Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

Deutschland, Taufkirchen: Auftragsbekanntmachung

Anzeige:
08/11/2019

  
S216
  
Dienstleistungen – Auftragsbekanntmachung – Verhandlungsverfahren (competitive procedure with negotiation) 

Deutschland-Taufkirchen: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

2019/S 216-530536

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Rechtsgrundlage:

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen

Offizielle Bezeichnung: Gemeinde Taufkirchen
Postanschrift: Köglweg 3
Ort: Taufkirchen
NUTS-Code: DE21H
Postleitzahl: 82024
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): RAe Prof. Dr. Rauch & Partner mbB
E-Mail: vergabe@prof-rauch-baurecht.de
Telefon: +49 94129734-10
Fax: +49 94129734-11

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: www.taufkirchen-mucl.de

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation

Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YHYD546/documents

Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:

Offizielle Bezeichnung: Rechtsanwälte Prof. Dr. Rauch & Partner mbB
Postanschrift: Hoppestr. 7
Ort: Regensburg
NUTS-Code: DE232
Postleitzahl: 93049
Land: Deutschland
E-Mail: vergabe@prof-rauch-baurecht.de
Telefon: +49 94129734-10
Fax: +49 94129734-11

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: www.prof-rauch-baurecht.de

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YHYD546

I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers

Regional- oder Kommunalbehörde

I.5)Haupttätigkeit(en)

Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

TNW_Gemeinde Taufkirchen_Erweiterung und Sanierung Mittelschule_HLS

Referenznummer der Bekanntmachung: 405/19

II.1.2)CPV-Code Hauptteil

71000000

II.1.3)Art des Auftrags

Dienstleistungen

II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die Gemeinde Taufkirchen plant die Erweiterung und Sanierung der Mittelschule in Taufkirchen. Die vorliegende Maßnahme umfasst den Neubau der Sporthalle, neue Ganztagesklassen, die Erweiterung der Aula und eine neue Mensa. Außerdem erfolgt eine energetische und brandschutztechnische Sanierung des Bestands, auch die Fassaden sind zu überarbeiten. Im Zuge der Baumaßnahme sollen Teile des Gebäudes abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden. Die Gemeinde Taufkirchen beabsichtigt die stufenweise Vergabe der Fachplanungsleistungen aus dem Leistungsbild Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 1, 2, 3 und 7, Leistungsphasen 1-9 (Lph. 4 optional) gemäß HOAI § 55 i. V. m. Anlage 15.1, konkretisiert durch die allgemeinen und zusätzlichen Vertragsbestimmungen zum Ingenieurvertrag. Es werden außerdem Besondere Leistungen vergeben.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen

Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)

71321300

71321200

71321400

71330000

71300000

71320000

II.2.3)Erfüllungsort

NUTS-Code: DE21H

Hauptort der Ausführung:

Mittelschule Pappelstraße 6 82024 Taufkirchen Erfüllungsort für die Leistungen des Auftragnehmers ist die Baustelle, soweit die Leistungen dort zu erbringen sind, im Übrigen der Sitz des Auftraggeb…

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Gemeinde Taufkirchen plant die Erweiterung und Sanierung der Mittelschule in der Pappelstraße 6, 82024 Taufkirchen.

Das im Jahr 1970 erbaute Gebäude besteht aus insgesamt vier Baukörpern, die durch Bauwerksfugen getrennt sind. Das Gebäude hat ein Bauvolumen von ca. 15 509 cbm umbauter Raum und eine Nutzfläche von ca. 3 562 m². Im Jahr 1976 wurde ein Anbau mit ca. 1 000 m² Nutzfläche und ca. 3 000 cbm umbautem Raum errichtet.

Die vorliegende Maßnahme umfasst den Neubau der Sporthalle, neue Ganztagesklassen, die Erweiterung der Aula und eine neue Mensa. Außerdem erfolgt eine energetische und brandschutztechnische Sanierung des Bestands, auch die Fassaden sind zu überarbeiten.

Im Zuge der Baumaßnahme sollen Teile des Gebäudes abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden. Damit soll folgender zusätzlicher Flächenbedarf gedeckt werden:

— 4 Klassenzimmer für Ganztagsklassen 600 m²,

— einer Mensa 100 m²,

— Erweiterung der Aula 150 m²,

— Schulküche 60 m²,

— Archiv 150 m²,

— Lehrerzimmer 100 m²,

— Lehrerbibliothek 60 m²,

— Sanitätsräume 40 m²,

— Zusätzlicher Flächenbedarf für Ganztagesklassen 240 m²,

— Neubau einer Zweifach-Sporthalle 1 400 m².

Das Raumprogramm ist mit der Schulleitung abzustimmen und eine schulaufsichtliche Genehmigung ist einzuholen. Die Rahmenbedingungen der zuschussgewährenden Behörden sind einzuhalten.

Die Architektenleistung wird voraussichtlich bereits im November 2019 vergeben. Die VgV-Verfahren für die Fachplaner (TWP, HLS und PS) werden aktuell ebenfalls durchgeführt.

Die aktuelle Terminvorschau beinhaltet folgende Eckdaten:

— Beginn der Planungsleistung Februar 2020,

— Genehmigungsplanung Oktober 2020,

— Baubeginn März 2021,

— Fertigstellung August 2023.

Der voraussichtliche grobe Gesamtkostenrahmen inklusive der Planerhonorare liegt bei ca. 18,0 Mio. EUR brutto. Die Kosten können überschläglich wie folgt zugeordnet werden: KG 410 = ca. 410 000 EUR, 420 = 560 000 EUR, 430 = ca. 315 000 EUR, 440 = 900 000 EUR, 450: ca. 170 000 EUR, 460: ca. 100 000 EUR, 470 = ca. 200 000 EUR, 480 = ca. 100 000 netto.

Die Gemeinde Taufkirchen legt Wert auf eine nachhaltige Planung und Umsetzung des Projektes, innovative Lösungen sind ausdrücklich erwünscht.

Die Gemeinde Taufkirchen beabsichtigt die stufenweise Vergabe der Fachplanungsleistungen aus dem Leistungsbild Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 1, 2, 3 und 7, Leistungsphasen 1-9 (Lph. 4 optional) gemäß HOAI § 55 i.V.m. Anlage 15.1, konkretisiert durch die allgemeinen und zusätzlichen Vertragsbestimmungen zum Ingenieurvertrag. Es werden außerdem Besondere Leistungen vergeben.

Mit den Leistungen ist im Anschluss an das Vergabeverfahren zu beginnen. Weiterführende Unterlagen werden im Rahmen des Verfahrens zur Verfügung gestellt.

II.2.5)Zuschlagskriterien

Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt

II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn: 01/02/2020

Ende: 01/08/2023

Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein

II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden

Geplante Anzahl der Bewerber: 3

Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

1) wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Umsatz (brutto): Durchschnitt der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre beim Fachplanung Technische Ausrüstung, Anlgr. 1, 2, 3 und 7 : 10 %.

2) Technische und berufliche Leistungsfähigkeit:

2.1) Bürokapazität/ Personalstärke: 10 %;

2.2.) Referenzen: Referenzportfolio Bewerber (Büro): Gebäude für „Ausbildung/ Wissenschaft/ Forschung“, sowie „Freizeit/ Sport“ im Sinne der Anl. 10.2 der HOAI 2013 (Sanierungen, Umbauten, Neubauten, Erweiterungsbauten): 80 %;

Bearbeitungszeitraum der Referenzen: 1.1.2009 bis zum Ablauf der unter IV.2.2) genannten Bewerbungsfrist, Referenzobjekte finden nur insoweit Berücksichtigung, als die Fertigstellung (Bezugsfertigkeit/ Inbetriebnahme) oder der Abschluss der letzten beauftragten Leistungsphase innerhalb des genannten Zeitraums stattgefunden hat.

Die Referenzen werden in einer Gesamtschau beurteilt und bewertet. Gesamtschau bedeutet, dass alle eingereichten Referenzen in einer wertenden Gesamtschau bewertet werden, d. h. es wird nicht jede Referenz mathematisch bewertet und dann wird das arithmetische Mittel errechnet, sondern es wird verglichen, inwieweit der Bewerber anhand aller seiner vorgelegten Referenzprojekte insgesamt erwarten lässt, die hier ausgeschriebene Aufgabe zu erfüllen. Dabei findet auch eine Wertung im Vergleich zu den von den Mitbewerbern eingereichten Referenzen statt. Vergeben werden 0 bis 5 Punkte. (0, 1, 2, 3, 4 oder 5 Punkte). Die Gesamtschau orientiert sich an den insgesamt sehr gut vergleichbaren Referenzen. Eine Referenz gilt dann als insgesamt sehr gut vergleichbar, wenn alle diesbezüglich unten aufgelisteten Aspekte kumulativ vorliegen. Es können jedoch auch Projekte eingereicht werden, die außerhalb der Grenzen zur sehr guten Vergleichbarkeit liegen. Diese werden im Rahmen der oben dargestellten Gesamtschau bewertet, dann hingegen etwas abgeschwächter.

Es erhält derjenige Bewerber die Höchstpunktzahl, dessen Portfolio in der Gesamtschau am Besten ist.

Die Vergleichbarkeit der Referenzen im Rahmen der Gesamtschau wird anhand folgender Kriterien beurteilt:

— Anzahl der Referenzen,

— Vergleichbarkeit im Hinblick auf die Aufgabenstellung:

— Schulen (sehr gut vergleichbar),

— Sporthallen (sehr gut vergleichbar),

— Andere Gebäude aus den Bereichen „Ausbildung/ Wissenschaft/ Forschung“ oder „Freizeit/ Sport“ (gut vergleichbar),

— Sanierungen, Umbauten, Neubauten, Erweiterungsbauten (alle sehr gut vergleichbar),

— Bauen im lfd. Betrieb (sehr gut vergleichbar),

— Erfahrung mit öffentlichen Auftraggebern (sehr gut vergleichbar),

— Erfahrung mit Förderprogrammen (sehr gut vergleichbar),

— Vergleichbarkeit im Hinblick auf die erbrachten Leistungen (Angabe in Prozentpunkten) in den Leistungsphasen 2-8 des Leistungsbildes Technische Ausrüstung, Anlgr. 1, 2, 3 und 7 (sehr gut vergleichbar, wenn insgesamt mind. 90 Prozent der Leistungen nach der jeweils geltenden HOAI erbracht worden sind)

— Vergleichbarkeit im Hinblick auf die Größenordnung: Das vorstehende Projekt hat eine Größenordnung von Projektkosten (KG 410, 420, 430 und 470) von ca. 1,8. Mio. EUR brutto, die Referenzen sollten daher jedenfalls eine Größenordnung von 0,9 Mio. EUR brutto oder mehr aufweisen, um sehr gut vergleichbar zu sein.

Der Auftraggeber behält sich vor, Referenzauskünfte einzuholen. Bei der Wertung der Referenzen finden positive oder negative Auskünfte Berücksichtigung. Bei negativen Auskünften führt dies zu einer geringeren Bewertung dieser Referenz.

Bei Leistungen, die nicht nach der HOAI erbracht wurden (bei Leistungen außerhalb Deutschlands oder durch Büros außerhalb Deutschlands), ist darzulegen, dass die erbrachten Leistungen mit denen der HOAI vergleichbar waren.

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote

Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

II.2.11)Angaben zu Optionen

Optionen: ja

Beschreibung der Optionen:

Stufenweise Beauftragung:

— Stufe 1: Leistungsphasen 1 u. 2,

— Stufe 2: Leistungsphasen 3 u. 4 (4 nur nach Erfordernis),

— Stufe 3: Leistungsphasen 5, 6 u. 7,

— Stufe 4: Leistungsphasen 8 u. 9.

II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union

Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister

Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Bei juristischen Personen Vorlage des Handelsregisterauszugs (nicht älter als 6 Monate vor dieser Bekanntmachung (Tag der Absendung der Bekanntmachung) ), bei Kommanditgesellschaften sind die HR-Auszüge sowohl der Kommanditgesellschaft als auch der persönlich haftenden Gesellschafterin einzureichen. Bei Partnerschaften Vorlage des Auszugs aus dem Partnerschaftsregister nach PartG (nicht älter als 6 Monate vor dieser Bekanntmachung (Tag der Absendung der Bekanntmachung) ). Erklärung, dass Ausschlussgründe nach § 123 GWB und § 124 GWB nicht vorliegen.

Der Nachweis der fachlichen Qualifikation des Inhabers/ der Inhaberin oder der Führungskräfte des Unternehmens oder der Projektleitung ist durch Vorlage der Berufszulassung (Nachweis Kammereintragung oder Diplomurkunde (Dipl.-Ing. Univ./TU/TH/FH, Master, Bachelor oder vergleichbare Berufszulassung) zu führen.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Eigenerklärung über den Umsatz für entsprechende Dienstleistungen: Umsatz (brutto) im Durchschnitt der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre beim Leistungsbild Fachplanung Technische Ausrüstung, Anlgr. 1, 2, 3 und 7.

Bei Bewerbergemeinschaften ist die Eigenerklärung von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft einzeln anzugeben.

Nachweis auf Verlangen der Vergabestelle durch Bestätigung eines vereidigten Wirtschaftsprüfers/ Steuerberaters oder entsprechend testierte Jahresabschlüsse oder entsprechend testierte Gewinn- und Verlustrechnungen.

Vorlage der Versicherungspolice oder einer Zusage der Versicherung selbst, den geforderten Versicherungsschutz im Auftragsfall zur Verfügung zu stellen. Zeitpunkt der Vorlage: mit dem Teilnahmeantrag. Nicht älter als 6 Monate vor Tag der Absendung der Bekanntmachung.

Berufshaftpflichtversicherung des Auftragnehmers/ der ARGE bei einem, in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens oder Kreditversicherers, mit einer Deckungssumme von mind. 3,0 Mio. EUR für Personenschäden und von mind. 3,0 Mio. EUR für sonstige Schäden. Sie/ Er hat zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der genannten Deckungssummen besteht. In jedem Fall ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung pro Versicherungsjahr mindestens das Zweifache der Deckungssumme beträgt.

Die Deckung muss über die gesamte Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Bei einer ARGE muss der Versicherungsschutz auf die ARGE ausgestellt sein. Alternativ kann eine gleichlautende Versicherungsbestätigung aller ARGE-Mitglieder eingereicht werden (Mindestsummen sind von jedem ARGE-Mitglied vorzuweisen), wenn in der jeweiligen Bescheinigung der Passus enthalten ist, dass auch die Teilnahme an Arbeitsgemeinschaften sowie das in diesem Zusammenhang bestehende Risiko aus der gesamtschuldnerischen Haftung und dem Insolvenzrisiko eines ARGE-Partners mitversichert ist.

Bei Erteilung des Auftrags muss der gültige Versicherungsschein nachgereicht werden.

Der Auftragnehmer/ die ARGE ist verpflichtet, dem Auftraggeber jährlich eine aktuelle Versicherungsbescheinigung vorzulegen.

Hinweis: Bei Nachweis von zu geringen Deckungssummen erfolgt der Ausschluss aus dem Verfahren.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Berufshaftpflichtversicherung des Auftragnehmers/ der Arbeitsgemeinschaft oder Zusage einer Versicherung mit einer Deckungssumme von mind. 3,0 Mio. EUR für Personenschäden und von mind. 3,0 Mio. EUR für sonstige Schäden bei einem, in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens oder Kreditversicherers.

Hinweis: zu geringe Deckungssummen führen zum Ausschluss.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Nachweise gem. § 46 Abs. 3 VgV; entsprechende Formblätter werden mit den Ausschreibungsunterlagen zur Verfügung gestellt.

Der Nachweis der fachlichen Qualifikation der tatsächlichen Leistungserbringer im Auftragsfall oder des Inhabers/ der Inhaberin oder der Führungskräfte des Unternehmens ist durch Vorlage der Berufszulassung (Nachweis Kammereintragung oder Diplomurkunde (Dipl.-Ing. Univ./ TU/ TH/ FH, Master, Bachelor oder vergleichbare Berufszulassung) zu führen.

Eigenerklärungen über:

A) das jährliche Mittel der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren Beschäftigten (Ingenieure, Dipl.-Ing. Univ./ TU/ TH/ FH, Master, Bachelor oder vergleichbare Berufszulassung)

B) Referenzen (Die Angaben sind in den entsprechenden Formblättern „Bewerbungsbogen/ Projektdatenblätter“ zu machen):

Referenzportfolio Bewerber gesamt: Gebäude für „Ausbildung/ Wissenschaft/ Forschung“, sowie „Freizeit/ Sport“ im Sinne der Anl. 10.2 der HOAI 2013 (Sanierungen, Umbauten, Neubauten, Erweiterungsbauten) mit Fertigstellung bzw. Abschluss der letzten beauftragten Leistungsphase zwischen 1.1.2009 und dem Ablauf der unter IV.2.2) genannten Bewerbungsfrist) mit Angaben zu:

a) Auftraggeber;

b) Art der Aufgabenstellung: Schulen, Sporthallen, Andere Gebäude aus den Bereichen „Ausbildung/ Wissenschaft/ Forschung“ oder „Freizeit/ Sport“, Sanierungen, Umbauten, Neubauten, Erweiterungsbauten, Bauen im lfd. Betrieb, Erfahrung mit öffentlichen Auftraggebern, Erfahrung mit Förderprogrammen;

c) erbrachten Leistungen in den Leistungsphasen 2-8 im Leistungsbild Technische Ausrüstung,Anlgr. 1, 2, 3 und 7 (Angabe in Prozentpunkten);

d) Größenordnung des Projekts: Das vorstehende Projekt hat eine Größenordnung von Projektkosten (KG 410, 420, 430 und 470) von ca. 1,8. Mio. EUR brutto, die Referenzen sollten daher jedenfalls eine Größenordnung von 0,9 Mio. EUR brutto oder mehr aufweisen.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Referenzobjekte finden nur insoweit Berücksichtigung, als die Fertigstellung (Bezugsfertigkeit/Inbetriebnahme) bzw. der Abschluss der letzten beauftragten Leistungsphase zwischen 1.1.2009 und dem Ablauf der unter IV.2.2.) genannten Bewerbungsfrist stattgefunden hat.

III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand

Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten

Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Ingenieure; Bayerische Bauordnung (BayBO) und Bayerisches Baukammerngesetz (BayBauKaG).

III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart

Verhandlungsverfahren

IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung

Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen

IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja

IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge

Tag: 09/12/2019

Ortszeit: 10:00

IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:

Deutsch

IV.2.6)Bindefrist des Angebots

Laufzeit in Monaten: 2 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der Angebote)

IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags

Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein

VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Es gilt die HOAI (mit Ausnahme des § 7) in der bei Auftragserteilung gültigen Fassung. Zudem gelten die „Allgemeinen Vertragsbestimmungen zu den Verträgen mit freiberuflich Tätigen“ gem. HAV-KOM.

Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:

Einzelbewerber oder Arbeitsgemeinschaft (ARGE), gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter, Mehrfachbewerbungen einzelner Mitglieder einer ARGE sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffener Bewerbergemeinschaften im weiteren Verfahren (dies gilt auch für Subunternehmer).

Bewerbungen sind nur und ausschließlich auf den zum Download gestellten Bewerbungsunterlagen zulässig. Teilnahmeanträge, für die nicht die zum Download gestellten Bewerbungsunterlagen/-formulare verwendet werden, werden ausgeschlossen.

Anfragen, Nachfragen etc. sind ausschliesslich nach der Registrierung über die Vergabeplattform zu stellen. Anfragen per E-Mail werden nicht berücksichtigt.

Die Bieterkommunikation erfolgt ausschliesslich über das deutsche Vergabeportal (DTVP), um sicherzustellen, dass Bieter und Vergabestelle über versandte Nachrichten auch eine E-Mail-Benachrichtigung erhalten.

Das Formular „Teilnahmeantrag und Bewerbungsunterlagen“ ist zwingend einzureichen, fehlt dieses ist die Bewerbung ganz auszuschließen.

Die Bewerbung selbst muss elektronisch über die Vergabeplattform über das herunterzuladende Bietertool unter dem Reiter „Teilnahmeanträge“ (nicht als Nachricht oder per E-Mail) eingereicht werden. Es ist die vorgegebene Struktur einzuhalten und die Formulare sind entsprechend auszufüllen. Bei dem Formular „Bewerbungsbogen“ handelt es sich um das Hauptformular der Bewerbungsunterlagen (dieser gilt für den Bewerber bzw. die ARGE insgesamt). Wenn und soweit die dort gemachten Angaben nicht vollständig oder falsch sind, geht dies zu Lasten des Bewerbers, eine richtige/bessere Darstellung in anderen Formularen heilt dies nicht. Sind in diesem Formular z. B. die Mindestkriterien nicht erfüllt/ nicht angegeben, wird die Referenz nicht gewertet. Der Auftraggeber behält sich vor, im Teilnahmeantrag fehlende und unvollständige Erklärungen und Nachweise, die bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist (IV.2.2) ) nicht vorgelegt werden, bis zum Ablauf einer zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern; die Bewerber haben keinen Anspruch darauf, dass der Auftraggeber von dieser Nachforderungsmöglichkeit Gebrauch macht. Eine unvollständige Einreichung führt, wenn die Vergabestelle von der Nachforderungsmöglichkeit nicht Gebrauch macht, oder eine Nachforderung fruchtlos geblieben ist, zum Ausschluss aus dem Verfahren. Unklare, widersprüchliche oder fehlende Angaben in den Formularen gehen zu Lasten des Bewerbers. Broschüren und weitere Unterlagen zur Vorstellung des Büros sind ausdrücklich nicht erwünscht und werden im Verfahren nicht berücksichtigt.

Eine Registrierung ist für den Download der Unterlagen nicht erforderlich. Es wird jedoch eine Registrierung auf der Vergabeplattform empfohlen. Sollten Fragen zu den Bewerbungsunterlagen gestellt werden, so werden die Antworten hierauf in die Plattform eingestellt werden. Im Falle einer Registrierung bekommt der Bewerber eine Mitteilung hierüber, auch wenn Unterlagen geändert werden sollten. Ohne diese freiwillige Registrierung ist der Bewerber selbst dafür verantwortlich, sich zu informieren, ob es Änderungen oder Antworten gibt.

Fragen sind so rechtzeitig (spätestens jedoch 9 Kalendertage vor Fristablauf) zu stellen, sodass dem Auftraggeber unter Berücksichtigung interner Abstimmungsprozesse eine Beantwortung spätestens 6 Tage vor Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe bzw. zur Einreichung der Teilnahmeanträge möglich ist. Der Auftraggeber behält sich vor, nicht rechtzeitig gestellte Fragen gar nicht oder innerhalb von weniger als 6 Tagen vor Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe bzw. zur Einreichung der Teilnahmeanträge zu beantworten (ggf. ohne Fristverlängerung)

Bekanntmachungs-ID: CXP4YHYD546

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Südbayern
Postanschrift: Maximilianstr. 39
Ort: München
Postleitzahl: 80538
Land: Deutschland

VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen

Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig (§ 160 Abs. 3 GWB), soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat;

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:

06/11/2019

© Europäische Union, http://ted.europa.eu, 1998-2019

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