Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

Deutschland, Scharbeutz: Auftragsbekanntmachung

Anzeige:
17/10/2019

  
S201
  
– – Dienstleistungen – Auftragsbekanntmachung – Verhandlungsverfahren (competitive procedure with negotiation) 

Deutschland-Scharbeutz: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

2019/S 201-488908

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Legal Basis:

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen

Gemeinde Scharbeutz
Am Bürgerhaus 2
Scharbeutz
23683
Deutschland
Kontaktstelle(n): Hochbauabteilung
Telefon: +49 45037709-610
E-Mail: helga.sanne@gemeinde-scharbeutz.de
Fax: +49 45037709-99610
NUTS-Code: DEF08

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: https://www.gemeinde-scharbeutz.de

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation

Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YJ9D6SM/documents

Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YJ9D6SM

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten Kontaktstellen

I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers

Regional- oder Kommunalbehörde

I.5)Haupttätigkeit(en)

Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Erweiterung Grund- u. Gemeinschaftsschule Pönitz

Referenznummer der Bekanntmachung: 2019-20

II.1.2)CPV-Code Hauptteil

71000000

II.1.3)Art des Auftrags

Dienstleistungen

II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die Gemeinde Scharbeutz plant den Umbau, die Erweiterung und die (Teil-)Sanierung der Grund- und Gemeinschaftsschule Pönitz. Anlässlich der neu geschaffenen Sekundarstufe II ab Schuljahr 2020/21 wurde ein Beratungsprozess durchgeführt. Die im Konzept entwickelten raumpädagogischen Anforderungen sollen im Zuge notwendiger Sanierungsmaßnahmen mit umgesetzt werden. Zum Ausgleich der Differenz von 5 400 m2 BGF ist ein Erweiterungsbau erforderlich.

Es werden die folgenden Leistungen ausgeschrieben:

— Objektplanung Gebäude gem. § 34 HOAI 2013 (stufenweise),

— Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI 2013 (stufenweise),

— technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI 2013 (stufenweise).

Näheres siehe Abschnitt II.2.4) Beschreibung der Beschaffung

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert

Wert ohne MwSt.: 3 100 000.00 EUR

II.1.6)Angaben zu den Losen

Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)

71200000

71300000

71327000

71315000

71220000

II.2.3)Erfüllungsort

NUTS-Code: DEF08

Hauptort der Ausführung:

Grund- und Gemeinschaftsschule Pönitz Lindenstraße 20 23683 Scharbeutz, OT Pönitz

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die zu bearbeitende Grund- u. Gemeinschaftsschule befindet sich in der Lindenstraße in Pönitz, einem Ortsteil der Gemeinde Scharbeutz. Sie ist nördlich, östlich u. südlich durch Wohnbebauung begrenzt und im westlichen Bereich der Schule befindet sich eine 3 – Feld – Sporthalle mit Sportplatz.

Das Schulgebäude mit Eingangsbereich zur Lindenstraße (Trakt A) stammt aus dem Ende des 19 Jahrhunderts. Die Eingangssituation ist in jüngerer Vergangenheit durch einen Vorbau erweitert worden. Insgesamt ist das Ursprungsgebäude in den Jahren 1936-84 mehrfach umgebaut, erweitert u. umgenutzt worden.

Seit dem Schuljahr 2008/09 wird das Gebäudeensemble als Grund- u. Gemeinschaftsschule genutzt; die Einrichtung einer Oberstufe (Sek II) erfolgt ab dem Schuljahr 2020/21 vorübergehend in Provisorien, die nicht Bestandteil dieser Betrachtung sind.

Im Frühjahr 2012 war Baubeginn für den Erweiterungsbau mit 12 zusätzlichen Klassen- u. Differenzierungsräumen sowie Umbau und Erweiterung sämtlicher Fachräume. Im Zusammenhang mit dieser Baumaßnahme ist das Sportgeländes neu errichtet worden, so dass die Schule über einen Sportpark mit Kunstrasenplatz, Leichtathletikanlage und eine Drei-Felder-Sporthalle verfügen kann. Durch den Umbau verfügt die Schule über einen Computerraum mit 20 Arbeitsplätzen u. neue Fachräume für Chemie, Physik, Biologie, NaWi, Musik, Technik, Gestalten, Informatik, textiles Werken u. Kunst.

In Trakt D des Gebäudeensembles befand sich seit dem Bau 1967 die Turnhalle, die durch den Neubau der Drei – Feld – Halle umgenutzt wurde und seither der Schulnutzung dient. Durch die baulichen Gegebenheiten, die einhergehende eingeschränkte Nutzung gepaart mit erheblichen baukonstruktiven Einschränkungen wurde in der Voruntersuchung des Ingenieurbüros IWB aus Hamburg der Abbruch des Traktes D in Betracht gezogen. Die Voruntersuchungen des Ingenieurbüros IWB resultieren aus der Erweiterung der Schule Pönitz um die Sek II und der sich daraus ergebenden Defizite im Raumprogramm. Die zukünftige Gestaltung der Schule entlang der Profilausrichtung u. im Rahmen der bautechnischen, finanziellen und umweltbezogenen Vorstellungen muss betrachtet werden. In Zusammenarbeit mit der Schule und dem Schulträger ist ein Raumprogramm entwickelt worden, was die Umsetzung der pädagogischen Vorstellungen der Schule ermöglicht. Die Besonderheiten der Schule machen sich an folgenden Aspekten fest:

— Grund- und Erweiterungskurse in Jahrgang 9 in den Fächern Englisch und Mathematik,

— Lerncoaching in jeder Jahrgangsstufe,

— LRS-Förderung,

— „Lesen macht stark“,

— „Mathe macht stark“,

— Kooperationen mit dem Förderzentrum Bad Schwartau, der Musikhochschule in Lübeck, dem Kinderschutzbund, der Kreishandwerkerschaft und der Kreismusikschule,

— Offene Ganztagsschule,

— Teilnahme an sportlichen Turnieren,

— Digitalisierung,

— Pausenkiosk und schuleigene Küche.

Zusammenfassend: die individuelle Begleitung, die persönlichkeitsbildende Erziehung, ein qualifizierender Unterricht, ein attraktives Schulleben, eine partnerschaftliche Arbeitsweise und bereichernde Kooperationen bilden das Leitbild der Schule.

Die Aufgabe besteht darin, die Schule um 5 400 m2 BGF zu erweitern, die aus der steigenden Schülerzahl von 600 auf 900 SuS und der neu angebotenen Sek II resultiert. Dabei ist der Trakt A in Erarbeitung eines Lösungsvorschlages im ersten Schritt zu erhalten.

Das Leistungsbild umfasst:

— die Leistungsphasen gem. § 34 HOAI 2013: 2-4; LP 5-9 optional u. stufenweise,

— die Leistungsphasen gem. § 51 HOAI 2013: 2-4; LP 5-6 optional u. stufenweise,

— die Leistungsphasen gem. § 55 HOAI 2013 (Anlagengr. 1-8): 2-4; LP 5-9 optional u. stufenweise.

Gemäß einer Grobkostenschätzung über m2 – Index wird von einem Budget in den KG 300 + 400 von ca. 10,5 Mio. EUR brutto ausgegangen.

Das Büro IWB aus Hamburg ist von der Teilnahme an diesem Verfahren nicht ausgeschlossen. Mit dem Versand der Angebotsaufforderung werden die Ergebnisse der Phase 0 allen Bietern zur Verfügung gestellt.

II.2.5)Zuschlagskriterien

Die nachstehenden Kriterien

Qualitätskriterium – Name: Zusammensetzung und Erfahrung des vorgesehenen Projektteams / Gewichtung: 30

Qualitätskriterium – Name: Arbeitsstruktur und Methodik zur Erfüllung des Auftrages / Gewichtung: 30

Qualitätskriterium – Name: Qualität des Lösungsvorschlages / Gewichtung: 20

Kostenkriterium – Name: Gesamthonorar / Gewichtung: 20

II.2.6)Geschätzter Wert

Wert ohne MwSt.: 3 100 000.00 EUR

II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Laufzeit in Monaten: 42

Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja

Beschreibung der Verlängerungen:

Der Auftrag kann dem Planungs- und Realisierungsfortschritt entsprechend verlängert werden.

II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden

Geplante Mindestzahl: 3

Höchstzahl: 5

Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Für die Wertung sind alle Bewerber zugelassen, die einen Teilnahmeantrag fristgerecht eingereicht haben und die formellen Mindestkriterien erfüllen. Die Gemeinde Scharbeutz wählt anhand der erteilten Auskünfte unter den Bewerbern, die die genannten Anforderungen erfüllen und nicht ausgeschlossen wurden, diejenigen aus, die zur Verhandlung aufgefordert werden.

Die Auswahl erfolgt entsprechend der für den Leistungsbereich

1) der Objektplanung Gebäude gemäß § 34 HOAI 2013,

2) der Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI 2013 und der

3) der technischen Ausrüstung gemäß § § 55 HOAI 2013.

Eingereichten Projekte aus der Leistungsübersicht anhand folgender Kriterien:

1) Projekte aus dem Bereich Bildungsbauten (Neubau/ Erweiterungsbau) mit Planung von zeitgemäßen Lehr- u. Lernlandschaften und vergleichbarem Leistungsbild LP 2-4 (LP 8 abgeschlossen) gem. § 34 HOAI 2013

0 Projekte = 0 Pkt., 1 Projekt = 2 Pkt., 2 Projekte = 4 Pkt.

2) Projekte aus dem Bereich Sanierung von Bildungsbauten (keine reinen energetischen Sanierungen) und vergleichbarem Leistungsbild LP 6-8 (LP 8 abgeschlossen) gem. § 34 HOAI 2013 und mind. 2 500 m2 BGF

0 Projekte = 0 Pkt., 1 Projekt = 2 Pkt., 2 Projekte = 4 Pkt.

3) Projekt mit mind. 5 Mio. EUR brutto Baukosten KG 300/400 und vergleichbares Leistungsbild: LP 2-8 (LP 8 abgeschlossen) gem. § 34 HOAI 2013

0 Projekte = 0 Pkt., 1 Projekt = 2 Pkt., 2 Projekte = 2 Pkt.

4) Leistungen der Generalplanung bzw. bei Bildung einer ARGE gemeinsam erbrachte Leistungen der OP, TA u. TWP in derselben Zusammensetzung wie in der Bewerbergemeinschaft

0 Projekte = 0 Pkt., 1 Projekt = 2 Pkt.

5) Preise in geregelten hochbaulichen Wettbewerben u./o. Auszeichnungen für realisierte hochbauliche Projekte sowie Anerkennungen/lobende Erwähnungen. In der Jury muss mind. ein/e Vertreter/in mit der Qualifikation des Bewerbers (Architekt/in) vertreten sein. Zuschläge in VOF-/VgV – Verfahren werden nicht gewertet.

0 Projekte = 0 Pkt., 1 und mehr Projekte = 2 Pkt.

6) Projekte aus dem Bereich Sanierung von Bildungsbauten (keine reinen energetischen Sanierungen) und vergleichbarem Leistungsbild LP 6-8 (LP 8 abgeschlossen) gem. § 34 HOAI 2013 im laufenden Schulbetrieb

0 Projekte = 0 Pkt., 1 Projekt = 2 Pkt., 2 Projekte = 4 Pkt.

7) Erfahrung mit öffentlichen Auftraggebern

0 bis 1 Projekt = 0 Pkt., 2 und mehr Projekte = 2 Pkt.

Eine Referenz kann in mehreren Mindest- oder Auswahlkriterien (genannte 1) bis 7)) gewertet werden. Insgesamt können 19 Punkte erreicht werden. Die Bewerber mit den höchsten Punktzahlen qualifizieren sich als Teilnehmer für das Verhandlungsverfahren. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, behält sich die Vergabestelle vor, gem. § 75 (6) Vergabeordnung (VgV) unter den verbliebenen Bietern zu losen. Für den Fall, dass ausgewählte Bieter ihre Teilnahme am Verhandlungsverfahren vor dem Versand der Aufgabenstellung absagen, behält sich die Vergabestelle vor, Nachrücker zu benennen. Der Auftraggeber beabsichtigt, mindestens 3 und höchstens 5 Bieter auszuwählen.

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote

Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

II.2.11)Angaben zu Optionen

Optionen: ja

Beschreibung der Optionen:

Optionen:

— Leistungsphasen gem. § 34 HOAI 2013: LP 5-9 optional, stufenweise,

— Leistungsphasen gem. § 51 HOAI 2013: LP 5-6 optional, stufenweise,

— Leistungsphasen gem. § 55 HOAI 2013 (Anlagengr. 1-8): LP 5-9 optional, stufenweise.

II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union

Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

II.2.14)Zusätzliche Angaben

Die Vergabestelle wird im Rahmen der Angebotserstellung Lösungsansätze von den zur Angebotsabgabe aufgeforderten Bietern abfordern. Für den Lösungsansatz wird eine pauschale Aufwandsentschädigung von 6 000 EUR (netto) inkl. Nebenkosten gewährt. Es ist die Anlage „Leistungskatalog Lösungsvorschlag“ zu beachten.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister

Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Nachweis der Eintragung in ein Berufsregister bzw. in ein Handelsregister am Wohnort des Bewerbers nach Maßgabe der jeweiligen Rechtsvorschrift. Hinweis: Ein Handelsregisterauszug muss gültig und darf nicht älter als 3 Monate sein. (Stichtag ist der Tag der Submissionsfrist für Teilnahmeanträge).

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Es sind nur Bewerbungen mit vollständig ausgefülltem und unterschriebenem Bewerbungsbogen sowie der beigefügten Vordrucke und den darin geforderten Angaben und Anlagen einzureichen. Der Bewerbungsbogen und die Vordrucke sind in den Originalen an den gekennzeichneten Stellen zu unterschreiben. Mehrfachbeteiligungen in personell identischer Form werden nicht zugelassen. Bewerbungen per E-Mail sind zulässig (sub@gemeinde-scharbeutz.de). Die Bewerbungsfrist ist zwingend einzuhalten. Die Bildung einer Bietergemeinschaft ist möglich. Jedes Mitglied der Bietergemeinschaft hat die geforderten Unterlagen, Erklärungen und Nachweise vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für die Leistung nachweisen muss, die es übernehmen soll; die Aufteilung ist anzugeben. Der Bewerbungsbogen ist für eine Bietergemeinschaft nur einmal vorzulegen.

Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Unterlagen, Nachweise und Erklärungen abzugeben:

— B1 – Erklärung zur wirtschaftlichen Verknüpfung/ Zusammenarbeit.

— B2 – Erklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 u. 124 GWB vorliegen.

— B3 – Nachweis über die Eintragung im Berufs- bzw. Handelsregister nach Maßgabe der jeweiligen Rechtsvorschrift (Hinweis: ein Handelsregisterauszug muss aktuell u. darf nicht älter als 3 Monate sein. Stichtag ist der Tag der Submission des Teilnahmewettbewerbs).

— B4 – A) Bescheinigung von der zuständigen Behörde des betreffenden Mitgliedstaates, dass der Bewerber seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben (Auskunft in Steuersachen, max. 3 Monate alt) ordnungsgemäß erfüllt. Stichtag ist der Tag der Submission des Teilnahmewettbewerbs.

— B4 – B) Nachweis über regelmäßige Leistung der Sozialversicherungsbeiträge

(Unbedenklichkeitsbescheinigung der Einzugsstelle (max. 3 Monate alt) UND der Berufsgenossenschaft, aktuell u. gültig) Stichtag ist der Tag der Submission des Teilnahmewettbewerbs.

— B5 – Eigenerklärung zur Tariftreue und zur Einhaltung der Mindestarbeitsbedingungen.

— C1 – Aktueller Nachweis (nicht älter als 12 Monate und noch gültig) der Berufshaftpflichtversicherung.

— C2 – Erklärung über den Gesamt- und Teilumsatz in den letzten 3 Geschäftsjahren (§ 45 (1) VgV) für die Leistungen gem. §§ 34, 51 und 55 HOAI 2013.

— C3 – Nachweis über einen Angestellten/ Geschäftsführer/ Inhaber mit einem Zertifikat gem. DIN 14675.

Die aufgezählten Nachweise dürfen nicht älter als 3 Monate (Nachweise der Versicherung/ Berufsgenossenschaft nicht älter als 12 Monate) und noch gültig sein. Die geforderten Unterlagen sind bei Bietergemeinschaften für alle Mitglieder vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für die Leistung nachweisen muss, die es übernehmen soll; die Aufteilung ist anzugeben. Ausländische Bewerber können an der Stelle der geforderten Eignungsnachweise auch vergleichbare Nachweise in englischer oder deutscher Sprache vorlegen. Sie werden anerkannt, wenn diese nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates, indem das Unternehmen ansässig ist, erstellt wurden. Die Bewerbung u. zugehörige Unterlagen werden nicht zurückgesandt. Die Bewerbung ist in einem als Teilnahmeantrag (unter Verwendung des dem Bewerbungsbogen anliegendem Aufkleber) gekennzeichneten, verschlossenen Umschlag oder per E-Mail einzureichen. Die Vergabestelle behält sich vor, weitere Angaben nachzufordern.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

— Zu C1: Die Deckungssummen müssen je Leistungsbereich (§ 34, § 51 und § 55 HOAI) mind. 1 500 000 EUR für Personenschäden, mind. 1 000 000 EUR für sonstige Schäden abdecken. Besteht eine Berufshaftpflichtversicherung mit niedrigeren als den o. a. Deckungssummen, ist die Vorlage einer schriftlichen Bestätigung der Versicherung, die Berufshaftpflicht im Auftragsfall auf die geforderten Höhen anzuheben, erforderlich.

— Zu C2: Der Gesamt- und Teilumsatz der letzten 3 Geschäftsjahre für die Leistungen Objektplanung

Gebäude gem. § 34 HOAI 2013 muss mind. 900 000 EUR (netto) im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (2016/2017/2018) betragen. Sofern in Bietergemeinschaft bzw. mit Unterbeauftragungen angeboten wird, muss die Jahresgesamtsumme aller Bieter der Gemeinschaft bzw. inkl. der Unterauftragnehmer zusammen den genannten Mindestwert erreichen. In der Erklärung sind die Umsatzzahlen jeweils pro Mitglied der Bietergemeinschaft oder Unterbeauftragung einzeln anzugeben.

— Zu C2: Der Gesamt- und Teilumsatz der letzten 3 Geschäftsjahre für die Leistungen der Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI 2013 muss mind. 375 000 EUR (netto) im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (2016/2017/2018) betragen. Sofern in Bietergemeinschaft bzw. mit Unterbeauftragungen angeboten wird, muss die Jahresgesamtsumme aller Bieter der Gemeinschaft bzw. inkl. der Unterauftragnehmer zusammen den genannten Mindestwert erreichen. In der Erklärung sind die Umsatzzahlen jeweils pro Mitglied der Bietergemeinschaft oder Unterbeauftragung einzeln anzugeben.

— Zu C2: Der Gesamt- und Teilumsatz der letzten 3 Geschäftsjahre für die Leistungen der Technischen

Ausrüstung gem. § 55 HOAI 2013 muss mind. 600 000 EUR (netto) im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (2016/2017/2018) betragen. Sofern in Bietergemeinschaft bzw. mit Unterbeauftragungen angeboten wird, muss die Jahresgesamtsumme aller Bieter der Gemeinschaft bzw. inkl. der Unterauftragnehmer zusammen den genannten Mindestwert erreichen. In der Erklärung sind die Umsatzzahlen jeweils pro Mitglied der Bietergemeinschaft oder Unterbeauftragung einzeln anzugeben.

— Zu C3: Es muss der Nachweis über einen Angestellten/ Geschäftsführer/ Inhaber mit einem Zertifikat gem. DIN 14675 erbracht werden.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

— D1 – Liste der wesentlichen in den letzten 6 Jahren (Stichtag: 1.1.2013) erbrachten Leistungen (§ 46 (3) 1.VgV).

— D2 – Nachweis der beruflichen Befähigung des Bewerbers gem. Abschnitt III.2.1) der EU-Bekanntmachung.

— D3 – Erklärung der Beschäftigtenzahl in den letzten 3 Jahren (§ 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV).

Über die geforderten Nachweise hinaus abgegebene Unterlagen (Bürobroschüren o. ä.), bleiben unberücksichtigt. Maßgeblich sind die Angaben im Teilnahmeantrag. Referenzen aus früheren Tätigkeiten in anderen Büros werden zugelassen, soweit eine Bescheinigung des früheren Arbeitgebers vorliegt, dass diese Referenzen in leitender Position bearbeitet wurden.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

— Zu D1:

1) Die Projekte müssen innerhalb der vergangenen 6 Jahre (Stichtag 1.1.2013) bearbeitet und abgeschlossen worden sein;

2) Mit der Leistungsübersicht ist zwingend mind. ein Projekt (Neubau/ Erweiterungsbau) aus dem Bereich Bildungsbauten und bearbeiteter Leistungsphasen 2-8 (8 abgeschlossen) gem. § 34 HOAI 2013 nachzuweisen;

3) Mit der Leistungsübersicht ist zwingend mind. ein Projekt Sanierung von Bildungsbauten Leistungsphasen 2-5 und 8 (8 abgeschlossen) gem. § 34 HOAI 2013 nachzuweisen;

4) Mit der Leistungsübersicht ist zwingend mind. ein Projekt (Neubau/Erweiterungsbau) aus dem Bereich Bildungsbauten und bearbeiteter Leistungsphasen 2-8 (LP 8 abgeschlossen) gem. § 55 HOAI 2013 (Anlagengruppen 1 bis 5) nachzuweisen;

5) Mit der Leistungsübersicht ist zwingend mind. ein Projekt (Neubau/Erweiterungsbau) und bearbeiteter Leistungsphasen 2-8 (LP 8 abgeschlossen) gem. § 55 HOAI 2013 (Anlagengruppe 6 nachzuweisen);

6) Mit der Leistungsübersicht ist zwingend mind. ein Projekt (Neubau/Erweiterungsbau) aus dem Bereich Bildungsbauten und bearbeiteter Leistungsphasen 2-6 gem. § 51 HOAI 2013 nachzuweisen;

7) Mit der Leistungsübersicht ist zwingend mind. ein Projekt (Sanierung) und einer baulichen Realisierung im laufenden Betrieb und bearbeiteter Leistungsphasen 6-8 gem. § 34 HOAI 2013 nachzuweisen;

8) Mit der Leistungsübersicht ist zwingend mind. ein Projekt für einen öffentlichen Auftraggeber nachzuweisen;

9) Entsprechende Referenzen sind unter:

a) Angabe der Projektbeschreibung;

b) Angabe des Projekttyps;

c) Angabe des Leistungszeitraums von Leistungsphase 2 bis Leistungsphase 6 bzw. 9;

d) Angabe der beauftragten und abgeschlossenen Leistungsphasen;

e) Angabe der Baukosten der Kostengruppe 300 und 400 gemäß der Norm des Deutschen Instituts für Normung (DIN) 276 in EUR (netto); f) Angabe der Anlagegruppen;

g) Angabe der Quadratmeter BGF;

h) Angabe zum laufenden Betrieb;

i) Angabe zu Generalplanung bzw. bei Bildung einer ARGE gemeinsam erbrachte Leistungen der OP, TA und TWP in der gleichen Zusammensetzung wie in der Bewerbergemeinschaft;

j) Angabe zu Preises in geregelten hochbaulichen Wettbewerben und/ oder Auszeichnungen für realisierte hochbauliche Projekte sowie Anerkennungen/ lobende Erwähnungen;

k) Angabe und Nennung des Bauherren mit Ansprechpartner (inklusive Telefonnummer) in die Leistungsübersicht einzutragen.

Referenzen werden sowohl für die Erfüllung der Mindest- als auch der Auswahlkriterien herangezogen. Eine Mehrfachnennung ist dafür nicht erforderlich.

— Zu D2:

Architekt/-in gem. § 75 (2) VgV für die Leistungen Objektplanung Gebäude gem. § 34 HOAI 2013. Bauingenieur/-in (bzw. ein vergleichbarer berufsqualifizierender Abschluss) gem. § 75 (2) VgV für die Leistungen der Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI 2013.

Ingenieur/-in (bzw. ein vergleichbarer berufsqualifizierender Abschluss) gem. § 75 (2) VgV für die Leistungen der Technischen Ausrüstung gem. § 55 HOAI 2013.

— Zu D3:

Für § 34 HOAI: Es sind mindestens 9 Mitarbeiter mit einem berufsqualifizierendem Hochschulabschluss gemäß § 34 HOAI 2013 im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (2016/2017/2018) nachzuweisen.

Für § 51 HOAI: Es sind mindestens 4 Mitarbeiter mit einem berufsqualifizierendem Hochschulabschluss gemäß § 51 HOAI 2013 im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (2016/2017/2018) nachzuweisen.

Für § 55 HOAI: Es sind mindestens 6 Mitarbeiter mit einem berufsqualifizierendem Hochschulabschluss gemäß § 55 HOAI 2013 im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (2016/2017/2018) nachzuweisen. Davon: durchschnittlich 3 festangestellte Mitarbeiter (für Leistungen der Technischen Ausrüstung gem. § 55 HOAI 2013 Anlagengruppen 1 bis 3) und durchschnittlich 3 festangestellte Mitarbeiter (für Leistungen der TA gem. §55 HOAI 2013 Anlagengruppen 4 bis 6)

Es werden sowohl Inhaber als auch sozialversicherungspflichtig beschäftigte Mitarbeiter mit entsprechenden Berufsqualifikation gewertet.

Bewerbergemeinschaften können diese Anforderung gemeinsam erfüllen.

III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand

Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten

Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Architekt/-in gem. § 75 (2) VgV für die Leistungen Objektplanung Gebäude gem. § 34 HOAI 2013. Bauingenieur/-in (bzw. ein vergleichbarer berufsqualifizierender Abschluss) gem. § 75 (2) VgV für die Leistungen der Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI 2013.

Ingenieur/-in (bzw. ein vergleichbarer berufsqualifizierender Abschluss) gem. § 75 (2) VgV für die Leistungen der Technischen Ausrüstung gem. § 55 HOAI 2013.

III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Unter anderem:

— HOAI,

— Landesbauordnung Schleswig – Holstein.

III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart

Verhandlungsverfahren

IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja

IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge

Tag: 14/11/2019

Ortszeit: 16:00

IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber

Tag: 20/11/2019

IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:

Deutsch

IV.2.6)Bindefrist des Angebots

Laufzeit in Monaten: 3 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der Angebote)

IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags

Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein

VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert

VI.3)Zusätzliche Angaben:

Anlagen der EU – Bekanntmachung:

— Bewerbungsbogen,

— Leistungskatalog Lösungsansatz,

— Bewertungsmatrix (Zuschlagskriterien),

— Ausarbeitungen IWB Hamburg.

Sofern Sie Interesse an dem Verfahren haben, können Sie eine Email an „sub@gemeinde-scharbeutz.de“ richten. Wir nehmen Sie dann in einen projektbezogenen Emailverteiler auf, so dass Sie automatisch eine Nachricht erhalten, wenn z.B. Fragen zu der Ausschreibung beantwortet werden.

Bekanntmachungs-ID: CXP4YJ9D6SM

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Schleswig Holstein beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus,
Düsternbrooker Weg 94
Kiel
24105
Deutschland
Telefon: +49 431988-4640
E-Mail: vergabekammer@wimi.landsh.de
Fax: +49 431988-4702

Internet-Adresse: https://www.schleswig-holstein.de/DE/Themen/V/vergabekammer.html

VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen

Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Es wird auf § 160 GWB verwiesen: die Vergabekammer leitet gemäß § 160 Abs. 1 GWB ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1-4 GWB unzulässig, soweit

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat;

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Vergabekammer Schleswig Holstein beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus,
Düsternbrooker Weg 94
Kiel
24105
Deutschland
Telefon: +49 431988-4640
E-Mail: vergabekammer@wimi.landsh.de
Fax: +49 431988-4702

Internet-Adresse: https://www.schleswig-holstein.de/DE/Themen/V/vergabekammer.html

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:

15/10/2019

© Europäische Union, http://ted.europa.eu, 1998-2019

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Konradin Architektur

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