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Deutschland, München: Auftragsbekanntmachung (2021/S 036-090296)

Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Deutschland, München: Auftragsbekanntmachung (2021/S 036-090296)

22/02/2021

  
S36

Deutschland-München: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

2021/S 036-090296

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Rechtsgrundlage:

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen

Offizielle Bezeichnung: Landeshauptstadt München, Baureferat
Postanschrift: Friedenstraße 40
Ort: München
NUTS-Code: DE212 München, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 81671
Land: Deutschland
E-Mail: bekanntmachungen.vz2.bau@muenchen.de
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: https://my.vergabe.bayern.de
Adresse des Beschafferprofils: https://my.vergabe.bayern.de

I.3)Kommunikation

Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/1/tenderId/204874

Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten Kontaktstellen

I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers

Regional- oder Kommunalbehörde

I.5)Haupttätigkeit(en)

Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Tragwerksplanung gem. Par. 51 HOAI, LPH 2-6, sowie für einen eventuellen Baugrubenverbau Tragwerksplanung Par. 51 HOAI, LPH 1-6,

Referenznummer der Bekanntmachung: H60b377520

II.1.2)CPV-Code Hauptteil

71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

II.1.3)Art des Auftrags

Dienstleistungen

II.1.4)Kurze Beschreibung:

Tragwerksplanung gem. Par. 51 HOAI, LPH 2-6, sowie für einen eventuellen Baugrubenverbau Tragwerksplanung Par. 51 HOAI, LPH 1-6, für den Neubau eines Hauses für Kinder und einem Begegnungszentrum für Kinder, Jugendliche, Familien und Senioren, sowie einer Tiefgarage in der Haager Straße, 14. Stadtbezirk Berg am Laim (Flur-Nr. 18337/14).

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen

Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

II.2)Beschreibung
II.2.3)Erfüllungsort

NUTS-Code: DE212 München, Kreisfreie Stadt

Hauptort der Ausführung:

81671 München, Haager Straße

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI, LPH 2-6, für das Haus für Kinder, Begegnungszentrum und Tiefgarage an der Haager Straße sowie für einen eventuellen Baugrubenverbau Tragwerksplanung § 51 HOAI, LPH 1-6. Das Vorhaben befindet sich im 14. Stadtbezirk Berg am Laim, an der Haager Straße, (Flur Nr. 18337/14).

Die Machbarkeitsstudie und die LPH 1 werden separat außerhalb des zu vergebenen Auftrags vergeben.

Der Neubau des Hauses für Kinder bestehend aus 4 Kinderkrippen- und Kindergartengruppen, (alternativ aus 4 Kinderkrippen- und 3 Kindergartengruppen / 3 Kinderkrippen- und 3 Kindergartengruppen) – und einem Begegnungszentrum für Kinder, Jugendliche, Familien und Senioren, sowie einer Tiefgarage.

Das Grundstück ist nicht bebaut, es sind die üblichen Leistungen zum Herrichten des Grundstücks erforderlich. Die Maßnahme ist nach den Standards der Stadt München zu planen und zu erstellen, es sind die in Arbeit befindlichen Richtlinien der Stadt München und des Baureferates zur Klimaneutralität zu beachten (Grundlage ist der Beschluss des Münchner Stadtrats im Dezember 2019, siehe auch Haa_Matrix, Aspekte der Nachhaltigkeit usw.)

Falls sich aus der Machbarkeitsstudie bzw. der Vorplanung bzw. aus äußeren Umständen wie z. B. den Festlegungen aus dem Bebauungsplan (Gebäudehöhen, GFZ usw.), Freiflächen oder ähnliches ergeben sollte, dass ein Haus für Kinder in der Gruppenstärke 4-4-0 nicht untergebracht werden kann, wird im Verlauf der Vorplanung entschieden, ob die Gruppenstärke auf 4-3-0 oder 3-3-0 nach unten reduziert wird.

Die Klimaneutralität ist zu untersuchen und in vergleichbaren Kosten (Kosten des Tragwerks) nachzuweisen.

Der Auftragnehmer muss zur Zusicherung bereit sein, bei Bedarf Leistungen für eine Lärmschutzwand sowie die Objektplanung für einen Verbau im Rahmen eines Nachtrages zu leisten.

Die LH München hat vor, das Gebäude evtl. als Holz- oder Holzhybridbau zu realisieren.

Die Maßnahme besteht aus:

A) Neubau Haus für Kinder (max. Variante), NUF 1-6: ca. 881 m2 unter anderem:

— 4 Krippengruppen,

— 4 Kindergartengruppen,

— Büros,

— inkl. Küchen, Mehrzweck-, Neben- und Sanitärräumen.

B) Neubau Begegnungszentrum, NUF 1-6: ca. 710 m2 ausgenommen die TG und Lärmschutzwand, unter anderem:

— Mehrzweckraum, inkl mobiler Bühne,

— Cafebereich, mit Theke,

— Gruppen-, Werk-, Beratungs-, Kursräume,

— Büros,

— inkl. Küchen, Nebenräumen und Sanitärräumen.

C) Tiefgarage und Lärmschutzwand.

II.2.5)Zuschlagskriterien

Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt

II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn: 01/05/2021

Ende: 31/03/2025

Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein

II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden

Geplante Mindestzahl: 3

Höchstzahl: 5

Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Sollte die Durchführung des Teilnahmewettbewerbs ergeben, dass mehr Bewerber grundsätzlich geeignet sind, als zur Abgabe eines Angebots aufgefordert werden sollen, so wird der Auftraggeber die Bewerber auswählen, welche die unter Ziff. III.1.1) bis III.1.3) aufgeführten Eignungsvoraussetzungen am besten erfüllen. Um dies zu ermitteln, wird der Auftraggeber eine Auswahlmatrix verwenden.

Die Referenzangaben werden auf der Grundlage der unter Ziff. III.1.3) genannten Unterkriterien bewertet; Einzelheiten sind dem Bewerberbogen sowie der Auswahlmatrix zu entnehmen.

Bei der Bewertung der Referenzen werden alle benannten Referenzen berücksichtigt, sofern sie wertbar sind und soweit die Höchstzahl an zugelassenen Referenzen nicht überschritten ist.

Erfüllen mehrere Bewerber an dem Teilnahmewettbewerb gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der Auswahlmatrix zu hoch, kann die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen werden.

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote

Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

II.2.11)Angaben zu Optionen

Optionen: ja

Beschreibung der Optionen:

Es erfolgt eine stufenweise Beauftragung.

Erste Stufe: Beauftragung der LPH 2 bzw. LPH 1 und 2 für den Verbau

Zweite Stufe: Beauftragung der LPH 3

Dritte Stufe: Beauftragung der LPH 4

Vierte Stufe: Beauftragung der LPH 5 und 6

Ein Rechtsanspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht.

II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union

Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

II.2.14)Zusätzliche Angaben

Die Angaben zur Vertragslaufzeit sind als vorläufige Annahmen des Auftraggebers anzusehen und stehen unter dem Vorbehalt der Anpassung und Aktualisierung.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister

Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Wichtiger Hinweis:

Alle geforderten Unterlagen sind vom Bewerber einzureichen. Gem. § 56 Abs. 2 VgV verzichtet der Auftraggeber auf Nachforderung von Unterlagen.

Es ist ein Nachweis der Berechtigung zur Vorlage des Standsicherheitsnachweises nach Art. 62 BayBO und der beruflichen Befähigung des Bewerbers und/oder der für die Dienstleistung verantwortlichen Person durch Nachweis über seine berufliche Qualifikation als Dipl.-Ing.TH/FH bzw. Bachelor/Master an Universitäten oder Fachhochschulen mit der Fachrichtung Bauingenieurwesen zu erbringen.

Ist der Bewerber eine juristische Person, ist dieser nur dann teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bewerbers nachgewiesen wird, dass der verantwortliche Berufsangehörige die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt. Bewerber oder verantwortliche Berufsangehörige juristischer Personen, die die entsprechende Berufsbezeichnung nach dem Recht eines anderen Mitgliedsstaates der europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum tragen, erfüllen die fachlichen Voraussetzungen dann,

a) wenn sie sich dauerhaft im Bundesgebiet der Bundesrepublik Deutschland niedergelassen haben und berechtigt sind, die deutschen Berufsbezeichnungen nach den einschlägigen deutschen Fachgesetzen aufgrund einer Gleichstellung mit nach der Richtlinie 2005/36/EG (geändert durch die Richtlinie 2013/55/EU) zu tragen oder

b) wenn sie vorübergehend im Bundesgebiet tätig sind und ihre Dienstleistungserbringung nach Richtlinie 2005/36/EG angezeigt haben.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Wichtiger Hinweis:

Alle geforderten Unterlagen sind vom Bewerber einzureichen. gem. § 56 Abs. 2 VgV verzichtet der Auftraggeber auf Nachforderung von Unterlagen.

1. Eigenerklärung über den gemittelten Gesamtumsatz des Bewerbers aus den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (netto) (Wichtung 10 %),

2. Eigenerklärung des Bewerbers, dass im Auftragsfall der Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit folgendem Inhalt vorgelegt wird: Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen von über mind. 1,5 Mio. EUR für Personenschäden und mind. 2,5 Mio EUR für sonstige Schäden. Die Versicherung muss während der gesamten Vertragszeit unterhalten und nachgewiesen werden. Es ist zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der genannten Deckungssummen besteht. Zudem muss die Ersatzleistung der Versicherung mindestens das Zweifache der o. g. Deckungssummen pro Jahr betragen (2-fach maximiert). Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft eine Versicherung zu den o. g. Bedingungen nachzuweisen. Zudem ist gleichzeitig eine Erklärung des Versicherers bzw. die entsprechende Passage aus dem/den Vertrag/Bedingungen beizufügen, wonach die Versicherung auch bei der Betätigung des Bewerbers als Partner einer Arge, bei Schäden, die vom Versicherungsnehmer verursacht werden, zu den genannten Bedingungen eintritt.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Wichtiger Hinweis:

Alle geforderten Angaben sind vom Bewerber einzureichen. gem. § 56 Abs. 2 VgV verzichtet der Auftraggeber auf Nachforderung von Unterlagen.

1. Vorlage von max. 3 Referenzen vergleichbarer Leistungen § 51 HOAI des Bewerbers aus dem Referenzzeitraum 2013 – Ende der Bewerbungsfrist, die anhand folgender Kriterien bewertet werden (Wichtung 90 %):

— LPH 2 selbst erbracht und im Referenzzeitraum abgeschlossen,

— LPH 3 selbst erbr. u. im Referenzzr. abgeschlossen,

— LPH 4 selbst erbr. u. im Referenzzr. abgeschlossen,

— LPH 5 selbst erbr. u. im Referenzzr. abgeschlossen,

— LPH 6 selbst erbr. u. im Referenzzr. abgeschlossen,

— Baukosten gem. DIN 276 KG 300 + 400 mind. 3,0 Mio. (brutto),

— Honorarzone ≥ III.

Besondere, projektspezifische Kriterien aus den Referenzen 1-3:

— Ingenieurtechnische Kontrolle der Ausführung des Tragwerks auf Übereinstimmung mit den geprüften statischen Unterlagen bei einem Referenzprojekt,

— Planung § 51 HOAI für Verbau Baugrube mit Tiefe mind. 3,5 m und Verbaulänge mind. 20 m,

— Referenzprojekt mit Tiefgarage für Kraftfahrzeuge sowie Aufenthaltsräumen im Untergeschoss und Maßnahmen zum Schutz der Bewehrung gegen Tausalz,

— Referenzprojekt mit mind. 1 Obergeschoss,

— Referenzprojekt in Holzbauweise (überwiegende Holzbauweise, insbesondere Holz-Skelett- oder Holzrahmenbau, Brettstapelbau, Holz-Massivbau oder Holz-Hybridbau) ausgeführt.

Die Referenzen sind in der „Liste geeigneter Referenzen“ als Anlage zum Bewerberbogen darzustellen, sodass eine Bewertung anhand der o. g. Kriterien ermöglicht wird. Die detaillierte Bewertung ergibt sich aus der Auswahlmatrix.

Je Referenz ist ein DIN A4-Blatt mit anschaulicher Darstellung insbes. als Schnittzeichnung sowie ein DIN A4-Blatt zu den projektspezifischen Kriterien gefordert, Seiten darüber hinaus werden nicht gewertet.

Die Punkte zu Maßnahmen zum Schutz der Bewehrung gegen Tausalz sind in einem weiteren DIN A4-Blatt darzulegen.

Für jede Referenz werden darüber hinaus folgende Angaben erwartet:

Kontaktdaten des Auftraggebers mit Name des Ansprechpartners, Anschrift, Telefonnum. und E-Mail; Beschreibung der erbrachten Leistung; Wert der erbr. Leistung und Angaben zu den erbr. Leistungsphasen. Zudem ist anzugeben, ob die Leistungen als vollständige Eigenleistung, mit Nachunternehmern oder in Kooperation mit anderen Unternehmen erbracht wurden, sowie die Angabe des Eigenleistungsanteils. Wurden die Leistungen nicht vollständig als Eigenleistung erbracht, so ist anzugeben, welche Leistungen als Eigenleistung erbracht wurden.

Mindestbed. für die grundsätzliche Wertbarkeit einer Referenz ist die Erbringung von mindestens der Leistungsphasen 3 und 4 im o. g. Referenzzeitraum. Wenn die Mindestbedingung nicht erfüllt ist, kann die gesamte Referenz nicht gewertet werden. Zum Ausschluss des Teilnahmeantrags führt dies für sich aber nicht.

Eine Leistungsphase gilt dann als im Referenzzeitraum erbracht, wenn sie innerhalb des Referenzzeitraums begonnen und abgeschlossen worden ist.

Die bestmögliche Bewertung zu Ziff. III.1.3) Nr. 1 wird nur erreicht, wenn die geforderte Anzahl an Referenzen (s.o.) die o. g. Kriterien vollumfänglich erfüllen. Bei den besonderen, projektspezifischen Kriterien aus den Referenzen wird jedes einzelne Kriterium als vollumfänglich erfüllt betrachtet, wenn es bei mindestens einem wertbaren Referenzprojekt nachgewiesen wird.

Die teilweise Erfüllung der o.g. Kriterien führt nicht zum Ausschluss, sondern zu einer entsprechend geringeren Bewertung.

III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand

Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten

Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Verweis auf III.1.1).

III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Siehe Vergabe-/Auftragsunterlagen.

III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart

Verhandlungsverfahren

IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung

Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen

IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja

IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge

Tag: 23/03/2021

Ortszeit: 13:00

IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:

Deutsch

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags

Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein

VI.3)Zusätzliche Angaben:

1. Der Bewerber hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bewerber Vertretungsberechtigter in den letzten 2 Jahren

— gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder

— gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder

— gem. § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz oder

— gem. § 98c AufenthG mit einer Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2 500 EUR belegt worden ist.

2. Der Teilnahmeantrag besteht aus dem Bewerberbogen und Nachweisen; die Vergabe-/Auftragsunterlagen sind auf der Vergabeplattform (www.vergabe.bayern.de bzw. iTWOtender) eingestellt.

Der Bewerberbogen und die anderen einzureichenden, bearbeitbaren Formulare sind auf den eigenen Rechner herunterzuladen, dort lokal auszufüllen und zu speichern.

Teilnahmeanträge können ausschließlich von registrierten Bewerbern über die Vergabeplattform (www.vergabe.bayern.de bzw. iTWOtender) in Textform eingereicht werden. Die ausgefüllten und lokal gespeicherten Unterlagen sind als Teil des Teilnahmeantrags auf die Plattform hochzuladen.

Bei elektronischer Übermittlung in Textform muss der Bewerber/Bieter, der die Erklärung abgibt, erkennbar sein.

Eine gesonderte Unterschrift sowie eine fortgeschrittene oder qualifizierte Signatur sind für den Teilnahmeantrag nicht erforderlich

Die Kommunikation (Fragen, Auskünfte) erfolgt ausschließlich über die Vergabeplattform. Dabei ist das Tool Frage stellen bzw. Fragen/Antworten zu verwenden.

Nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. schriftliche (in Papierform eingereichte) oder formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.

Beschreibungen zur Vorgehensweise bei Teilnahmewettbewerben auf der Vergabeplattform (www.vergabe.bayern.de bzw. iTWOtender) unter: http://meinauftrag.rib.de/hilfe/index.html?teilnahmewettbewerbe.html.

3. Beabsichtigt ein Bewerber sich zum Nachweis seiner finanziellen, wirtschaftlichen oder technischen Leistungsfähigkeit auf Dritte (z. B. Unterauftragnehmer) zu berufen, so sind die unter Ziffer III.1.1) bis III.1.3) benannten Unterlagen für die anderen Unternehmen insoweit vorzulegen, als die Bezugnahme auf die Leistungsfähigkeit Dritter erfolgt. Nach Aufforderung ist zusätzlich die Verpflichtungserklärung des Dritten vorzulegen, nach deren Inhalt die rechtlich und tatsächlich abgesicherte Verfügbarkeit über die entsprechenden Ressourcen des Dritten nachgewiesen wird.

Beabsichtigt der Bewerber im Hinblick auf vorzulegende Nachweise für die berufliche Leistungsfähigkeit (Referenzen) die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch zu nehmen, so ist durch dieses ausdrücklich zu bestätigen, dass es die Leistungen als Unterauftragsnehmer im Auftragsfall erbringen wird, für die diese Kapazitäten benötigt werden.

Soll im Hinblick auf Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch genommen werden, so ist vorgesehen, dass der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft und diese Unternehmen gemeinsam für die Auftragsausführung haften. Eine entsprechende Erklärung ist auf Anforderung des Auftraggebers vorzulegen.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer (§ 156 GWB): Regierung von Oberbayern, Vergabekammer Südbayern
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Ort: München
Postleitzahl: 80538
Land: Deutschland
Telefon: +49 8921762411
Fax: +49 8921762847

VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen

Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Der Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden; Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der Frist zu Bewerbung oder zur Angebotsabgabe. Der Nachprüfungsantrag ist ebenfalls unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Offizielle Bezeichnung: LHM, Baureferat, Verwaltung und Recht
Postanschrift: Friedenstraße 40
Ort: München
Postleitzahl: 81671
Land: Deutschland

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:

17/02/2021

© Europäische Union, http://ted.europa.eu, 1998-2021

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