Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

Deutschland, Wallerfangen: Auftragsbekanntmachung

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17/10/2019

  
S201
  
– – Dienstleistungen – Auftragsbekanntmachung – Verhandlungsverfahren (competitive procedure with negotiation) 

Deutschland-Wallerfangen: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

2019/S 201-488670

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Legal Basis:

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen

Gemeinde Wallerfangen
Fabrikplatz
Wallerfangen
66798
Deutschland
Kontaktstelle(n): GAVOA mbH
Telefon: +49 1705278784
E-Mail: info@gavoa.de
NUTS-Code: DEC04

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: https://www.wallerfangen.de/

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation

Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YC1DRY4/documents

Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YC1DRY4

I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers

Regional- oder Kommunalbehörde

I.5)Haupttätigkeit(en)

Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Sanierung Rathausensemble Wallerfangen – Architektenleistungen

Referenznummer der Bekanntmachung: Wal-San-EU-01-2019-fb-3-bi

II.1.2)CPV-Code Hauptteil

71000000

II.1.3)Art des Auftrags

Dienstleistungen

II.1.4)Kurze Beschreibung:

Das Rathausensemble der Gemeinde Wallerfangen soll saniert werden. Von dem namhaften Architekten Dr. Karl Hanus in den 60er Jahren erbaut, steht das Rathaus als typischer Funktionsbau mit Außenanlagen heute unter Denkmalschutz. Zum Rathausensemble zählen noch 3 Einzelbaukörper (Pavillons): das Gebäude des Wasserzweckverbandes, das heutige Bauamt und ein ehem. Postgebäude. Derzeit entspricht das sanierungsbedürftige Rathaus mit den Pavillons weder im Hinblick auf die Funktionalität noch auf die Energieeffizienz den heutigen Anforderungen an ein modernes Bürogebäude und die Qualität der Arbeitsplätze in großen Teilbereichen ist verbesserungsbedürftig.

Das Rathaus als Hauptgebäude soll insbesondere energetisch saniert werden (Dach, Fenster).

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen

Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)

71000000

II.2.3)Erfüllungsort

NUTS-Code: DEC04

Hauptort der Ausführung:

Wallerfangen Fabrikplatz 66798 Wallerfangen

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Vgl. zunächst die kurze Beschreibung; ergänzend ist Folgendes zu beachten:

Aussagen über den Umfang der notwendigen energetischen Sanierungsmaßnahmen können dabei erst in Rahmen einer weiterreichenden Detailplanung getroffen werden und stehen in engem Abstimmungsbedarf mit der Landesdenkmalpflege.

Die 3 Einzelbaukörper sollen zusätzlich noch modernisiert werden (funktionale Verbesserungen). Dabei soll das ehem. Postgebäude so umstrukturiert werden, dass dies als neuer Standort des Bauamtes Teil der Gemeindeverwaltung werden soll.

Das jetzige Gebäude des Bauamtes wird ebenfalls durch die Verwaltung genutzt (auch hier gegebenenfalls Veränderung der inneren Struktur). Durch die Modernisierung dieser drei Pavillons soll der Gebäudebestand städtebaulich gestärkt und eine baugestalterische Einheit mit dem Hauptgebäude des Rathauses bilden. Bei den vorhandenen Nebengebäuden bildet die Fassadensanierung eine geringer zu bewertende Kostenposition, da die Fassaden hier meist durch umlaufende Fensterelemente gebildet werden und die Gliederung der Fassade grundsätzlich beibehalten werden sollte.

Bei den Sanierungsmaßnahmen sind folgende Punkte zu beachten:

— Über die Kosten der Haustechnik können noch keine Aussagen getroffen werden. Hier ist die Einbindung eines Fachplaners notwendig,

— Mit der energ. Sanierung des Rathausensembles können evtl. neue Anforderungen entstehen: z. B. durch eine verstärkte Dämmung des Gebäudekomplexes kann eine Lüftungsanlage notwendig werden, um Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden. Im Rahmen der weiterführenden Planung soll hierzu u. a. ein bauphysikalischer Gutachter miteinbezogen werden,

— Geforderte Betreuung der Sanierungsmaßnahme durch qualifizierten Energieberater im Bereich Denkmal,

— Berücksichtigung evtl. Auswirkungen der energ. Sanierungsmaßnahmen auf die Statik des Gebäudeensembles.

Weiterhin wurde von Seiten des Landesdenkmalamtes folgende Vorgabe formuliert, welche in der weiterführenden Planung zu berücksichtigen ist:

„Ziel ist eine denkmalgerechte Sanierung der Pavillon A, B und C, möglichst unter Wahrung bzw. sichtbarer Erhaltung des äußeren Erscheinungsbildes. Gleichzeitig ist eine energetische Ertüchtigung in Anlehnung an die bestehenden Normen und Regelwerke anzustreben. Die bauphysikalische Funktionalität ist nachzuweisen, ebenso ist eine technische Tauglichkeit von Ertüchtigungsmaßnahmen im Hinblick auf das Gesamtgebäude zu belegen. Konventionelle Ertüchtigungsmaßnahmen, auch eine Außendämmung, die in ihrer Ausgestaltung dem bestehenden Erscheinungsbild verpflichtet sein muss, sind vor allem dann zulässig, wenn der Nachweis der Untauglichkeit anderer Systeme geführt wird und auch Aspekte der Wirtschaftlichkeit eine derartige Maßnahme belegbar priorisiert. Im Hinblick auf die möglichst anzustrebende Vereinbarkeit von denkmalgerechter Sanierung und energetischer Ertüchtigung sind auch technisch unterstützende Maßnahmen wie Wärmerückgewinnung, Belüftung oder Klimatisierung zu berücksichtigen. Für die energetische Ertüchtigung ist unter Berücksichtigung von Ziel- und Maximalwerten eine im Detail überprüfbare Gesamtbilanzierung vorzulegen. Die denkmalpflegerischen Zielvorgaben sind im Rahmen der Gesamtbilanzierung gleichermaßen zu berücksichtigen.“

Zur Grundlagenermittlung und Einschätzung über den Umfang der Sanierungsmaßnahme wurde bereits ein Architekturbüro mit den Leistungsphasen 1 und 2 beauftragt (Grundlagenermittlung, Vorplanung; Varianten, vgl. Vergabeunterlagen). Weiterhin sind die Ergebnisse des Wettbewerbs „Fabrikplatz und Umfeld“ zur Neugestaltung des Fabrikplatzes sowie des unmittelbaren Rathausumfeldes in die Planung mit einzubeziehen (vgl. Vergabeunterlagen).

Die Sanierung des Rathausgebäudes ist so vorzunehmen, dass der bestehende genehmigungsrechtliche Rahmen eingehalten wird (Stichwort: Bestandsschutz).

Der Keller unter der ehemaligen Postverladestation kann bspw. für ein Archiv überplant werden; ob eine Planung auch zur Umsetzung kommt, kann zur Zeit nicht festgelegt werden.

II.2.5)Zuschlagskriterien

Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt

II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Laufzeit in Monaten: 30

Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja

Beschreibung der Verlängerungen:

Je nach Planungs- bzw. Baufortschritt kann sich die Laufzeit des Vertrages verlängern.

II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden

Geplante Mindestzahl: 3

Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Gemäß in der Bekanntmachung genannten Eignungskriterien

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote

Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

II.2.11)Angaben zu Optionen

Optionen: ja

Beschreibung der Optionen:

Der Auftraggeber behält sich eine stufenweise Beauftragung einzelner Leistungsphasen vor. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungsphasen besteht nicht. Im Falle des Abrufs von Leistungsphasen ist der Auftragnehmer verpflichtet, die jeweiligen Leistungen zu erbringen.

Das gesamte Ensemble muss beplant werden; die Gemeinde behält sich aber bei der Umsetzung vor, in Abhängigkeit der zur Verfügung stehenden Finanzmittel einzelne Bauabschnitt zu bilden.

II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union

Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

II.2.14)Zusätzliche Angaben

Das Projekt wird mit öffentlichen Mitteln gefördert. Die wirtschaftliche Umsetzung sowie die Begleitung bei Terminen und die Erstellung von Unterlagen für den Zuwendungsempfänger ist erforderlich.

Es wird ausdrücklich verwiesen auf das Städtebauförderprogramm „Städtebaulicher Denkmalschutz“, die Notwendigkeit der Einhaltung der entsprechenden Förderrichtlinie und die Notwendigkeit der Abstimmung.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister

Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

1) Nachweis der Eintragung in das Handelsregister oder ein dem Handelsregister vergleichbares Register (nicht älter als 6 Monate);

2) Eigenerklärung des Bewerbers, dass keine Personen im Zuständigkeitsbereich des Bewerbers/ der Bewerbergemeinschaft tätig sind, die zum Ausschluss von Personen nach § 6 VgV führen;

3) Eigenerklärung über eventuelle wirtschaftliche Verknüpfungen mit Unternehmen und über eine eventuelle auftragsbezogene Zusammenarbeit mit Anderen;

4) Eigenerklärung, dass die Ausschlussgründe der §§ 123, 124 GWB nicht vorliegen;

5) Eigenerklärung, ob eine Selbstreinigung nach § 125 GWB stattgefunden hat.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1) Formlose Bankerklärung als Fremdnachweis;

2) Fremdnachweis einer Berufshaftpflichtversicherung bzw. eine schriftliche Erklärung des Versicherers zur Erhöhung der Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall mit einer Deckungssumme von 5 Mio. EUR;

3) Eigenerklärung über den Gesamtumsatz in den letzten 3 Jahren;

4) Eigenerklärung über den Umsatz mit Dienstleistungen der Leistungsphasen 1 – 9 des § 34 HOAI aus den letzten 3 Jahren.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

1) Fremdnachweis einer Berufshaftpflichtversicherung bzw. eine schriftliche Erklärung des Versicherers zur Erhöhung der Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall mit einer Deckungssumme von 5 Mio. EUR.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1) Eigenerklärung über die wesentlichen in den letzten 6 Jahren erbrachten inhaltlich vergleichbaren und mindestens bis zur Leistungsphase 8 abgeschlossenen Dienstleistungen (Referenzen); erforderlich sind mindestens 2 Referenzen; der Inhalt ist in einem Projektdatenblatt darzustellen (die Bewertung erfolgt gemäß der inhaltlichen Vergleichbarkeit; inhaltlich vergleichbar sind Referenzen über Objekte gemäß Anlage 10 zu § 34 HOAI, 10.2 Objektliste Gebäude Büro/ Verwaltung/ Staat/ Kommune: Büro-, Verwaltungsgebäude unter Berücksichtigung von Aspekten des Denkmalschutzes);

2) Eigenerklärung über die technische Leitung des Bewerbers;

3) Eigenerklärung über das jährliche Mittel der Beschäftigten in den letzten 3 Jahren aufgegliedert nach den Funktionen Architekt, Ingenieur, technische Mitarbeiter und sonstige Mitarbeiter sowie aufgegliedert nach festen 4. Mitarbeitern, freien Mitarbeitern und sonstigen Beschäftigungsverhältnissen;

5) Eigenerklärung über die Anzahl der Führungskräfte in den letzten 3 Jahren;

6) Eigenerklärung über die Qualifikation des voraussichtlich vorgesehenen Projektleiters im Sinne eines zugesicherten Standards;

7) Eigenerklärung über die Qualifikation des voraussichtlich vorgesehenen Bauleiters im Sinne eines zugesicherten Standards;

8) Eigenerklärung über Erfahrungen mit europaweiten Ausschreibungen nach dem Vergaberecht (GWB, VgV, VOB/A);

9) Eigenerklärung über Erfahrungen in der Energieberatung im Denkmalschutz;

10) Erläuterung der Sicherstellung der notwendigen Verfügbarkeit von Projektleiter und Bauleiter am Ort der Baustelle für die gesamte Planungs- bzw. Bauzeit;

11) Eigenerklärung über die technische Ausrüstung (u. a. Ausstattung mit CAD- und AVA-Programmen);

12) Angaben zur geplanten Kommunikation mit dem Auftraggeber, zur Projektdokumentation, zu Statusberichten etc.;

13) Fremdnachweis der Zugriffsmöglichkeit auf eine Baukostendatenbank;

14) Eigenerklärung über das Vorliegen von EDV-Schnittstellen zum Datenaustausch von CAD-Zeichnungen (mindestens DXF und DWG) und Leistungsverzeichnissen (mindestens GAEB 1990);

15) Eigenerklärung, welche Teile des Auftrags als Unterauftrag vergeben werden sollen;

16) Eigenerklärung von Bewerbergemeinschaften über die Aufteilung der Leistungen auf die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

1) Eigenerklärung über die wesentlichen in den letzten 6 Jahren erbrachten inhaltlich vergleichbaren und mindestens bis zur Leistungsphase 8 abgeschlossenen Dienstleistungen (Referenzen); erforderlich sind mindestens 2 Referenzen; der Inhalt ist in einem Projektdatenblatt darzustellen (die Bewertung erfolgt gemäß der inhaltlichen Vergleichbarkeit; inhaltlich vergleichbar sind Referenzen über Objekte gemäß Anlage 10 zu § 34 HOAI, 10.2 Objektliste Gebäude Büro/ Verwaltung/ Staat/ Kommune: Büro-, Verwaltungsgebäude unter Berücksichtigung von Aspekten des Denkmalschutzes);

2) Eigenerklärung über die technische Leitung des Bewerbers;

3) Eigenerklärung über das jährliche Mittel der Beschäftigten in den letzten 3 Jahren aufgegliedert nach den Funktionen Architekt, Ingenieur, technische Mitarbeiter und sonstige Mitarbeiter sowie aufgegliedert nach festen 4. Mitarbeitern, freien Mitarbeitern und sonstigen Beschäftigungsverhältnissen;

5) Eigenerklärung über die Anzahl der Führungskräfte in den letzten 3 Jahren;

6) Eigenerklärung über die Qualifikation des voraussichtlich vorgesehenen Projektleiters im Sinne eines zugesicherten Standards;

7) Eigenerklärung über die Qualifikation des voraussichtlich vorgesehenen Bauleiters im Sinne eines zugesicherten Standards;

8) Eigenerklärung über Erfahrungen mit europaweiten Ausschreibungen nach dem Vergaberecht (GWB, VgV, VOB/A);

9) Eigenerklärung über Erfahrungen in der Energieberatung im Denkmalschutz;

10) Erläuterung der Sicherstellung der notwendigen Verfügbarkeit von Projektleiter und Bauleiter am Ort der Baustelle für die gesamte Planungs- bzw. Bauzeit;

11) Eigenerklärung über die technische Ausrüstung (u. a. Ausstattung mit CAD- und AVA-Programmen);

12) Angaben zur geplanten Kommunikation mit dem Auftraggeber, zur Projektdokumentation, zu Statusberichten etc.;

13) Fremdnachweis der Zugriffsmöglichkeit auf eine Baukostendatenbank;

14) Eigenerklärung über das Vorliegen von EDV-Schnittstellen zum Datenaustausch von CAD-Zeichnungen (mindestens DXF und DWG) und Leistungsverzeichnissen (mindestens GAEB 1990);

15) Eigenerklärung, welche Teile des Auftrags als Unterauftrag vergeben werden sollen;

16) Eigenerklärung von Bewerbergemeinschaften über die Aufteilung der Leistungen auf die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft.

III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand

Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten

Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Zur Bewerbung sind alle Personen zugelassen, die nach dem für die öffentliche Auftragsvergabe geltenden Landesrecht berechtigt sind, die Berufsbezeichnung „Architekt“ zu tragen (§ 75 VgV). Ein entsprechender Fremdnachweis ist dem Teilnahmeantrag beizufügen.

III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Verpflichtungserklärung zur Tariftreue und Mindestentlohnung für die Vergabe von öffentlichen Bau-, Liefer-und Dienstleistungsaufträgen (gemäß beigefügtem Muster des Saarlandes).

III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart

Verhandlungsverfahren

IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung

Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen

IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja

IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge

Tag: 18/11/2019

Ortszeit: 10:00

IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:

Deutsch

IV.2.6)Bindefrist des Angebots

Laufzeit in Monaten: 3 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der Angebote)

IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags

Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein

VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1) Die Teilnahmeunterlagen gemäß dieser Bekanntmachung sowie nach den Vergabeunterlagen sind zwingend gegliedert nach der Aufzählung gemäß der Liste der dem Teilnahmeantrag beizufügenden Unterlagen (vgl. Vergabeunterlagen) einzureichen;

2) Eine Mehrfachbewerbung z. B. in Form einer Einzelbewerbung und zusätzlich in einer oder in mehreren Bewerbergemeinschaften führt im Sinne eines möglichst umfassenden Wettbewerbs zum Ausschluss aller Bewerbungen;

3) Es erfolgt eine pflichtgemäße Ermessensentscheidung, ob fehlende oder inhaltlich falsche Unterlagen, die gemäß dieser Bekanntmachung und gemäß der Vergabeunterlagen mit dem Teilnahmeantrag abzugeben waren, nachgefordert werden. Im Fall der Nachforderung müssen diese Unterlagen innerhalb einer Frist von 6 Werktagen nach Aufforderung eingegangen sein; nach fruchtlosem Fristablauf erfolgt zwingend ein Ausschluss des Teilnahmeantrags.

4) Zur Erläuterung von Honorarfragen wird der Erlass des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat vom 5.8.2019 beigefügt.

5) Das beigefügte Vertragsmuster (VM2/1) nebst Hinweisen (VM2/0) ersetzt – auf der Grundlage der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes zur HOAI (Urteil vom 4.7.2019, C-377/17) – das bisherige Vertragsmuster der RBBau. Dieses Muster wird dem Vertrag mit dem gemäß dieser Ausschreibung bezuschlagten Auftragnehmer zugrunde gelegt.

Bekanntmachungs-ID: CXP4YC1DRY4

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammern des Saarlandes
Franz-Josef-Röder-Straße 17
Saarbrücken
66119
Deutschland
Telefon: +49 6815014994
E-Mail: vergabekammern@wirtschaft.saarland.de
Fax: +49 6815013506

VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen

Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Gemäß §§ 160, 134, 135 GWB

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:

15/10/2019

© Europäische Union, http://ted.europa.eu, 1998-2019

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