Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen Deutschland, Neuss: Auftragsbekanntmachung - arcguide.de

Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

Deutschland, Neuss: Auftragsbekanntmachung

Anzeige:
11/01/2019

  
S8
  
– – Dienstleistungen – Auftragsbekanntmachung – Verhandlungsverfahren (competitive procedure with negotiation) 

Deutschland-Neuss: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

2019/S 008-014330

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Legal Basis:

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen

Stiftung Insel Hombroich
Raketenstation Hombroich 4
Neuss
41472
Deutschland
Kontaktstelle(n): Herr Damm
Telefon: +49 2182887-4006
E-Mail: damm@inselhombroich.de
Fax: +49 2182887-4005
NUTS-Code: DEA1D

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: www.inselhombroich.de

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation

Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.subreport.de/E65781378

Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.subreport.de/E65781378

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten Kontaktstellen

I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers

Einrichtung des öffentlichen Rechts

I.5)Haupttätigkeit(en)

Freizeit, Kultur und Religion

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Stiftung Insel Hombroich, Sanierung 12-Räume-Haus und Labyrinth, Generalplanung

II.1.2)CPV-Code Hauptteil

71000000

II.1.3)Art des Auftrags

Dienstleistungen

II.1.4)Kurze Beschreibung:

Museum Insel Hombroich/Sanierung 12-Räume-Haus und Labyrinth Bei der Museum Insel Hombroich handelt es sich um ein „echtes“ Tageslichtmuseum, bei dem sich die Öffnungszeiten tatsächlich nach den meteorologischen Gegebenheiten richten.

Die Gebäude sind in Ihrer Darstellung als Kunstobjekte zu verstehen. Auf Grund ihrer sensiblen Positionierung im Museumspark bestehen komplexe bauliche und freiräumliche Zusammenhänge.

In den unsanierten Gebäuden sind große Klimaschwankungen, undefinierte Lichtsituationen und Undichtigkeiten der Gebäudehülle entstanden.

Die beiden Ausstellungsgebäude „Labyrinth“ und „12‐ Räume Haus“ mit ca. 2 600 m2 BGF sollen nun saniert werden.

Die Kostenschätzung für die KG 300-400 der Sanierungsmaßnahmen beläuft sich auf ca. 9 Mio. EUR brutto.

Es ist beabsichtigt einen Generalplaner mit folgenden Leistungen zu beauftragen:

— Objektplanung,

— Tragwerksplanung,

— Technische Ausrüstung,

— Fachplanung Bauphysik,

— Fachplanung Brandschutz.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen

Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort

NUTS-Code: DEA1D

Hauptort der Ausführung:

Stiftung Insel Hombroich

41472 Neuss

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Beauftragt werden sollen Generalplanerleistungen zur Realisierung der beschriebenen Sanierungsmaßnahmen.

Dabei soll insbesondere die Leistung der Objektplanung Gebäude gem. § 34 Abs. 1 HOAI (Leistungsphasen 3-9), der Fachplanung Tragwerk gem. § 51 HOAI (Leistungsphasen 3-6) sowie der Fachplanung Technische Ausrüstung (hier Anlagengruppen 1-8) gem. § 55 HOAI (Leistungsphasen 3-9) beauftragt werden. Darüber hinaus sollen alle zusätzlichen und besonderen Leistungen, die im Rahmen der Sanierung für eine ordnungsgemäße Nutzung des Gebäudes nötig sind, beauftragt werden.

Des Weiteren sind die im Folgenden aufgeführten besonderen Leistungen und Beratungsleistungen ebenfalls Bestandteil der zukünftigen Beauftragung: Beratungsleistungen Bauphysik nach Anlage 1 (zu § 3 Abs. 1) der HOAI, Ziff. 1.2.1; Fachplanung Brandschutz (Leistungsbild Brandschutz gemäß der Schriftenreihe Nr. 17 der AHO-Fachkommission „Brandschutz").

Um auf planungsrechtliche und finanzielle Rahmenbedingungen, die abschließend nicht vorhersehbar sind, eingehen zu können, ist eine stufenweise Beauftragung mittels eines einseitigen Optionsrechtes vorgesehen. Die 2-stufige Beauftragung gestaltet sich für jede der zu beauftragenden Fachplanungsleistungen wie folgt:

1. Stufe: Leistungsphasen 3 bis 4 2. Stufe: Leistungsphasen 5 bis 9 (für die Tragwerksplanung Lph 5 bis 6) – optional

II.2.5)Zuschlagskriterien

Die nachstehenden Kriterien

Qualitätskriterium – Name: Auftragsbezogene Qualifikation und Organisation des Projektteams / Gewichtung: 30 %

Qualitätskriterium – Name: Qualität der Herangehensweise zur Umsetzung der Aufgabenstellung / Gewichtung: 50 %

Preis – Gewichtung: 20 %

II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Laufzeit in Monaten: 42

Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja

Beschreibung der Verlängerungen:

Eine Verlängerung des Vertrages kann aufgrund von Bauzeitverlängerung notwendig werden.

II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden

Geplante Mindestzahl: 3

Höchstzahl: 7

Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

— Anzahl Beschäftigte für die entsprechenden Dienstleistungen im Mittel der letzten 3 Geschäftsjahre,

— Projekterfahrung Generalplanung/ öffentlicher Bauherr,

— Referenzprojekte3.

Details und Kriterien zur Bewertung siehe veröffentlichte Bewertungsmatrix.

Es werden nur geeignete Bewerber zum weiteren Verfahren der Angebotsaufforderung und Verhandlung zugelassen, die form- und fristgerecht einen Teilnahmeantrag eingereicht haben. Nach Eingang der Teilnahmeanträge erfolgt daher eine Prüfung auf Vollständigkeit der abgeforderten Nachweise und Erklärungen. Fehlen vereinzelt Unterlagen, kann der Auftraggeber unter Fristsetzung diese Unterlagen nachfordern, soweit ein Ausschluss nicht gesetzlich vorgesehen ist. Ein Anspruch der Bewerber auf Nachforderung durch den Auftraggeber besteht jedoch grundsätzlich nicht. Die anschließende Eignungsprüfung erfolgt anhand der Angaben und vorgelegten Nachweise zu III.1.).

Sind mehr als 7 geeignete Bewerber vorhanden, erfolgt eine Auswahlentscheidung anhand der nach III.1.3) geforderten Angaben. Dabei werden die Erklärungen und Nachweise im Detail anhand der Bewertungsmatrix, die als Bestandteil der Vergabeunterlagen den Bewerbern zur Verfügung gestellt wird, bewertet und gewichtet. Liegen nach der Detailbewertung mehr als 7 gleichwertige Bewerbungen vor, erfolgt die Auswahl anhand eines Losverfahrens. Sollten mehr als 7 vollständige Teilnahmeanträge geeigneter Bewerber vorliegen, behält sich der Auftraggeber vor, unvollständige Teilnahmeanträge ohne Nachforderung fehlender Erklärungen und Nachweise ausschließen.

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote

Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

II.2.11)Angaben zu Optionen

Optionen: ja

Beschreibung der Optionen:

2. Stufe: Leistungsphasen 5 bis 9 (für die Tragwerksplanung Lph 5 bis 6) gemäß II.2.

II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union

Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister

Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Nachweis über die Befähigung zur Berufsausübung (§ 44 VgV) bzw. Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt/-in oder Ingenieur/in nach dem für die Auftragsvergabe geltenden Landesrecht und die Voraussetzungen nach § 70 BauO NRW zur Bauvorlageberechtigung erfüllt werden. Die verantwortlichen Planer müssen über eine angemessene Berufspraxis – in der Regel mindestens 5 Jahre- verfügen.

Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen entsprechenden Architekten oder Beratenden Ingenieur/Ingenieur benennen.

Bietergemeinschaften sind zugelassen. Jedes Mitglied der Bietergemeinschaft haftet gesamtschuldnerisch. Ein Mitglied der Bietergemeinschaft muss dem Auftraggeber gegenüber als bevollmächtigter Vertreter benannt werden.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Gemäß Bewerberbogen:

Rechtskräftig unterschriebener Teilnahmeantrag, Anlage 1: Erklärung zu Interessen und Beteiligungen, Anlage 2: Erklärung zur Zusammenarbeit mit Anderen, Anlage 3: Erklärung, dass keine zwingenden Ausschlusskriterien vorliegen, Anlage 4: Erklärung, dass keine fakultativen Ausschlusskriterien vorliegen Anlage 5: Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung in der geforderten Höhe. Mindestanforderung ist die Erklärung der Versicherungsgesellschaft, dass im Auftragsfall eine Versicherung über die Deckungssummen abgeschlossen wird, Anlage 6: Erklärung über den Umsatz für die entsprechenden Dienstleistungen in Euro netto in den letzten 3 Geschäftsjahren (Zeitraum siehe Bewerberbogen).

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zu Anlage 5 Bewerberbogen: Verpflichtung zum Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung für die ausgeschriebenen Leistungen in Höhe von mindestens 3 000 000 EUR für Personen- und 3 000 000 EUR für sonstige Sachschäden je Schadensfall. Die Berufshaftpflichtversicherung ist während der gesamten Vertragszeit zu unterhalten und nachzuweisen. Zu Anlage 6 Bewerberbogen: Mindestumsatz 500 000 EUR netto/Jahr

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Gemäß Bewerberbogen: Anlage 7: Unternehmensreferenzen. Gewertet werden vergleichbare Referenzen, bei denen Leistungen in den letzten 5 Jahren (Zeitraum siehe Bewerberbogen) erbracht wurden.

Anlage 8 Bewerberbogen Erfahrung Generalplanung/öffentliche Bauherren Anlage 9 Bewerberbogen: Angaben zum jährlichen Mittel der vom Bewerber festangestellten Beschäftigten in den letzten 3 GeschäftsjahrenSiehe III.1.1 (Zeitraum siehe Bewerberbogen), Anlage 10 Bewerberbogen: Nachweis der Eignung zur Ausstattung (Geräte und technische Ausrüstung).

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zu Anlage 7 Bewerberbogen: Referenzprojekte aus in den letzten 5 Jahren mit folgenden Anforderungen:

2 Referenzprojekte Objektplanung Gebäude mit Bearbeitung der Leistungsphasen 2-8 (HOAI) Weiter sind folgende Mindestkriterien einzeln oder gemeinsam mindestens in einem der beiden Referenzprojekte zu erfüllen: a) ein Referenzprojekt der Typologie ‚öffentliches Kulturgebäude‘, oder ein Referenzprojekt, das dem Umfang und dem Schwierigkeitsgrad nach vergleichbare Planungsleistungen zum Gegenstand hatte b) es ist ein Projekt nachzuweisen bei dem eine Sanierung erfolgte und c) ein Referenzprojekt muss fertig gestellt bzw. an den Nutzer übergeben sein.

2 Referenzprojekte TGA-Planung Anlagengruppe 1-3 mit Bearbeitung der Leistungsphasen 2-3 und 5-8 (HOAI) Weiter sind folgende Mindestkriterien einzeln oder gemeinsam mindestens in einem der beiden Referenzprojekte zu erfüllen: a) es ist ein Projekt nachzuweisen bei dem eine Sanierung erfolgte und b) ein Referenzprojekt muss fertig gestellt bzw. an den Nutzer übergeben sein.

2 Referenzprojekte TGA-Planung Anlagengruppe 4-5 mit Bearbeitung der Leistungsphasen 2-3 und 5-8 (HOAI) Weiter sind folgende Mindestkriterien einzeln oder gemeinsam mindestens in einem der beiden Referenzprojekte zu erfüllen: a) es ist ein Projekt nachzuweisen bei dem eine Sanierung erfolgte und b) ein Referenzprojekt muss fertig gestellt bzw. an den Nutzer übergeben sein.

Zu Anlage 9 Bewerberbogen: Mindestanforderung 6 festangestellte Ingenieure/Architekten im Jahresmittel

III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand

Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten

Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Siehe III.1.1

III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Besondere Bedingungen für die Auftragsdurchführung folgen aus dem Tariftreue- und Vergabegesetz NRW (in aktueller Fassung).

III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart

Verhandlungsverfahren

IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung

Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen

IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja

IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge

Tag: 11/02/2019

Ortszeit: 12:00

IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:

Deutsch

IV.2.6)Bindefrist des Angebots

Laufzeit in Monaten: 3 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der Angebote)

IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags

Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein

VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1) am Auftrag interessierte Unternehmen haben sich anhand eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerberbogens um Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu bewerben. Der Bewerberbogen wird ausschließlich über den unter Ziff. I.3) bezeichneten elektronischen Projektraum zur Verfügung gestellt. Die Beantwortung von Fragen zum Verfahren sowie sämtliche Kommunikation zwischen den Beteiligten und dem Auftraggeber erfolgt ausschließlich über den o. g. Projektraum. Beteiligte sind im eigenen Interesse gehalten, die dort für diese eingerichteten Postfächer regelmäßig auf neue Informationen des Auftraggebers zu kontrollieren. Die kostenfreie Registrierung wird empfohlen;

2) der Bewerberbogen enthält neben Erklärungsvordrucken zu den unter Ziff. III.1) geforderten Angaben Vordrucke einer Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von zwingenden und fakultativen Ausschlussgründen i. S. d. §§ 123, 124 GWB und einer Erklärung nach § 19 Abs. 3 MiLoG. Weiter enthält er für den Fall der Bewerbung durch eine Bewerbergemeinschaft den Vordruck einer Bewerbergemeinschaftserklärung;

3) der Teilnahmeantrag mit den unter Ziff. III.1) geforderten Angaben und Unterlagen zur Beurteilung der Eignung ist bis zu dem unter Ziff. IV.2.2) genannten Termin ausschließlich elektronisch in Textform über den unter Ziff. I.3) benannten Projektraum einzureichen. Bewerbungen, die verspätet oder nicht formgerecht (d. h. nicht elektronisch) eingehen, können nicht berücksichtigt werden;

4) im elektronischen Projektraum sind neben dem Bewerberbogen auch die Bewertungsmatrix für eine Bewerberauswahl registrierungsfrei verfügbar. Weitere Unterlagen (Aufforderung zur Angebotsabgabe, Vertragstext etc.), welche erst für die Erstellung eines Angebots benötigt werden, werden nur den im Teilnahmewettbewerb ausgewählten Bewerbern zur Verfügung gestellt;

5) etwaige Fragen von interessierten Unternehmen sind möglichst bis spätestens 10 Kalendertage vor Ablauf der Bewerbungsfrist über den o. g. Projektraum einzureichen;

6) Mehrfachbewerbungen, als Einzelbewerber sowie als Mitglied einer/mehrerer Bewerbergemeinschaften sind nicht zulässig. Ein Austausch von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft nach Aufforderung zur Angebotsabgabe bedarf der Zustimmung des Auftraggebers, die grds. nur bei gleicher fachlicher Qualifikation erteilt wird. Entsprechendes gilt für einen Austausch von vorgesehenen Nachunternehmern, auf die sich ein Bewerber/eine Bewerbergemeinschaft im Teilnahmeantrag zum Nachweis seiner/ihrer Eignung im Auftragsfall berufen hat;

7) bei Widersprüchen zwischen verschiedenen Bekanntmachungstexten ist allein der im EU-Amtsblatt veröffentlichte Text maßgeblich.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Rheinland, Spruchkörper Düsseldorf
Am Bonneshof 35
Düsseldorf
40474
Deutschland

VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen

Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Der Auftraggeber weist darauf hin, dass gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 GWB ein Nachprüfungsantrag vor der o. g. Vergabekammer unzulässig ist, soweit

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Auf die prozessualen Vorschriften der §§ 160 ff. GWB wird außerdem hingewiesen.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:

08/01/2019

© Europäische Union, http://ted.europa.eu, 1998-2019

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