellung in den politischen Gremien textlich und visuell aufzubereiten. Nach Beschluss durch die Gremien soll es als Road Map den Weg zu einer nachhaltigen Stadtlogistik Wiesbaden aufzeigen und begleiten.

Die Ausschreibung richtet sich an Fachbüros, gerne mit Hochschulen als Nachunternehmer. Bietergemeinschaften sind erwünscht, aber nicht mit Hochschulen möglich.

Gegenstand der zu beauftragenden Leistung

Leistungsbausteine

Arbeitspaket 1 (A): Konzeptvorbereitung und Analyse:

— interne Abstimmungstreffen mit Auftraggeber, vor Ort,

— interne Abstimmungstreffen mit Auftraggeber und Auftragnehmer für den Kommunikations- und Beteiligungsprozess, vor Ort,

— Erarbeiten von Grundlagen Analyse,

Arbeitspaket 2 (B): Workshop-Phase:

— Teilnahme und Vor- und Nachbereitung Auftaktveranstaltung,

— Teilnahme Workshops,

— Teilnahme ämterübergreifende Arbeitsgruppe,

— Zwischenbericht für Politik und Verwaltung, Vorbereitung und Präsentation,

— interne Abstimmungstreffen, vor Ort.

Arbeitspaket 3 (C): (Konzept Stufe 1) Grundlage für Ausführungsplanung „Mikro-Hubs" für KEP-Dienstleister für Pilotprojekt mit 5 Mikro-Hubs und „intelligente Lieferzonen", Pilotprojekt:

— interne Abstimmungstreffen mit Auftraggeber, vor Ort,

— Abstimmungstreffen mit KEP-DL/Lieferanten/Handwerkern,

— Identifizierung von Standorten, Konzept zur Nutzung,

— Begleitung der baulichen Umsetzung und des Nutzungsstarts.

Arbeitspaket 4 (C): (Konzept Stufe 2 und 3):

— interne Abstimmungstreffen mit Auftraggeber, vor Ort,

— Abstimmungstreffen mit KEP-DL/Lieferanten/Handwerkern,

— Teilnahme an Endabstimmungstermin,

— Teilnahme und Protokollierung Endabstimmung Stufenkonzept mit Politik und Verwaltung.

Arbeitspaket 5 (C): Ausarbeitung und Präsentation des Konzepts:

— interne Abstimmungstreffen, vor Ort,

— Ergebnisvorstellung in politischen Gremien.

Die Leistungen werden auf Grundlage des von Ihnen abgegebenen Angebotes vergütet.

Zeitplan

Abschluss des Verfahrens Ende Sep. 2019

Planungsauftakt Okt.-Nov. 2019

Beginn der Workshop-Reihe bis Ende 2019

Workshops bis April 2020

Konzept Entwurf sowie Konzeptvorstellung und Beschluss bis Juni 2020

Fachliche Begleitung der Maßnahmenumsetzung aus Stufe 1 – als Pilot – bis Ende 2020.

II.2.5)Zuschlagskriterien

Die nachstehenden Kriterien

Qualitätskriterium – Name: Konzeption/Herangehensweise / Gewichtung: 50,00

Qualitätskriterium – Name: Bürostruktur / Gewichtung: 20,00

Kostenkriterium – Name: Honorar (nach Maßgabe § 76 Abs. 1 Satz 2 VgV) / Gewichtung: 30,00

II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Laufzeit in Monaten: 15

Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein

II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden

Geplante Mindestzahl: 3

Höchstzahl: 5

Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die Auswahl der Bieter erfolgt bei Vollständigkeit der nach III.1.1) bis III.1.3) vorzulegenden Nachweise durch Bewertung der vorgelegten Unterlagen gem. III.1.1 bis III.1.3 insbesondere:

— der Vergleichbarkeit der eingereichten Referenzprojekte mit der zu erbringenden Leistung,

— sowie der in der Bewertungsmatrix genannten weiteren Kriterien.

Erfüllen im Teilnahmewettbewerb mehr als 5 Bewerber gleichermaßen die Anforderungen, kann die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen werden (vgl. § 75 Abs. 6 VgV).

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote

Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

II.2.11)Angaben zu Optionen

Optionen: nein

II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union

Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister

Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:

Der Bewerber hat zum Nachweis seiner Eignung mit der Bewerbung die nachfolgend unter III.1.1), III.1.2) und III.1.3) geforderten Angaben, Erklärungen und Unterlagen vorzulegen. Die Vorlage von Kopien ist zulässig.

Der Auftraggeber weist ferner darauf hin, dass unvollständige Teilnahmeanträge vom weiteren Verfahren ausgeschlossen werden können.

Es wird empfohlen, den Teilnahmeantrag den zu verwenden.

Der Teilnahmeantrag inkl. Bewertungsmatrix stehen, unter dem in I.3) genannten Link, zum kostenfreien Download zu Verfügung.

Sollte eine Bietergemeinschaft gebildet werden so ist dies ausschließlich in Form einer BGB-Gesellschaft oder einer nach ausländischem Recht vergleichbaren Rechtsform mit federführendem und bevollmächtigten Mitglied und gesamtschuldnerischer Haftung alle Mitglieder, möglich.

Bei Bewerbergemeinschaften sind die geforderten Nachweise – soweit einschlägig – grundsätzlich für alle Mitglieder vorzulegen. Bei den Nachweisen nach III.1.2) und III.1.3) weist jedes Mitglied die Eignung für den Leistungsbestandteil nach, den es übernehmen soll. Für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft ist ein eigener Bewerbungsbogen einzureichen.

Bewerbergemeinschaften haben dem Antrag auf Teilnahme darüber hinaus eine Erklärung beizulegen, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und diese die Bildung einer BGB-Gesellschaft im Falle der Auftragserteilung erklären, einen bevollmächtigten Vertreter benennen, der die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt und gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder im Auftragsfall bestätigen.

Die Bildung von Bewerber-/Bietergemeinschaften nach Einreichung des Teilnahmeantrags ist unzulässig.

Vorzulegende Eignungsnachweise/-angaben des Bewerbers:

a) Aussagekräftige Unternehmensdarstellung;

b) aktueller Nachweis der Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister;

c) Eigenerklärung des Bewerbers, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 und § 124 GWB vorliegen sowie die Verpflichtung zur Tariftreue und Mindestentgelt gem. HVTG.

Geforderte Eignungsnachweise gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV, die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:

Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seinen Umsatz für Leistungen, die mit den zu vergebenden Leistungen vergleichbar sind (Bereich Bäder), in den letzten 3 Geschäftsjahren (§ 45 Abs. 4 Nr. 4 VgV).

Im Falle einer Beauftragung ist vom Bieter eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von je 1 500 000 EUR für Personenschäden sowie 1 000 000 EUR für Sach- und Vermögensschäden (§ 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV) nachzuweisen.

Geforderte Eignungsnachweise gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV, die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:

a.1) Bescheinigungen über die berufliche Befähigung der Führungskräfte des Bewerbers, insbesondere der für das Projekt verantwortlichen Bearbeiter (§ 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV) einschließlich dem Nachweis der Qualifikation und einschlägigen Erfahrungen der verantwortlichen Mitarbeiter in Bezug auf vergleichbare Projekte;

a.2) Falls vorhanden: Nachweis über die Erarbeitung von Konzepten, Untersuchungen oder Projekte für einen öffentlichen Auftraggeber;

a.3) Falls vorhanden: Nachweis über die Erarbeitung von Konzepten, Untersuchungen oder Projekte mit unterschiedlichen Akteuren aus Wirtschaft, Verwaltung und sonstigen Institutionen z. B. im Rahmen der Nachhaltigen Stadtlogistik, der Stadt- und Verkehrsplanung oder in einem anderen Bereich;

b) Referenzen von mindestens einer der in den letzten sieben Jahren erbrachten vergleichbaren Leistungen aus dem Bereich Konzept/Untersuchung/Projekt zum Thema "Nachhaltige Stadtlogistik" unter Angabe der Einwohnerzahl der Stadt, ggf. Angabe der Konzept-/Untersuchung-/Projektumsetzung des Auftragvolumens, des Projektzeitraumes, des Auftraggebers sowie einer Kurzbeschreibung (§ 46 Abs. 1 Nr. 1 VgV); auch zulässig Auftraggeberbestätigungen im Sinne des § 46 Abs. 1 Nr. 1 VgV einzureichen.

Es ist mindestens ein Konzept/Untersuchung/Projekt zum Thema „Nachhaltige Stadtlogistik" einzureichen.

Wir bitten Sie uns 2 Referenzprojekte zu nennen, die gewertet werden sollen. Bitte stellen Sie diese Projekte jeweils zusätzlich auf max. 2 DIN A4 Seiten oder 1 Din A3 Seite dar.

c) Eigenerklärung über das jährliche Mittel der vom Bewerber oder Bieter in den letzten 3 Jahren Beschäftigten und die Anzahl seiner Führungskräfte in den letzten 3 Jahren (§ 46 Abs.3 Nr. 8 VgV);

d) Eigenerklärung, welche Teile des Auftrages der Bewerber oder Bieter unter Umständen als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt (§ 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV).

Geforderte Eignungsnachweise gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV, die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a.HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zu III.1.3.b

Es ist mindestens ein Konzept/Untersuchung/Projekt zum Thema „Nachhaltige Stadtlogistik" einzureichen.

III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand

Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten

Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Die Leistungen werden vergeben an, natürliche Personen, die gemäß den Rechtsvorschriften ihres Heimatlandes zur Führung der Berufsbezeichnung „Ingenieur" berechtigt sind und deren Leistungsbereich der der ausgeschriebenen Aufgabe entspricht.

Ist in dem jeweiligen Heimatstaat die Berufsbezeichnung nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als „Ingenieur", wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG gewährleistet ist, juristische Personen, sofern deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf Leistungen der jeweiligen Fachrichtung ausgerichtet ist, der der ausgeschriebenen Aufgabe entspricht und einer der Gesellschafter oder einer der bevollmächtigten Vertreter und der mit der Aufgabe betraute Mitarbeiter die an natürliche Personen gestellten Anforderungen erfüllt.

Bewerbergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften, deren Mitglieder die vorstehenden Voraussetzungen erfüllen.

III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart

Verhandlungsverfahren

IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs

Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote

IV.1.5)Angaben zur Verhandlung

Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen

IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja

IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge

Tag: 25/07/2019

Ortszeit: 10:00

IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:

Deutsch

IV.2.6)Bindefrist des Angebots

Laufzeit in Monaten: 2 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der Angebote)

IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags

Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein

VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Das gesamte Verfahren incl. Kommunikation wird elektronisch über die e-HAD (elektronische Hessische Ausschreibungsdatenbank) abgewickelt.

Teilnahmeanträge sowie die späteren Angebote sind ausschließlich elektronisch über das Bietercockpit der Vergabeplattform e-HAD einzureichen.

Dies erfordert eine kostenfreie Registrierung. Wenn Sie sich registriert haben werden Sie aktiv informiert, sobald eine neue Version der Unterlagen von der Vergabestelle veröffentlicht wird oder sobald die Vergabestelle neue Nachrichten zum Verfahren verschickt.

Teilnahmeanträge sowie die späteren Angebote, die schriftlich in Papierform oder auf anderem elektronischen Wege sowie welche, die nach der Angebotsfrist eingehen, werden von der Wertung ausgeschlossen Informationen zum weiteren Verfahren.

Nach abgeschlossenem Teilnahmewettbewerb werden mindestens 3 höchstens jedoch 5 Büros zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert.

Die Auswahl erfolgt nach folgenden Kriterien:

— fachliche Eignung, mit der Bewertung 5-120 Punkte,

— Referenzen, mit der Bewertung 0-160.

Die genaue Bewertungsmatrix ist angefügt.

Die Bieter haben ihren Aufwand zur Angebotserstellung grundsätzlich so zu bemessen, dass keine Entschädigungspflicht des Auftraggebers begründet wird (§ 77 Abs. 2-3 VgV).

Insbesondere erwartet der Auftraggeber über die geforderten Angebotsunterlagen hinaus keine sonstigen Unterlagen.

Nach Angebotsabgabe wird die Vergabestelle die eingegangenen Angebote prüfen.

Die Vergabestelle behält sich gem. § 17 Abs. 11 VgV die Möglichkeit vor, den Zuschlag auf Grundlage der Erstangebote ohne weitere Verhandlung zu erteilen.

Sollte es zu Aufklärungs-/Verhandlungsgesprächen kommen, so sollen diese voraussichtlich im Laufe des Juni/Juli 2019 stattfinden.

Gem. § 17 Abs. 12 VgV ist die Vergabestelle berechtigt bei den Verhandlungen in Stufen zu verfahren und so ggf. die Anzahl der Teilnehmer zu reduzieren.

Verwendung der Vergabeunterlagen.

Die Vergabeunterlagen und alle Informationen, die die Bewerber im Rahmen des Vergabeverfahrens erhalten, sind nur für dieses Vergabeverfahren zu verwenden. Die Nutzung der Vergabeunterlagen für andere Zwecke ist nicht gestattet.

Vertraulichkeit der Informationen.

Es wird darauf hingewiesen, dass sämtliche zur Verfügung gestellten Unterlagen vertraulich zu behandeln sind und ausschließlich für die Zwecke dieses Verfahrens verwendet werden dürfen, soweit sie nicht öffentlich zugänglich oder bekannt sind oder ohne Mitwirkung der Verfahrensbeteiligten bekannt werden. Eine Weitergabe der zur Verfügung gestellten Unterlagen an Dritte ohne ausdrückliche Zustimmung der AG WiBau Gesellschaft mbH ist nicht erlaubt.

Falls sich ein aufgeforderter Bieter entschließt, kein Teilnahmeantrag und oder Angebot abzugeben, ist er verpflichtet, die überlassenen Vergabeunterlagen einschließlich etwa hergestellte Kopien zu löschen.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Dienstgebäude: Hilpertstraße 31; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Darmstadt
64295
Deutschland
Telefon: +49 6151125816
Fax: +49 222-333666

VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Dienstgebäude: Hilpertstraße 31; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Darmstadt
64283
Deutschland
Telefon: +49 6151125816
Fax: +49 222-333666

VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen

Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang vor der Vergabekammer beantragen. Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig. (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB).

Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, wenn der Zuschlag erfolgt ist, bevor die Vergabekammer den Auftraggeber über den Antrag auf Nachprüfung informiert hat (§§ 168 Abs. 2 Satz 1, 169 Abs. 1 GWB).

Die Zuschlagserteilung ist möglich 15 Kalendertage nach Absendung der Bieterinformation nach §134 Abs. 1 GWB. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage (§ 134 Abs. 2 GWB).

Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.

Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße 10 Kalendertage nach Kenntnis gerügt wurden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB).

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GWB).

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 GWB).

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Dienstgebäude: Hilpertstraße 31; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Darmstadt
64283
Deutschland
Telefon: +49 6151125816
Fax: +49 222-333666

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:

24/06/2019

© Europäische Union, http://ted.europa.eu, 1998-2019

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