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Deutschland, Reutlingen: Auftragsbekanntmachung (2022/S 157-450496)

Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Deutschland, Reutlingen: Auftragsbekanntmachung (2022/S 157-450496)

17/08/2022

  
S157

Deutschland-Reutlingen: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

2022/S 157-450496

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Rechtsgrundlage:

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen

Offizielle Bezeichnung: Stadt Reutlingen
Postanschrift: Marktplatz 22
Ort: Reutlingen
NUTS-Code: DE141 Reutlingen
Postleitzahl: 72764
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Gebäudemanagement der Stadt Reutlingen
E-Mail: gebaeudemanagement@reutlingen.de
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: https://www.reutlingen.de/willkommen

I.3)Kommunikation

Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.tender24.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-1826dab3135-c794bfc57255495

Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:

Offizielle Bezeichnung: Drees & Sommer SE
Postanschrift: Obere Waldplätze 13
Ort: Stuttgart
NUTS-Code: DE11 Stuttgart
Postleitzahl: 70569
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Michael Parma
E-Mail: michael.parma@dreso.com
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: https://www.dreso.com

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: www.tender24.de

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten Kontaktstellen

I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers

Regional- oder Kommunalbehörde

I.5)Haupttätigkeit(en)

Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Stadt Reutlingen – Generalsanierung Rathaus I Planerauswahlverfahren VgV-Schadstoffsanierung

Referenznummer der Bekanntmachung: DRESO_S-2022-0040

II.1.2)CPV-Code Hauptteil

71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

II.1.3)Art des Auftrags

Dienstleistungen

II.1.4)Kurze Beschreibung:

Fachplanung Schadstoffsanierung gemäß Leistungsbild

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen

Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

II.2)Beschreibung
II.2.3)Erfüllungsort

NUTS-Code: DE141 Reutlingen

Hauptort der Ausführung:

Reutlingen

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Ausgeschrieben werden die Planungsleistungen (voraussichtlich Leistungsphasen 1 bis 9) der Fachplanung Schadstoffsanierung gemäß Leistungsbild:

Modul 1: Grundlagenermittlung, Erkundung und Rückbauplanung

Modul 2: Genehmigungsplanung Rückbau und Sanierung

Modul 3: Ausschreibung und Vergabe Rückbau und Sanierung

Modul 4: Bauüberwachung und fachgutachterliche Begleitung des Rückbaus und der Sanierung während der Bauausführung

Die Leistungen werden im Verhandlungsverfahren nach VgV europaweit ausgeschrieben:

– Stufe 1: Präqualifikationsverfahren,

– Stufe 2: Verhandlungsverfahren

Der Bauherr beabsichtigt nach aktuellem Stand die stufenweise Beauftragung. Es wird darauf hingewiesen, dass kein Anspruch auf Realisierung/Projektumsetzung besteht.

II.2.5)Zuschlagskriterien

Die nachstehenden Kriterien

Qualitätskriterium – Name: Organisation des Projektteams / Gewichtung: 20,00

Qualitätskriterium – Name: Berufliche Qualifikation des Projektteams / Gewichtung: 10,00

Qualitätskriterium – Name: Erfahrung Projektteam / Gewichtung: 40,00

Preis – Gewichtung: 30,00

II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn: 01/02/2023

Ende: 31/12/2032

Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein

II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden

Geplante Mindestzahl: 5

Höchstzahl: 7

Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Gemäß Teilnahmebedingungen unter III.1. der Bekanntmachung

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote

Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

II.2.11)Angaben zu Optionen

Optionen: nein

II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union

Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

II.2.14)Zusätzliche Angaben

Das Rathaus Reutlingen, bestehend aus einem Gebäudeensemble Marktplatz 21, Marktplatz 22 und OskarKalbfell-Platz 21 mit unterschiedlichen Nutzungsbereichen der Verwaltung, sowie der Tiefgarage, bedarf nach einer Nutzungsdauer von mehr als 50 Jahren einer umfassenden Sanierung. Das Rathaus mit Ratssaal und Verwaltungsbauten dient nach wie vor als zentraler Ort für die Öffentlichkeit und das politische Leben in Reutlingen. Das Rathausensemble wurde 2013 unter Denkmalschutz gestellt. Aufgrund der überschaubaren Veränderungen der vergangenen Jahrzehnte stellt das Rathausensemble ungeachtet der abgängigen Haustechnik ein gut erhaltenes Baudenkmal dar. Die anstehende Sanierung der in die Jahre gekommenen Gebäude stellt umfangreiche Anforderungen an die Anpassung der Baukonstruktion hinsichtlich des Brandschutzes, der Schadstoffentsorgung, der Betonsanierung, der energetischen Verbesserung und nicht zuletzt der neuen Nutzungsbedürfnisse. Die Stadt Reutlingen beabsichtigt, das Rathaus energetisch, technisch sowie baulich unter Denkmalschutz zu sanieren. Geplante Maßnahmen sind beispielhaft nachfolgend aufgelistet

:

— Realisierung einer modernen Verwaltung,

— Brandschutztechnische Ertüchtigung,

— Sanierung der Fassaden und Fenster, Sonnenschutz und Innenraumgestaltung unter Denkmalschutzgesichtspunkten,

— Energetische Sanierung,

— Betonsanierung,

— Verbesserung Schallschutz,

— Realisierung Barrierefreiheit, u.a. Verbindung zwischen Bauteilen,

— Schadstoffsanierung (Formaldehyd, Asbest, KMF, PCB, etc.),

— Erdbebensicherheit und Hochwasserschutz/Schutz vor Oberflächenwasser.

Die Umsetzung der Maßnahme soll Bauabschnittsweise in 3 Abschnitten erfolgen. Die Gebäudeteile werden jeweils für die Sanierung leergezogen. Geplant ist die Leistungsphasen 1 bis 4 für alle Gebäude/ Bauabschnitte zu Beginn zusammengefasst zu planen und ab der LPH 5 zunächst den 1. Bauabschnitt (Bauteil B) zu realisieren. Es wurden bereits umfangreiche Untersuchungen des Gebäudebestands, sowie der funktionalen Bedürfnisse, Ziele und Gegebenheiten durchgeführt.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister

Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

– Eigenerklärung gemäß § 44 Abs. 1 VgV, dass Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister vorhanden ist (Ausschlusskriterium)

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Durschnittlicher Jahresumsatz in den letzten drei Geschäftsjahren gemäß § 45 Abs. 1-5 VgV: Mindestpunktzahl ab 100 000 EUR netto p. a., Höchstpunktzahl ab 200 000 EUR netto p. a. (Wichtung 20 %)

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Eigenerklärung gemäß § 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV, dass im Auftragsfall eine Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung (auftragsübergreifend oder auftragsbezogen) abgeschlossen wird:

Personenschäden mind. 2,5 Mio. EUR, sonstige Schäden mind. 2,5 Mio. EUR.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten drei Jahren gemäß 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV: Mindestpunktzahl ab 1 Beschäftigten, Höchstpunktzahl ab 5 Beschäftigten (Wichtung 20 %)

REFERENZLISTE 1 des Büros

Vorlage einer Referenzliste geeigneter Referenzen über früher ausgeführte Dienstleistungsaufträge gemäß §§ 46 Abs. 3 Nr. 1, 75 Abs. 5 VgV (Wichtung 30 %):

Die maximale Punktzahl kann mit einer Referenz erreicht werden. Eine Referenz ist geeignet/vergleichbar, wenn nachfolgend aufgeführte Mindestanforderungen erfüllt sind.

Mindestanforderungen Referenzen:

– Schadstoffsanierung am Gebäude mit einem Volumen von mindestens 10.000 m² BGF

– Schadstoffsanierung am Gebäude mit mindestens drei Schadstoffvorkommen (z.B. Asbest, Formaldehyd, PCB, etc.)

– Projektfertigstellung in den letzten 15 Jahren / nach 01.01.2007

Sofern eine Referenz die Mindestanforderungen erfüllt, können folgende Zusatzpunkte erzielt werden.

Zusatzpunkte Referenz:

– Bei Abwicklung mit öffentlicher Verwaltung. Punkte werden vergeben, wenn Kriterium erfüllt.

– Denkmalschutzanforderungen vorhanden. Punkte werden vergeben, wenn Kriterium erfüllt.

REFERENZLISTE 2 des Büros oder optional des Projektleiters welche nicht im aktuellem Büro erlangt wurde

Vorlage einer Referenzliste geeigneter Referenzen über früher ausgeführte Dienstleistungsaufträge gemäß §§ 46 Abs. 3 Nr. 1, 75 Abs. 5 VgV (Wichtung 30 %):

Die maximale Punktzahl kann mit einer Referenz erreicht werden. Eine Referenz ist geeignet/vergleichbar, wenn nachfolgend aufgeführte Mindestanforderungen erfüllt sind.

Mindestanforderungen Referenzen:

– Schadstoffsanierung am Gebäude mit einem Volumen von mindestens 10.000 m² BGF

– Schadstoffsanierung am Gebäude mit mindestens drei Schadstoffvorkommen (z.B. Asbest, Formaldehyd, PCB, etc.)

– Projektfertigstellung in den letzten 15 Jahren / nach 01.01.2007

Sofern eine Referenz die Mindestanforderungen erfüllt, können folgende Zusatzpunkte erzielt werden.

Zusatzpunkte Referenz:

– Bei Abwicklung mit öffentlicher Verwaltung. Punkte werden vergeben, wenn Kriterium erfüllt.

– Denkmalschutzanforderungen vorhanden. Punkte werden vergeben, wenn Kriterium erfüllt.

BEWERBERGEMEINSCHAFT:

– Im Falle einer Bewerbergemeinschaft dürfen die eingereichten

Referenzprojekte beliebig von den verschiedenen

Bewerbergemeinschaftsmitgliedern eingereicht werden. Dabei

muss erkennbar sein, durch welches Bewerbergemeinschaftsmitglied das Referenzprojekt erbracht wurde.

III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

– Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 123 Abs. 1, 2, 3 GWB vorliegen (Gründe im Zusammenhang mit einer strafrechtlichen Verurteilung), bzw. Nachweis der erfolgreichen Selbstreinigung nach § 125 GWB

– Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 123 Abs. 4 GWB (Gründe im Zusammenhang mit Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben), bzw. Nachweis nach § 123 Abs. 4 S. 2 GWB

– Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 124 GWB (Gründe im Zusammenhang mit Insolvenz, Interessenskonflikten oder beruflichem Fehlverhalten), bzw. Nachweis der erfolgreichen Selbstreinigung nach § 125 GWB

– Eigenerklärung, dass keine für den Auftrag relevante Abhängigkeit von Ausführungs- und Lieferinteressen vorliegt gem. § 73 Abs. 3 VgV

– Eigenerklärung zu Artikel 5k der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart

Verhandlungsverfahren

IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung

Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen

IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja

IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge

Tag: 12/09/2022

Ortszeit: 12:00

IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber

Tag: 19/10/2022

IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:

Deutsch

IV.2.6)Bindefrist des Angebots

Das Angebot muss gültig bleiben bis: 01/03/2023

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags

Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein

VI.3)Zusätzliche Angaben:

1. Formale Ausschlusskriterien:

– Fristgerechter Eingang des Teilnahmeantrags (Frist siehe IV.2.2 der Bekanntmachung) gemäß § 57 Abs. 1 Nr. 1 VgV

– Vollständigkeit des Teilnahmeantrags

2. Beauftragung und Realisierung:

Es besteht kein Anspruch auf Realisierung. Des Weiteren behält sich der Auslober vor, die ausgeschriebenen Leistungen nicht vollumfänglich zu beauftragen.

3. Bewerbungsformular und Bieterplattform:

Die Bewerbungsunterlagen stehen auf der Bieterplattform Tender24 zur Verfügung. Zur Angabe der notwendigen Nachweise soll das Bewerbungsformular verwendet werden, das über die Bieterplattform Tender24 zur Verfügung gestellt wird (Link siehe I.3 der Bekanntmachung). Der Teilnahmeantrag ist elektronisch

über die Bieterplattform einzureichen (Link siehe I.3 der Bekanntmachung). Die Registrierung auf der Bieterplattform wird ausdrücklich empfohlen. Nach Erfolgreicher Registrierung werden Sie über Änderungen oder beantwortete Rückfragen per E-Mail informiert.

4. Bietergemeinschaften/Eignungsleihe/Unterauftragsvergabe:

– Bietergemeinschaften geben eine gemeinsame Bewerbung ab. Geforderte Eigenerklärungen und/oder Nachweise sind für jedes Bietergemeinschaftsmitglied gesondert zu erklären und vorzulegen. Dazu sind die entsprechenden Seiten zu kopieren und kenntlich zu machen, von welchem Bietergemeinschaftsmitglied

die/der Erklärung/Nachweis stammt. Ferner ist eine Bietergemeinschaftserklärung (Anlage 1 der Bewerbungsunterlagen) abzugeben, in der auch der Vertreter der Bietergemeinschaft mit postalischer und elektronischer Adresse zu benennen ist.

– Im Fall der Eignungsleihe oder beabsichtigter Unterauftragsvergabe sind geforderte Eigenerklärungen und/oder Nachweise von dem Eignungsverleiher/Unterauftragnehmer vorzulegen. Der AG behält sich vor, einen

Nachweis der Verfügbarkeit im Auftragsfall vor Auftragserteilung zu fordern. Auf §§ 43, 47 VgV wird verwiesen.

5. Rückfragen zum Verfahren:

Rückfragen können jeweils bis 6 Tage vor Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge bzw. Angebote über die Nachrichtenfunktion der Vergabeplattform gestellt werden.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Postanschrift: Durlacher Allee 100
Ort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76137
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer@rpk-bwl.de
Telefon: +49 7219260
Internet-Adresse: http://www.rp.baden-wuerttemberg.de

VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen

Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Um eine Korrektur des Vergabeverfahrens zu erreichen, kann ein Nachprüfungsantrag bei der Vergabekammer, die unter VI.4.1) angegeben ist, gestellt werden, solange die Vergabestelle noch keinen wirksamen Zuschlag erteilt hat. Ein wirksamer Zuschlag kann erst erteilt werden, nachdem die Vergabestelle die unterlegenen Bieter über die beabsichtige Zuschlagserteilung mit den nach § 134 GWB erforderlichen Angaben informiert hat und 15 Kalendertage bzw. bei Versendung der Information auf elektronischem Weg 10 Kalendertage vergangen sind (§§ 134, 135 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, wenn der Antragsteller die geltend gemachten Verstöße gegen Vergabevorschriften bereits vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber der Vergabestelle nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat bzw. wenn der Antragsteller Vergabeverstöße, die bereits aufgrund der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar waren, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder Angebotsabgabe gerügt hat. Ferner ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 GWB).

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:

12/08/2022

© Europäische Union, http://ted.europa.eu, 1998-2022

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