Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen Deutschland, Oschersleben: Auftragsbekanntmachung - arcguide.de

Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

Deutschland, Oschersleben: Auftragsbekanntmachung

Anzeige:
07/11/2018

  
S214
  
– – Dienstleistungen – Auftragsbekanntmachung – Verhandlungsverfahren (competitive procedure with negotiation) 

Deutschland-Oschersleben: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

2018/S 214-490621

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Legal Basis:

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen

BEWOS Wohnungsbau- und Verwaltungsgesellschaft mbH
An der Wasserrenne 4
Oschersleben
39387
Deutschland
Kontaktstelle(n): Geschäftsführer Herr Dr. Harborth
Telefon: +49 3949948030
E-Mail: info@bewos.de
NUTS-Code: DEE07

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: www.bewos.de

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation

Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.subreport.de/E95469972

Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:

Ingenieurbüro Prof. Fellmann
Taucha
Deutschland
Kontaktstelle(n): Prof. Fellmann
E-Mail: vof@pm-fellmann.de
NUTS-Code: DED53

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: www.bewos.de

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.subreport.de/E95469972

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten Kontaktstellen

I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers

Andere: Wohnungsbaugesellschaft mbH

I.5)Haupttätigkeit(en)

Wohnungswesen und kommunale Einrichtungen

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Schwimmhalle Oschersleben Generalplanung

II.1.2)CPV-Code Hauptteil

71000000

II.1.3)Art des Auftrags

Dienstleistungen

II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die BEWOS Wobau GmbH ist nach der Beschlussfassung des Stadtrates vom 27.9.2018 mit der Errichtung einer Schwimmhalle und folgende Vermietung an die Stadt Oschersleben (Bode) beauftragt. Der Auftraggeber geht bei der vorgegebenen Wasserfläche von 412 m2 von einem Gebäude mit ca. 2 700 m2 BGF aus. Der Kostenrahmen (Grundlage des künftigen Mietvertrages) beträgt 8,3 Mio. EUR brutto für KG 300 – 700 zum Kostenstand III/2018. Die Flächen- und Kostenermittlungen erfolgten anhand von BKI-Kennwerten.

Es wird ein Generalplaner gesucht, der nachgewiesenermaßen vergleichbare Bauvorhaben im vorgegebenen Budget umgesetzt hat. Die Kostenverantwortung in einer Hand ist ein wesentlicher Grund für die Generalplanervergabe. Planungsbeginn ist der 1.3.2019, die Inbetriebnahme ist bis zum 31.12.2021 vorgesehen.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert

Wert ohne MwSt.: 1 200 000.00 EUR

II.1.6)Angaben zu den Losen

Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort

NUTS-Code: DEE07

Hauptort der Ausführung:

Oschersleben

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Gegenstand dieser Ausschreibung ist eine Generalplanung mit den Leistungen – Objektplanung Gebäude HOAI § 34 und Freianlagen HOAI § 39, LP 1-9

— Tragwerksplanung HOAI § 51, LP 1-6,

— Planung Technische Ausrüstung Anlagengruppen 1- 8, HOAI § 55, LP 1-9,

— Thermische Bauphysik,

— Schallschutz und Raumakustik,

— brandschutztechnische Planung und Beratung,

Die Beauftragung erfolgt stufenweise, zunächst nur bis einschließlich Leistungsphase 2 HOAI Vorplanung.

II.2.5)Zuschlagskriterien

Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt

II.2.6)Geschätzter Wert

Wert ohne MwSt.: 1 200 000.00 EUR

II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Laufzeit in Monaten: 93

Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein

II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden

Geplante Anzahl der Bewerber: 3

Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die unter „III.1.1+2)“ geforderten Nachweise und Erklärungen müssen vorliegen, sonst erfolgt der Ausschluss vom Verfahren.

Die unter „III.1.3) Möglicherweise geforderte Mindeststandards“ genannten Bedingungen sind Mindestbedingungen, bei deren Nichterfüllung ein Ausschluss vom Verfahren erfolgt.

Bewerber dürfen sich nicht mehrfach bewerben. Das gilt auch für Bewerbungen in Bewerbergemeinschaften sowie für Niederlassungen des Bewerbers, auch wenn sie wirtschaftlich unabhängig sind. Ein Verstoß gegen diese Vorgabe führt zum Ausschluss vom weiteren Verfahren.

Diese Einschränkung gilt nicht für Unterauftragnehmer, soweit sichergestellt ist, dass sie den Angebotsinhalt nicht kennen.

Sollten nach der formalen Wertung noch mehr als 3 Bewerber im Verfahren sein, erfolgt die Auswahl für die Einladung zum Verhandlungsverfahren unter Berücksichtigung der Teilnahmebedingungen III 1.2 und III 1.3. wie folgt:

— wirtschaftliche Leistungsfähigkeit III 1.2 (Umsatz und Personal) mit max. 63 Punkten,

— technische Leistungsfähigkeit III 1.3 mit max.78 Punkten.

Dazu wertet der Auftraggeber nach einem Punktesystem, das der Bewerber mit dem Bewerbungsformblatt abrufen kann.

Der Auftraggeber will mit 3 Bewerbern verhandeln. Bei Punktgleichheit entscheidet der höhere Wert der Technischen Leistungsfähigkeit. Besteht dann immer noch Punktgleichheit, behält sich der Auftraggeber vor, die Bewerberzahl auf bis zu 5 zu erhöhen. Ansonsten entscheidet das Los.

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote

Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

II.2.11)Angaben zu Optionen

Optionen: nein

II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union

Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

II.2.14)Zusätzliche Angaben

Die Laufzeit von 93 Monaten (1.3.19 bis 31.12.26) beinhaltet auch die Gewährleistungszeit.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister

Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Der Bewerber muss den Nachweis führen, dass er selbst und sein Personal über die notwendige berufliche Qualifikation verfügt. Für den Nachweis genügt beispielsweise die Kopie der Diplomurkunde oder einer anderen Urkunde des Studienabschlusses oder der Nachweis der Mitgliedschaft in einer Architekten- oder Ingenieurkammer durch Kopie des Mitgliedsnachweises mit der Mitgliedsnummer. Der/die Gesamtprojektleiter(in) muss über die Qualifikation „Architekt“ oder „Ingenieur mit Bauvorlageberechtigung“ und eine mindestens fünfjährige Berufserfahrung nach dem Studienabschluss verfügen.

Der/die vorgesehene (Ober-)Bauleiter(in) muss Ingenieur sein und über eine mindestens fünfjährige Berufserfahrung nach dem Studienabschluss verfügen.

Der Bewerber muss eine Eigenerklärung vorlegen, dass Ausschlussgründe nach § 123 GWB und § 124 GWB nicht vorliegen. Bei Bewerbergemeinschaften kann die Eigenerklärung vom bevollmächtigten Vertreter für die gesamte Bewerbergemeinschaft abgegeben werden. Der Auftraggeber behält sich vor, im weiteren Verlauf des Verfahrens einen Auszug aus dem Bundeszentralregister und/oder weitere amtlich bestätigte Auskünfte zu verlangen.

Für Nachunternehmer sind keine Eigenerklärungen erforderlich.

Bewerbergemeinschaften müssen eine Bewerbergemeinschaftserklärung mit Benennung des bevollmächtigten Vertreters vorlegen.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

a) Nachweis Berufshaftpflicht und Eigenerklärung zur objektbezogenen Versicherung: Der Bewerber muss den Nachweis des Bestehens einer Berufshaftpflichtversicherung führen (z. B. durch Vorlage der Kopie der Versicherungsurkunde). Bei Bewerbergemeinschaften ist das für jedes Mitglied erforderlich. Für Nachunternehmer ist kein Versicherungsnachweis erforderlich.

Der Auftraggeber verlangt im Auftragsfall den Abschluss einer objektbezogenen Versicherung mit einer Deckungssumme von je 3 Mio. EUR für Personen-, Sach- und Vermögensschäden. Dazu ist eine Eigenerklärung mit der Bereitschaft zum Abschluss einer solchen Versicherung beizufügen;

b) Eigenerklärung zur wirtschaftlichen Verknüpfung: Eigenerklärung, ob und auf welche Weise der Bewerber wirtschaftlich mit anderen Unternehmen verknüpft ist. Es sind Angaben zur Gesellschaftsstruktur und zu gesellschaftlichen Verflechtungen und Beteiligungen zu machen. Das gilt bei Bewerbergemeinschaften nur für den bevollmächtigten Vertreter. Für Nachunternehmer ist kein Nachweis erforderlich. Der Auftraggeber behält sich vor, bis zur Vergabeverhandlung entsprechende Erklärungen nachzufordern;

c) Umsatz netto der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre getrennt nach Objektplanung, Tragwerksplanung und TGA-Planung;

d) Anzahl des fest angestellten Personals in den Jahren 2015 bis 2017; Architekt/Ingenieur für Objektplanung, Ingenieure für Tragwerksplanung, Ingenieur/Techniker für TGA AG 1-3,7+8(HLS) und AG 4-6 (ELT)

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Anzahl des fest angestellten Personals (incl. Büroinhaber) in allen Jahren 2015 bis 2017 jeweils mindestens Objektplanung: mindestens 4 Architekten/Ingenieure Tragwerksplanung: mindestens 2 Ingenieure Planung TGA 2 Ingenieure/Techniker HLS und 2 Ingenieure/Techniker ELT

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Es werden drei Referenzprojekte gewertet, in denen mindestens die Objektplanung Gebäude erbracht wurde.

Die Referenzprojekte müssen nach dem 01.01.2009 in Betrieb genommen worden sein und ein Investitionsvolumen KG 200-700 von brutto mindestens 3 Mio € aufweisen.

Achtung: Für ein Projekt „Mindeststandard“ werden diese Anforderungen zusätzlich eingeschränkt.

Notwendige Angaben zu den drei Referenzprojekten:

— Wann wurde das Referenzprojekt in Betrieb genommen?

— Investitionskosten brutto KG 200-700,

— Handelt es sich um eine Schwimmhalle?

— Welche Leistungsphasen der Objektplanung Gebäude nach HOAI wurden erbracht?

— Wurden die Bauleistungen gewerkeweise nach VOB/A ausgeschrieben?

— Wurden vom Bewerber oder Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft oder deren Nachauftragnehmer auch die Leistungen der Tragwerksplanung und/oder TGA-Planung erbracht?

— Wer war der/die Projektleiter(in) Objektplanung Gebäude, ist er/sie noch beim Bewerber beschäftigt?

— Wer war der/die (Ober-)Bauleiter(in) Objektüberwachung Objektplanung Gebäude, ist er/sie noch beim Bewerber beschäftigt?

— Name, Mailadresse und Telefonnummer des Auftraggebers, der Auskunft zur Leistungserbringung des Bewerbers geben kann

— Termin- und Kosteneinhaltung: Referenzschreiben des Auftraggebers oder Eigenerklärung beifügen,

— Projektdatenblatt max. 3 Seiten max. A3 mit wesentlichen Angaben zum Projekt.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Nachweis eines Referenzprojektes des bewerbenden Büros, das folgende Mindestanforderungen erfüllt:

— Schwimmhalle,

— in Betrieb genommen zwischen dem 1.1.2013 bis 31.7.2018,

— Investitionsvolumen >= 6 Mio. EUR brutto (KG 200-700 gemäß DIN 276),

— Planungsleistung Objektplanung Gebäude und TGA-Planung incl. Schwimmbadtechnik mindestens LP 2-8,

— Im Projekt müssen die Termine und Kosten eingehalten worden sein. Das ist durch ein entsprechendes Referenzschreiben des Auftraggebers, aus dem diese Angaben hervorgehen, nachzuweisen. Ersatzweise ist eine Eigenerklärung mit plausibler Begründung, warum kein Referenzschreiben beigebracht wird, möglich. Hierzu muss ein Ansprechpartner auf Bauherrenseite benannt werden (Name, Telefon und E-Mail), der die Angaben bestätigt,

— zusätzlich sind Erfahrungen bei einem Bauvorhaben, das gewerkeweise nach VOB/A ausgeschrieben wurde, nachzuweisen. Hierzu kann auch ein anderes als das vorgenannte Referenzprojekt angegeben werden. Es muss sich um Projekt mit einem Investitionsvolumen von mindestens 6 Mio. EUR brutto KG 200-700 handeln.

III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand

Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten

Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Siehe III.1.1

III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Bewerber- bzw. Bietergemeinschaften müssen zwar keine spezielle Rechtsform aufweisen. Eine Bewerbergemeinschaft besteht im Fall einer Aufforderung zur Angebotsabgabe als Bietergemeinschaft fort. Sie muss sich jedoch im Fall einer Zuschlagserteilung als gesamtschuldnerisch haftende Arbeitsgemeinschaft mit bevollmächtigtem Vertreter organisieren.

III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart

Verhandlungsverfahren

IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja

IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge

Tag: 07/12/2018

Ortszeit: 10:00

IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber

Tag: 10/01/2019

IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:

Deutsch

IV.2.6)Bindefrist des Angebots

Laufzeit in Monaten: 3 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der Angebote)

IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags

Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein

VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Die Verfahrensabwicklung erfolgt ausschließlich über die Vergabeplattform subreport ELVIS.

Teilnahmeanträge, die nur in Papierform eingereicht wurden, werden nicht gewertet.

Für Rückfragen bezüglich Nutzung der Vergabeplattform wenden sich die Bewerber bitte an subreport Verlag Schawe GmbH Herrn Ralf Jedecke Tel.: +49 22198578 45 ralf.jedecke@subreport.de Die Auskünfte sind kostenlos.

Termine:

Versand an EU-Amtsblatt: 6.11.2018 Ende Bewerbungsfrist 7.12.2018 10.00 Uhr Einladung Bewerber 10.1.2019 Vergabeverhandlung 5.2.2019 Information über beabsichtigte Vergabe 11.2.2019

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Sachsen-Anhalt beim Landesverwaltungsamt Halle
Ernst-Kamieth-Str. 2
Halle/Saale
06112
Deutschland
Telefon: +49 3455141529
E-Mail: Angela.Schaefer@lvwa.sachsen-anhalt.de
Fax: +49 3455141115

Internet-Adresse: www.sachsen-anhalt.de

VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen

Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Der Auftraggeber verweist auf § 160 GWB:

(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein;

(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht;

(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2 GWB. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:

06/11/2018

© Europäische Union, http://ted.europa.eu, 1998-2018

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