Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen Deutschland, Mönchengladbach: Auftragsbekanntmachung - arcguide.de

Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

Deutschland, Mönchengladbach: Auftragsbekanntmachung

Anzeige:
01/08/2018

  
S146
  
– – Dienstleistungen – Auftragsbekanntmachung – Verhandlungsverfahren (competitive procedure with negotiation) 

Deutschland-Mönchengladbach: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

2018/S 146-334486

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Legal Basis:

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen

Stadt Mönchengladbach, Dezernat Planen, Bauen, Mobiliät, Umwelt – VI/V – Vergabestelle –
Markt 11
Mönchengladbach
41236
Deutschland
E-Mail: zentrale-vergabestelle-dezernatVI@moenchengladbach.de
NUTS-Code: DEA15

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: www.moenchengladbach.de

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation

Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/notice/CXPTYD0YZVY

Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten Kontaktstellen

I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers

Regional- oder Kommunalbehörde

I.5)Haupttätigkeit(en)

Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Sanierung, Modernisierung und Erweiterung der Zentralbibliothek, Blücherstr. 6, 41061 MG – Technische Gebäudeausrüstung – TGA

Referenznummer der Bekanntmachung: VI/V-2018-231

II.1.2)CPV-Code Hauptteil

71000000

II.1.3)Art des Auftrags

Dienstleistungen

II.1.4)Kurze Beschreibung:

Sanierung und Erweiterung der Zentralbibliothek im Carl-Brandts-Haus Mönchengladbach – Vergabeverfahren Planung Technische Ausrüstung

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen

Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)

71320000

II.2.3)Erfüllungsort

NUTS-Code: DEA15

Hauptort der Ausführung:

Blücherstr. 6 41061 Mönchengladbach

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Zentralbibliothek Mönchengladbach ist ein stark frequentierter Magnet für die Innenstadt und das Quartier, sie erreicht nahezu alle Gruppen der Stadtgesellschaft.

In den sechziger Jahren wurde sie für Gladbach konzipiert und 2013 unter Denkmalschutz gestellt.

An Ihrem Standort ist sie auch städtebaulich von herausragender Bedeutung.

Heute ist das Gebäude dringend sanierungsbedürftig, die technische Ausstattung ist veraltet, die Publikumsflächen sind zu gering, die ursprünglich hohen Aufenthaltsqualitäten sind durch intensive Nutzung stark beeinträchtigt.

Somit kann sie den hohen Anforderungen einer Bibliothek des 21. Jahrhunderts nicht gerecht werden – das große Potenzial der Einrichtung wird bei weitem nicht ausgeschöpft.

Im Zuge einer Sanierung, Modernisierung und Erweiterung des Gebäudes soll die Chance genutzt werden, das Konzept der Stadtbibliothek funktional und gestalterisch optimal für heutige und zukünftige Nutzerbedürfnisse umzusetzen und dabei auch die Ausstattung zu modernisieren. Darüber hinaus soll auch nach außen die räumliche und städtebauliche Wirkung gestärkt werden.

Ziel ist eine offene Bibliothek: geographisch – räumlich, konzeptionell und zeitlich – auch sonntags – offen. Sie soll in das Quartier und für das Quartier als attraktive und zukunftsfähige Zentralbibliothek wirken. Mit dem Förderprojekt „Soziale Stadt Rheydt“ ist mit der interkulturellen Familienbibliothek dazu ein beispielhaftes Projekt bereits umgesetzt worden.

Das Vorhaben ist für die Stadt Mönchengladbach von großer Bedeutung und im integrierten Handlungs- und Entwicklungskonzept Alt-Mönchengladbach (IHEK) ausführlich dargestellt. Das Bauvorhaben soll unter anderem mit Mitteln der Städtebauförderung im Rahmen des Programms „soziale Stadt“ sowie des EFRE im Rahmen des Aufrufs „Starke Quartiere – Starke Menschen“ finanziert werden.

Derzeit wird ein Architektenwettbewerb mit dem Ziel durchgeführt, die denkmalgerechte Sanierung und Modernisierung des Bestandsgebäudes in Abstimmung mit der Stadtbibliothek zu konzipieren. Weiterhin sollen auch unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes realisierbare Vorschläge zu einer Erweiterung der Publikumsfläche ausgearbeitet werden. Dabei ist vorrangig die Nutzung der bisher durch die Bibliotheksverwaltung genutzten Flächen zu betrachten. Weiterhin werden Vorschläge zur Erweiterung des Gebäudes zu erarbeiten sein. Hierauf soll auf Vorüberlegungen zurückgegriffen werden, die eine unterirdische Erweiterung in Richtung Blücherstraße beziehungsweise alternativ die Überbauung des Gebäudeflügels entlang der Blücherstraße betrachten.

Ergänzend zu dem derzeit durchgeführten Architektenwettbewerb soll mit diesem Verfahren die Leistung der Planung der technischen Ausrüstung gem. § 55 i. V. m. Anlage 15 HOAI vergeben werden.

II.2.5)Zuschlagskriterien

Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt

II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn: 01/12/2018

Ende: 30/06/2020

Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein

II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden

Geplante Mindestzahl: 3

Höchstzahl: 5

Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt nach Prüfung der Vollständigkeit der nach III.1.1) bis III.1.3) vorzulegenden Erklärungen und Nachweise auf Grundlage einer einheitlichen Bewertungsmatrix, welche in den Vergabeunterlagen aufgeführt ist.

Folgende Eignungskriterien werden gewertet

(1) Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit

Vorhandene/vorgesehene Deckungssummen je Personen- und Sachschadensfall: 8 %

Vorhandene/vorgesehene Deckungssummen je sonstigem Schadensfall (Vermögensschäden): 8 %

(2) Fachliche Leistungsfähigkeit des Unternehmens

Mittlere Anzahl beschäftigter Fach- und Führungskräfte der letzten 3 Jahre: 10 %

(3) Fachliche Eignung des Bewerbers

Verantwortlicher Planer Brandschutz – Berufserfahrung in Jahren: 7 %

Verantwortlicher Planer Brandschutz – Anzahl Projekte: 7 %

(4) Projektreferenzen

Art des Auftraggebers: 15 %

Besondere Anforderungen: 12 %

Gegenstand des Auftrags: 15 %

BGF in m2: 15 %

Die Bewertungsmatrix liegt der Bewerbungsunterlage bei. Innerhalb der gewichteten Kriterien werden, entsprechend den mit den eingereichten Unterlagen gemachten Angaben, jeweils bis zu 6 Punkte vergeben. Die Punktezahl wird mit der jeweiligen Gewichtung des Kriteriums multipliziert. Die Gesamtzahl der Punkte wird durch Addition aller gewichteten Punktzahlen der Kriterien ermittelt. Die maximal erreichbare Punktzahl beträgt 600.

Nach Auswertung der Bewerbungen unter Anwendung dieser Matrix wird die o. g. Zahl der Bewerber aufgefordert ein Angebot einzureichen und zum Verhandlungstermin eingeladen.

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote

Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

II.2.11)Angaben zu Optionen

Optionen: ja

Beschreibung der Optionen:

Die in diesem Verfahren zu vergebende Leistung umfasst sämtliche Grundleistungen der Leistungsphasen 1 bis 9 in den Leistungsbildern der technischen Ausrüstung für die

Anlagengruppen 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7 und 8

Es wird vorgesehen die erforderliche Leistung stufenweise zu beauftragen.

Die Stufen werden wie folgt vorgesehen:

— Stufe 1: LP 1-3

— Stufe 2: LP 4

— Stufe 3: LP 5-7

— Stufe 4: LP 8

— Stufe 5: LP 9 (optional)

Es ist zu beachten, dass seitens des erfolgreichen Bieters die Leistungen vollständig bis zum Abschluss der Leistungsphase 3 zu bearbeiten sind.

Nach Abschluss der Leistungsphase 3 gehen die Ergebnisse in eine Entscheidungsvorlage ein.

Der anliegende Vertragsentwurf dient als Mustervorlage. Die genauen Vertrags- und Leistungsinhalte werden im Zusammenhang mit dem Verhandlungsverfahren festgelegt.

II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union

Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: ja

Projektnummer oder -referenz:

EFRE

II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister

Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Bei Bewerbergemeinschaften hat jedes Mitglied die gemäß den Vorgaben des Bewerberbogens vom Bewerber geforderten Erklärungen und Nachweise jeweils für sich vorzulegen. Soweit der Bewerber den Einsatz von Unterauftragnehmern für wesentliche Leistungen beabsichtigt, sind auch für diese die Erklärungen und Nachweise gemäß den Vorgaben des Bewerberbogens vorzulegen.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Folgende Nachweise/Selbsterklärungen sind unter Verwendung des Bewerberbogens mit der Bewerbung auszufüllen (weitere Details siehe Bewerberbogen):

— Nachweis der Deckungszusage der Berufshaftpflichtversicherung

Der Bieter hat spätestens bis zur Zuschlagserteilung den Nachweis zu führen, dass er über eine Versicherungsdeckung bei Schäden (Betriebshaftpflicht) über eine Mindestsumme von 2 Mio. EUR für Personen- und Sachschäden sowie über 2 Mio. EUR für Vermögensschäden verfügt. Mit Abgabe des Angebotes weist der Bieter eine bestehende Betriebshaftpflichtversicherung mittels Erklärung der Versicherung oder vergleichbarer Urkunde nach. Mindestanforderung ist die Erklärung der Versicherungsgesellschaft, dass im Auftragsfall eine Versicherung über die Deckungssummen abgeschlossen wird.

Der endgültige Nachweis einer Versicherung mit den vorgenannten Versicherungssummen ist auf Anforderung durch den Auftraggeber mittels seiner Beitragszahlungsbestätigung des Versicherungsgebers für den aktuellen Versicherungszeitraum zu erbringen.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Folgende Nachweise/Selbsterklärungen sind unter Verwendung des Bewerberbogens mit der Bewerbung auszufüllen (weitere Details siehe Bewerberbogen):

— Nachweis der Befähigung der Projektleitungen und Verantwortlichen

— Nachweis Projektreferenzen

Gewertet werden insgesamt drei vergleichbare Referenzen die jeweils durch den in Anlage 6 eingetragenen „Verantwortlicher Fachplaner Technische Ausrüstung (Ansprechpartner des AG)“ in

Den letzten 5 Jahren (Juni 2013 bis Juni 2018) erbracht wurden.

Als Fertigstellung zählt im Allgemeinen der Abschluss der LP 8, bei der Tragwerksplanung der Abschluss der LP 6.

Voraussetzung zur Bewertung der Referenzprojekte ist:

— Nachweis der Sanierung und/oder Neubaus von Gebäuden für die öffentliche Nutzung, als verantwortlicher Planer für die technische Ausrüstung, eingeordnet in Honorarzone II mit einer BGF von mindestens 3 000 m2, je Projekt

— Kosten KG 300 > 3 000 000 EUR brutto, je Projekt

— Kosten KG 300 > 3 000 000 EUR brutto, je Projekt

— Kosten KG 400 > 700 000 EUR brutto, je Projekt

— Mindestens bearbeitete Leistungsphasen: 2 – 8 HOAI, je Projekt

— Mindestens bearbeitete Anlagengruppen 1, 2, 3, 4, 5 und 8, je Projekt

— Mindestens 1 Projekt Umbau/Sanierung im Bestand

— Mindestens 1 Projekt im Auftrag eines öffentlichen Auftraggebers

— Erklärung zu beschäftigten und vorgesehenen Fach- und Führungskräften

Erklärung über die Anzahl der vom Bewerber in den letzten 3 Jahren Fach- und Führungskräfte.

Ausschließlich fest angestellte Mitarbeiter werden gewertet.

— Erklärung zur technischen Ausstattung

Es sind Angaben zum Technologieeinsatz und den zu verwendenden EDV-Software zu machen.

III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand

Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten

Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Zugelassen ist, wer nach den Architektengesetzen oder Ingenieurgesetzen der Länder berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Architekt oder Beratender Ingenieur/Ingenieur zu tragen oder nach den EG-Richtlinien, insbesondere der Richtlinien für die gegenseitige Anerkennung der Diplome berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt oder als Beratender Ingenieur/Ingenieur tätig zu werden.

Die verantwortlichen Planer müssen über eine angemessene Berufserfahrung verfügen. Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen entsprechenden Architekten oder Beratenden Ingenieur/Ingenieur benennen.

III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart

Verhandlungsverfahren

IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja

IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge

Tag: 28/08/2018

Ortszeit: 11:45

IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:

Deutsch

IV.2.6)Bindefrist des Angebots

Das Angebot muss gültig bleiben bis: 27/09/2018

IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags

Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein

VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Folgende Nachweise/Selbsterklärungen sind unter Verwendung des Bewerberbogens mit der Bewerbung auszufüllen:

— Erklärung zur Zusammenarbeit mit Anderen:

Sofern der Bieter die geforderte Leistung nicht selbst erbringt und/oder Subunternehmer einsetzen will, hat er den Teil der Leistung zu beschreiben, den er durch Subunternehmer erbringen lassen will.

Sofern der Subunternehmer bereits bekannt ist, so hat er auch vom Subunternehmer die entsprechenden Eignungsnachweise zu erbringen.

Fehlende Erklärungen oder Nachweise sind nach schriftlicher Anforderung der Vergabestelle innerhalb von 6 Kalendertagen vorzulegen.

Interessierte Büros werden gebeten, ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen an die

Stadt Mönchengladbach

Dezernat Planen, Bauen, Mobilität, Umwelt

— VI/V – Vergabestelle –

Rathaus Rheydt, Eingang G, 2. OG Zimmer 2017

Markt 11

41236 Mönchengladbach

Zu übersenden.

Rückfragen zu den Teilnahmeantragsunterlagen und Anforderung von weiteren Informationen sind bis zum 17.8.2018 über das Kommunikationsmodul des Vergabemarktplatzes NRW einzureichen.

Bekanntmachungs-ID: CXPTYD0YZVY

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Rheinland Spruchkörper Düsseldorf
Am Bonneshof 25
Düsseldorf
40474
Deutschland
Telefon: +49 21147-3055
Fax: +49 21147-2891

Internet-Adresse: http://www.bezreg-koeln.nrw.de/bek_internet/vergabekammer/

VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen

Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Gem. § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB ist dieser unzulässig, wenn der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat, oder gem. § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB, wenn Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, oder gem. § 160 Abs. 3Nr. 3 GWB, wenn Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden.

Ein Antrag auf Nachprüfung des Vergabeverfahrens ist gem. § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB unzulässig, wenn nicht innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens wegen dieser Nichtabhilfeentscheidung ist bei der Vergabekammer Rheinland, Spruchkörper Düsseldorf, am Bonneshof 35, 40474 Düsseldorf einzureichen. Der Antrag ist schriftlich einzureichen und unverzüglich zu begründen. Er soll ein bestimmtes Begehren enthalten. Die Begründung muss die Bezeichnung des Antragsgegners, eine Beschreibung der behaupteten Rechtsverletzung mit Sachverhaltsdarstellung und die Bezeichnung der verfügbaren Beweismittel enthalten sowie darlegen, dass die Rüge gegenüber dem Auftraggeber erfolgt ist; sie soll, soweit bekannt, die sonstigen Beteiligten benennen.

In der Begründung ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:

30/07/2018

© Europäische Union, http://ted.europa.eu, 1998-2018

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