Startseite » Allgemein »

Deutschland, Potsdam: Bekanntmachung vergebener Aufträge (2020/S 234-578076)

Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Deutschland, Potsdam: Bekanntmachung vergebener Aufträge (2020/S 234-578076)

01/12/2020

  
S234

Deutschland-Potsdam: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

2020/S 234-578076

Bekanntmachung vergebener Aufträge

Ergebnisse des Vergabeverfahrens

Dienstleistungen

Rechtsgrundlage:

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen

Offizielle Bezeichnung: Kommunaler Immobilien Service Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Potsdam
Postanschrift: Friedrich-Ebert-Straße 79/81
Ort: Potsdam
NUTS-Code: DE404 Potsdam, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 14467
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): MD Rechtsanwälte
E-Mail: Britta.Haensch@md-ra.de
Telefon: +49 331-2899916
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.kis-potsdam.de

I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers

Regional- oder Kommunalbehörde

I.5)Haupttätigkeit(en)

Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Planungsleistungen Technische Ausrüstung von Schulen/Digitalpakt (Los 01)

Referenznummer der Bekanntmachung: VV-L-KIS-126-20

II.1.2)CPV-Code Hauptteil

71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

II.1.3)Art des Auftrags

Dienstleistungen

II.1.4)Kurze Beschreibung:

Es sind Planungleistungen der Technischen Gebäudeausrüstung der KG 430/440/450 zu erbringen (§ 53 Abs. 2 Nr. 3 bis 5 HOAI). Die einzelnen Grundleistungen ergeben sich aus den Vergabeunterlagen.

II.1.6)Angaben zu den Losen

Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

II.1.7)Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.)

Wert ohne MwSt.: 300 000.00 EUR

II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)

71356400 Technische Planungsleistungen

II.2.3)Erfüllungsort

NUTS-Code: DE404 Potsdam, Kreisfreie Stadt

Hauptort der Ausführung:

Potsdam

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Es sind die in der Projektbeschreibung bezeichneten Grundleistungen der Technischen Gebäudeausrüstung der KG 430/440/450 zu erbringen. Der Loszuschnitt ist in Anlage B (aufgabenbeschreibung) dargestellt.

Loszuordnung: Es existiert keine Loslimitierung. Jedoch ist, sofern beabsichtigt, für jedes Los ein separates Angebot einschließlich Nachweisen einzureichen.

Anschriften: LOS

— Schule 400701 Ketziner Straße 90 14476 Potsdam,

— Schule 400901 Lindenstraße 32-33 14467 Potsdam,

— Schule 401801 Zum Teufelssee 6 14478 Potsdam,

— Schule 402301 Haeckelstraße 72-74 14471 Potsdam,

— Schule 403001 An der alten Zauche (10/30) 14478 Potsdam,

— Schule 403701 Humboldring (37) 14473 Potsdam,

— Schule 404001 Schilfhof 29 14478 Potsdam,

— Schule 404201 Bisamkiez 107-111 14478 Potsdam,

— Schule 403701 Humboldring (38) 14473 Potsdam.

II.2.5)Zuschlagskriterien

Qualitätskriterium – Name: Erfahrung Projektleiter / Gewichtung: 30

Qualitätskriterium – Name: Organisation Bauüberwachung / Gewichtung: 10

Kostenkriterium – Name: Preis / Gewichtung: 60

II.2.11)Angaben zu Optionen

Optionen: nein

II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union

Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

II.2.14)Zusätzliche Angaben

Die Bieter/Bietergemeinschaften haben zwingend die von dem Auftraggeber vorgegebenen Formblätter für die Erstellung ihres Angebotes zu verwenden. Die Formblätter und Vergabeunterlagen stehen ausschließlich unter der in der EU-weiten Bekanntmachung angegebenen Adresse zum Download bereit. Die Verfah-renskommunikation wird ausschließlich über die Vergabeplattform abgewickelt. Es obliegt den interessierten Unternehmen, sich frühzeitig nach Kenntnisnahme der Bekanntmachung sich für das Vergabeverfahren zu registrieren und sicherzustellen, dass Posteingänge über die Vergabeplattform regelmäßig abgerufen bzw. überwacht werden.

Zusätzliche Hinweise, Erläuterungen oder Antworten auf Bieterfragen wird der Auftraggeber nur gegenüber registrierten Unternehmen mitteilen. Im Übrigen obliegt es den interessierten Unternehmen/Bietern, die bereitgestellten Vergabeunterlagen auf etwaige Aktualisierungen hin zu prüfen.

Angebote, die nicht unter Verwendung der Formblätter abgegeben werden, werden ausgeschlossen.

Der Auftraggeber weist darauf hin, dass die Vergabe im Wege eines offenen Verfahrens erfolgt. Bei der Erarbeitung und Übersendung der Angebote ist zudem Folgendes zu beachten:

1. Die Bieter sind gemäß § 311 BGB vorvertraglich verpflichtet, die Vergabeunterlagen vollständig und sorgfältig zu prüfen. Soweit der Bieter im Vergabeverfahren feststellt, dass Vergabeunterlagen fehlerhaft, unklar, lückenhaft oder widersprüchlich sind, muss er den Auftraggeber darüber unverzüglich informieren und für Aufklärung sorgen. Mit der Abgabe des Angebots bestätigt der Bieter, dass er die Vergabeunterlagen der geforderten Prüfung unterzogen hat, dass die Fragen zu den Vergabeunterlagen vollständig beantwortet sind und die Vergabeunterlagen eine ausreichende Grundlage für die Angebotsabgabe bilden.

2. Alle Unterlagen und Informationen, die dem Bieter im Zusammenhang mit dem Vergabeverfahren sowie der etwaigen anschließenden Vertragserfüllung überlassen oder bekannt werden, sind vom Bieter auch nach dem Abschluss des Verfahrens vertraulich zu behandeln. Sie dürfen ohne ausdrückliche vorherige Zustimmung des Auftraggebers nicht für andere Zwecke verwendet, vervielfältigt oder Dritten zugänglich gemacht werden. Das vom Bieter beschäftigte Personal ist zur Geheimhaltung aller personenbezogenen und betrieblichen Daten zu verpflichten, die bei Angebotsabgabe oder Vertragserfüllung bekannt werden. Jeder Bieter haftet für Schäden, die aus der Weitergabe dieser Daten entstehen, es sei denn, der Bieter weist nach, dass der Schaden weder vorsätzlich noch fahrlässig entstanden ist.

Die Bieter haben die in ihren Angeboten enthaltenen oder sonst im Laufe des Vergabeverfahrens an den Auftraggeber (Vergabestelle) übermittelten Informationen, soweit sie vertraulich sind, bei der Übermittlung deutlich erkennbar als vertraulich zu kennzeichnen. Insbesondere auf Betriebs- oder Geschäftsgeheimnisse der Bieter ist bei der Übermittlung ausdrücklich hinzuweisen. Im Falle eines Nachprüfungsverfahrens ist der Auftraggeber verpflichtet, die Vergabeakten, die auch die vom Bieter eingereichten Erklärungen und Nachweise, Angebote enthalten, an die Vergabekammer weiterzuleiten. Die Beteiligten eines Nachprüfungsverfahrens haben in der Regel ein Akteneinsichtsrecht. Der Auftraggeber kann im Rahmen eines Nachprüfungsverfahrens nur auf solche vertraulichen Informationen Rücksicht nehmen, die deutlich entsprechend gekennzeichnet sind. Über die Gewährung der Akteneinsicht und deren Umfang entscheiden die Vergabenachprüfungsinstanzen.

Die Bieter haben unter Beachtung des genannten Schlusstermins das Angebot einschließlich der Anlagen in Textform nach § 126b BGB über die Plattform https://vergabemarktplatz.brandenburg.de einzureichen.

3. Es sollen nur die geforderten Erklärungen und Nachweise dem Angebot beigefügt werden. Der Inhalt allgemein gültiger Firmenunterlagen, Broschüren, o. Ä. wird nicht berücksichtigt.

4. Abgeforderte Nachweise und Urkunden können dem Angebot in Kopie beigefügt werden. Der Auftraggeber ist jedoch berechtigt, bei Zweifeln und Bedenken die Vorlage von Originalen oder weiteren Unterlagen zu verlangen.

5. Die geforderten Eignungsnachweise beruhen im Wesentlichen auf Eigenerklärungen der Bieter. Der Auftraggeber weist daher darauf hin, dass insbesondere im Zusammenhang mit Fragen der Zuverlässigkeit ergänzende Nachweise und Erklärungen vom Bieter oder externen Stellen (Korruptionsregister, Gewerbezentralregister etc.) verlangt oder eingeholt werden können.

6. Eine Rückgabe der von den Bietern im Zuge des Vergabeverfahrens eingereichten Unterlagen erfolgt (auch im Falle der Nichtberücksichtigung des Angebotes) nicht. Das Sacheigentum an mit dem Angebot von den Bietern eingereichten Unterlagen (inkl. ggf. Muster, Pläne, Zeichnungen/Skizzen, Fotographien usw.) geht ohne Anspruch auf Vergütung auf den Auftraggeber über. Etwas anderes gilt nur in Bezug auf Unterlagen, die der Bieter auf ausdrückliche Anforderung der Auftraggeberin im Original vorgelegt hat und für die er im Falle der Nichtberücksichtigung seines Angebotes ein berechtigtes und vorrangiges Interesse an einer Rückgabe des Originals hat (z. B. Ausbildungsbescheinigungen, obsolet gewordene Bürgschaftsurkunden, Bestätigungen/Bescheinigungen öffentlicher Stellen). Die Rückgabe solcher Originale ist vom Bieter auf seine Kosten spätestens binnen 30 Kalendertage nach der Mitteilung des Auftraggebers (Vergabestelle) über die Nichtberücksichtigung des Angebotes zu verlangen, andernfalls gelten die Sätze 1 und 2 auch bezüglich der vorgelegten Originale.

7. Sofern Nachunternehmer/dritte Unternehmen eingesetzt werden sollen, haben diese Seite 6 bis 11 des Angebotsschreibens Teil 1 (Anlage D) einzureichen.

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart

Offenes Verfahren

IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein

IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2020/S 150-367942

IV.2.8)Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9)Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Auftrags-Nr.: VV-L-KIS-126-20

Los-Nr.: 01

Bezeichnung des Auftrags:

Planungsleistungen Technische Ausrüstung von Schulen/Digitalpakt (Los 01)

Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja

V.2)Auftragsvergabe
V.2.1)Tag des Vertragsabschlusses:

06/10/2020

V.2.2)Angaben zu den Angeboten

Anzahl der eingegangenen Angebote: 8

Anzahl der eingegangenen Angebote von KMU: 8

Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus anderen EU-Mitgliedstaaten: 0

Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus Nicht-EU-Mitgliedstaaten: 0

Anzahl der elektronisch eingegangenen Angebote: 8

Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein

V.2.3)Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde

Offizielle Bezeichnung: Ingenieure für Elektrotechnik
Postanschrift: Drewitzer Str. 2 B
Ort: Potsdam
NUTS-Code: DE404 Potsdam, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 14478
Land: Deutschland

Der Auftragnehmer ist ein KMU: ja

V.2.4)Angaben zum Wert des Auftrags/Loses (ohne MwSt.)

Ursprünglich veranschlagter Gesamtwert des Auftrags/des Loses: 300 000.00 EUR

Gesamtwert des Auftrags/Loses: 300 000.00 EUR

V.2.5)Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3)Zusätzliche Angaben:

Bekanntmachungs-ID: CXP9YCRR6LH

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft und Energie
Postanschrift: Heinrich-Mann-Allee 107
Ort: Potsdam
Postleitzahl: 14473
Land: Deutschland

VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen

Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Gemäß §160 (3) GWB ist ein Antrag auf ein Nachprüfungsverfahren unzulässig, soweit:

1) der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zuwollen, vergangen sind.

Gemäß §135 (2) GWB kann eine Unwirksamkeit eines Vertrages nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:

26/11/2020

© Europäische Union, http://ted.europa.eu, 1998-2020

Anzeige:
arcguide Sonderausgabe 2020
arcguide Partner
Architektenprofile
 


Sie möchten auch Ihr Büro präsentieren und Ihre neuesten Projekte vorstellen? Zum Antragsformular »


Sie haben bereits ein Büroprofil auf arcguide.de und möchten Ihre neuesten Projekte vorstellen? Zum Projektformular »

Ausschreibungen
Konradin Architektur
Titelbild db deutsche bauzeitung 2
Ausgabe
2.2021 kaufen
EINZELHEFT
ABO

 

Anzeige:

Architektur Infoservice
Vielen Dank für Ihre Bestellung!
Sie erhalten in Kürze eine Bestätigung per E-Mail.
Von Ihnen ausgesucht:
Weitere Informationen gewünscht?
Einfach neue Dokumente auswählen
und zuletzt Adresse eingeben.
Wie funktioniert der Architektur-Infoservice?
Zur Hilfeseite »
Ihre Adresse:














Die Konradin Medien GmbH erhebt, verarbeitet und nutzt die Daten, die der Nutzer bei der Registrierung zum arcguide Infoservice freiwillig zur Verfügung stellt, zum Zwecke der Erfüllung dieses Nutzungsverhältnisses. Der Nutzer erhält damit Zugang zu den Dokumenten des arcguide Infoservice.
AGB
datenschutz-online@konradin.de