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Deutschland, Potsdam: Bekanntmachung vergebener Aufträge (2020/S 232-571921)

Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Deutschland, Potsdam: Bekanntmachung vergebener Aufträge (2020/S 232-571921)

27/11/2020

  
S232

Deutschland-Potsdam: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

2020/S 232-571921

Bekanntmachung vergebener Aufträge

Ergebnisse des Vergabeverfahrens

Dienstleistungen

Rechtsgrundlage:

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen

Offizielle Bezeichnung: Landesamt für Umwelt
Postanschrift: Seeburger Chaussee 2
Ort: Potsdam
NUTS-Code: DE404 Potsdam, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 14476
Land: Deutschland
E-Mail: Robert.Hollstein@LfU.Brandenburg.de
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.lfu.brandenburg.de

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung

Der Auftrag wird von einer zentralen Beschaffungsstelle vergeben

I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers

Agentur/Amt auf regionaler oder lokaler Ebene

I.5)Haupttätigkeit(en)

Umwelt

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Deichbau LK Uckermark, Polder 5/6, Baulos 69 (LP nach HOAI)

Referenznummer der Bekanntmachung: VB-20-230

II.1.2)CPV-Code Hauptteil

71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

II.1.3)Art des Auftrags

Dienstleistungen

II.1.4)Kurze Beschreibung:

Das Landesamt für Umwelt (LfU) beabsichtigt die Ertüchtigung und Verstärkung der Deiche im Polder 5/6 zwischen Friedrichsthal und Gartz (Oder). Bei dem Polder handelt es sich um einen Seitenpolder des Poldersystems Unteres Odertal an der Mündung der Hohensaaten-Friedrichsthaler-Wasserstraße (HFW) in die Westoder, der als Trockenpolder bewirtschaftet wird und demnach, anders als die südlicheren Nasspolder, nicht periodisch überflutet wird.

Die Deiche des Polders 5/6 schützen die Ortslagen der Gemeinde Friedrichsthal sowie der Stadt Gartz und verhindern weitreichende Überflutungen im Polder und im Gartzer Bruch. Die Gesamtlänge der Deiche beträgt knapp 6,9 km und unterteilt sich in die Baulose 67 und 69. Das rund 3,0 km lange BL 67 befindet sich derzeit im Bau; geplante Fertigstellung: IV. Quartal 2020.

In der vorliegenden Leistungsbeschreibung geht es um Planungsleistungen für das rund 3,9 km lange Baulos 69.

Ergänzende Hinweise entnehmen Sie bitte der Leistungsbeschreibung, zu finden im Dokumentenbereich des Vergabemarktplatzes Brandenburg.

II.1.6)Angaben zu den Losen

Aufteilung des Auftrags in Lose: ja

II.1.7)Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.)

Niedrigstes Angebot: 260 130.94 EUR / höchstes Angebot: 707 060.11 EUR das berücksichtigt wurde

II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:

Planungsleistungen Deich

Los-Nr.: 1

II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)

71200000 Dienstleistungen von Architekturbüros

71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen

71250000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie Vermessungsdienste

71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros

II.2.3)Erfüllungsort

NUTS-Code: DE40I Uckermark

Hauptort der Ausführung:

16307 Gartz (Oder)

Der zu betrachtende Deich befindet sich im Nordosten des Landkreis Uckermark, etwa 15 km nördlich von Schwedt/Oder, nahe der Stadt Gartz (Oder). Der Deich verläuft nahezu in nord-südlicher Richtung zwischen Polderplattenweg (Deich-km 3+000) und dem Schöpfwerk Gartz (Deich-km 6+880).

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

1. Objektplanung Ingenieurbauwerke

Es handelt sich um Grundleistungen der Objektplanung gemäß Teil 3, Abschnitt 3 „Ingenieurbauwerke“ gemäß Anlage 12 (Leistungsbild Ingenieurbauwerke), Leistungsphasen 5 bis 7 (Ausführungsplanung, Vorbereiten der Vergabe, Mitwirken bei der Vergabe).

Bei der Planungsbearbeitung zum Objekt Deich sind u. a. die Inhalte der TöB-Stellungnahmen, die Auflagen und Hinweise des Planfeststellungsbeschlusses sowie der Prüfbericht der Bauprüfstelle des LfU (damals LUA)zu beachten. Im Besonderen sind die Belange der Nationalparkverwaltung (NLPV) zu berücksichtigen.

Die anrechenbaren Kosten betragen gemäß Kostenschätzung des AG 16 500 000,- EUR. Der AG geht von einer Zuordnung der Objektplanung in die Honorarzone III, Mindestsatz aus.

Der Umbauzuschlag wird mit 5,0 % festgesetzt.

2. Fachplanung Tragwerksplanung

Es sind die Grundleistungen der Fachplanung gemäß Teil 4, Abschnitt 1 „Tragwerksplanung“ gemäß Anlage 14 (Leistungsbild Tragwerksplanung) Leistungsphasen 3 und 4 (Entwurfsplanung, Genehmigungsplanung) zu erbringen.

Für die Leistungsphasen 5 und 6 (Ausführungsplanung, Vorbereiten der Vergabe) sind keine Leistungen zu erbringen.

Der Deich kann bei stark unterschiedlichen Baugrundverhältnissen und Tragwerksanforderungen u. U. in mehrere Teilobjekte unterteilt werden. Sofern dabei in wesentlichen Teilen unter-schiedliche Tragsysteme erforderlich werden, verhandeln AN und AG die angemessene vertragliche Würdigung des Mehraufwandes.

Die anrechenbaren Kosten betragen gemäß Kostenschätzung des AG 14 850 000,- EUR. Der AG geht von einer Zuordnung der Tragwerksplanung in die Honorarzone III, Mindestsatz aus.

Der Umbauzuschlag wird mit 0,0 % festgesetzt.

3. Erkundungskonzept und Beschreibung der Baugrundverhältnisse

Es sind Grundleistungen für das Leistungsbild Geotechnischer Bericht gemäß Anlage 1 der HOAI 2013, Punkt1.3 „Geotechnik“ zu erbringen.

Gemäß des im Punkt 1.3.3 näher beschriebenen Leistungsbildes Geotechnik sind von den aufgeführten Teilleistungen alle drei zu erbringen.

Die Honorarbemessung erfolgt anhand Anlage 1 der HOAI 2013, Punkt 1.3.4 (1) in Verbindung mit den anrechenbaren Kosten der Fachplanung Tragwerksplanung des jeweiligen Teilobjekts und unter Beachtung der vorgenannten Prozentsätze gem. Punkt 1.3.3 (2).

Für eine wirklichkeitsnahe Tragwerksplanung werden umfangreiche Kenntnisse des anstehenden Bodens benötigt. Der AN schätzt ein, welche Bodenparameter und welche Erkundungsdichte für die Bemessung des Deiches erforderlich sind und erarbeitet auf dieser Grundlage ein Erkundungskonzept. Dieses dient dem AG als Grundlage für die Vergabe der Aufschluss- und Labor arbeiten.

In Auswertung der Ergebnisse erarbeitet der AN einen geotechnischen Bericht gemäß EN 1997-2 i. V. m. DIN4020.

Die anrechenbaren Kosten betragen gemäß Kostenschätzung des AG 14 850 000,- EUR. Der AG geht von einer Zuordnung der Tragwerksplanung in die Honorarzone III, Mindestsatz aus.

4. Besondere Leistungen

Der AN ermittelt auf Basis der eigenen Leistungsfähigkeit und personellen Kapazitäten den Aufwand der im Folgenden beschriebenen, besonderen Leistungen und stellt die Honorarkosten detailliert und nachvollziehbarzusammen.

— Aufgabenstellung, Begleitung und Überwachung Baugrunderkundung,

— Entsorgungskonzept,

— Kostenberechnung (KB) nach DIN 276,

— Bauablaufplan (BAP),

— Transport- und Logistikkonzept,

— Prüfen und Werten von Nebenangeboten (optional),

— Antrag auf Planänderung,

— Fotodokumentation,

— Deutsch-Polnische Grenzkommission,

— Vervielfältigung der Ausführungsunterlagen.

5. Die bei der Planung zu berücksichtigenden Aspekte und weitergehende Informationen entnehmen Sie bitte der Leistungsbeschreibung, zu finden im Dokumentenbereich des Vergabemarktplatzes Brandenburg.

II.2.5)Zuschlagskriterien

Qualitätskriterium – Name: Termine Planungsablauf / Gewichtung: 20

Qualitätskriterium – Name: Bietergespräch / Gewichtung: 30

Preis – Gewichtung: 50

II.2.11)Angaben zu Optionen

Optionen: nein

II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union

Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

II.2.14)Zusätzliche Angaben

Hinweise zu den Zuschlagskriterien

1. Das Honorar ist für die Grundleistungen nach HOAI 2013 zu ermitteln und für jedes Objekt einzeln und nachvollziehbar aufzuschlüsseln. Die anrechenbaren Kosten der Objekte sind unter Pkt. 5.1 der Leistungsbeschreibung benannt.

Der Bieter schätzt die voraussichtlich anfallenden Nebenkosten ab und weist sie als pauschalen, prozentualen Zuschlag auf die Honorarsumme aus.

Die Angebotsendsumme beinhaltet die aktuell gültige Mehrwertsteuer.

Die Bewertung des Preises erfolgt nach der sog. linearen Interpolationsmethode (Preispunkte = Pp – (Pi -Pmin)/Pmin * Pp).

Die niedrigste Angebotssumme wird von der zu bewertenden Angebotssumme abgezogen und dann durch die günstigste Angebotssumme dividiert. Das Ergebnis wird mit der maximal erreichbaren Punktzahl für das Kriterium Preis multipliziert und von der maximal erreichbaren Punktzahl für das Kriterium Preis abgezogen. Alle Angebotspreise, die den günstigsten Preis um das Zweifache übersteigen, werden mit 0 Punkten gewertet, statt mit negativen Zahlen.

2. Die Bieter bieten auf Grundlage der eigenen Leistungsfähigkeit verbindliche Zwischen- und Endtermine an, die im Auftragsfalle Vertragsbestandteil werden. Feiertage und Urlaubszeiträume sind zu beachten. Für die Prüfung von Zwischenständen, der finalen Ausführungsplanung sowie des Leistungsverzeichnisses sind dem AG jeweils angemessene Zeiträume einzuräumen.

Der Terminplan umfasst auch eine rechtssichere Terminkette für das Vergabeverfahren der zu planenden Baumaßnahme gemäß VOB/A bis hin zur Auftragserteilung.

Der AG bewertet sowohl die vorgeschlagenen Zeiträume, als auch die Plausibilität der Termine im Vergleich mit den übrigen Angeboten.

3. Präsentation durch Projektleiter und / oder Ansprechpartner im Rahmen eines Bietergespräches (max. 30 Min. + 30 Min. Fragen)

Während des Bietergesprächs erhält der Bieter Gelegenheit im Rahmen eines max. 30-minütigen Vortrags eines der genannten Referenzprojekte vorzustellen. Dabei sind die Randbedingungen und Besonderheiten des Projektes zu beschreiben, Probleme und deren Lösungen zu erläutern sowie Übereinstimmungen und Unterschiede des Referenzprojektes zum ausgeschriebenen Planungsobjekt BL 69 darzustellen.

Anschließend sind weitere 30 Minuten für Diskussion und Fragen einzuplanen.

4. Ergänzende Hinweise entnehmen Sie bitte der Anlage „Zuschlagskriterien“, zu finden im Dokumentenbereich des Vergabemarktplatzes Brandenburg.

II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:

Planungsleistungen Stauregime Poldergräben

Los-Nr.: 2

II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)

71200000 Dienstleistungen von Architekturbüros

71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen

71250000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie Vermessungsdienste

71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros

II.2.3)Erfüllungsort

NUTS-Code: DE40I Uckermark

Hauptort der Ausführung:

16307 Gartz (Oder)

Der zu betrachtende Deich befindet sich im Nordosten des Landkreis Uckermark, etwa15 km nördlich von Schwedt/Oder, nahe der Stadt Gartz (Oder). Der Deich verläuft nahezu in nord-südlicher Richtung zwischen Polderplattenweg (Deich-km 3+000) und dem Schöpfwerk Gartz (Deich-km 6+880).

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

1. Objektplanung Ingenieurbauwerke

Es handelt sich um Grundleistungen der Objektplanung gemäß Teil 3, Abschnitt 3 „Ingenieurbauwerke“ gemäß Anlage 12 (Leistungsbild Ingenieurbauwerke), Leistungsphasen 5 bis 7 (Ausführungsplanung, Vorbereiten der Vergabe, Mitwirken bei der Vergabe).

Die NLPV hat im Nov. 2019 ein Konzept vorgelegt, wonach mit geringem baulichem Aufwand das vorhandene Grabensystem im Polder so verändert werden kann, dass es sowohl dem Deichbau, als auch dem Biotop- und Artenschutz zu Gute kommt.

In Auswertung des Konzeptes werden die erforderlichen baulichen Maßnahmen im Wesentlichen den Verschluss von 5-10 Gräben, die Herstellung von ca. 1 000 m Verbindungsgräben sowie die Überprüfung und ggf. Reinigung von 20-30 verrohrten Durchlässen umfassen. Der eingeschätzte Umfang kann sich allerdings noch deutlich verändern.

Der AN prüft das Konzept der NLPV, die örtlichen Gegebenheiten sowie die gesetzlichen und wasserrechtlichen Vorgaben als Grundlage für eine ausführungsreife Fortschreibung des Konzeptes. Dies ist dem AG und der NLPV vorzustellen, nach Abstimmung ggf. zu überarbeiten und als eigenes Los in die Vergabeunterlageneinzuarbeiten.

Die anrechenbaren Kosten betragen gemäß Kostenschätzung des AG 250 000,- EUR. Der AG geht von einer Zuordnung der Objektplanung in die Honorarzone I, Mittelsatz aus.

Für das Objekt liegen — abgesehen von dem Konzept der NLPV — keine Planungsergebnisse vor, so dass zusätzlich zu den o. g. LP 5-7 Teilleistungen der Leistungsphasen 1-4 zu erbringen sind. Der AN schlägt auf Basis der Siemon-Tabellen den Umfang dieser Teilleistungen vor, begründet sie und weist sie detailliert und nachvollziehbar aus.

Der Umbauzuschlag wird mit 0,0 % festgesetzt.

2. Fachplanung Tragwerksplanung

Es sind die Grundleistungen der Fachplanung gemäß Teil 4, Abschnitt 1 „Tragwerksplanung“ gemäß Anlage 14 (Leistungsbild Tragwerksplanung) Leistungsphasen 3 und 4 (Entwurfsplanung, Genehmigungsplanung) zu erbringen.

Für die Leistungsphasen 5 und 6 (Ausführungsplanung, Vorbereiten der Vergabe) sind keine Leistungen zu erbringen.

Die Grabenverschlüsse und deren Gründung sind standsicher zu bemessen.

Die anrechenbaren Kosten betragen gemäß Kostenschätzung des AG 225 000,- EUR. Der AG geht von einer Zuordnung der Tragwerksplanung in die Honorarzone I, Mindestsatz aus.

Der Umbauzuschlag wird mit 0,0 % festgesetzt.

3. Erkundungskonzept und Beschreibung der Baugrundverhältnisse

Es sind Grundleistungen für das Leistungsbild Geotechnischer Bericht gemäß Anlage 1 der HOAI 2013, Punkt1.3 „Geotechnik“ zu erbringen.

Gemäß des im Punkt 1.3.3 näher beschriebenen Leistungsbildes Geotechnik sind von den aufgeführten Teilleistungen alle drei zu erbringen.

Die Honorarbemessung erfolgt anhand Anlage 1 der HOAI 2013, Punkt 1.3.4 (1) in Verbindung mit den anrechenbaren Kosten der Fachplanung Tragwerksplanung des jeweiligen Teilobjekts und unter Beachtung der vorgenannten Prozentsätze gem. Punkt 1.3.3 (2).

Für eine wirklichkeitsnahe Tragwerksplanung werden umfangreiche Kenntnisse des anstehenden Bodens benötigt. Der AN schätzt ein, welche Bodenparameter und welche Erkundungsdichte für die Bemessung des Deiches erforderlich sind und erarbeitet auf dieser Grundlage ein Erkundungskonzept. Dieses dient dem AG als Grundlage für die Vergabe der Aufschluss- und Laborarbeiten.

In Auswertung der Ergebnisse erarbeitet der AN einen geotechnischen Bericht gemäß EN 1997-2 i. V. m. DIN4020.

Die anrechenbaren Kosten betragen gemäß Kostenschätzung des AG 225 000,- EUR. Der AG geht von einer Zuordnung der Tragwerksplanung in die Honorarzone I, Mindestsatz aus.

4. Besondere Leistungen

Der AN ermittelt auf Basis der eigenen Leistungsfähigkeit und personellen Kapazitäten den Aufwand der im Folgenden beschriebenen, besonderen Leistungen und stellt die Honorarkosten detailliert und nachvollziehbarzusammen.

— Aufgabenstellung, Begleitung und Überwachung Baugrunderkundung,

— Entsorgungskonzept,

— Kostenberechnung (KB) nach DIN 276,

— Bauablaufplan (BAP),

— Transport- und Logistikkonzept,

— Prüfen und Werten von Nebenangeboten (optional),

— Fotodokumentation,

— Vervielfältigung der Ausführungsunterlagen.

5. Die bei der Planung zu berücksichtigenden Aspekte und weitergehende Informationen entnehmen Sie bitte der Leistungsbeschreibung, zu finden im Dokumentenbereich des Vergabemarktplatzes Brandenburg.

II.2.5)Zuschlagskriterien

Qualitätskriterium – Name: Termine Planungsablauf / Gewichtung: 20

Qualitätskriterium – Name: Bietergespräch / Gewichtung: 30

Preis – Gewichtung: 50

II.2.11)Angaben zu Optionen

Optionen: nein

II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union

Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

II.2.14)Zusätzliche Angaben

Hinweise zu den Zuschlagskriterien

1. Das Honorar ist für die Grundleistungen nach HOAI 2013 zu ermitteln und für jedes Objekt einzeln und nachvollziehbar aufzuschlüsseln. Die anrechenbaren Kosten der Objekte sind unter Pkt. 5.1 der Leistungsbeschreibung benannt.

Der Bieter schätzt die voraussichtlich anfallenden Nebenkosten ab und weist sie als pauschalen, prozentualen Zuschlag auf die Honorarsumme aus.

Die Angebotsendsumme beinhaltet die aktuell gültige Mehrwertsteuer.

Die Bewertung des Preises erfolgt nach der sog. linearen Interpolationsmethode (Preispunkte = Pp – (Pi -Pmin)/Pmin * Pp).

Die niedrigste Angebotssumme wird von der zu bewertenden Angebotssumme abgezogen und dann durch die günstigste Angebotssumme dividiert. Das Ergebnis wird mit der maximal erreichbaren Punktzahl für das Kriterium Preis multipliziert und von der maximal erreichbaren Punktzahl für das Kriterium Preis abgezogen. Alle Angebotspreise, die den günstigsten Preis um das Zweifache übersteigen, werden mit 0 Punkten gewertet, statt mit negativen Zahlen.

2. Die Bieter bieten auf Grundlage der eigenen Leistungsfähigkeit verbindliche Zwischen- und Endtermine an, die im Auftragsfalle Vertragsbestandteil werden. Feiertage und Urlaubszeiträume sind zu beachten. Für die Prüfung von Zwischenständen, der finalen Ausführungsplanung sowie des Leistungsverzeichnisses sind dem AG jeweils angemessene Zeiträume einzuräumen.

Der Terminplan umfasst auch eine rechtssichere Terminkette für das Vergabeverfahren der zu planenden Baumaßnahme gemäß VOB/A bis hin zur Auftragserteilung.

Der AG bewertet sowohl die vorgeschlagenen Zeiträume, als auch die Plausibilität der Termine im Vergleich mit den übrigen Angeboten.

3. Präsentation durch Projektleiter und / oder Ansprechpartner im Rahmen eines Bietergespräches (max. 30 Min. + 30 Min. Fragen)

Während des Bietergesprächs erhält der Bieter Gelegenheit im Rahmen eines max. 30-minütigen Vortrags eines der genannten Referenzprojekte vorzustellen. Dabei sind die Randbedingungen und Besonderheiten des Projektes zu beschreiben, Probleme und deren Lösungen zu erläutern sowie Übereinstimmungen und Unterschiede des Referenzprojektes zum ausgeschriebenen Planungsobjekt BL 69 darzustellen.

Anschließend sind weitere 30 Minuten für Diskussion und Fragen einzuplanen.

4. Ergänzende Hinweise entnehmen Sie bitte der Anlage „Zuschlagskriterien“, zu finden im Dokumentenbereich des Vergabemarktplatzes Brandenburg.

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart

Offenes Verfahren

IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein

IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2020/S 114-276879

IV.2.8)Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9)Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Auftrags-Nr.: 1

Los-Nr.: 1

Bezeichnung des Auftrags:

Planungsleistungen Deich

Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja

V.2)Auftragsvergabe
V.2.1)Tag des Vertragsabschlusses:

22/11/2020

V.2.2)Angaben zu den Angeboten

Anzahl der eingegangenen Angebote: 9

Anzahl der eingegangenen Angebote von KMU: 9

Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus anderen EU-Mitgliedstaaten: 0

Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus Nicht-EU-Mitgliedstaaten: 0

Anzahl der elektronisch eingegangenen Angebote: 9

Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein

V.2.3)Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde

Offizielle Bezeichnung: seecon Ingenieure GmbH
Ort: Leipzig
NUTS-Code: DED52 Leipzig
Land: Deutschland

Der Auftragnehmer ist ein KMU: ja

V.2.4)Angaben zum Wert des Auftrags/Loses (ohne MwSt.)

Gesamtwert des Auftrags/Loses: 241 459.87 EUR

V.2.5)Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Es können Unteraufträge vergeben werden

Kurze Beschreibung des Anteils des an Unterauftragnehmer vergebenen Auftrags:

Tragwerksplanung LP 3-4, Geotechnik, Entsorgungskonzept

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Auftrags-Nr.: 1

Los-Nr.: 2

Bezeichnung des Auftrags:

Planungsleistungen Stauregime Poldergräben

Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja

V.2)Auftragsvergabe
V.2.1)Tag des Vertragsabschlusses:

22/11/2020

V.2.2)Angaben zu den Angeboten

Anzahl der eingegangenen Angebote: 10

Anzahl der eingegangenen Angebote von KMU: 10

Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus anderen EU-Mitgliedstaaten: 0

Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus Nicht-EU-Mitgliedstaaten: 0

Anzahl der elektronisch eingegangenen Angebote: 10

Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein

V.2.3)Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde

Offizielle Bezeichnung: seecon Ingenieure GmbH
Ort: Leipzig
NUTS-Code: DED52 Leipzig
Land: Deutschland

Der Auftragnehmer ist ein KMU: ja

V.2.4)Angaben zum Wert des Auftrags/Loses (ohne MwSt.)

Gesamtwert des Auftrags/Loses: 18 671.07 EUR

V.2.5)Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Es können Unteraufträge vergeben werden

Kurze Beschreibung des Anteils des an Unterauftragnehmer vergebenen Auftrags:

Tragwerksplanung LP 3-4, Geotechnik, Entsorgungskonzept

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3)Zusätzliche Angaben:

Ergänzende Hinweise:

1. Das für das hiesige Verfahren vorgesehene Bietergespräch wird voraussichtlich am 4./5. August 2020 stattfinden. Es ist geplant, am 18. August 2020 den Zuschlag zu erteilen.

2. Es wird darauf aufmerksam gemacht, dass Bewerber/ Bieter, welche sich für den Zugriff auf die Vergabeunterlagen nicht registriert haben, bei Änderungen oder sonstigen Informationen, eine automatische Benachrichtigung bzw. Nachsendung nicht erhalten. Die Pflicht zur Informationsbeschaffung obliegt dem Bewerber/ Bieter.

3. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sämtliche Kommunikationen zur Ausschreibung (z. B. Nachfragen, Hinweise, Bekanntmachung usw.) elektronisch über den

Vergabemarktplatz Brandenburg abgewickelt werden.

Wichtige Auskünfte sowie zusätzliche sachdienliche Auskünfte werden grundsätzlich nur auf Fragen erteilt, die spätestens bis zu dem in der Aufforderung zur Abgabe eines Teilnahmeantrages (Formular 2.1) bzw. eines Angebotes (Formular 3.1) festgelegten Zeitpunkt bei der Zentralen Vergabestelle elektronisch über den Kommunikationsbereich des Vergabemarktplatzes Brandenburg eingegangen sind. Die Beantwortung erfolgt ebenso ausschließlich im Internet über den Kommunikationsbereich des Vergabemarktplatzes Brandenburg.

Bekanntmachungs-ID: CXP9YY4R6VL

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft und Energie
Postanschrift: Heinrich-Mann-Allee 107
Ort: Potsdam
Postleitzahl: 14473
Land: Deutschland
Telefon: +49 331866-1610
Fax: +49 331866-1652

VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Offizielle Bezeichnung: Das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz (MLUK)
Postanschrift: Henning-von-Tresckow-Straße 2-13 Haus S
Ort: Potsdam
Postleitzahl: 14467
Land: Deutschland
Telefon: +49 331866-7232
Fax: +49 331866-7248
Internet-Adresse: www.mluk.brandenburg.de

VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen

Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Für die Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer müssen die Vorgaben des § 160 GWB beachtet werden.

Die Vergabestelle weist ausdrücklich aus die Rügeobliegenheit sowie die Präklusionsregeln des § 160 Abs.3S.1 Nr. 1-4 GWB hin.

Nach § 160 Abs. 3 S. 1 GWB ist:

Der Antrag (auf Nachprüfung) ist unzulässig, soweit:

1. Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,

2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4. Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Offizielle Bezeichnung: Das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz (MLUK)
Postanschrift: Henning-von-Tresckow-Straße 2-13 Haus S
Ort: Potsdam
Postleitzahl: 14467
Land: Deutschland
Telefon: +49 331866-7232
Fax: +49 331866-7248
Internet-Adresse: www.mluk.brandenburg.de

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:

23/11/2020

© Europäische Union, http://ted.europa.eu, 1998-2020

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