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Deutschland, Weilheim: Auftragsbekanntmachung (2020/S 146-359401)

Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Deutschland, Weilheim: Auftragsbekanntmachung (2020/S 146-359401)

30/07/2020

  
S146

Deutschland-Weilheim: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

2020/S 146-359401

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Rechtsgrundlage:

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen

Offizielle Bezeichnung: Staatliches Bauamt Weilheim
Postanschrift: Münchener Straße 39
Ort: Weilheim
NUTS-Code: DE21N Weilheim-Schongau
Postleitzahl: 82362
Land: Deutschland
E-Mail: poststelle@stbawm.bayern.de
Telefon: +49 8819900
Fax: +49 8819901000

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: https://my.vergabe.bayern.de

Adresse des Beschafferprofils: https://my.vergabe.bayern.de

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation

Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/1/tenderId/197843

Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://my.vergabe.bayern.de

Im Rahmen der elektronischen Kommunikation ist die Verwendung von Instrumenten und Vorrichtungen erforderlich, die nicht allgemein verfügbar sind. Ein uneingeschränkter und vollständiger direkter Zugang zu diesen Instrumenten und Vorrichtungen ist gebührenfrei möglich unter: https://my.vergabe.bayern.de

I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers

Regional- oder Kommunalbehörde

I.5)Haupttätigkeit(en)

Andere Tätigkeit: Straßenbau

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Technische Ausrüstung FBT

Referenznummer der Bekanntmachung: 20S0072

II.1.2)CPV-Code Hauptteil

71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

II.1.3)Art des Auftrags

Dienstleistungen

II.1.4)Kurze Beschreibung:

Staatliches Bauamt Weilheim

Betriebstechnische Ausstattung Wanktunnel B 2 OU GAP

82362 Weilheim

Ort der Maßnahme: Garmisch-Partenkirchen

Beauftragt werden Leistungen aus den Leistungsbildern der Technischen Ausrüstung in den Anlagengruppen 1, 3, 4, 5, 6, 7 und 8 in den Leistungsphasen 1 bis 7 gem. §§ 53, 55 HOAI. Leistungen im Leistungsbild der Anlagengruppe 7 (Brandbekämpfungsanlage) werden dabei optional beauftragt. Zusätzlich werden Besondere Leistungen in Auftrag gegeben. Der konkrete Leistungsumfang zu allen Grundleistungen und Besonderen Leistungen ist dem beiliegenden Formblatt zum Leistungsumfang (VII.11.2.StB) zu entnehmen.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert

Wert ohne MwSt.: 250 000 000.00 EUR

II.1.6)Angaben zu den Losen

Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)

71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros

II.2.3)Erfüllungsort

NUTS-Code: DE21D Garmisch-Partenkirchen

Hauptort der Ausführung:

Erfüllungsort für die Leistung des Auftragnehmers ist die Baustelle, soweit die Leistungen dort zu erbringen sind, im Übrigen der Sitz des Auftraggebers.

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

In der Marktgemeinde Garmisch-Partenkirchen treffen die von Westen kommende Bundesstraße B 23 und die von Osten kommende Bundesstraße B 2 aufeinander und führen über die Autobahn A 95 Richtung München.

Um das Gebiet zu entlasten, wurde bereits mit dem Bau des, auf der B23 nordwestlich von Garmisch-Partenkirchen gelegenen, Kramertunnels begonnen. Als weitere Entlastungsmaßnahme befindet sich nun der ca. 3,5 km lange Wanktunnel durch das Wankmassiv auf der B2 östlich von Garmisch-Partenkirchen in Planung.

Die Anbindung des Wanktunnels erfolgt im Süden auf der B2 von Mittenwald kommend kurz vor der Marktgemeinde Garmisch-Partenkirchen mittels Kreisverkehr. Während die bestehende B 2 Richtung Westen weiter verläuft, zweigt der Tunnel nach Nordwesten ab und unterquert den Wank.

Die im September 2018 durchgeführte Verkehrsuntersuchung ergab für das Jahr 2035 eine prognostizierte durchschnittliche tägliche Verkehrsbelastung von ca. 15 300 Kfz/Tag.

Die ersten Voruntersuchungen zur Ortsumfahrung Garmisch-Partenkirchen wurden bereits 2009 durchgeführt. Im ersten Schritt wurden die wesentlichen Ausrüstungselemente als Grundlage für die Planung des Bauwerksentwurfes geplant.

Ziel war damals die Verkehrsfreigabe zu den Olympischen Winterspielen 2018 in München.

Die Planung für die Ortsumfahrung Garmisch-Partenkirchen im Zuge der Bundesstraße 2 mit dem etwa 3,6 km langen Wanktunnel wird unter der Federführung des Staatlichen Bauamts Weilheim erstellt.

In der ersten Stufe (Leistungsstufe 1) werden nur die Leistungen der Leistungsphase 1 und 2 der Planung der Technischen Ausrüstung (HOAI 2013/Teil 4/Abschnitt 2) beauftragt. Alle weiteren Leistungsphasen werden in gesonderten Stufen beauftragt.

Die aktuell angenommenen Kosten für die Tunnelausstattung belaufen sich auf ca. 16,6 Mio. EUR netto.

Building Information Modelling (BIM):

Alle relevanten Daten sind digital zu erfassen, zu kombinieren und zu vernetzen, so dass die technische Ausrüstung als virtuelles Modell geometrisch realisiert ist. Das Modell ist so zu erstellen, dass alle relevanten an der Planung Beteiligten die Daten lesen, ergänzen und ggf. ändern und anpassen können.

Die Planung erfolgt anhand der Modelle, sie bilden die Basis aller Planungsprozesse. Nicht modellbasierte Planung soll nur dann erfolgen, wenn ein Modell sich nicht eignet, die entsprechende Planung zu erstellen. Die Modelle sind stets aktuell zu halten. Sie stellen ein aktuelles Abbild der Planung dar.

Hinsichtlich der Beschreibung der Planungsaufgabe, sowie der konkreten Anfoderungen an die BIM-Planung wird ausdrücklich die den Ausschreibungsunterlagen beiliegende Aufgabenbeschreibung, sowie die Auftraggeber Informationsanforderungen (AIA) in Bezug genommen.

Die „Auftraggeber Informationsanforderungen“ (AIA) sind das zentrale Dokument der Planung der betriebstechnischen Ausrüstung in BIM.

Tunnelbauwerk:

Der einröhrige Tunnel mit einer Länge von ca. 3,5 km soll im Gegenverkehr mit 2 Fahrbahnen befahren werden.

Die bisherigen Planungen und Untersuchungen sind in dem 2011 erstellten Erläuterungsbericht (Bauwerksentwurf, Betriebstechnische Ausrüstung Erläuterungsbericht, 1.7.2011 und Variantenuntersuchung Lüftungssysteme, 4.3.2011) zur Betriebstechnischen Ausrüstung dargestellt. Dieser befindet sich im Anhang zum Dokument Aufgabenbeschreibung und ist nicht zwingend Planungsgrundlage, sondern dient lediglich zu informativen Zweck.

Im Rahmen der Leistungsphase 1: Grundlagenermittlung soll auf Basis des 2011 erstellten Erläuterungsbericht ermittelt werden, welche der bisherigen Planungen und Untersuchungen adoptiert, überarbeitet und ggfs. neu geplant werden müssen.

Des Weiteren sollen insgesamt 3 verschiedene Lüftungsvarianten untersucht und gegenübergestellt werden.

II.2.5)Zuschlagskriterien

Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt

II.2.6)Geschätzter Wert

Wert ohne MwSt.: 2 000 000.00 EUR

II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn: 01/12/2020

Ende: 30/11/2026

Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja

Beschreibung der Verlängerungen:

Verlängerung in Abhängigkeit der Dauer des Genehmigungsverfahrens (Planfeststellungsverfahren).

II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden

Geplante Mindestzahl: 3

Höchstzahl: 5

Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

1. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Mindestkriterium

Spezifischer Mindestumsatz (netto): Durchschnitt der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre beim Leistungsbild Fachplanung Technische Ausrüstung, Anlgr. 1, 3, 4, 5, 6, 7 und 8 von mindestens 1 000 000 EUR Umsatz/Jahr;

2. Technische und berufliche Leistungsfähigkeit:

2.1. Bürokapazität/Personalstärke, im mittel der letzten 3 Jahre: Mindestkriterium der Bewerber muss über mindestens 8 Ingenieure im Fachplanungsbereich der Technischen Ausrüstung AnlGr. 1, 3, 4, 5, 6, 7 und 8 verfügen.

2.2. Referenzportfolio Bewerber (Büro): Technische Ausrüstung bei Tunnelbauwerken für Verkehrsanlagen 100 %.

Die Objektliste soll die wesentlichen, vom Bewerber in den letzten 5 Jahren (also vom 1.8.2015 bis zum Zeitpunkt der Bekanntmachung) erbrachten Leistungen im Hinblick auf technische Ausrüstung bei Tunnelbauwerken für Verkehrsanlagen enthalten.

Hierbei sind nur diejenigen Leistungsphasen anzugeben, die innerhalb dieses genannten Zeitraums auch tatsächlich erbracht worden sind. Leistungen, die vorher erbracht wurden, oder solche, die bisher nur beauftragt sind, aber noch nicht abgeschlossen wurden, dürfen nicht angegeben werden.

Die Referenzen werden in einer Gesamtschau beurteilt und bewertet.

Der Auftraggeber behält sich vor, Referenzauskünfte einzuholen.

Die Gesamtschau orientiert sich an der Vergleichbarkeit der Referenzen zum vorliegenden Projekt. Eine Referenz wird höher bewertet, wenn alle unten aufgelisteten Aspekte zur sehr guten Vergleichbarkeit kumulativ vorliegen. Die Maximalpunktzahl erreicht derjenige Bewerber, der 3 oder mehr Referenzen nachweisen kann, bei welchen alle Wertungskriterien erfüllt sind. Sollte kein Bewerber die Referenzkriterien vollständig nachweisen können, erhält derjenige Bewerber die Höchstpunktzahl, dessen Portfolio in der Gesamtschau am besten ist. Es können daher auch Projekte eingereicht werden, die die vorgegebenen Kriterien nicht vollständig in sich vereinen. Diese werden im Rahmen der oben dargestellten Gesamtschau bewertet, dann hingegen etwas abgeschwächter.

Die Vergleichbarkeit der Referenzen im Rahmen der Gesamtschau wird anhand folgender Kriterien beurteilt:

— Anzahl der Referenzen;

— Alter der Referenzen: Referenzen aus dem Zeitraum der letzten 3 Jahre (vom 1.8.2017 bis zum Zeitpunkt der Bekanntmachung) erhalten im Rahmen der Gesamtschau ein höheres Gewicht. Referenzen aus dem Zeitraum 1.8.2015 bis 31.7.2017 werden im Vergleich abgeschwächter bewertet;

— Vergleichbarkeit im Hinblick auf die Aufgabenstellung:

Technische Ausrüstung in den Anlagengruppen 1, 3, 4, 5, 6, 7 und 8 in,

—— nach 2004/54/EG und deutschem Standard (RABT/EABT) gebauten Tunneln (sehr gut vergleichbar);

—— nach 2004/54/EG gebauten Tunneln (gut vergleichbar).

— Vergleichbarkeit im Hinblick auf die erbrachten Leistungen (Angabe in Prozentpunkten) in den Leistungsphasen 2-7 des Leistungsbildes Fachplanung technische Ausrüstung der Anlagengruppen 1, 3, 4, 5, 6, 7 und 8 (sehr gut vergleichbar, wenn je Anlagengruppe insgesamt mind. 90 Prozent der Leistungen nach der jeweils geltenden HOAI erbracht worden sind).

— Vergleichbarkeit im Hinblick auf die Größenordnung: Das vorstehende Projekt weist anrechenbare Kosten von ca. 16,6 Mio. EUR netto aus. Die Referenzen sollten daher jedenfalls anrechenbare Kosten in einer Größenordnung von 12 Mio. EUR netto oder mehr aufweisen, um sehr gut vergleichbar zu sein. Mit anrechenbaren Kosten ab 10 Mio. EUR netto wird eine gute Vergleichbarkeit erreicht.

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote

Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

II.2.11)Angaben zu Optionen

Optionen: ja

Beschreibung der Optionen:

Stufenweise Beauftragung der Leistungen:

— Stufe 1: Leistungsphasen 1 und 2 (Technische Ausrüstung AnlGr. 1, 3, 4, 5, 6, 7 u. 8);

— Stufe 2: Leistungsphase 3 (Technische Ausrüstung AnlGr. 1, 3, 4, 5, 6, 7 u. 8);

— Stufe 3: Leistungsphase 4 (Technische Ausrüstung AnlGr. 1, 3, 4, 5, 6, 7 u. 8);

— Stufe 4: Leistungsphase 5 (Technische Ausrüstung AnlGr. 1, 3, 4, 5, 6, 7 u. 8);

— Stufe 5: Leistungsphase 6 (Technische Ausrüstung AnlGr. 1, 3, 4, 5, 6, 7 u. 8);

— Stufe 6: Leistungsphase 7 (Technische Ausrüstung AnlGr. 1, 3, 4, 5, 6, 7 u. 8).

II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union

Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister

Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Direkter Link zu den Auftragsunterlagen – siehe Link https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/1/tenderId/197843

Die Eignungskriterien sind im Bewerberbogen (Unterlage III.6) aufgelistet.

Ist der Bewerber eine juristische Person, ist dieser nur dann teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bewerbers zu III.2.1 nachgewiesen wird, dass der verantwortliche Berufsangehörige die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt. Bewerber oder verantwortliche Berufsangehörige juristischer Personen, die die entsprechende Berufsbezeichnung nach dem Recht eines anderen Mitgliedsstaates der europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum tragen, erfüllen die fachlichen Voraussetzungen dann:

a) Wenn sie sich dauerhaft im Bundesgebiet der Bundesrepublik Deutschland niedergelassen haben und berechtigt sind, die deutschen Berufsbezeichnungen nach den einschlägigen deutschen Fachgesetzen aufgrund einer Gleichstellung mit nach der Richtlinie 2005/36/EG (geändert durch die Richtlinie 2013/55/EU) zu tragen oder

b) Wenn sie vorübergehend im Bundesgebiet tätig sind und ihre Dienstleistungserbringung nach Richtlinie 2005/36/EG angezeigt haben.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Eignungskriterien gemäß Auftragsunterlagen.

Die Eignungskriterien sind im Bewerberbogen (Unterlage III.6) aufgelistet. Ergänzend wird das Dokument Matrix Stufe 1 zu III.6 in Bezug genommen.

Ergänzend zu 4.2.2 des Bewerberbogens:

Es ist der („spezifische") Jahresumsatz des Unternehmens im Leistungsbild Fachplanung Technische Ausrüstung in den Anlagengruppen 1, 3, 4, 5, 6, 7 und 8 in den letzten 3 Geschäftsjahren in Euro netto anzugeben.

Es wird ein Mindestumsatz von 1 000 000 EUR gefordert.

Ergänzend zu 4.2.5 des Bewerberbogens:

Es ist eine Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen für Personenschäden von 3 000 000 EUR und Deckungssummen für sonstige Schäden von 5 000 000 EUR bei einem, in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens vor Vertragsschluss abzuschließen und nachzuweisen. Die Berufshaftpflichtversicherung muss während der gesamten Vertragszeit unterhalten und nachgewiesen werden. Es ist zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der genannten Deckungssummen besteht. In jedem Fall ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung pro Versicherungsjahr mindestens das Zweifache der Deckungssumme beträgt. Die geforderte Sicherheit kann auch durch eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erfüllt werden, mit der dieses den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert. Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (also ohne Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall nebeneinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Mindestumsatz von 1 000 000 EUR netto im Leistungsbild Fachplanung Technische Ausrüstung in den Anlagengruppen 1, 3, 4, 5, 6, 7 und 8 in den letzten 3 Geschäftsjahren.

Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen für Personenschäden von 3.000.000 EUR und Deckungssummen für sonstige Schäden von 5 000 000 EUR.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Eignungskriterien gemäß Auftragsunterlagen:

Die Eignungskriterien sind im Bewerberbogen (Unterlage III.6) aufgelistet. Ergänzend wird das Dokument Matrix Stufe 1 zu III.6 in Bezug genommen.

Ergänzend zu 4.3.1 des Bewerberbogens:

Es sind geeignete Referenzen über vom Bewerber in den letzten 5 Jahren erbrachten Dienstleistungen aufzulisten.

Die Auflistung ist auf Projekte zu beschränken, deren Planungs- oder Beratungsanforderungen mit denen der zu vergebenden Planungs- oder Beratungsleistung vergleichbar sind.

Die Vergleichbarkeit der Referenzen im Rahmen der Gesamtschau wird anhand folgender Kriterien beurteilt:

— Anzahl der Referenzen;

— Alter der Referenzen: Referenzen aus dem Zeitraum der letzten 3 Jahre (vom 1.8.2017 bis zum Zeitpunkt der Bekanntmachung) erhalten im Rahmen der Gesamtschau ein höheres Gewicht. Referenzen aus dem Zeitraum 1.8.2015 bis 31.7.2017 werden im Vergleich abgeschwächter bewertet;

— Vergleichbarkeit im Hinblick auf die Aufgabenstellung:

Technische Ausrüstung in den Anlagengruppen 1, 3, 4, 5, 6, 7 und 8 in,

—— nach 2004/54/EG und deutschem Standard (RABT/EABT) gebauten Tunnesehr gut vergleichbar);

—— nach 2004/54/EG gebauten Tunnegut vergleichbar).

— Vergleichbarkeit im Hinblick auf die erbrachten Leistungen (Angabe in Prozentpunkten) in den Leistungsphasen 2-7 des Leistungsbildes Fachplanung technische Ausrüstung der Anlagengruppen 1, 3, 4, 5, 6, 7 und 8 (sehr gut vergleichbar, wenn je Anlagengruppe insgesamt mind. 90 Prozent der Leistungen nach der jeweils geltenden HOAI erbracht worden sind.).

— Vergleichbarkeit im Hinblick auf die Größenordnung: Das vorstehende Projekt weist anrechenbare Kosten von ca. 16,6 Mio. EUR netto aus. Die Referenzen sollten daher jedenfalls anrechenbare Kosten in einer Größenordnung von 12 Mio. EUR netto oder mehr aufweisen, um sehr gut vergleichbar zu sein. Mit anrechenbaren Kosten ab 10 Mio. EUR netto wird eine gute Vergleichbarkeit erreicht.

Ergänzend zu 4.3.2 des Bewerberbogens:

Es ist die Anzahl der technischen Fachkräfte oder technischen Stellen anzugeben, auf die das Unternehmen im Rahmen der Leistungserbringung zurückgreifen kann.

Es wird eine Mindestanzahl von 8 Ingenieuren im Fachplanungsbereich der Technischen Ausrüstung der Anlagengruppen 1, 3, 4, 5, 6, 7 und 8 gefordert.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Mindestkriterium:

Der Bewerber muss über mindestens 8 Ingenieure im Fachplanungsbereich der Technischen Ausrüstung der Anlagengruppen. 1, 3, 4, 5, 6, 7 und 8 verfügen.

III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart

Verhandlungsverfahren

IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung

Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen

IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja

IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge

Tag: 07/09/2020

Ortszeit: 12:00

IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber

Tag: 21/09/2020

IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:

Deutsch

IV.2.6)Bindefrist des Angebots

Das Angebot muss gültig bleiben bis: 31/12/2020

IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags

Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein

VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Der Bewerber hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bewerber Vertretungsberechtigter in den letzten 2 Jahren:

— gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder

— gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder

— gem. § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2 500 EUR belegt worden ist.

Der Teilnahmeantrag besteht aus dem Bewerberbogen (Unterlage III.6) und Nachweisen; sämtliche Vergabe-/Auftragsunterlagen sind auf der Vergabeplattform (www.vergabe.bayern.de bzw. iTWO tender) eingestellt.

Der Bewerberbogen und die anderen einzureichenden, bearbeitbaren Formulare sind auf den eigenen Rechner herunterzuladen, dort lokal auszufüllen und zu speichern.

Teilnahmeanträge können ausschließlich von registrierten Bewerbern über die Vergabeplattform (www.vergabe.bayern.de bzw. iTWO tender) in Textform eingereicht werden. Die ausgefüllten und lokal gespeicherten Unterlagen sind als Teil des Teilnahmeantrags auf die Plattform hochzuladen.

Bei elektronischer Angebotsübermittlung in Textform muss der Bieter, der die Erklärung abgibt, erkennbar sein.

Eine gesonderte Unterschrift sowie eine fortgeschrittene oder qualifizierte Signatur sind für den Teilnahmeantrag nicht erforderlich.

Die Kommunikation (Fragen, Auskünfte) erfolgt ausschließlich über die Vergabeplattform. Dabei ist das Tool Frage stellen bzw. Fragen_Antworten zu verwenden.

Nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. schriftliche (in Papierform eingereichte) oder formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.

Beschreibungen zur Vorgehensweise bei Teilnahmewettbewerben auf der Vergabeplattform (www.vergabe.bayern.de bzw. iTWO tender) unter: http://meinauftrag.rib.de/hilfe/index.html?teilnahmewettbewerbe.html

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Südbayern, Regierung von Oberbayern
Ort: München
Postleitzahl: 80538
Land: Deutschland

VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen

Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Der Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe. Der Nachprüfungsantrag ist ebenfalls unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Offizielle Bezeichnung: Staatliches Bauamt Weilheim
Postanschrift: Münchener Straße 39
Ort: Weilheim
Postleitzahl: 82362
Land: Deutschland
Telefon: +49 8819900
Fax: +49 8819901000

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:

28/07/2020

© Europäische Union, http://ted.europa.eu, 1998-2020

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