Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

Deutschland, Neustadt in Holstein: Bekanntmachung vergebener Aufträge

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25/06/2019

  
S120
  
– – Dienstleistungen – Bekanntmachung über vergebene Aufträge – Verhandlungsverfahren (competitive procedure with negotiation) 

Deutschland-Neustadt in Holstein: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

2019/S 120-294991

Bekanntmachung vergebener Aufträge

Ergebnisse des Vergabeverfahrens

Dienstleistungen

Legal Basis:

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen

Stadt Neustadt in Holstein
Am Markt 1
Neustadt in Holstein
23730
Deutschland
Kontaktstelle(n): Gebäudemanagement Schleswig-Holstein (GM.SH) AöR
Telefon: +49 431-599-2300
E-Mail: E-Vergabe-Fbdl@gmsh.de
NUTS-Code: DEF08

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: www.gmsh.de

Adresse des Beschafferprofils: https://www.e-vergabe-sh.de

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers

Regional- oder Kommunalbehörde

I.5)Haupttätigkeit(en)

Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Sanierung, Modernisierung und Erweiterung des Küstengymnasium Neustadt in Holstein, Butzhorn 85, 23730 Neustadt i.H.

II.1.2)CPV-Code Hauptteil

71000000

II.1.3)Art des Auftrags

Dienstleistungen

II.1.4)Kurze Beschreibung:

Objektplanung Gebäude und Innenräume nach Teil 3, Abschnitt 1, § 34 HOAI, Lph 1-5, stufenweise Beauftragung

II.1.6)Angaben zu den Losen

Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

II.1.7)Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.)

Wert ohne MwSt.: 809 523.34 EUR

II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort

NUTS-Code: DEF08

Hauptort der Ausführung:

Neustadt in Holstein

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Stadt Neustadt in Holstein plant die umfassende Sanierung, Modernisierung und Erweiterung des Küstengymnasiums, Butzhorn 85 in Neustadt i. H. Das Gelände befindet sich am südöstlichen Rand der Stadt Neustadt mit direkter Nähe zur Ostsee. Das bestehende Küstengymnasium (siehe Lageplan) wurde ab 1960 in 3 Bauabschnitten erbaut.

Alle Bestandsbauten sollen saniert/ modernisiert werden und mit Erweiterungsbauten als Aufstockungen oder Anbauten ergänzt werden. Eine endgültige Planung liegt zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht vor.

Die zur Sanierung anstehenden Gebäude sollen bauabschnittweise leergezogen und die Nutzung in temporär errichteten Gebäuden fortgeführt werden. In allen übrigen Gebäudeteilen wird die Unterrichtstätigkeit fortgeführt.

Im Rahmen der Gesamtmaßnahme sollen weitere durch das Land und den Bund zukünftig noch zu spezifizierende Förderprogramme beantragt werden.

Der 1. Bauabschnitt soll als Teil einer bewilligten Fördermaßnahme im Rahmen des Landesförderprogramms KlnvFG II erfolgen. Dazu gehört u.a. das Kassler Modell (Trakt VIII), das bis auf die Rohbaukonstruktion zurück gebaut werden soll. Mit der Realisierung der Maßnahme soll voraussichtlich Mitte 2020, die Planung jedoch sofort nach Abschluss des Vergabeverfahrens begonnen werden. Die gesamte Baumaßnahme mit mehreren Bauabschnitten soll Ende 2026 fertig gestellt sein.

Es soll ein Contractingmodell mit den Stadtwerken der Stadt Neustadt entstehen. Für die Energieversorgung des Gebäudes ist der Einsatz von alternativen und regenerativen Energieformen (Sonne, Meerwasser, Luft, Erdwärme u.ä.) vorgesehen. Die Energieversorgungsanlage der Schule soll ggf. so bemessen werden, dass weitere Bestandsgebäude des umliegenden Wohngebietes mitversorgt werden können. Vom Planungsbüro wird die besondere Eignung und Erfahrung (Referenzen) in der Ideenfindung, Mitwirkung bei der Fördermittelbeantragung und Planung solcher technischen Anlagen erwartet.

Derzeit wird mit Kosten für die KG 300+400 von rund 18 347 000,00 EUR brutto bei einer BGF von 12 460 m2 gerechnet.

Zu diesem Zweck werden Planungsbüros zur Teilnahme am Wettbewerb aufgefordert, die das Leistungsbild Objektplanung Gebäude abdecken und in der Vergangenheit Maßnahmen vergleichbarer Komplexität und Funktion verwirklicht haben. Besonderes Augenmerk sollte bei der Auswahl der Referenzen vor allem gelegt werden auf: Leistungen nach § 34 HOAI, die in den letzten 7 Jahren (ab 2012, LPH 5 abgeschlossen) erbracht wurden, des Weiteren auf: Bildungsbauten, Bauten für einen öffentlichen Auftraggeber, Bauten mit vergleichbarer Komplexität / Honorarzone, ähnlicher Leistungsumfang und Auftragswert, Einsatz von Fördermitteln und/oder Einsatz von alternativen regenerativen Energieträgern. (Die Angaben sind unbedingt auf den Referenzblättern kenntlich zu machen.)

Es sollen die Leistungsphasen 1-5 bearbeitet werden. Die Beauftragung wird stufenweise erfolgen.

Folgendes Verfahren wird durchgeführt:

In Phase 1 werden potentielle Bewerber zur Teilnahme aufgefordert und reichen den Teilnahmeantrag mit den geforderten Nachweisen ein.

In Phase 2 werden die eingegangen Teilnahmeanträge geprüft und die Anzahl der zugelassenen Bewerber wird beschränkt.

Die Bewerber der Phase 2 werden gesondert zu einem Verhandlungsverfahren aufgefordert. Bestandteil der Zuschlagskriterien wird auch ein Vorentwurf sein, die gesondert für alle Bieter vergütet wird.

Verfahrensbezogene Vergabeunterlagen sind auf der E-Vergabeplattform zum Verfahren unter http://www.e-vergabe-sh.de/vergabeplattform/bekanntmachungen/ eingestellt.

II.2.5)Zuschlagskriterien

Qualitätskriterium – Name: Vorentwurf mit folgenden Beurteilungskriterien / Gewichtung: 70

Qualitätskriterium – Name: Qualität / Plausibilität der Antworten des Bieters auf fachliche Nachfragen zum Vorentwurf / Gewichtung: 5

Qualitätskriterium – Name: Qualität der zu erwartenden Leistung im Hinblick auf den hier ausgeschriebenen Auftragsgegenstand / Gewichtung: 3

Qualitätskriterium – Name: Gewährleistung von Kosten- und Terminsicherheit in der Planung / Gewichtung: 4

Qualitätskriterium – Name: Kommunikationsfähigkeit, Kooperationsbereitschaft und Verfügbarkeit der für die Dienstleistung verantwortl. Personen / Gewichtung: 5

Qualitätskriterium – Name: mündliche Darstellung der Antworten auf die Fragen zu ZK 4 bis ZK 6 / Gewichtung: 3

Preis – Gewichtung: 10

II.2.11)Angaben zu Optionen

Optionen: ja

Beschreibung der Optionen:

Stufenbeauftragung

II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union

Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart

Verhandlungsverfahren

IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja

IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2019/S 021-046175

IV.2.8)Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9)Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Auftrags-Nr.: FG 2884 19 001

Bezeichnung des Auftrags:

Sanierung, Modernisierung und Erweiterung des Küstengymnasium Neustadt in Holstein, Butzhorn 85, 23730 Neustadt i.H.

Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja

V.2)Auftragsvergabe
V.2.1)Tag des Vertragsabschlusses:

05/06/2019

V.2.2)Angaben zu den Angeboten

Anzahl der eingegangenen Angebote: 16

Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein

V.2.3)Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde

ppp architekten + stadtplaner gmbh
Kanalstraße 52
Lübeck
23552
Deutschland
NUTS-Code: DEF03

Der Auftragnehmer ist ein KMU: nein

V.2.4)Angaben zum Wert des Auftrags/Loses (ohne MwSt.)

Ursprünglich veranschlagter Gesamtwert des Auftrags/des Loses: 809 523.34 EUR

Gesamtwert des Auftrags/Loses: 809 523.34 EUR

V.2.5)Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3)Zusätzliche Angaben:

Fragen sind schriftlich über die E-Vergabeplattform oder per E-Mail an E-Vergabe-Fbdl@gmsh.de zu stellen. Fragen werden bis zum 22.2.2019, 11.00 Uhr angenommen. Der Fragen- und Antwortenkatalog wird auf der Seite http://www.e-vergabe-sh.de/vergabeplattform/bekanntmachungen/ unter der jeweiligen Vergabe veröffentlicht.

Der ausgefüllte Teilnahmeantrag mit Anlagen ist in Textform mithilfe elektronischer Mittel über die E-Vergabeplattform www.e-vergabe-sh.de einzureichen. Hierzu ist eine einmalige Registrierung erforderlich. Auf der E-Vergabeplattform befindet sich zur jeweiligen Vergabenummer für den Teilnahmeantrag einschließlich aller Anlagen ein einziger Platzhalter. Über diesen ist der Teilnahmeantrag einschließlich aller Anlagen entweder als eine Gesamtdatei im PDF-Format oder als ZIP-Datei mit Ordnerstruktur hochzuladen. Bewerbergemeinschaften haben für ihre Bewerbung den Teilnahmeantrag des bevollmächtigten Mitglieds der Bewerbergemeinschaft einschließlich seiner Anlagen hochzuladen. Diesem sind die Teilnahmeanträge aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft als Anlagen beizufügen. Entsprechendes gilt im Fall der Eignungsleihe für die anderen Unternehmen.

Allgemeine Verfahrenshinweise für die unter III.1.1) bis III.1.3) sowie III.2.1) bis III.2.2) genannten Bedingungen:

— Die unter III.1.1) bis III.1.3) sowie III.2.1) bis III.2.2) genannten Angaben, Erklärungen, Nachweise und sonstigen Unterlagen sind unter Verwendung des Formblattes Teilnahmeantrag II-1 bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist bei der Vergabestelle einzureichen und müssen aktuell (nicht älter als 12 Monate, außer Diplom-Urkunden und Kammereintragungen) und noch gültig sein,

— Soweit in den Vergabeunterlagen auf Formblätter verwiesen wird, sind diese zu verwenden,

— Die geforderten Angaben, Erklärungen, Nachweise und sonstigen Unterlagen sind für alle Leistungsbilder vorzulegen,

— Ausländische Bewerber können an Stelle der geforderten Eignungsnachweise auch vergleichbare Eignungsnachweise vorlegen. Sie werden anerkannt, wenn sie nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, erstellt wurden. Bestätigungen in anderer als deutscher Sprache sind in beglaubigter Übersetzung vorzulegen,

— Geforderte Angaben, Erklärungen, Nachweise und sonstige Unterlagen sind dem Teilnahmeantrag als Anlage beizufügen, sofern diese im Formblatt Teilnahmeantrag II-1 nicht bereits enthalten sind. Zu jeder Anlage ist die Anlagennummer einzutragen. Am Ende des Teilnahmeantrags sind die Anlagen in der Reihenfolge aufzuführen, in der sie auf den vorherigen Seiten angegeben wurden,

— Gem. § 50 Abs. 3 VgV müssen Bewerber oder Bieter u.a. dann keine Eignungsnachweise beibringen, soweit die zuschlagerteilende Stelle bereits im Besitz dieser Nachweise ist. Dies kann dann der Fall sein, wenn Bewerber oder Bieter diese Nachweise bereits in einem früheren Vergabeverfahren eingereicht haben. Wollen sich Bewerber oder Bieter in einem laufenden Vergabeverfahren auf diese Verfahrenserleichterung berufen, so haben sie die Vergabenummer desjenigen Vergabeverfahrens anzugeben, in dem sie diese Nachweise eingereicht haben. Ohne Angabe der vorgenannten Vergabenummer kann auftraggeberseits nicht nachvollzogen werden, ob und welche Nachweise von den Bewerbern oder Bietern in früheren Vergabeverfahren vorgelegt wurden. Zu beachten ist, dass die Nachweise, auf deren Vorliegen sich Bewerber oder Bieter berufen, für das jeweilige Vergabeverfahren aktuell sein müssen.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig-Holstein
Düsternbrooker Weg 94
Kiel
24105
Deutschland
Telefon: +49 431-988-4640
Fax: +49 431-988-4702

VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen

Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Das Vergabeverfahren unterliegt den Vorschriften über das Nachprüfungsverfahren vor den Vergabekammern (§ 155 ff. GWB). Gemäß § 160 Abs. 3 S. 1 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit:

1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,

2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Ein wirksam erteilter Zuschlag kann nicht aufgehoben werden (§ 168 Abs. 2 Satz 1 GWB). Ist der Zuschlag bereits erteilt, kann die Unwirksamkeit eines Vertrages nach § 135 Abs. 2 GWB nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als 6 Monatenach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR
Gartenstraße 6
Kiel
24103
Deutschland
Telefon: +49 431-599-1536
E-Mail: E-vergabe-Fbdl@gmsh.de
Fax: +49 431-599-1510

Internet-Adresse: http://www.gmsh.de

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:

24/06/2019

© Europäische Union, http://ted.europa.eu, 1998-2019

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