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Deutschland, Saarbrücken: Bekanntmachung vergebener Aufträge (2020/S 205-499672)

Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Deutschland, Saarbrücken: Bekanntmachung vergebener Aufträge (2020/S 205-499672)

21/10/2020

  
S205

Deutschland-Saarbrücken: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

2020/S 205-499672

Bekanntmachung vergebener Aufträge

Ergebnisse des Vergabeverfahrens

Dienstleistungen

Rechtsgrundlage:

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen

Offizielle Bezeichnung: CCS Congress Centrum Saar GmbH
Postanschrift: Hafenstr. 12
Ort: Saarbrücken
NUTS-Code: DEC01 Regionalverband Saarbrücken
Postleitzahl: 66111
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Verfahrensbegleitung für die CCS GmbH durch die agstaUmwelt GmbH; Kommunikation, Teilnahmeanträge und Angebote ausschließlich über subreport
E-Mail: vergabe@agsta.de
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.agsta.de

I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers

Andere: CCS Congress Centrum Saar GmbH

I.5)Haupttätigkeit(en)

Andere Tätigkeit: Veranstaltungen und Kongresse

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Generalplanerleistungen für die brandschutztechnische Ertüchtigung und Sanierung der Congresshalle Saarbrücken

II.1.2)CPV-Code Hauptteil

71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

II.1.3)Art des Auftrags

Dienstleistungen

II.1.4)Kurze Beschreibung:

Erforderlich sind die Generalplanerleistungen für die brandschutztechnische Ertüchtigung und Sanierung der Congresshalle (Objektplanung für Gebäude und Innenräume, TGA-Planung für die Anlagengruppen 1-8, Tragwerksplanung).

Die zu erbringenden Leistungen umfassen die Planung und Realisierung der brandschutztechnischen Ertüchtigung und Sanierung der Congresshalle.

Hierfür stehen Fördergelder in Höhe von max. 12 Mio. EUR netto als Gesamtinvestitionssumme zur Verfügung.

Bei der Bearbeitung der gesamten Maßnahme sind darüber hinaus auch die denkmalpflegerischen Aspekte abzustimmen und zu berücksichtigen. Hierzu wird u. a. gehören, dass Eingriffe in das äußere Erscheinungsbild abzustimmen sind oder möglicherweise Sonderanfertigungen mit einer Sonderzulassung im Einzelfall, beispielsweise bei Türen, erforderlich werden.

Teile der Maßnahmen werden voraussichtlich im laufenden Betrieb umzusetzen sein.

Der Auftraggeber erwartet, dass seitens des Planers hierzu eine detaillierte Planung erfolgt und genaue Ablaufpläne in Abhängigkeit des Veranstaltungskalenders und in Abstimmung mit dem Betreiber erstellt werden. In diesem Zusammenhang können bei einer gewerkeübergreifenden Bearbeitung temporäre Schließungen der gesamten Congresshalle von max. 6 Monaten möglich sein.

Zusammenfassend wird festgehalten, dass eine detaillierte Prüfung und Abstimmung erforderlich sind, um festlegen zu können, welche Maßnahmen in der Bauausführung parallel zum Veranstaltungsbetrieb der Congresshalle durchzuführen sind. Weitere Informationen sind dem Dokument Maßnahmenbeschreibung/Allgemeine Erläuterungen und der Funktionalen Leistungsbeschreibung (FLB) zu entnehmen.

Aufgrund der zeitlich begrenzten Durchführung der Maßnahmen in enger Abhängigkeit bzw. Abstimmung zum Veranstaltungskalender werden hohe Anforderungen an die kontinuierliche Bauablaufkoordinierung und Kostensicherheit gestellt.

Die ausgeschriebenen Leistungen umfassen unterschiedliche Maßnahmen in einer Größenordnung von 10 000 EUR netto bis zu 7 Mio. EUR netto, die ggf. auch in unterschiedlichen Teilpaketen und zu unterschiedlichen Zeitpunkten auszuschreiben sind.

Weitere Informationen sind dem Ergänzungstext zur EU-Bekanntmachung zu entnehmen.

II.1.6)Angaben zu den Losen

Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

II.1.7)Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.)

Niedrigstes Angebot: 2 057 443.63 EUR / höchstes Angebot: 2 168 375.05 EUR das berücksichtigt wurde

II.2)Beschreibung
II.2.3)Erfüllungsort

NUTS-Code: DEC01 Regionalverband Saarbrücken

Hauptort der Ausführung:

Congresshalle Saarbrücken

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Vergeben werden die Generalplanerleistungen (Objektplanung für Gebäude und Innenräume, Planung Technische Ausrüstung der Anlagengruppen 1-8, Tragwerksplanung) für die brandschutztechnische Ertüchtigung und Sanierung der Congresshalle Saarbrücken.

Der vorliegende Auftrag umfasst die Grundleistungen der vorgenannten Planungsleistungen:

1. Objektplanung für Gebäude und Innenräume gem. §§ 34 bis 35 HOAI, Leistungsphase 1-3 (optional Leistungsphase 4, 5-8),

2. Tragwerksplanung gem. §§ 49 bis 52 HOAI, Leistungsphase 1-3 (optional Leistungsphasen 4, 5-6),

3. Planung der Technischen Ausrüstung der Anlagengruppen 1-8 gem. §§ 53 bis 56 HOAI, Leistungsphase 1-3 (optional Leistungsphasen 4, 5-8).

Es erfolgt eine optional stufenweise Beauftragung. Details siehe Ergänzungstext.

Seitens des Auftragnehmers besteht kein Rechtsanspruch auf die Beauftragung weiterer Leistungsphasen bzw. einer Gesamtbeauftragung.

Der unter II.1.5) genannte Wert ist die geschätzte Gesamtinvestitionssumme netto inkl. Baunebenkosten und der genannten Optionen. Die Gesamtinvestitionssumme teilt sich wie folgt auf die Kostengruppen 300 und 400 (gem. DIN 276) auf:

Summe Kostengruppe 300: rd. 5 400 000,00 EUR netto Summe Kostengruppe 400: rd. 3 400 000,00 EUR netto.

Die Kostengruppe 400 teilt sich weiterhin wie folgt auf die einzelnen Anlagengruppen auf (gem. DIN 276), hierbei wurden die derzeit geschätzten Kosten der Kostengruppe 490 (Sonstige Maßnahmen der technischen Anlagen) anteilig auf die nachfolgenden Anlagengruppen aufgeteilt:

— Anlagengruppe 410 (Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen): 200 625,00 EUR netto;

— Anlagengruppe 420 (Wärmeversorgungsanlagen): 48 125,00 EUR netto;

— Anlagengruppe 430 (Lufttechn. Anlagen): 188 125,00 EUR netto;

— Anlagengruppe 440 (Starkstromanlagen): 1 971 125,00 EUR netto;

— Anlagengruppe 450 (Fernmelde-, Informationstechn. Anlagen): 578 125,00 EUR netto;

— Anlagengruppe 460 (Förderanlagen): 183 125,00 EUR netto;

— Anlagengruppe 470 (Nutzungsspez. Anlagen): 115 625,00 EUR netto;

— Anlagengruppe 480 (Gebäudeautomation): 78 125,00 EUR netto.

Es werden alle Unterlagen, die im Rahmen der bereits seit 2013 erfolgten Grundlagenermittlungen erarbeitet wurden, den Teilnehmern zur Verfügung gestellt. Diese umfassen u. a. auch die Funktionale Leistungsbeschreibung, in der neben der Sanierung und brandschutztechnischen Ertüchtigung auch Modernisierungsmaßnahmen enthalten sind, diese Modernisierungsmaßnahmen sind nicht Bestandteil der vorliegenden Ausschreibung. Im Rahmen der erforderlichen Planungsgrundlagenermittlung ist diese funktionale Leistungsbeschreibung anhand des zur Verfügung stehenden Budgets (maximale Gesamtinvestitionssumme) und auf die ausgeschriebenenen Maßnahmen bezogen anzupassen.

II.2.5)Zuschlagskriterien

Qualitätskriterium – Name: Herangehensweise an das Projekt / Gewichtung: 40

Qualitätskriterium – Name: Personelle Besetzung/Personaleinsatzplan / Gewichtung: 35

Qualitätskriterium – Name: Maßnahmen zur Kosten- und Termineinhaltung / Gewichtung: 10

Qualitätskriterium – Name: Plausibilität des Honorarangebotes / Gewichtung: 15

Preis – Gewichtung: 10

II.2.11)Angaben zu Optionen

Optionen: ja

Beschreibung der Optionen:

Siehe II.2.4) Optionen:

1) Optionale Beauftragung ab der Leistungsphase 4, stufenweise.

II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union

Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: ja

Projektnummer oder -referenz:

EFRE

II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart

Verhandlungsverfahren

IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja

IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2020/S 095-227127

IV.2.8)Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9)Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja

V.2)Auftragsvergabe
V.2.1)Tag des Vertragsabschlusses:

09/10/2020

V.2.2)Angaben zu den Angeboten

Anzahl der eingegangenen Angebote: 2

Anzahl der eingegangenen Angebote von KMU: 2

Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus anderen EU-Mitgliedstaaten: 0

Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus Nicht-EU-Mitgliedstaaten: 0

Anzahl der elektronisch eingegangenen Angebote: 2

Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein

V.2.3)Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde

Offizielle Bezeichnung: QBUS GmbH & Co. KG
Ort: Saarbrücken
NUTS-Code: DEC01 Regionalverband Saarbrücken
Land: Deutschland

Der Auftragnehmer ist ein KMU: ja

V.2.4)Angaben zum Wert des Auftrags/Loses (ohne MwSt.)

Niedrigstes Angebot: 2 057 443.63 EUR / höchstes Angebot: 2 168 375.05 EUR das berücksichtigt wurde

V.2.5)Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3)Zusätzliche Angaben:
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Saarlandes beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr
Ort: Saarbrücken
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammern@wirtschaft.saarland.de

VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen

Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Siehe § 160 Abs. 3 GWB. Der Antrag ist unzulässig soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nr. 2. § 134 Abs. 1 Satz 2 bleibt unberührt.

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:

16/10/2020

© Europäische Union, http://ted.europa.eu, 1998-2020

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