Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

Deutschland, Scheer: Auftragsbekanntmachung

Anzeige:
23/08/2019

  
S162
  
– – Dienstleistungen – Auftragsbekanntmachung – Verhandlungsverfahren (competitive procedure with negotiation) 

Deutschland-Scheer: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

2019/S 162-398692

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Legal Basis:

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen

Stadt Scheer
Hauptstraße 1
Scheer
72516
Deutschland
E-Mail: scheer-planungsleistungen@menoldbezler.de
NUTS-Code: DE149

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: http://www.scheer-online.de

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation

Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YMZDDAK/documents

Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:

Menold Bezler Rechtsanwälte Partnerschaft mbB
Rheinstahlstraße 3
Stuttgart
70469
Deutschland
Kontaktstelle(n): Dr. Alexander Dörr
E-Mail: scheer-planungsleistungen@menoldbezler.de
NUTS-Code: DE111

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: www.menoldbezler.de

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YMZDDAK

I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers

Regional- oder Kommunalbehörde

I.5)Haupttätigkeit(en)

Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Stadt Scheer – Vergabe Tragwerksplanungsleistungen

Referenznummer der Bekanntmachung: 1568/2019

II.1.2)CPV-Code Hauptteil

71000000

II.1.3)Art des Auftrags

Dienstleistungen

II.1.4)Kurze Beschreibung:

Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens ist die Beauftragung von Fachplanungsleistungen der Tragwerksplanung in den Leistungsphasen 5 bis 6 sowie 8 für die Neukonzeption, Sanierung und Erweiterung der durch die Fürsten Thurn und Taxis errichteten und ortsbildprägenden Herrschaftsarchitektur aus der Barockzeit, zu der „Neuen Mitte“ der Stadt Scheer.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen

Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)

71327000

II.2.3)Erfüllungsort

NUTS-Code: DE149

Hauptort der Ausführung:

Scheer

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Neuentwicklung und Erweiterung des sog. Fruchtkastens greift die Grundlagen der einstigen Ideen der Fürsten Thurn und Taxis auf und interpretiert diese neu. Weiter ist diese Konzeption dazu geeignet, die höchst problematische Nachfolgenutzung dieses monumentalen, exponierten Gebäudes zu lösen. Die zergliederte Stadtlandschaft könnte aus ihrer Mitte heraus neu gefasst werden und in vielerlei Hinsicht die fehlenden Belange der Stadt Scheer lösen.

In Anbetracht dieser Vorgaben wurde in den vergangenen 2 Jahren intensiv an der Entwicklung dieses für die Stadt Scheer und der Region wichtigen Projektes gearbeitet. Die Abstimmung über das Sanierungskonzept des ehem. Fruchtkastens wurde mit der oberen Denkmalbehörde im Regierungspräsidium Tübingen durchgeführt. Weiter konnte die Stadt Scheer Gelder zur Weiterentwicklung des Konzeptes frei machen, so dass ein baugenehmigtes Gesamtprojekt vorliegt.

Die Nutzungsmischung – Kulturbetrieb, Museum, Sporthalle und Gastronomie – kann für das Funktionieren dieser Umnutzung den Ausschlag geben. Die neu entwickelte Sporthalle senkt sich in die abfallende Landschaft und bildet zur Straße hin eine dem Straßenverlauf folgende steinerne Flanke. Mit ihrer monolithischen Bauform bildet sie zugleich den Sockel für das eigentliche Haupthaus und erhebt dieses singulär aus der Landschaft und macht es präsent.

Das Foyer, die Fuge zwischen Alt- und Neubau, wird zum Verteiler, und ist ein gut erreichbarer Anlaufpunkt von den Parkplätzen und allgemein von der Donau her. Es ermöglicht die Herstellung einer neuen Eingangssituation für die Veranstaltungsräume im Erdgeschoss und 1. Obergeschoss sowie den Zugang zu der neuen Gastronomie.

Das Untergeschoss mit seinen Gewölben bietet der Gastronomie einen starken Rahmen. Gleichzeitig findet sich genügend Raum für die Vertikalverteiler in die Kulturzonen im EG und OG.

Im Erdgeschoss wird der Hauptsaal seinen Platz finden. Auf Grund der Raumhöhe ist er der einzig mögliche Ort, der für eine sinnvolle Nutzung als Festsaal denkbar ist. Durch den Rückbau der zentralen Mittelwand wird der Raum in seiner ursprünglich angedachten Konzeption wieder sichtbar. Durch eine Deckenöffnung vor der Bühne zum 1. OG hin, bekommt der Festsaal ein nutzbares Raumprofil mit viel Stimmung, aber vor allem auch umsetzbare Rahmenbedingungen. Besonders an dieser Konzeption ist die ebenerdige Zugänglichkeit zu der auf dem Foyer befindlichen Terrasse. Ein Highlight für Events wie auch Pausen bei kulturellen Veranstaltungen. Die entstehende umlaufende Galerie im 1. OG bietet zudem weitere Verweilmöglichkeiten mit bestem Blick auf den Festsaal und der zugehörigen Bühne.

Das Mansardgeschoss wird als Stadtmuseum genutzt. Das über dem Mansardgeschoss befindliche Dach kann als in-situ-Museum, genutzt werden.

Gegenstand des Verfahrens ist die Vergabe von Fachplanungsleistungen der Tragwerksplanung in den Leistungsphasen 5 bis 6 sowie 8 für die Neukonzeption, Sanierung und Erweiterung des „Fruchtkastens“ inklusive der daran anschließenden Sporthalle.

Die Planungen haben auf dem Stand der Genehmigungsplanung aufzusetzen und diesen fortzuschreiben.

Weitere Einzelheiten zum Leistungsumfang der zu erbringenden Leistungen erhalten die im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs ausgewählten Bewerber mit Aufforderung zur Angebotsabgabe.

II.2.5)Zuschlagskriterien

Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt

II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn: 01/12/2019

Ende: 31/07/2021

Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein

II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden

Geplante Mindestzahl: 3

Höchstzahl: 5

Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die Bewertung der Teilnahmeanträge und somit die Auswahl der Bewerber, die zur Abgabe eines ersten Angebots aufgefordert werden, erfolgt in einem dreistufigen Verfahren.

Stufe 1:

Zunächst wird geprüft, ob die Teilnahmeanträge den formalen Anforderungen genügen. Unvollständige Teilnahmeanträge, die trotz ggf. erfolgter Nachforderung von Unterlagen weiterhin unvollständig bleiben, können nicht berücksichtigt werden.

Stufe 2:

Anschließend wird beurteilt, ob der Bewerber nach den vorgelegten Angaben und Nachweisen grundsätzlich geeignet erscheint, die verfahrensgegenständlichen Leistungen ordnungsgemäß zu erbringen.

Stufe 3:

Schließlich wird für den Fall, dass mehr als 3 grundsätzlich geeignete Unternehmen sich beworben haben, unter den Bewerbern anhand der Referenzen gem. Ziffer III.1.3 der Bekanntmachung beurteilt, wer unter den als grundsätzlich geeignet eingestuften Bewerbern im Vergleich zu den Mitbewerbern mit Blick auf die zu erbringende Leistung besonders geeignet erscheint und daher am weiteren Verfahren beteiligt werden soll. In diesem Zusammenhang wird sowohl die Qualität als auch die Aktualität der Referenzen berücksichtigt, wobei der Fokus auf Tragwerkplanungsleistungen für vergleichbar konstruierte denkmalgeschützte Gebäude sowie für Sporthallen oder Gebäude mit vergleichbarer Tragwerkskonstruktion (z. B. Schwimmbäder, stützenfreie Hallen etc.) liegt.

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote

Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

II.2.11)Angaben zu Optionen

Optionen: nein

II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union

Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister

Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

1) Vorbemerkung:

Die Eignung ist für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft gesondert nachzuweisen. Soweit nachfolgend nichts Abweichendes geregelt wird, sind daher alle Eignungsnachweise von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Ein Bewerber kann sich zum Nachweis seiner Eignung auf andere Unternehmen stützen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesem Unternehmen bestehenden Verbindungen (Eignungsleihe). Diese Möglichkeit besteht unabhängig von der Rechtsnatur der zwischen dem Bewerber und den anderen Unternehmen bestehenden Verbindungen. In diesem Fall ist der Vergabestelle nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden, indem beispielsweise eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieses Unternehmens vorlegt wird. Die Unternehmen, auf die sich ein Bewerber zum Nachweis seiner Eignung stützt, müssen die Eignung nach Ziffer III.1.1) bis III.1.3) hinsichtlich derjenigen Eignungskriterien erfüllen, zu deren Nachweis sich der Bewerber auf die Eignung des Unternehmens stützt. Zudem sind für dieses Unternehmen die Erklärungen über das Vorliegen von Ausschlussgründen nach § 123, 124 GWB vorzulegen.

Vorstehende Ausführungen gelten für die Nachweise nach III.1.2) und III.1.3) entsprechend.

2) Vorzulegende Nachweise, Erklärungen und Dokumente:

Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Unterlagen in Bezug auf Ausschlussgründe einzureichen:

(1) Eigenerklärung, dass die Ausschlussgründe des § 123 GWB nicht vorliegen;

(2) Eigenerklärung über das Vorliegen von Ausschlussgründen nach § 124 GWB;

(3) Eigenerklärung gemäß § 19 Abs. 3 Mindestlohngesetz (MiLoG);

3) Vorzulegende Nachweise der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung:

(1) Aktueller Auszug der Eintragung des Unternehmens in das Berufs- oder Handelsregister.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

(1) Eigenerklärung über den Jahresumsatz in den vergangenen 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren einschließlich des Jahresumsatzes mit vergleichbaren Leistungen;

(2) Aktueller Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme in Höhe von mind. EUR 2 Mio. für Personen- und Sachschäden sowie Vermögensschäden oder Erklärung einer Versicherungsgesellschaft, im Auftragsfalle einen entsprechenden Versicherungsvertrag mit dem Auftragnehmer zu schließen.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Nachweis von Erfahrungen im Bereich der Fachplanung der Tragwerksplanung für vergleichbare Gebäude in den letzten 10 abgeschlossenen Geschäftsjahren (Beginn der LPH 2 nicht vor dem 1.1.2009).

Die Erklärung über Referenzleistungen muss jeweils folgende Angaben enthalten:

— Bezeichnung des Auftrags,

— Auftraggeber (Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer),

— Zeitraum der Leistungserbringung,

— ggf. Angabe zur Inbetriebnahme nach der Sanierung

— erbrachte Leistungsphasen nach HOAI,

— Baukosten KG 300 und 400 in Euro brutto,

— kurze Projektbeschreibung in Wort und Bild (je Projekt max. 2 DIN A4 Seiten in Form von Text, Fotos oder Skizzen).

Die Vorlage von mehr als 3 Referenzen ist nicht erwünscht.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Vorlage von 3 Referenzen über die Erbringung von Leistungen der Fachplanung der Tragwerksplanung, Leistungsphasen 2-6, davon

— eine Referenzleistung für die Sanierung eines konstruktiv vergleichbaren denkmalgeschützten Gebäudes mit Baukosten von mindestens EUR 1 Mio. brutto in den Kostengruppen 300 und 400 gemäß DIN 276. Die Aufnahme des Gebäudebetriebs nach der Sanierung muss erfolgt sein,

— eine Referenzleistung für die Errichtung einer Sporthalle oder eines Gebäudes mit vergleichbarer Tragwerkskonstruktion (z. B. Schwimmbad, stützenfreie (Logistik-, Messe-)Halle etc.) mit Baukosten von mindestens EUR 1 Mio. brutto in den Kostengruppen 300 und 400 gemäß DIN 276.

III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Für Bewerbergemeinschaften gilt:

Es gibt keine Vorgabe hinsichtlich der Rechtsform. Erforderlich ist die Einreichung einer von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterzeichneten Erklärung folgenden Inhalts:

(1) plausible Darstellung der Aufgabenteilung innerhalb der Bewerbergemeinschaft;

(2) Benennung des bevollmächtigten Vertreters der Bewerbergemeinschaft;

(3) Erklärung, dass dieser Vertreter die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft während des gesamten Verfahrens rechtsverbindlich vertritt;

(4) Erklärung, dass der bevollmächtigte Vertreter berechtigt ist, mit uneingeschränkter Wirkung für jedes Mitglied Zahlungen anzunehmen;

(5) Erklärung, dass alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft im Vergabeverfahren sowie im Auftragsfall gesamtschuldnerisch haften.

III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart

Verhandlungsverfahren

IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs

Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote

IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja

IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge

Tag: 24/09/2019

Ortszeit: 12:00

IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:

Deutsch

IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags

Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein

VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Es wird darauf hingewiesen, dass das am 1.7.2013 in Kraft getretene Tariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg (LTMG) sowie das Gesetz zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns (Mindestlohngesetz) Anwendung finden. Die sich hieraus ergebenden Verpflichtungen, insbesondere auch bei dem Einsatz von Nach- und Verleihunternehmen, sind daher zu beachten.

Die Teilnahmeformulare sind unter der in Ziffer I.3) angegebenen Internetadresse abrufbar. Ebenfalls dort abrufbar ist ein Bewerbermemorandum. In diesen Teilnahmeunterlagen sind wesentliche Teile der ausgeschriebenen Leistung sowie der Verfahrensvorgaben bereits dargestellt. Unter der in Ziffer I.3) angegebenen Internetadresse werden auch Antworten auf Bewerberfragen sowie aktualisierte oder weitere Informationen und Unterlagen zu dem Verfahren zur Verfügung gestellt. Interessenten an dem Verfahren müssen sicherstellen, dass sie regelmäßig und insbesondere unmittelbar vor Abgabe ihres Teilnahmeantrags sowie vor Ablauf der Teilnahmefrist prüfen, ob seitens der Vergabestelle zusätzliche Informationen oder Unterlagen zur Verfügung gestellt wurden, welche für die Abgabe des Teilnahmeantrags zu beachten sind.

Bekanntmachungs-ID: CXP4YMZDDAK

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Durlacher Allee 100
Karlsruhe
76137
Deutschland
Fax: +49 721926-3985

Internet-Adresse: www.rp.baden-wuerttemberg.de

VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen

Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Es gelten die Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB).

Hinsichtlich der Einleitung von Nachprüfungsverfahren wird auf § 160 GWB verwiesen.

Dieser lautet:

(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein;

(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht;

(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1) Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Hinsichtlich der Information nicht berücksichtigter Bieter und Bewerber gelten die §§ 134, 135 GWB. Insbesondere gilt: Bieter deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert. Das gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist.

Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information durch den Auftraggeber geschlossen werden; bei Übermittlung per Telefax oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist 10 Kalendertage.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Durlacher Allee 100
Karlsruhe
76137
Deutschland
Fax: +49 721926-3985

Internet-Adresse: www.rp.baden-wuerttemberg.de

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:

21/08/2019

© Europäische Union, http://ted.europa.eu, 1998-2019

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