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Deutschland, Rottenburg am Neckar: Auftragsbekanntmachung (2022/S 152-434997)

Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Deutschland, Rottenburg am Neckar: Auftragsbekanntmachung (2022/S 152-434997)

09/08/2022

  
S152

Deutschland-Rottenburg am Neckar: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

2022/S 152-434997

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Rechtsgrundlage:

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen

Offizielle Bezeichnung: Wohnbau Rottenburg am Neckar (Eigenbetrieb der Stadt)
Postanschrift: Marktplatz 18
Ort: Rottenburg am Neckar
NUTS-Code: DE142 Tübingen, Landkreis
Postleitzahl: 72108
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Zentrale Vergabestelle (Diederichs Projektmanagement AG & Co. KG)
E-Mail: jeckel-areal-vgv@diederichs.eu
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: https://www.rottenburg.de/wohnbau+rottenburg+am+neckar+wbr.100221.htm

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung

Der Auftrag wird von einer zentralen Beschaffungsstelle vergeben

I.3)Kommunikation

Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YMRR1GU/documents

Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YMRR1GU

I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers

Andere: Eigenbetrieb der Stadt Rottenburg

I.5)Haupttätigkeit(en)

Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Fachplanung Technische Ausrüstung (HLS)

Referenznummer der Bekanntmachung: Neugestaltung und Sanierung des Jeckel Areals

II.1.2)CPV-Code Hauptteil

71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

II.1.3)Art des Auftrags

Dienstleistungen

II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die Stadt Rottenburg am Neckar beabsichtigt die Neugestaltung und Sanierung des Jeckel-Areals auf den Grundstücken Marktplatz 10, 12 und in der Oberen Gasse 23 sowie dem Flst. -83/5 in 72108 Rottenburg am Neckar.

Die Gesamtbaumaßnahme besteht aus den folgenden Gebäuden/Bauabschnitten mit der beigefügten geplanten Terminschiene:

Abschnitt A1/C1 in den Jahren 2023 bis 2025

Abschnitt A2/B/C in den Jahren 2024 bis 2026

Abschnitt D ab dem Jahr 2026

Gegenstand dieses VgV-Vergabeverfahrens ist die hierzu erforderliche Leistung der

– "Fachplanung Technische Ausrüstung" gem. §55 in Verbindung mit Anlage 15 HOAI 2021 in den LPH 1 bis 9 für die ALG 1 – 3, 7, 8.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen

Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)

71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen

71250000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie Vermessungsdienste

71320000 Planungsleistungen im Bauwesen

II.2.3)Erfüllungsort

NUTS-Code: DE142 Tübingen, Landkreis

Hauptort der Ausführung:

Wohnbau Rottenburg am Neckar Marktplatz 18 72108 Rottenburg am Neckar

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Der Eigenbetrieb der Stadt Wohnbau Rottenburg am Neckar ist für die Realisierung des Projektes verantwortlich.

Das Jeckel Areal befindet sich neben Dom und Rathaus im Zentrum der historischen Altstadt in Rottenburg am Neckar und umfasst das unter Denkmalschutz stehende Haus Marktplatz 12 (Jeckel-Haus), Haus Marktplatz 10 und Haus Obere Gasse 23. Das Areal soll neu gestaltet werden, dafür werden Teile der vorhandenen Gebäude zurückgebaut, teilrückgebaut bzw. umgebaut. Neben der vorhandenen oberirdischen Bausubstanz (inkl. denkmalgeschützter Hauskapelle) befinden sich auf dem Grundstück diverse Gewölbekeller, übereinander angeordnet und aus verschiedenen Entstehungszeiten.

Es ist eine Vielzahl von Nutzungen in den verschiedenen Gebäudeteilen vorgesehen, neben einem Pilgerhotel (gefördert durch die Diözese Rottenburg) und öffentlichem Café sollen barrierearmes Wohnen, Büro- und Verwaltungsräume, Tourismus-Info und Läden realisiert werden.

WBR hat zum Areal eine Studie im Jahr 2020 erstellen lassen, auf dessen Grundlage nun das weitere Projekt entwickelt werden soll.

Hinsichtlich der Haustechnik ist insbesondere der Umgang mit der historischen Bausubstanz aus dem 17./18. Jahrhundert und teilweise noch älteren Gewölbekellern unter den Bestandsgebäuden erwähnenswert. Die Bestandsaufnahme mit Bauteilöffnungen und Analyse seitens der Leitungsführung (inkl. Befahrungen, etc.) stellt eine wichtige Grundlage für die weitere Entwurfsplanung dar.

Die Integration neuer Haustechnik in die Bestandsbauten und die Versorgung von neuen Nutzungen (z.B. Küche für Cafe, Pilgerhotel, Ladenlokale) setzt innovative und flexibel auf die jeweilige Situation angepasste Planungen voraus.

Insgesamt wird ein umfangreicher, detaillierter und sorgsamer Umgang mit Alt- und Neubau in dicht bebautem historischem Gebiet unter Berücksichtigung aller bautechnischen Konsequenzen für die Baustelle erwartet. Eine detaillierte Abstimmung und besondere Planungen hinsichtlich des Brandschutzes im Bestand sind erforderlich.

Der Umgang mit der Denkmalpflege und das Erarbeiten von denkmalpflegerisch genehmigungsfähigen und gestalterisch anspruchsvollen Detaillösungen gemeinsam mit der Architektur ist in diesem Projekt obligatorisch.

II.2.5)Zuschlagskriterien

Die nachstehenden Kriterien

Qualitätskriterium – Name: Darstellung der Organisation des Projektteams(Darstellung der Aufgabenverteilung innerhalbdes Projektteams (innerhalb des Büros des ANbzw. ggf. mit dem Nachunternehmer) hinsichtlichder Leistungsphasen HOAI, zumInformationsfluss und zurPlanungskoordinierung, zur Projektleitung beimÜbergang von Planungs- zur Bauphase) / Gewichtung: 10

Qualitätskriterium – Name: vorgesehene Projektleiter/in, stellvertretendeProjektleiter/in: Ausbildung Qualifikation,Erfahrungshintergrund, persönliche Referenzen,Kommunikationsfähigkeit undDurchsetzungsvermögen. Mittels bis zu zweipersönlichen Referenzprojekten mitvergleichbarer Aufgabenstellung und ähnlichemUmfang wird der Erfahrungshintergrundhinsichtlich Vergleichbarkeit mit derausgeschriebenen Planungsaufgabe bewertet. / Gewichtung: 10

Qualitätskriterium – Name: Darstellung der Verfügbarkeit des Projektteamsmit einer groben terminlichen Darstellung derLeistungserbringung hinterlegt mit einerRessourceneinsatzplanung (Darstellung dereinzelnen Aufgaben, Laufzeiten und Kapazitäten,örtliche Präsenz in der Planungs-, Ausführung-und Bauphase, Verstärkung in arbeitsintensivenund zeitkritischen Situationen, vertraglicheBindung in anderen Projekten) inkl. Reaktionszeitdes Bewerbers auf Anfragen des Auftraggebers. / Gewichtung: 5

Qualitätskriterium – Name: Darstellung der Herangehensweise: -Lösungsvorschlag zur Umsetzung der in derBekanntmachung dargelegten Aufgabenstellung –>Darlegung der Vorgehensweise bei der Planungvon historischen Bestandsgebäuden /Denkmalschutzprojekten –> Darstellung derHerangehensweise an Bestandsinstalationen z.B.entwicklen von Lösungswegen abseits desüblichen Standards in Neubauten, inkl.Detailabstimmung mit Architekten +Denkmalpflege zu Ausführungsdetails –>Erläuterung Vorgehensweise ELT-Installationenin Denkmalschutzprojekten (insbes.Brandschutztechnische Anlagen, z.B. BMA, etc.) –> Erfahrung und Erläuterung mit beengtenBausituation – Darstellung der Methoden mitdenen das Erreichen qualitativer Projektzieleabgesichert werden sollen (Qualitätskontrolle)inkl. des Beteiligungsprozesses (Qualität) / Gewichtung: 20

Qualitätskriterium – Name: Darstellung der Maßnahmen zurprojektspezifischen Termineinhaltung: -Darstellung des Konzeptes und Sicherstellungbei der Terminplanung des Planungsablaufs -insbesondere Ausführungsplanung, Bewältigungder Leistungsstörungen, etc. – Darstellung derterminlichen Planung und desTerminmanagements / Gewichtung: 15

Qualitätskriterium – Name: Konzeptionelle Ansätze zur wirtschaftlichenUmsetzung der Maßnahmen und unterBerücksichtigung der Erstellung einerfunktionalen Leistungsbeschreibung ggf. unterZuhilfenahme der Ansätze / Arbeitsergebnisseeines vergleichbaren Referenzprojektes / Gewichtung: 15

Preis – Gewichtung: 25

II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Laufzeit in Monaten: 60

Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein

II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden

Geplante Mindestzahl: 3

Höchstzahl: 5

Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Es ist geplant, die Anzahl der Bieter, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, auf min. 3 / max. 5 zu beschränken. Sollten mehr Bewerber ihre Eignung nachgewiesen haben, erfolgt eine Bewertung der eingereichten Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb gemäß der nachfolgenden Matrix. Anhand dieser Bewertung wird eine Rangfolge unter den Bewerbern erstellt. Bei identischer Punktzahl entscheidet das Los.

Die erzielte Punktzahl pro Bewerber wird wie folgt ermittelt:

1. Referenz:

– Vergleichbarkeit des Bauvolumens (max. 9 Punkte)

– Erbrachte Anlagengruppen (max. 6 Punkte)

– Vergleichbarkeit der Fläche (max. 6 Punkte)

– Vergleichbarkeit der Bauweise (max. 9 Punkte)

– Art des Auftraggebers (max. 2 Punkte)

-Verwendung von Fördermittel (max. 2 Punkte)

Die Angaben in den Referenzen werden sowohl für die Eignungsprüfung als auch für die Auswahl der Bieter im Verhandlungsverfahren verwendet.

Hierbei werden für die Auswahl der Bewerber alle vorgelegten Referenzen berücksichtigt. In die Gesamtwertung fließt jedoch lediglich die EINE Referenz mit der höchsten Einzelbewertung ein. Die Einreichung einer sehr hohen Anzahl an Referenzen, führt somit nicht automatisch zu einer Verbesserung der Gesamtbewertung. Es wird darum gebeten, die Anzahl der einzureichenden Referenzen auf das erforderliche Maß zu begrenzen. Für jede zu wertende Referenz ist ein Formblatt 6 auszufüllen. Die beiliegende Wertungsmatrix (vgl. Anlage 03) ist hierbei zu beachten.

Zum Nachweis der beruflichen Eignung werden Referenzen gem. §46 Abs. 3 Nr. 1 VgV mit vergleichbaren Leistungen gewertet, deren LPH 8 innerhalb der letzten fünf Jahre ab Fristende zur Einreichung der Teilnahmeanträge abgeschlossen wurde.

Mindestanforderungen damit die Eignung zuerkannt werden kann:

Die nachfolgenden Kriterien müssen über eine Referenz (kumulativ) mindestens einmal erfüllt sein:

1. Eine Referenz für Fachplanung Technische Ausrüstung (HLS)

Eine vergleichbare Leistung für eine Umbau-/ Sanierungsmaßnahme für ein Gebäude mit einer HZ >= II mit der Erbringung von mit LPH 2-3; 5-8 und mind. Anlagengruppe 1 bis 3

Eine vergleichbare Leistung mit einer Fläche von mindestens 1.000 m²

Eine vergleichbare Leistung Bauvolumens (Bauvolumen KG 300 und 400 nach DIN 276, i. d. Fassung v. Dezember 2018) >= 4.000.000 EUR netto

Es muss die Verwendung von Fördermitteln nachgewiesen werden.

Eine Unterschreitung der Mindestanforderungen führt zum Ausschluss aus dem Verfahren.

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote

Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

II.2.11)Angaben zu Optionen

Optionen: ja

Beschreibung der Optionen:

Die Beauftragung erfolgt stufenweise wie folgt:

1. Stufe: LPH 1 – 3 (4)

2. Stufe: LPH 5 – 7, Besondere Leistungen, optional

3. Stufe: LPH 8 – 9, optional

Der Bauherr beabsichtigt eine stufenweise Beauftragung. Der Bauherr behält sich vor, in Abhängigkeit der der Genehmigung durch seine Gremien, im Falle das Projekt nicht weiter realisiert werden wird, die weitergehende Planung nicht abzurufen.

Die Besonderen Leistungen, welche in Anlage 04 abgefragt werden, können als optionale Leistungen durch den Auftraggeber abgerufen werden.

II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union

Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister

Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Die zwingenden Ausschlusskriterien gem. §123 GWB und die fakultativen Ausschlussgründe gem. §124 GWB sind zu beachten. Das Nichtvorliegen dieser Ausschlussgründe ist mittels beiliegender Formulare (s. Anlage 02 "Teilnahmeantrag") zu bestätigen.

Nachweis der technischen Leitung (§ 46 Abs. 3 i. V. m. § 75 Abs. 1 + 2 VVG 2021):

– Der Nachweis der fachlichen Eignung der nachfolgenden Person/en ist durch Diplomurkunde / Bachelor- / Masterzeugnis (oder vergleichbar) bzw. der Eintragung in eine Architekten- / Ingenieurkammer zu führen.

– Auszug aus dem Handelsregister bei Personen- und Kapitalgesellschaften, Partnerschaftsregister bzw. ein vergleichbarer Nachweis

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

– Bankerklärung,

– Berufshaftpflichtversicherung,

– Nachweis über den Gesamtumsatz,

– Nachweis über den Umsatz entsprechend der Dienstleistung,

– Auszug Handels- bzw. Berufsregister

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

– Nachweis über eine formlose Bankerklärung zur allgemeinen Kreditwürdigkeit (nicht älter als 4 Monate) zu erbringen (bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied separat) (§ 45 Abs. 4 Nr. 1 VgV 2021),

– Nachweis Berufshaftpflicht (§ 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV 2021): Die Deckungssummen dieser Versicherung müssen je Schadensfall mindestens betragen: für Personenschäden inkl. Vermögensschäden 3.000.000,00 EUR, für Sonstige Schäden 3.000.000,00 EUR

– Zusage einer Versicherungsgesellschaft zum Abschluss einer solchen Haftpflichtversicherung im Auftragsfall ist zulässig (§ 45 Abs. 4 Nr. 2 VgV 2021),

– Erklärung über den Gesamtumsatz und den Umsatz "Fachplanung Technische Ausrüstung" (Mittelwert der letzten drei Geschäftsjahre von mind. 150.000 EUR) (§ 45 Abs. 4 Nr. 4 VgV 2021)

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Technische Eignung:

-Technische Ausrüstung:

Fachliche Eignung:

– Nachweis der persönlichen Leistungsfähigkeit der Projektleitung und der stellv. Projektleitung

– Nachweis zum Personalbestand

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Technische Eignung

Technische Ausrüstung:

– Erbringung von Planungsdienstleistungen unter Einsatz von CAD (dwg 2007-2013)

– Vorhalten eines AVA-Programms mit einer zertifizierten Schnittstelle nach GAEB-Standard (Kompatibel zu AG)

– Verwendung der gängigen Microsoft Office-Software ab Version 2007

– Verwendung von MS Project oder zum AG kompatibler Software zur Terminplanung

Fachliche Eignung:

– Nachweis der persönlichen Leistungsfähigkeit der Projektleitung und der stellv. Projektleitung (§ 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV 2021) Die Qualifikationen der vorgesehenen Projektleitung ist durch Diplomurkunde / Bachelor- / Masterzeugnis (oder vergleichbar) bzw. der Eintragung in eine Ingenieurkammer zu führen,

– Nachweis zum Personalbestand (§ 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV 2021): Mind. 5 Personen (fest angestellte Mitarbeiter in Vollzeit, inkl. Büroinhaber / Geschäftsführer; Teilzeitkräfte sind in Vollzeitäquivalente entsprechend umzurechnen; ohne freie Mitarbeiter, Praktikanten und Aushilfen)

III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart

Verhandlungsverfahren

IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung

Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen

IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja

IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge

Tag: 05/09/2022

Ortszeit: 10:00

IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber

Tag: 26/09/2022

IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:

Deutsch

IV.2.6)Bindefrist des Angebots

Laufzeit in Monaten: 2 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der Angebote)

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags

Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein

VI.3)Zusätzliche Angaben:

Bei Unklarheiten oder generellen Rückfragen zum Verfahren können diese gem. den in der Allgemeinen Vergabeunterlagen benannten Fristen an die dort aufgeführte Kontaktstelle gestellt werden. Die Kommunikation erfolgt ausschließlich über die Vergabeplattform.

Eine Beantwortung der Rückfragen erfolgt parallel an alle interessierten Bieter über diese Plattform. Die Bieter sind angehalten, sich eigenmächtig über ggf. dort bekannt gemachte Antworten auf Bieterfragen zu informieren.

Bekanntmachungs-ID: CXP4YMRR1GU

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Postanschrift: Durlacher Allee 100
Ort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76137
Land: Deutschland
Fax: +49 721926-3985
Internet-Adresse: www.rp.baden-wuerttemberg.de

VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen

Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Nach § 135 Abs. 2 GWB endet die Frist, mit der die Unwirksamkeit eines Vertrages mit einem Nachprüfungsverfahren geltend gemacht werden kann, 30 Kalendertage ab Kenntnis des Verstoßes, der zur

Unwirksamkeit des Vertrages führt, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss oder im Falle der Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union 30 Kalendertage nach dieser Veröffentlichung.

Nach § 160 Abs. 3 Nr. 1 bis 4 GWB ist der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens unzulässig, soweit:

– der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und

gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,

– Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens

bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber

dem Auftraggeber gerügt werden,

– Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis

zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber

dem Auftraggeber gerügt werden,

– mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:

04/08/2022

© Europäische Union, http://ted.europa.eu, 1998-2022

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