Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen Deutschland, Münster: Auftragsbekanntmachung - arcguide.de

Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

Deutschland, Münster: Auftragsbekanntmachung

Anzeige:
11/08/2018

  
S154
  
– – Dienstleistungen – Auftragsbekanntmachung – Verhandlungsverfahren (competitive procedure with negotiation) 

Deutschland-Münster: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

2018/S 154-353603

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Legal Basis:

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen

Landschaftsverband Westfalen-Lippe
Freiherr-vom-Stein-Platz 1
Münster
48133
Deutschland
Kontaktstelle(n): Vergabestelle
E-Mail: vgv-lwl@du-diederichs.de
NUTS-Code: DEA33

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: www.lwl.org

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation

Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/notice/CXPWYYG9B2Y

Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:

DU Diederichs Projektmanagement AG & Co. KG
Laurentiusstraße 21
Wuppertal
42103
Deutschland
Kontaktstelle(n): Vergabestelle
E-Mail: vgv-lwl@du-diederichs.de
NUTS-Code: DEA1A

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: www.du-diederichs.de

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/notice/CXPWYYG9B2Y

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten Kontaktstellen

I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers

Einrichtung des öffentlichen Rechts

I.5)Haupttätigkeit(en)

Sozialwesen

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

LWL – Neubau der Martin- Luther-King-Schule in Münster – Tragwerksplanung

Referenznummer der Bekanntmachung: VgV-18-3.3-TWP

II.1.2)CPV-Code Hauptteil

71000000

II.1.3)Art des Auftrags

Dienstleistungen

II.1.4)Kurze Beschreibung:

Gegenstand dieses VgV-Verfahrens sind die erforderlichen

Leistungen der „Fachplanung Tragwerksplanung“ gem. §51 in Verbindung mit Anlage 14 HOAI für die nachfolgenden Leistungen:

Ersatzneubau der „Martin-Luther-King-Schule“ in den LPH 1 – 6

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen

Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)

71240000

II.2.3)Erfüllungsort

NUTS-Code: DEA33

Hauptort der Ausführung:

Martin-Luther-King-Schule Bröderichweg 9 48159 Münster

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die „Martin-Luther-King-Schule – Förderschwerpunkt Sprache“ gehört neben der „Regenbogenschule – Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung“ zum LWL-Förderschulzentrum Münster. Die „Martin-Luther-King-Schule“ wurde in den Jahren 1967-68 errichtet. Aufgrund sich verändernder Schülerzahlen und der nicht mehr zweckdienlichen Bausubstanz genügt die „Martin-Luther-King-Schule“ in Form und Funktion nicht mehr den Ansprüchen an ein Schulzentrum für Schüler mit Förderbedarf.

Der LWL beabsichtigt nun die 3 zur Martin-Luther-King-Schule gehörigen Baukörper abzureißen und durch einen Neubau zu ersetzen.

Um den geänderten Rahmenbedingungen Rechnung zu tragen, sollen die 3 Hauptgebäude der „Martin-Luther-King-Schule“ abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden. Es ist vorgesehen, den Abriss der Bestandsgebäude sowie den Ersatzneubau in 2 Bauabschnitten durchzuführen.

Insgesamt besteht die Schule aus 3 Gebäudeteilen (2-, 3 und 4-geschossig) ohne bauliche Verbindungen untereinander.

Der Zustand der Gebäudestruktur und die statische Grundkonstruktion der 1967/68 errichteten Gebäudeteile kommen für eine Sanierung nicht in Frage.

Ein Vorentwurf wird den Bewerbern im Rahmen dieses Verfahrens als Anlage zur Verfügung gestellt.

Zur Vorbereitung der Neubaumaßnahme müssen 2 Gebäude auf dem Gelände des Förderschulzentrums abgerissen werden. Es handelt sich hierbei um das Gebäude 05 (Werkhalle) und das Gebäude 08 (Schulgebäude). Sodann soll der Neubau errichtet werden.

Nach Bezug des Neubaus soll in einem zweiten Bauabschnitt dann das ursprüngliche Hauptgebäude der „Martin-Luther-King-Schule“ (Gebäude 03) abgerissen werden.

In Bezug auf die Planung und Umsetzung wird vom Bewerber ein integriertes und zukunftsfähiges Umsetzungskonzept erwartet.

Aufgrund der verschiedenen Bauabschnitte, der Neubaus im laufenden Schulbetrieb, werden hohe Ansprüche an eine strukturierte Herangehensweise gestellt.

II.2.5)Zuschlagskriterien

Die nachstehenden Kriterien

Qualitätskriterium – Name: Darstellung des Büros und des Projektteams sowie Erläuterungen zur inneren Organisation / Gewichtung: 10 %

Qualitätskriterium – Name: Persönliche Vorstellung der Projektleitung, stellv. PL und Bauleitung / Gewichtung: 15 %

Qualitätskriterium – Name: a) Konzeptionelle Ansätze zur Umsetzung der technischen Maßnahmen der Neubaumaßnahme unter Berücksichtigung der[…] / Gewichtung: 20 %

Qualitätskriterium – Name: b) Konzeptionelle Ansätze zur Leistungserbringung unter Berücksichtigung der terminlichen, monetären, organisatorischen und logistischen Rahmenbedinungen […] / Gewichtung: 25 %

Qualitätskriterium – Name: c) Konzeptionelle Ansätze zur Berücksichtigung von Nutzerinteressen im Rahmen der Planung […] / Gewichtung: 10 %

Qualitätskriterium – Name: Steuerungs- und Kontrollmaßnahmen z. B. in Bezug auf Kosten, Termine, Qualitäten und Quantitäten / Gewichtung: 10 %

Qualitätskriterium – Name: Steuerungs- und Kontrollmaßnahmen z. B. in Bezug auf die Sicherstellung der örtl. Präsenz bzw. örtl. Nähe, Darstellung der Kapazitätseinsatzplanung während der Planungs- und Ausführungsphase / Gewichtung: 10 %

Kostenkriterium – Name: Leistung geteilt durch Preis (vgl. II.2.14) / Gewichtung: Leistung / Preis

II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn: 01/11/2018

Ende: 31/03/2023

Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein

II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden

Geplante Mindestzahl: 3

Höchstzahl: 4

Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die objektiven Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern sind in der den Vergabeunterlagen beigefügten Anlage 03 „Bewertungsmatrix“ und dem Kapitel III.1.3 dieser Bekanntmachung zu entnehmen.

Alle Bewertungen werden kaufmännisch auf 2 Nachkommastellen gerundet. Wird die Höchstzahl der Wirtschaftsteilnehmer durch die Bewerber mit gleicher Punktzahl überschritten, wird unter diesen das Losverfahren angewendet.

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote

Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

II.2.11)Angaben zu Optionen

Optionen: nein

II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union

Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister

Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Die zwingenden Ausschlusskriterien gem. §123 GWB und die fakultativen Ausschlussgründe gem. §124 GWB sind zu beachten. Das Nichtvorliegen dieser Ausschlussgründe ist mittels beiliegender Formulare (s. Anlage 02 „Bewerberbogen“) zu bestätigen.

Nachweis der technischen Fachkräfte (§46 Abs. 3 Nr. 2 i. V. m. §75 Abs. 1 + 2 VgV 2016): Führung der Berufsbezeichnung Ingenieur (oder vergleichbar) des Büro-Inhabers / -Geschäftsführers

Geschäftsführers Auszug aus dem Handelsregister bei Personen- und Kapitalgesellschaften

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Der Nachweis ist über eine formlose Bankerklärung zur allgemeinen Kreditwürdigkeit (nicht älter als 4 Monate) zu erbringen. (Bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied separat)

Nachweis Berufshaftpflicht §45 Abs.1 Nr.3 VgV 2016.

Deckungssummen: 2,0 Mio. EUR (Personenschäden), 2,0 Mio. EUR (Sonstige Schäden). Die Zusage einer Versicherungsgesellschaft zum Abschluss einer solchen Haftpflichtversicherung im Auftragsfall ist zulässig

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Beschreibung der technischen Ausstattung (§46 Abs.3 Nr. 3 i. V. m. §46 Abs.3 Nr.9 VgV 2016), MS OfficeSoftware ab 2007, CAD-Software (2007 dwg – 2013 dwg), Terminplanung kompatibel mit pro-Plan 6 Nachweis der persönlichen Leistungsfähigkeit des Projektleiters des Bewerbers und stellv. Projektleiters des Bewerbers (§46 Abs. 3 Nr. 6 VgV 2016) Berufsbezeichnung Ingenieur (oder vergleichbar).

Nachweis zum Personalbestand (§46 Abs. 3 Nr. 8 VgV 2016).

Nachweise zur Vergabe von Unteraufträgen (§46 Abs.3 Nr.10 VgV 2016).

— Vergleichbarkeit der Bauaufgabe (max. 15 Punkte),

— Vergleichbarkeit der Honorarzone (max. 12 Punkte),

— Art der Leistung (max. 8 Punkte),

— Vergleichbarkeit der erbrachten Leistungsphasen (max. 9 Punkte),

— Vergleichbarkeit des Bauvolumens (max. 9 Punkte),

— Beratungsleistungen „Wärmeschutz und Energiebilanzierung“ (max. 6 Punkte),

— Beratungsleistungen „Bauakustik“ (max. 6 Punkte),

— Verwendung von Fördermitteln (max. 4 Punkte).

Die eingereichten Referenzen werden als arithmetischer Mittelwert (max. je 69 Punkte je Referenz) in der Gesamtbewertung berücksichtigt. Die mögliche Maximalpunktzahl beträgt daher (unabhängig von der Anzahl der eingereichten Referenzen) max. 69 Punkte.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

— Eine vergleichbare Leistung für „Tragwerke mit durchschnittlichem Schwierigkeitsgrad“ gem. Anlage 14.2 Objektliste HOAI 2013 mit einer HZ >= III für „Schulen mit durchschnittlichen Planungsanforderungen“ gem. Anlage 10.2 Objektliste HOAI 2013,

— eine vergleichbare Leistung für „Beratungsleistungen Wärmeschutz und Energiebilanzierung“ gem. Anlage 01 HOAI 2013 mit einer HZ >= III,

— eine vergleichbare Leistung für „Tragwerke mit durchschnittlichem Schwierigkeitsgrad“ gem. Anlage 14.2 Objektliste HOAI 2013 mit anrechenbaren Kosten (KG 300 und 400, netto) von >= 1,5 Mio. EUR.

III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand

Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten

Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Gem. §75 VgV 2016 Abs. 1 und 2; Ingenieure.

Ist in dem jeweiligen Herkunftsstaat die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen, wer über ein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG und Richtlinie 89/48/EWG gewährleistet ist.

III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Abschlagszahlungen des Honorars erfolgen gem. Projektfortschritt.

Bewerber-/Bietergemeinschaften haften gesamtschuldnerisch mit bevollmächtigtem Vertreter.

Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind unzulässig und führen zum Verfahrensausschluss sämtlicher betroffener Bewerbergemeinschaften

III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart

Verhandlungsverfahren

IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung

Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen

IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja

IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge

Tag: 10/09/2018

Ortszeit: 12:00

IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber

Tag: 17/09/2018

IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:

Deutsch

IV.2.6)Bindefrist des Angebots

Laufzeit in Monaten: 4 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der Angebote)

IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags

Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein

VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Bekanntmachungs-ID: CXPWYYG9B2Y

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Westfalen bei der Bezirksregierung Münster
Albrecht-Thaer-Straße 9
Münster
48147
Deutschland
Fax: +49 2514112-165

VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen

Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer ist unzulässig, soweit:

1) der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb von 10 Kalendertagen gerügt hat,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Dies gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 101a Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.

Nach § 135 Abs. 2 GWB endet die Frist, mit der die Unwirksamkeit eines Vertrages mit einem Nachprüfungsverfahren geltend gemacht werden kann, 30 Kalendertage ab Kenntnis des Verstoßes, der zur Unwirksamkeit des Vertrages führt, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss oder im Falle der Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union 30 Kalendertage nach dieser Veröffentlichung.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Vergabekammer Westfalen bei der Bezirksregierung Münster
Albrecht-Thaer-Straße 9
Münster
48147
Deutschland

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:

10/08/2018

© Europäische Union, http://ted.europa.eu, 1998-2018

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